72 Best Practices für den Umgang mit Kryptowährungen

“Be your own bank”

So lautet das inoffizielle Motto der Cryptocurrency-Gemeinde. Doch wie schon Spidermans Onkel Ben wusste, gilt auch hier:

“With great power comes great responsibility”

Damit Dein Geld im “schweizer Konto in der Hosentasche” so sicher ist wie auf richtigen Banken, solltest Du ein paar Dinge im Umgang mit Kryptowährungen beachten, die dich besser schlafen lassen. Die folgende (unvollständige) Liste bringt Dir die wichtigsten Best Practices im Umgang mit Kryptowährungen näher.

Recherche

  1. Sei offen für Neues. So gut wie jeder, der das erste Mal von Bitcoin gehört hat, war zunächst skeptisch.
  2. Sei neugierig auf die neue Technologie und informiere dich ausgiebig über Blockchain und Kryptowährungen.
  3. Akzeptiere dabei aber Informationen aus einzelnen Quellen nicht als Fakten. (Diese Quelle hier übrigens auch nicht.)
  4. Besonders Informationen in den Massenmedien waren in der Vergangenheit oft recht schlampig recherchiert.
  5. Informiere Dich darüber, wie Wert entsteht (Scarcity und Usability). Warum hat Gold einen Wert?
  6. Lerne die Motivation hinter der Erfindung von Bitcoin kennen und warum es eine Gegenbewegung zur Finanzpolitik der Notenbanken ist.
  7. Verstehe die fundamentalen Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten von Kryptowährungen.

Die ersten Kryptowährungen kaufen

  1. Investiere nie mehr als du bereit bist zu verlieren.
  2. NIEMAND kann Dir sagen, ob jetzt ein guter Zeitpunkt zum Kaufen ist.
  3. Investiere kleinere Beträge regelmäßig, wenn Du befürchtest, einen schlechten Zeitpunkt zu erwischen. Das Stichwort hierzu lautet”Dollar Cost Averaging“.
  4. Kryptowährungen sind eine “High-Risk, High-Reward”-Situation. Man kann alles verlieren, oder viel gewinnen.
  5. Kaufe zunächst eine der “großen” Kryptowährungen, Bitcoin (BTC) oder Ethereum (ETH). Sie haben bereits am ehesten bewiesen, dass sie sicher sind. Außerdem kann man mit BTC und ETH alle anderen Kryptowährungen kaufen.
  6. Wenn der Kauf möglichst unkompliziert sein soll, nutze Coinbase. Mit diesem Link bekommst Du (und auch wir) 10$ Willkommensbonus.
  7. Richte für jedes Konto, auf dem du Kryptowährungen lagerst, eine 2-Faktor Authorisierung ein (2FA).
  8. Verwahre den 2FA Backup Code, der dir dabei angezeigt wird, sicher auf (das heißt offline), um auch bei Handyverlust Zugriff zu behalten.
  9. Verifiziere Deinen Account, zumindest bei den Anbietern, bei denen Du Euro gegen Kryptowährungen tauscht.

Andere Coins kaufen und handeln

  1. Keiner kann Dir sagen, welcher Coin “the next big thing” sein wird.
  2. Do your own research! Im Internet versucht jeder die Coins zu hypen, die er selbst hat. Nicht immer passiert das in böser Absicht.
  3. Auch negative Aussagen über Coins sollten mit Skepsis betrachtet werden. “FUD” (Fear, Uncertainty and Doubt) zu streuen scheint ebenfalls zum Spiel zu gehören.
  4. Man kann sich nur eine eigene Meinung bilden, wenn man das Projekt hinter dem Coin versteht.
  5. Investiere nur, wenn du verstehst, warum ein Coin wertvoll sein soll.
  6. Setzt niemals alles auf einen Coin, der noch keine jahrelange Historie hat.
  7. Nutze zum Kauf eine der großen Kryptobörsen, die viele Coins anbieten und geringe Handelsgebühren haben, wie zum Beispiel Binance oder Bittrex.
  8. Nutze eine Exchange wie Binance, und keine Wechselstube wie Coinbase, wenn Du viel kaufst und verkaufst, um Gebühren zu sparen.
  9. Nutze, wo es geht, ETH zum Kaufen von anderen Coins.  Das bedeutet für Dich geringere Transaktionskosten und es geht schneller als mit BTC.
  10. Denke an die Gebühren beim Kauf und Versenden von Kryptowährungen. Bei der Preisvolatilität ist es leicht, sie zu vernachlässigen.
  11. Achte beim Einzahlen auf Börsen genau auf die Anweisungen. Manchmal werden neben der Einzahladresse Zusatzinfos benötigt (analog zum Verwendungszweck).
  12. Suche dir eine langfristige Investitionsstrategie und bleibe dabei.
  13. Sei Dir der verschiedenen kognitiven Verzerrungen (“bias”) bewusst, denen Investoren oft unterliegen. Hier findest Du ein Beispiel.
  14. Habe Geduld! Und lasse Dich nicht von Informationen verunsichern, die kurzfristige einen Einfluss haben aber nichts an der langfristigen Strategie ändern.
  15. Wenn Du alle 30 Minuten den Kurs oder den Wert deines Portfolios checkst (“Blockfoliotitis”), bist du wahrscheinlich zu stark investiert.
  16. Verkaufe einen Teil, wenn dem so ist.
  17. Overmonitoring, das heißt zu häufiges Prüfen des Portfolios, führt oft dazu, die Positionen zu oft zu ändern und es im Nachhinein zu bereuen.
  18. Verfolge die technischen und infrastrukturellen Entwicklungen der Kryptowährungen, die sich in deinem langfristigen Portfolio befinden. Gute Anlaufstellen hierfür sind die entsprechenden Subreddits oder Telegram/Discord/Slack-Channels.
  19. Versuche, Emotionen aus dem Spiel zu halten.
  20. Vermeide das FOMO-Syndrom!
  21. When in doubt, zoom out: Kurzfristige Kurseinbrüche sind an der Tagesordnung. Oft hilft es, einen längeren Zeitraum zu betrachten.
  22. Buy low, sell high. (Ähhhm…OK, wenn’s so einfach wär, ich weiß).
  23. Nichts steigt für ewig. Die nächste Blase kommt bestimmt, ebenso wie die nächste Kurskorrektur.
  24. Realisiere Gewinne. Das lässt dich ruhiger schlafen und verringert deine Kostenbasis.
  25. Kleine Schweine essen viel, große Schweine werden gefressen: Versuche, beim Verkaufen nicht den Peak einer Bubble zu erwischen, sondern sei mit moderaten Gewinnen zufrieden.
  26. Verstehe, dass man auch manchmal Verluste realisieren muss, und verfalle nicht der “sunk cost fallacy“.
  27. Schau dir den Kurs eines Coins in Bitcoin an und nicht in Euro, um die Performance zu beurteilen. (Wenn HYPECOIN, auf den du aufspringst, 10 % gegenüber dem Euro gewinnt, BTC aber im gleichen Zeitraum 15 %, ist das eigentlich ein Verlust). Nutze unser Tool zum Vergleichen der Performance zweiter Coins.
  28. Jegliche Form der Prognose aus Chartanalyse (technische Analyse des Kursverlaufs) ist Bullshit, vor allem bei Kryptowährungen (dieser Meinung sind wir).
  29. Aus vergangenen Kursdaten lassen sich keine Schlüsse für die Zukunft ziehen.
  30. Helfe anderen dabei, Kryptowährungen zu verstehen, aber überrede sie  niemals dazu, zu investieren.

