Meine REAKTION auf einen Artikel im MANAGER MAGAZIN

Im Zuge des Preissturzes des Bitcoin letzte Nacht, veröffentlichte das Manager Magazin folgenden Artikel: https://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/bitcoin-kurs-bricht-binnen-minuten-drastisch-ein-a-1267941.html Ich gehe in meinem Video auf den aktuellen Preissturz und auf einige Aspekte und Formulierungen des Artikels ein. Ich bin über eure Meinung gespannt. Hier gehts zum Video Was sagt ihr dazu?

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IOTA will mit dem IoT intelligentere Städte in Texas bauen

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IOTA, eine der am schnellsten wachsenden Blockchain-Stiftungen der Welt, wird den ersten „Texas Smart Cities Summit“ sponsern – eine Veranstaltung, die darauf abzielt, lokale „Smart City“-Bestrebungen zu beschleunigen. Das Unternehmen werde während des gesamten Gipfels auch mehrere Veranstaltungen durchführen, heißt es in einer Erklärung. „Smart Cities“-Initiative erhält einen Schub durch IOTA Die Technologie, die digitale […]

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Bitcoin Cash Fork: Läuft, aber mit Turbulenzen

Gestern war wieder Hardfork-Tag bei Bitcoin Cash. Wie es aussieht, ist die Fork in trockenen Tüchern. Aber ganz glatt lief es nicht: Ein Angreifer hat die Miner vorübergehend gezwungen, leere Blöcke zu produzieren.

Alle sechs Monate veranstaltet Bitcoin Cash (BCH) eine Hardfork. Dabei ändern die Entwickler das Protokoll, um neue Features einzuführen oder bestehende Eigenschaften zu ändern. Daher wird die Hardfork auch „Protokoll-Upgrade“ genannt. Dies ändert aber nichts an der Tatsache, dass das Upgrade „hart“ ist: Es ändert die Konsensregeln, was bedeutet, dass alle Knoten im Netzwerk upgraden müssen – oder nicht mehr auf derselben Blockchain sind.

Gestern fand nun eine dieser planmäßigen Hardforks statt. Die Entwickler haben unter anderem mit Schorr einen neuen Algorithmus