Kryptowährungen verwenden und sichern

  1. Lasse niemals größere Beträge für längere Zeit auf Börsen herumliegen. Börsen werden in regelmäßigen Abständen gehackt und es wird wieder vorkommen. Definitiv.
  2. Teste verschiedene Wallets von verschiedenen Kryptowährungen, um ein Gefühl für die Funktionsweise, Stärken und Schwächen zu bekommen.
  3. Nutze für größere Beträge, wo immer es geht, ein Hardware Wallet.
  4. Überprüfe bei allen Transaktionen die Richtigkeit der Zieladresse doppelt.
  5. Überprüfe die Transaktionsgebühr beim Versenden von Wallet oder Hardware Wallet.
  6. Führe immer die vorgeschlagenen Backups von allen Wallets aus.
  7. Nutze einen Passwort Manager wie KeePass für das Speichern von Seeds und Passwörtern.
  8. Achte genau darauf, was du herunterlädst (zum Beispiel Wallet Software), auf welche Links du klickst und welche Webseiten du besuchst.
  9. Vermeide Wallets, mit denen man online den Seed oder Keys erstellt. Es gibt allerdings auch legitime. Wenn, dann tue das nur im Offline-Modus und nur, wenn dein Computer “sicher” ist.
  10. Nutze nur Apps aus den offiziellen App Stores und ‘roote‘ dein Smartphone nicht.
  11. Im Zweifelsfall ist dein Standard-Smartphone (mit Pin/Muster/Fingerabdruck Sperre) sicherer als dein Desktop-Computer.
  12. Lagere physische Seeds (zum Beispiel von Trezor oder Ledger)  oder Paper Wallets feuer- und wassergeschützt.
  13. Lege unverschlüsselte Wallets oder Backup Files niemals auf Google Drive, Dropbox oder ähnlichem ab.
  14. USB-Sticks oder SSD-Karten können kaputt gehen und eignen sich nicht als Backup Lösung.
  15. Protokolliere deine Käufe und Verkäufe für die Steuer. Früher oder später (eher später) wird das Finanzamt sehr wahrscheinlich nachfragen.
  16. Halte deine Coins länger als ein Jahr, damit du Gewinne nicht versteuern musst. Für mehr Informationen dazu siehe Kryptowährungen versteuern.
  17. Auch wenn es mit Kryptowährungen genug Möglichkeiten gibt, an der Steuer vorbei zu arbeiten, lass es lieber.
  18. Investiere nicht in Initial-Coin-Offerings (ICOs), es sei denn, Du weißt genau, was du tust.

Weitere Best Practices

  1. Lasse niemals andere deine Coins verwalten.
  2. Teile deinen Private Key oder Seed mit niemandem.
  3. Falle nicht auf Online-Scams herein.
  4. Wenn etwas zu gut klingt, um wahr zu sein, dann ist es das sehr wahrscheinlich auch.
  5. Erzähle niemanden, wie viele BTC und sonstige Coins Du hast.
  6. Frage niemanden, wie viele BTC und sonstige Coins er hat.
  7. Treffe Maßnahmen, sodass Deine Angehörigen im schlimmsten Fall Zugriff auf deine Kryptowährungen haben.

Und der wichtigste Tipp von allen:

  1. HODL! Das ist nicht nur ein Meme, sondern eine Lebens-Philosophie!
Sicherlich ist diese Liste nicht vollständig. Wenn Dir wichtige Punkte fehlen, freuen wir uns über Deinen Kommentar!

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Bitcoin Lightning Netzwerk – Kapazitätsproblem?

Coincierge.de – Aktuelle Krypto-News

Das Lightning Network von Bitcoin gilt als die wichtigste Entwicklung des Jahres. Es ist keine einfache Aufgabe, das Problem der Skalierbarkeit zu lösen. Obwohl bereits bedeutende Fortschritte erzielt werden konnten, bestehen noch einige Bedenken. Größere Zahlungen und auch Aspekte der Kapazität bereiten Probleme, denn es scheint, dass nur eine Handvoll Nodes über 50 Prozent der Kapazität bereitstellen.

 

Bedenken bezüglich des Bitcoin Lightning Netzwerks

Das Lightning Netzwerk soll die führende Kryptowährung skalieren und blitzschnelle Transaktionen ermöglichen. Das ist aber nur dann möglich, wenn viele Personen bzw. Klienten (Clients) die Technologie nutzen, die sich erst in der Beta-Testphase befindet.

Obwohl das Lightning Netzwerk (LN) recht gut angenommen wurde, bestehen doch einige Mängel:

Größere Zahlungen über das LN werden wohl auch in Zukunft nicht möglich sein. Die meisten sogenannten Zahlungskanäle verfügen nicht über das notwendige Kapital (in Bitcoin bzw. den Gegenwert in USD), um große Transaktionen über das LN durchführen zu können. Derzeit sind durchschnittlich nur 20 US Dollar in Bitcoin hinterlegt. Transaktionen über fünf US Dollar können oft nicht durchgeführt werden.

Allerdings sollte man bedenken, dass sich das LN in der Testphase befindet und ausdrücklich davor gewarnt wird, größere Beträge zu nutzen.

Das größere Problem stellt die Kapazität des LN dar. Die größten zehn Knoten des LN stellen über fünfzig Prozent der derzeitigen Mittel. Das könnte zu einer Zentralität führen. Aber auch dieses Problem muss nicht von Dauer sein. Je mehr Nutzer an diesem System teilnehmen, desto besser verteilt sich das LN und die Kapazität. Auch neue Clients (Klienten) können dieses Problem lösen.

 

Neuer C-Lightning-Client

Und genau das geschieht derzeit. Blockstream hat diese Woche einen neuen Klienten für das LN vorgestellt. C-Lightning V 0.6. ist ein Klient, der den Bedürfnissen der Anwender gerecht wird. Durch diesen werden deutlich mehr Anpassungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt, was zu einer verbesserten Verteilung und Akzeptanz führen kann.

Light Nodes (“leichte Knoten”) sind eine neue Funktion, die die Einrichtung des LN deutlich erleichtert. Und darauf kommt es an: Leichtere Bedienbarkeit und Benutzerfreundlichkeit. Zusätzlich kommt ein integrierter Wallet für On- und Off-Chain Transaktionen. Auch dieses Extra wurde gefordert und auch hier hörte man auf die Bitcoin-Community.

Grundsätzlich kann man sagen, dass sich die Technologie in Zukunft deutlich verbessern wird, damit auch der durchschnittliche Benutzer von dieser Technologie profitieren kann. Dezentrale Protokolle benötigen Zeit und lieber ein ausgereiftes System als ein überhastetes unfertiges Produkt.


Quelle: newsbtc, Photo by Nigel Tadyanehondo on Unsplash, CC0

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Was ist Bitcoin?

Was ist Bitcoin?

Bitcoin (BTC) ist ein digitales Zahlungsmittel, welches ausschließlich elektronisch benutzt wird. Im frei zugänglichen Bitcoin-Netzwerk können sogenannte digitale Bitcoin-Token zwischen den Teilnehmern schnell, sicher und dezentral getauscht werden. In der Linie ist Bitcoin entwickelt worden, um elektronische Zahlungen (im Internet) zu verbessern.

Wer hat Bitcoin erfunden?

Hinter dieser Frage steht bis heute ein großes Fragezeichen und ist Spielraum für viele Spekulationen rund um den anonymen Gründer Satoshi Nakamoto. Nakamoto steht für eine Person oder eine Gruppe, welche Bitcoin ins Leben gerufen hat. Dabei hat Nakamoto sowohl das Konzept im Bitcoin Whitepaper vorgestellt, den Bitcoin-Programmcode 2009 veröffentlicht und die Weiterentwicklung in den ersten Jahren bestimmt. Nakamoto verschwand von der Bühne und seitdem wird Bitcoin von verschiedenen Entwickler-Teams weiterentwickelt. Die dezentrale Entscheidungsstruktur ist dafür verantwortlich, dass es vermehrt zu Debatten und Streiterei um die Ausrichtung von Bitcoin kommt. Die Weiterentwicklung wird in den letzten Jahren maßgeblich von Bitcoin Core geprägt.

Ließ hier mehr zur Geschichte von Bitcoin.

Wofür wird Bitcoin genutzt?

Bitcoin wird heute für vieles genutzt, wobei Bitcoin nicht nur als digitales Zahlungsmittel, wie im Bitcoin Whitepaper beschrieben, verwendet wird.

Mit Bitcoin können wie mit herkömmlichen, staatlichen Währungen Waren und Dienstleistungen erwerben werden. Die höchste Akzeptanz dazu findet man bei digitalen Produkten im Internet, doch auch viele „reale“ Dinge lassen sich mit Bitcoin kaufen. Darüber hinaus kann Bitcoin verwendet werden, um Werte von einer Partei zu einer anderen Partei (z.B. Privatpersonen) zu transferieren. Weder Staaten, Unternehmen noch Satoshi Nakamoto können dich davon abhalten und dir verbieten das Bitcoin-Netzwerk zu benutzen.

Bitcoin wird mittlerweile auch als Anlage- und Spekulationsobjekt benutzt. Dieser Anwendungsfall war ursprünglich nicht vorgesehen und hat sich historisch entwickelt.

Wie funktioniert Bitcoin?

Die Bitcoin Merkmale
  • Direkt – Transaktion ohne Bank oder Dienstleister (z.B. PayPal)
  • Sofort – Das Bitcoin-Netzwerk „arbeitet“ 24/7
  • Sicher – Das Netzwerk wurde seit 2009 noch nicht gehackt und basiert auf mathematischen Algorithmen
  • Günstig – Transaktion, egal mit welchem „Betrag“, sind quasi kostenlos
  • Frei zugänglich – Eine Registrierung ist nicht erforderlich
  • Quelloffen – Jeder kann Bitcoin kontrollieren und weiterentwickeln
Was ist Bitcoin im Detail

Bitcoin ist ein elektronisches Zahlungssystem, welches auf kryptografischen Nachweis basiert. In einem Peer-to-Peer-Netzwerk agieren ebenbürtige Netzwerkknoten untereinander und direkt ohne Mittelsmann. Knoten können das Netzwerk nach Belieben verlassen oder betreten. Die digitalen Einheiten BTC, welche als Währung benutzt werden, sind Adressen zugeordnet.

Adressen werden über sogenannte digitale Brieftaschen (Wallets) verwaltet. Wallets enthalten einen öffentlichen und einen privaten kryptografischen Schlüssel, um Zahlungen zu genehmigen. Der öffentliche Schlüssel wird dabei durch die Adresse repräsentiert. Vereinfacht ausgedrückt verfügt eine Wallet somit über öffentliche Konten und dazugehörige Passwörter. Durch diese Autorisierung können Einheiten von Adresse zu Adresse bewegt werden. Dieser Vorgang wird Transaktion genannt.

Transaktionen werden sofort öffentlich ans Netzwerk übermittelt und in Datenblöcken zusammengefasst. Jeder Block wird an den vorigen Block angehängt, sodass die Blockchain, eine öffentlich einsehbare Datenbank der bisherigen Transaktionen, entsteht. Die Knoten müssen für das Erstellen eines Blocks ein kryptografisches Problem lösen, welches durch Anpassungsparameter im Durchschnitt immer zehn Minuten dauert.

Dieser Vorgang wird Mining genannt und stellt die Verifizierung der in den Blöcken befindlichen Transaktionen dar. Die hierfür benötigte Computerrechenleistung wird mit dem Erhalt von neuen BTC und einer kleinen, freiwilligen Transaktionsgebühr entlohnt. Die Wahrscheinlichkeit das Problem zu lösen und somit einen neuen Block zu „finden“ und die neu geschaffenen Einheiten als Belohnung zu erhalten, ist durch die Rechenleistung des Computers, die in Hashs pro Sekunde gemessen werden, definiert. Je höher die eigene Rechenleistung in Relation zu der gesamten Rechenleistung des Netzwerkes ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit.

War es am Anfang noch möglich mit dem eigenen Rechner nach BTC zu schürfen, ist es heute ohne den Betrieb von riesigen, hochspezialisierten Mining-Lagerhäusern oder im Zusammenschluss von Rechner in Gruppen praktisch nicht mehr möglich einen Block als Einzelner zu finden. Die Gesamtanzahl von BTC-Einheiten ist auf knapp 21 Millionen Stück festgesetzt, wobei ein BTC acht Nachkommstellen haben kann und somit die effektive Anzahl an digitalen Einheiten knapp 2,1 Billiarden (2.099.999.997.690.000) beträgt. Diese kleinste Einheit wird zu Ehren des Erfinders Satoshi genannt.

Das Vertrauen bei Bitcoin

Bitcoin basiert auf mathematischen Algorithmen, die jeder einsehen kann. Die mathematischen „Regeln“ werden von einem globalen Netzwerk von Computern überprüft (Bitcoin-Mining). Missbrauch wird vorbeugt indem diese Computer bei Einhaltung der korrekten Regeln für ihren Dienst belohnt werden.

In der Folge können Bitcoin-Nutzer ohne einen vertrauenswürdigen Dritten z.B. eine Bank oder ein Zahlungsdienstleister Transaktionen ausführen. Das Bitcoin-Netzwerk und deren Regeln garantieren, dass die Zahlung beim Empfänger ankommt.

Was benötigt um Bitcoin zu benutzen?

Jeder kann das Bitcoin-Netzwerk benutzen. Folgende Dinge benötigt man dafür:

  • Ein Bitcoin Wallet
    Ein Bitcoin Wallet verwaltet deine Bitcoins, Adressen und Passwörter. Es ist gleichzusetzen mit einem Konto. Es gibt zahlreiche Wallets für den Computer, das Smartphone, in Papierform oder als eigenständiges Gerät (empfohlen!).
  • Bitcoin / BTC
    Bitcoins kannst du von anderen Nutzern erhalten (Kauf/Schenkung) oder im Mining herstellen. Faucets verschenken Kleinstbeträge im Internet, um kostenlos mit Bitcoin das erste Mal in Berührung zu kommen. Komfortabler ist es Bitcoin online bei einer Bitcoin-Börse zu kaufen.
Willst du mehr erfahren?

Das Bitcoin-Wiki bietet viele nützliche Informationen umsonst an. Das Bitcoin Whitepaper gibt es auch auf Deutsch! Hier habe ich ein paar Buchempfehlungen zusammengetragen.

 

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Original source: http://www.kryptokenner.de/was-ist-bitcoin-btc/

Alle Infos zum Google ICO (Aprilscherz)

Googol (Tickerkürzel: GG)

Achtung: Das war ein Aprilscherz zum 1.4.2018

Lange Zeit hat sich Google zum Thema Blockchain bedeckt gehalten. Während Konkurrenten wie Microsoft oder IBM schon früh mit Initiativen im aufstrebenden “Distributed-Ledger-Sektor” gestartet haben, schien es so, als ob der Suchmaschinenriese diesen Trend komplett verschläft.

Erst vor ein paar Wochen verkündete Google, dass man in Zukunft auf den hauseigenen Werbeflächen (Adwords, Youtube & Co) keine Werbung für Kryptowährungen mehr zulassen würde. Der Grund dafür sollte mittlerweile klar sein. Denn wie der Mutterkonzern ‘Alphabet’ nun in einer Pressemeldung bekannt gab, arbeite man bereits seit geraumer Zeit an einer eigenen Blockchain-Lösung. Heute wurde dann bekannt, dass Google zur Einführung dieser Blockchain eine neue Kryptowährung in einem Initial-Coin-Offering (ICO) herausgeben wird!

In einem Interview mit einem am Projekt beteiligten Software Engineer erfuhren wir:

“Einer der Eckpfeiler von Googles Philosophie war es immer, Technologie zu entwickeln, die das Leben ALLER Menschen positiv beeinflussen kann. Nachdem wir die Blockchain Branche über die Jahre sorgfältig beobachtet haben, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass aktuell verfügbare Blockchains dafür nicht skalierbar genug sind.
Unsere Software-Architekten hatten dann vor einem Jahr die zündende Idee für den Durchbruch:
Unsere Blockchain hat weder Blocks noch eine Chain und statt auf weltweit verteilten Nodes wird unsere Transaktionshistorie (‘Ledger’,) auf unseren Datencentern gespeichert, die ja auch über die ganze Welt verteilt sind! Als Datenstruktur wird eine SQL-Datenbank verwendet. Genial. “

Alle Details zum Google ICO haben wir hier zusammengefasst:

  • Airdrop: Die Hälfte aller Token wird kostenlos an alle Nutzer verteilt, die Ihre Privatsphäre- und Datenschutzrechte lebenslang an Google abtreten.
  • Die Kryptowährung wird Googol (Tickersymbol ‘GG’) heißen und es wird anfangs 10100 Einheiten geben.
  • Falls sich Googol durchsetzen sollte und der weltweite Bedarf damit nicht gedeckt ist, behält sich Google vor (zum Beispiel auf Anfrage der Notenbanken oder bei Finanzkrisen), weitere Googols in den Umlauf zu bringen.
  • Um dem Geldwäschegesetz gerecht zu werden, wird jedes Wallet mit Google Account, Klarnamen und Handynummer verknüpft.
  • Künstliche Intelligenz soll Transaktionen mit verdächtigem Hintergrund erkennen, so dass bestimme Googols (auch auf Anfrage von FBI, CIA & Co.) entwertet werden können.
  • Da Google zu jedem Zeitpunkt weiß, wer wie viele Googols besitzt und welche Transaktionen gültig sind, entfällt das energiehungrige Proof-of-Work Konsensverfahren durch die “Miner”, wie zum Beispiel bei Bitcoin.

Ziemlich vernünftige Designentscheidungen die Google da getroffen hat, wie wir finden… hier geht es übrigens zur Registrierung für den Google ICO

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Original source: https://www.blockchaincenter.net/google-ico/

“Wir sind zu 100 Prozent gewiss, dass wir das Bitcoin Cash Netzwerk in viele verschiedene Forks spalten können.”

Am 1. September wird der Bitcoin Cash Stresstest-Day stattfinden: Die BCH-Community versucht, einen ganzen Tag lang 32 Megabyte große Blöcke zu bilden. Ein mysteriöser Miner kündigt derweil an, an diesem Tag Bitcoin Cash durch eine Reihe von Angriffen zum Kollaps zu bringen – und wählt dabei auch ein bisher eher wenig diskutiertes Angriffsziel: die LevelDB-Datenbank und den Arbeitsspeicherbedarf.

Bitcoin Cash rühmt sich ja, der Bitcoin mit mehr Kapazität zu sein. An sich ist das auch nicht falsch, da in die 32 Megabyte Blöcke von Bitcoin Cash an sich rund 100 Transaktionen je Sekunde reinpassen. Die Ironie der Geschichte ist nur, dass Bitcoin Cash kaum auf mehr als 0,1 Transaktionen je Sekunde kommt. Trotz Yours, trotz MemoCash, trotz allem. Webseiten wie txhighway.com oder bitcoinsubway.cash zeigen auch bald ein Jahr nach der Fork weiterhin eine Geisterstadt.

Bitcoin Cash ist wie ein Ferrari, der nicht aus der Spielstraße rauskommt, wo man nur mit Schrittgeschwindigkeit fahren darf. Um zu beweisen, dass der Motor auch wirklich das hält, was er verspricht, und nicht, wie die Kritiker sagen, abschmieren wird, sobald man einmal Vollgas gibt, veranstaltet die Bitcoin Cash Community am 1. September den Bitcoin Cash Stresstest Day:

“Der Bitcoin Cash Stresst Test,” erklärt die Webseite, “ist ein von der Community geführter Stresstest des Bitcoin Cash Netzwerks und der damit verbundenen Services. Unser Ziel ist es, im Lauf von 24 Stunden Millionen von Transaktionen mit minimalen Gebühren zu erzeugen.” Dieses Volumen soll Händler und Unternehmer weltweit davon überzeugen, “dass das BCH Netzwerk in der Lage ist, onchain zu skalieren und ein solches Volumen schon heute zu prozessieren.” Beim Stresstest sollen Daten gesammelt werden, die für Entwickler und Unternehmen äußerst nützlich sein werden.

32 Streifen, aber keine Karre: Der Transaction Highway auf Bitcoin Cash.

Jeder, der sich für Bitcoin Cash interessiert, kann mitmachen. Man kann ohne Ende auf yours.org tippen und bezahlen, seine Coins, wenn es denn funktioniert, mit CoinShuffle mixen, auf MemoCash ein Memo nach dem anderen senden, liken und beantworten, auf Satoshi Dice und Blockchain.Poker ohne Ende zocken, einen Hash von jeder Datei und Email, die man jemals erhalten hat, auf der Blockchain abspeichern, mit ChainBet eine Wette nach der anderen eingehen, und so weiter. Und wenn das nicht ausreicht, um die 32-Megabyte-Blöcke voll zu kriegen – was ziemlich wahrscheinlich ist – kann man immer noch auf die Skripte zurückgreifen, die die Organisatoren des Stresstest-Days bereitstellen wollen: “Skripts werden derzeit noch entwickelt und getestet und werden einige Wochen vor dem Stresstest verfügbar sein, damit Leute sie schon im Vorfeld testen können. Die Links werden hier bekanntgegeben,” verspricht die Webseite.

Ob das alles gut gehen wird? Glaubt man einer Gruppe namens “BitPico”, wird es ein Disaster werden.

Angriffsvorbereitungen haben bereits begonnen

BitPico ist, so viel kann man sicher sagen, ein Social Media Account auf Slack, Twitter und so weiter. Laut eigenen Angaben ist BitPico ein Kollektiv von Bitcoin-Entwicklern, -Minern und -Walen, die vor kurzem 1.300 Halong-Dragonmint-Miner ans Netzwerk angeschlossen haben, eine kumulierte Hashrate von mehr als 40.000 Terahash je Sekunde aufbringen und im Lauf des nächsten halben Jahres insgesamt 500.000 Terahash aus Atomenergie mit einem Hydro-Backup mobilisieren wollen.

Insgesamt ist BitPico, ob auf Twitter oder Slack, ziemlich großmäulig, und man weiß nie so genau, was dahintersteckt. So hat die Gruppe etwa damals angekündigt, SegWit2x trotz der Absage der Hardfork zu minen, und fiel vor kurzem mit einem kurzen, aber ergebnislosen DoS-Angriff auf das Lightning-Netzwerk auf. Nun tönt BitPico, das Angrifs-Equipment, das sie für die Lightning-Stresstests benutzt haben, auf Bitcoin Cash umzustellen. “Warum? Es ist Zeit, zu zeigen, wie zentralisiert bcash wirklich ist, und wir sind zu 100 Prozent sicher, dass wir das Netzwerk in viele verschiedene Forks spalten können. Wir freuen uns darauf, im September einen 51-Prozent-Angriff auf Bitcoin Cash zu fahren.”

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Angeblich, so BitPico auf Twitter, hat die Vorbereitung des Angriffs bereits begonnen, indem die Gruppe langsam Angriffs-Nodes hochfährt, um mit insgesamt 5000 Nodes einen Sybill-Angriff zu initiieren. Für manche in der Bitcoin(BTC)-Szene ist dies Anlass genug, BitPico plötzlich zu mögen und “zu beten, dass es wahr ist.”

In einem Interview mit Coindesk, das noch nicht veröffentlicht ist, aber von dem BitPico die Antworten schon mal über Pastebin “geleakt” hat, nur für den Fall, dass sich Coindesk sträubt, das Interview zu veröffentlichen, erklärt die Gruppe genauer, was sie plant. Das ganze ist, ob nun Scherz oder Ernst, zu interessant, um es hier nicht zusammenzufassen.

Nodes fallen aus, frieren ein, forken sich weg

Auf die Frage, warum sie Bitcoin Cash angreifen, erklärt BitPico, dass es ein “Stress Test” sei, um “die Integrität des Bitcoin Cash Netzwerks im Sinne seiner Investoren zu validieren […] Die erste Regel aller dezentralen Computer-Netzwerke ist, dass es übel ausgeht, wenn sie nicht genügend angegriffen werden, um alle Probleme zu identifizieren und zu lösen.” An Angriffen plane man “alles von low-level TCP/IP stack attacks” zu “high level Bitcoin Cash protocol attacks.” Diese Kombination garantiere, dass es zu zwei Problemen kommt: “1. die schwächsten Nodes auf VPS werden abstürzen oder ihr Bandbreiten-Pensum verbrauchen und nicht mehr antworten”. Dies ist bei einem 32-MB-Stresstest nicht weiter erstaunlich.

Eine Überraschung ist hingegen das nächste von BitPico aufgezählte Problem: “2. alle anderen Nodes werden ausfallen, weil es eine Reihe fortlaufender vorgeminter 32 Megabyte-Blöcke gibt. Unsere LevelDB-Stresstests zeigen, dass die Bitcoin Cash UTXO Datenbank bis zu 200 Gigabyte Arbeitsspeicher braucht, um einer komplexen 32 Megabyte-Block vollständig zu verarbeiten. Wenn dieser Arbeitsspeicher nicht verfügbar ist, wird die UTXO-Datenbank korrumpiert, und wenn LevelDB den Arbeitsspeicher nicht freigibt, wird das Betriebssystem einfrieren. Unsere LevelDB-Stresstests sind seit mehr als 7 Monaten aktiv, seit wir das UTXO-Set unserer Bitcoin-Implementierung in eine eigene Datenbank überführt haben. LevelDB wurde nicht dafür gemacht, um damit umzugehen, dass so komplexe Big Data parallel gelesen, geschrieben und gelöscht wird.”

BitPico ist zuversichtlich, die Bitcoin Cash Blockchain zu forken, weil es nur eine Handvoll von Pools und nicht genügend Full Nodes gibt, um die Netzwerk-Regeln durchzusetzen. “Wenn wir die Mehrheit dieser Nodes isolieren, können wir unsere eigenen Nodes benutzen, um Blöcke oder Header zurückzuhalten, Blöcke oder Header abzulehnen, absichtlich zu scheitern, Blöcke oder Header weiterzuleiten, und so weiter.” Zugute kommt den Angreifern dabei das jüngst auf 32 Megabyte erhöhte Limit der Blocksize: “Durch eine Kombination von Sybil-Angriffen und 32-Megabyte-Blöcken, die wir durch unsere Farm produzieren, können wir genügend Blöcke injizieren, um die Latenz zu erhöhen, so dass die Miner den Konsens verlieren und beginnen, je ihre eigenen Chains zu bilden, da wir ja alle Mining-Nodes isoliert haben durch unsere Nodes, die alle verschiedene Regeln über die maximal akzeptierten Größen der Blöcke haben.” Wenn es so weit sei, könne jede sicher und ohne Mühe Double-Spends von unbestätigten Transaktionen ausführen.

Dabei scheint BitPico nicht genuin schlechte Absichten zu haben. Sie endet das Interview mit dem Ausspruch, dass “nur die Zeit zeigen kann, ob Bitcoin Cash diesem Angriff standhalten kann.” Andere in der Bitcoin(BTC)-Szene hoffen dagegen offen darauf, dass dies nicht geschieht: “Lasst uns weiterhin wünschen. Es wäre wundervoll für uns alle, wenn Roger Vers betrügerische Hoffnungen und Träume in die Vergessenheit geforkt werden.”

Bevor wir aber weiter auf dem leidigen Thema des unverständlichen Hasses gegen Bitcoin Cash und Roger Ver herumreiten, kommen wir wieder zurück zum Angriff von BitPico. Es klingt auf jeden Fall interessant. Aber ergibt es auch Sinn?

Interessant, aber auch zweifelhaft

Ich habe einige Bitcoin Cash Entwickler darauf angesprochen. Dass schwache Nodes, deren Bandbreite nicht ausreicht, um eine Reihe von 32 Megabyte-Blocks zu verbreiten, vom Netz fallen, dürfte nicht weiter überraschend und auch ein begrenzter Schaden sein. Wenn man 32 Megabyte-Blöcke erlaubt, braucht man auch Knoten, die damit klarkommen. Es dürfte aber hochinteressant werden, wie viele Knoten dies tatsächlich sind.

Dass es zu Forks kommt, bezweifeln die meisten Entwickler, da die Bitcoin-Cash-Miner und auch die Börsen und Händler ein dichtes Netzwerk bilden, das auch durch sehr viele falsche Nodes kaum oder gar nicht zu isolieren ist. Wenn der Node einer Börse oder eines Blockexplorers mit den großen Minern verbunden sind – man darf annehmen, dass sie es sind – und mit diesen dieselben Konsens-Regeln teilt, dann bleiben Versuche, sie durch Fake-Nodes zu trennen, vermutlich wirkungslos. Aber wie es aussieht, wenn es gezielte, lange vorbereitete Angriffe durch Miner und Nodes in einem Stresstest-Szenario gibt, dürfte noch einmal eine andere Frage sein.

Was ist schließlich mit der LevelDB-Korruption? Dieses Szenario ist mit Sicherheit am interessantesten und am schwierigsten einzuordnen. Einige Entwickler haben gemeint, es klinge nicht unplausibel, dass man den Arbeitsspeicherbedarf von LevelDB auf 200 Gigabyte hochtreibt, aber man müsse dies genauer erforschen. Normale Blöcke sollten kein Problem sein, erklärt ein Entwickler von Bitcoin Unlimited. Man habe mit dem Gigablock-Testnet Blöcke bis zu einer Größe von 500 Megabyte getestet und keine Probleme mit LevelDB festgestellt. Aber es wäre denkbar, dass ein speziell gebauter Block zu solchen Problemen führt.

Ein anderer Entwickler bezweifelt auch dies. Der Cache von LevelDB wird in der Config-Datei eingestellt, weshalb LevelDB gar nicht mehr Arbeitsspeicher verwenden kann, als dem Bitcoin-Cash-Node an sich zugewiesen wird. Es gebe bei einer veralteten Implementierung teilweise Spitzen im Arbeitsspeicherbedarf, wenn der Inhalt der Datenbank auf die Festplatte geschrieben wird, aber das sei schon längst behoben. Zudem gebe es sehr riesige Anwendungen, die LevelDB nutzen, deutlich größer als Bitcoin, und auch dort gäbe es keine Probleme.

Das Argument bzw. BitPicos Angriffsplan wirke insgesamt suspekt. So implizieren manche Angaben – etwa die fortlaufenden, vorproduzierten 32-Megabyte-Blocks – einen 51-Prozent-Angriff, zu dem BitPico wohl eher nicht in der Lage ist. Aber auch dies ist schwer zu sagen, da Bitcoin Cash meist nur einen geringen Anteil der gesamten von SHA256-Asicminern produzierten Hashrate hat. Wenn sich 10 bis 20 Prozent der Bitcoin-Hashrate aufmachen, um Bitcoin Cash anzugreifen, dürften sie genügend Power haben.

Einig sind sich die Bitcoin Cash Entwickler darüber, dass fortlaufende 32-Megabyte-Blöcke in jedem Fall noch eine Verbesserung der Software brauchen. Die Aussicht, dass ein entsprechender Block den Arbeitsspeicher-Bedarf von LevelDB auf 200 Gigabyte hochtreibt, finden manche auch eher spannend. Wird Parallel Validation von Bitcoin Unlimited dafür sorgen, dass parallel zu diesem Block ein anderer gemined wird? Wird das Netzwerk einen spontanen Konsens finden, welche Blöcke erlaubt sind? Was wird passieren?

All dies sind Gründe, weshalb man dem Stresstest mit viel Interesse, aber auch ein wenig Bangen entgegenfiebern darf.

Original source: https://bitcoinblog.de/2018/06/25/wir-sind-zu-100-prozent-gewiss-dass-wir-das-bitcoin-cash-netzwerk-in-viele-verschiedene-forks-spalten-koennen/

Traditionelle Investoren in den Startlöchern Richtung Bitcoin Markt

Coincierge.de – Aktuelle Krypto-News

Coinbase – das zweitgrößte Unternehmen im Kryptowährungsmarkt nach dem 12-Milliarden-Dollar-Riesen Bitmain – arbeitet mit Hedge-Fonds zusammen, um institutionelle Investoren in den Kryptowährungsmarkt zu bringen.

In den letzten Monaten haben prominente Hedge-Fonds-Manager und Investoren darauf hingewiesen, dass institutionelle Investoren am Rande des Marktes stehen und sich wegen des ausgeprägten Mangels an Verwaltungs-Lösungen schwer tun, in den Krypto-Markt einzusteigen.

Das Verwaltungs- und Verwahrungs – Fiasko

Ari Paul, der Mitbegründer von Blocktower – einem auf Kryptowährungen ausgerichteten Hedge-Fonds, der von ehemaligen Führungskräften von Goldman Sachs gegründet wurde – stellte fest, dass es für institutionelle Investoren wie große Pensionen, Hedge-Fonds und akademische Institutionen schwierig ist, sich auf dem Kryptowährungsmarkt ohne stabile und robuste Verwahrungs- bzw. Verwaltungs-Lösungen zu engagieren. Paul fasste dies mit folgenden Worten zusammen:

“Institutionelles Geld begann Mitte 2017 in Kryptowährung zu fließen, aber es war langsamer als viele (einschließlich mir selbst) erwartet hatten. Das heißt nicht, dass es nicht kommt. Es gibt eine Menge Teilbereiche, die zusammenkommen müssen, ein großer davon ist die Verwaltung durch Dritte. Die Verwahrung ist nicht binär. Es ist nicht so, als würde Coinbase die Verwahrung übernehmen und plötzlich wird jede Pension 100 Millionen Dollar in Bitcoin investieren. Es braucht Zeit, bis Verwahrungs-Lösungen vertrauenswürdig sind. Aber ich denke, wir werden bis September dieses Jahres ein solides Verwaltungssystem haben.”

 

Lösungen sind auf dem Weg

Ende Mai prognostizierte Paul, dass Drittverwahrungslösungen von Unternehmen wie Coinbase das Vertrauen der Öffentlichkeit gewinnen könnten und somit institutionelle Investoren in den Markt führen könnten. Laut Bloomberg spielte ein Coinbase-Sprecher auf ihren erwarteten Erfolg bei der Zulassung von Kunden an, die eine qualifizierte Depotbank benötigen, die den US-Vorschriften entspricht.

Mike Belshe, der CEO von BitGo, gab ebenfalls bekannt, dass sie Gespräche mit der US Securities and Exchange Commission (SEC) aufgenommen haben – nachdem sie eine qualifizierte Depotbank namens Kingdom Trust erworben haben – um mittelfristig eine Depotbank für große institutionelle Investoren zu werden.

“Wir haben das vor einiger Zeit eingereicht… Wir arbeiten mit mehreren hundert Hedge-Fonds und Vermögensverwaltern zusammen, die auf die Zulassung warten.”

Academia interessiert sich auch für Kryptowährungen

In einem Interview mit Oscar Williams-Grut sagte John Lore – ein Anwalt, der eng mit Kryptowährungsunternehmen zusammenarbeitet -, dass der Markt eine starke Zunahme von akademischen Institutionen erlebt, die sich im Krypto-Markt engagieren:

Während die meisten Analysten zugegeben haben, dass es derzeit keine institutionellen Investoren im Kryptowährungsmarkt gibt, sind sie sich einig, dass diese Parteien derzeit wegen des Mangels an institutionellen Kryptowährungsprodukten vom Spielfeldrand  aus beobachten und darauf warten, das Feld zu betreten…


Quelle: Cryptoslate, Image: pixabay, CC0

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MyEtherWallet (MEW) – Ethereum und ERC20-Token Wallet

MyEtherWallet (MEW) ist einer der gängigsten Wege seine Ether und seine ERC20-Token abzusichern. Es bietet viele Möglichkeiten eine Wallet zu erstellen oder auf eine bestehende Wallet zuzugreifen. Besonderes Augenmerk wird bei MEW auf das Informieren des Nutzers gelegt, sodass man gleich auch viele technische Aspekte der Blockchain erklärt kriegt. MEW ist in der Linie ein Online/Web Wallet, es kann aber auch mit z.B. Hardware Wallets kombiniert werden, um die Sicherheit zu erhöhen.

Was ist MyEtherWallet (MEW) ?

myetherwallet
Quelle: myetherwallet.com

MyEtherWallet (MEW) ist quelloffenes, browserseitiges, kostenloses Werkzeug zur Erzeugung von Ethereum-Wallets und Versenden von Transaktionen. Mit MyEtherWallet kannst du direkt mit der Ethereum-Blockchain interagieren. Du hast dabei die volle Kontrolle über deine privaten Schlüssel und dein Guthaben.

Das Nutzer-Dashboard von MyEtherWallet

Quelle: myetherwallet.com

Das Interface von MEW ist schick und trotz der vielen Funktionen auch übersichtlich. Es gibt verschiedene Reiter (zu sehen: Sende Ether und Tokens), die unterschiedliche Funktionen anbieten. Wenn du es nur benötigst, um Ether oder Token zu versenden ist das wichtigste hier abgebildet:

  • Deine Ether-Kontoadresse
  • Dein Ether- und Token-Kontostand (siehe hier eine Liste der ERC-20 Ethereum-Token)
  • Empfängerinformationen (Adresse und Betrag)
  • Die Gebühren (Berechne z.B. hier deine Gas-Gebühren)

Beim Besuchen der Webseite (als Pop-Up) und ebenfalls im Wissensbereich gibt es viele wichtige und nützliche Informationen zur Benutzung von MEW. Wer englisch versteht, sollte vor dem erstmaligen Benutzen definitiv hier rein schauen!

Sicherheit bei MyEtherWallet (MEW)

Die Sicherheit bei einem Online Wallet ist generell sehr wichtig, da eine Online Wallet bei falscher Anwendung recht leicht Opfer einer Phishing-Attacke werden kann. Zu einigen Sicherheitsempfehlungen von MEW zählen:

  • Benutzung eines Hardware Wallets wie z.B. Ledger oder Trezor.
  • Wenn du kein Hardware Wallet benutzt, benutze die Webseite nur offline!
  • Myetherwallet.com als Lesezeichen setzen. Fälle sind bekannt, wo Kriminelle einen Buchstaben in der URL ersetzen und die Seite exakt nachbauen, um an die Passwörter zu kommen.
  • Benutze andere 2-Faktor-Authentifikation (2FA) wie Google Authenticator
  • Weitere Empfehlungen hier

Sei dir immer über die Benutzung eines Web Wallets bewusst und lagere größere Summen lieber in Cold Storage (Paper Wallets, Hardware Wallets) und/oder benutze mehrere Ether-Adressen.

Wie erstelle ich sicher ein MyEtherWallet Wallet?

  1. Beginne damit MyEtherWallet herunterzuladen und lokal auszuführen. Downloade dafür die Webseite über die offizielle Github-Seite hier.
  2. Prüfe, ob ich wirklich die Wahrheit gesagt habe und es wirklich die offizielle Github-Seite ist. 😉
  3. Entpacke die Datei und starte die index.html Datei. Du kannst optional deine Internetverbindung trennen und/oder das ganze auf einem frischen Betriebssystem durchführen.
  4. Neues Wallet -> Starkes Passwort wählen.
  5. Passwort und Keystore File gut sichern. Am besten Passwort nicht im gleichen Ordner speichern.
  6. Fertig! MEW zukünftig nur über die index.html Datei lokal besuchen und Transaktionen durchführen.

MyCrypto.com – das neue MEW

Teile vom MyEtherWallet Team arbeiten zurzeit an MyCrypto.com. MyCrypto soll der steigenden Beliebtheit von MEW Rechnung tragen und ist ebenfalls eine Ethereum Online Wallet. MyCrypto erhält eine bessere Firmenstruktur und ist ausgerichtet eine bessere Skalierbarkeit zu bieten. Die genauen Hintergründe sind hier beschrieben.

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GMO präsentiert B2 Bitcoin Mining Equipment

Das Unternehmen GMO Internet Inc. hat vor Kurzem sein neues Bitcoin Mining Modell B2 auf den Markt gebracht. Es ist die erste Mining Hardware mit einem 7nm Prozessor und konkurriert mit dem derzeitigen Marktführer Bitmain und seinem S9 Mining Rig.

B2 Bitcoin Miner

Der Verkauf für den neuen B2 Bitcoin Miner läuft seit dem heutigen Tag. Der CEO der GMO Internet Inc., Masatoshi Kumagai, äußerte diesbezüglich, dass er die Konkurrenz wie Bitmain respektiere, aber mit dem B2 das S9 Rig überbieten werde. Vergleicht man beide Miner miteinander, lassen sich deutliche Unterschiede feststellen. Der B2 Miner wird 1999 US-Dollar kosten, der S9 Miner von Bitmain liegt aktuell im Schnitt bei 837 US-Dollar auf dem amerikanischen Markt. Beim Miner von GMO handelt es sich um die erste Mining Hardware, in welcher ein 7nm Prozessor verarbeitet ist. Der Anschaffungspreis ist zwar höher, dennoch kann der Miner mehr leisten. Der B2 liegt bei einer Hashrate von bis zu 24 TH/s, der S9 hingegen bei 14 TH/s.

GMO Internet Inc. und die Bitmain Vorherrschaft

Der größte und dominanteste Anbieter auf dem Markt für Mining Equipment war bis dato Bitmain. Vielen Beteiligten der Kryptoindustrie missfiel das Vorgehen und die Marktmacht des Herstellers. Beispielsweise hatte das Monero Entwicklerteam für die Fork Monero Classic den Algorithmus verändert. Es wurde kein Proof of Work Algorithmus verwendet, was den Einsatz des ASIC Miners von Bitmain überflüssig machte. Diese Entscheidung wurde zum Teil deswegen getroffen, weil das Monero Team eine Zentralisierung vermeiden und somit die Freiheit des Marktes gewährleisten wollte.

GMO wird sich mit seinem B2 Miner zwar in einem anderen Preissegment ansiedeln, jedoch wird dieser Miner eine für Bitmain ernstzunehmende Konkurrenz darstellen. Ein weiterer großer Konkurrent der Mining-Equipment Branche ist die Halong Mining Corporation. Letztendlich wird ein Miner jenes Equipment kaufen, welches bei einem Kosten- und Leistungsvergleich ab besten abschneidet.

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CoinAnalyst: Mehr Informationen für Trader

Wichtige Anmerkung: Einen Tag nach der Veröffentlichung hat Coin Analyst eine Partnerschaft mit Savedroid angekündigt. Ich stehe weiterhin hinter dem Produkt und der Idee von Coin Analyst und werde Versuchen entstandenen Schaden einzudämmen. Nähere Hintergründe hier und hier auf Bitcointalk.

Heute geht es um ein Projekt, bei dem ich selbst als Advisor ein wenig Einfluss genommen habe und bei dem es, wie könnte es anders sein, mal wieder darum geht, mehr Transparenz im Markt zu schaffen und Informationen bereitzustellen. Damit starten wir auch gleich in die Vorstellung des Projektes Coin Analyst!

Coin Analyst ist ein Spin off der Cogia GmbH, welche Unternehmen im Bereich Kundenzufriedenheit und Support unterstützt. Cogia durchforstet bzw. „crawlt“ dabei Social Media und Online Content und analysiert das Sentiment, also die Zufriedenheit der Kunden und die allgemeine Stimmung. Die Analyse geschieht dabei nach bestimmten Parametern, wie z.B Textlänge und bewertet auch einzelne Wörter und Adjektive, die verwendet wurden. Zum Einsatz kam diese Technologie bereits bei Kunden wie BMW, Continental oder auch dem Land Saarland.

Diese Technologie ist nun Grundlage des Projektes Coin Analyst, welches ein Interface für Trader schaffen möchte, mit dem diese einen Informationsvorteil sowie Unterstützung für das Treffen von Entscheidungen bekommen. Dabei sollen folgende Funktionen unter anderem mit dabei sein:

  • Sentiment Analyse: Der Algorithmus der Cogia wurde umgebaut und auf die Blockchain Szene angepasst. Dieser durchsucht nun Posts auf sämtlichen Social Media Kanälen sowie generellen Content im Web auf das allgemeine Marktsentiment sowie spezifisch zu  den einzelnen Coins. Dieses Sentiment drückt sich aus in einer Anzahl von Posts und der daraus resultierenden, überwiegenden Stimmung, die dann in einem Chart zusammen mit der Preisentwicklung über die Zeit dargestellt wird.
  • Scam und Fake News Detektor: Durch die Konstante Analyse von Wording und Texten kann man auch herausfiltern, wie oft Scam Assoziationen mit bestimmten Projekten oder Fake News im Web auftauchen. Übersteigen diese einen gewissen Grad bekommt man eine Hinweis.
  • Influencer Identifikation: Gleichzeitig wird aber auch dargestellt, welcher Nutzer wo wann wie viel postet und ob seine Posts überwiegend positiv oder negativ sind. Dadurch lassen sich Influencer identifizieren, denen man ggf. zum schnelleren Erhalt von Informationen folgen kann.

Geplant ist, dass diese Features auch mit der Zeit vom Nutzer personalisiert werden können. Das Produkt soll in verschiedenen Stufen gegen ein monatliches Entgelt, bezahlbar im eigenen Token, auf den Markt kommen und ist aktuell in der Beta Testphase. Wer Zugang zur Beta haben möchte, kann sich via Email (siehe Impressum) bei mir melden, ich habe 10 Zugänge bekommen. Dabei gilt: First comes, first served. Auch muss man beachten, dass sich das UI noch signifikant verändern soll und noch wesentliche Funktionen hinzugefügt werden.

Mehr Infos finden sich im Whitepaper oder im Telegram Channel.

Videointerview mit Pascal Lauria

Das ICO

CoinAnalyst ICO Specs

Der Pre-Sale startet heute, am 21. Juni 2018 um 16 Uhr und wird bis zum 6. Juli gehen. In diesem Zeitraum liegt der Bonus bei 30% gegenüber dem Main Sale, der vom 7. Juli bis zum 31. Oktober laufen wird (im Main Sale gibt es kleinere, gestaffelte Boni). Insgesamt stehen 3,75 Milliarden Token zum Verkauf, wobei ein Token im Main Sale 0,1 Euro kostet. Somit ergibt sich ein Hard Cap von 20 Millionen Euro – einen Soft Cap gibt es nicht, da das Produkt bereits in der beta Phase ist. Die verbleibenden Token werden geburned, aber dies ist nicht der einzige Vorteil des Token Modells. Zusätzlich sollen, dem allgemeinen Vorschlag von Vitalik Buterin folgend, ein kleiner Prozentsatz an Token bei jedem Einsatz geburned werden und dem Binance Modell folgend 20% des Gewinns für Rückkäufe eingesetzt werden. Außerdem soll es Discounts bei der Benutzung des Produkts geben, wenn man eine gewisse Anzahl an Token für einen Monat „einfriert“. Trotzdem gibt das Team an, ein Utility ERC 20 Token zu sein und dies ist auch mit den Anwälten des Projekts so abgestimmt worden. CoinAnalyst setzt dabei hauptsächlich auf institutionelle Investoren.

Bei der aktuellen Marktlage ist es meines Erachtens nach natürlich sehr schwer den Hard Cap zu füllen, daher könnte das Projekt als Low Cap Coin besonders für Trader als langfristige Anlage spannend sein. Angst, dass sich die zurückgehaltene Menge automatisch prozentual ändert, wenn weniger als alle Token verkauft werden, muss man übrigens nicht haben – es werden immer genau 50% der Token beim Team verbleiben.

-Lukas Fiedler

Disclaimer – Hinweis auf Interessenkonflikt: Der Autor oder Teile des Autorenteams sind in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert oder werden in diese investieren (Dies wird ab jetzt standardmäßig unter jedem Artikel erscheinen, da es sein kann, dass zu einem Zeitpunkt nach Veröffentlichung des Artikels investiert wurde).

Original source: https://altcoinspekulant.com/2018/06/21/coinanalyst-mehr-informationen-fuer-trader/

IWF meint: Kryptowährungen könnten die Nachfrage nach Fiatwährungen reduzieren

Der stellvertretende Direktor des Kapitalmarkt Departments vom internationalen Währungsfond, Dong He, äußerte sich in einer detaillierten Analyse über das Dasein von Kryptowährungen und deren Einfluss auf Zentralbanken, sowie Fiatwährungen.

Volatilität

Bitcoin und Co. haben auf Grund der Volatilität ein starkes Imageproblem. Der Wert der Kryptowährungen basiert, weil sie als Wertpapiere gehandelt werden, auf der Wertschätzung und demnach der Nachfrage der Investoren. Diese Investoren spekulieren auf den Wert, wodurch der Kurs schwankt. Dieses Problem gilt bei einer Fiatwährung nicht. Der Wert dieser Währung wird aktiv durch Zentralbanken und deren Geldpolitik beeinflusst. Problematisch sei laut Dong He außerdem die Skalierbarkeit von Kryptowährungen. Sei diese Problematik gelöst und werden die Währungen mehr zum Handel gegen Waren und Dienstleistungen genutzt, würde der Kurs sich stabilisieren. Einen Kompromiss stellen schon sogenannte Stablecoins dar, die an den Wert einer Fiatwährung gebunden sind und durch ein spezielles System verteilt werden.

Transaktionen

Die Vorteile einer Krypto-Transaktion sind die Geschwindigkeit und die Anonymität. Sie werden zudem Peer-to-Peer durchgeführt und sind unabhängig von zentralen Organen oder dritten Parteien. Dadurch, dass die Ledger gesichert ist und die Transaktionen verifiziert werden. Krypto-Transaktionen kommen laut He nah an die Anonymität des Fiat-Bargelds heran.

Deflation

Dadurch dass es nur eine begrenzte Menge an Bitcoins gibt, ist die Kryptowährung gegen Inflation resistent. He bemängelt dennoch, dass Bitcoin und Co. nicht genügend Funktionen erfüllt, die ein stabiles monetäres System haben sollte. Dies sei vor allem der fehlende Schutz vor einer strukturellen Deflation und die Eigenschaft, flexibel Geldnachfrage-Schocks abzufangen. Fangen Investoren an, Kryptowährungen zu horten, statt sie im Umlauf zu bringen, wirkt sich dies auch negativ auf die Bewegung im Markt aus. Ähnliches war bei der Weltwirtschaftskrise zu beobachten.

Zentralbanken und Geldpolitik

Derzeit beeinflussen Zentralbanken durch ihre Zinspolitik den Finanzmarkt der Fiatwährungen. Falls Kryptowährungen zukünftig eine größere Rolle als Rechnungseinheit spielen, müssten laut He Zentralbanken die Fiatwährungen durch weitere Maßnahmen stabilisieren. Eine Möglichkeit sei das Anpassen der Fiatwährungen an den Zahn der Zeit. Denkbar seien nationale Kryptowährungen. Des Weiteren hätten Zentralbanken nur die Möglichkeit, den Markt für Kryptowährungen stärker zu regulieren. Dies spiegelt das Verhalten der meisten Zentralbanken wider.

Der Beitrag IWF meint: Kryptowährungen könnten die Nachfrage nach Fiatwährungen reduzieren erschien zuerst auf Kryptomagazin.

Original source: https://www.krypto-magazin.de/iwf-meint-kryptowaehrungen-koennten-die-nachfrage-nach-fiatwaehrungen-reduzieren/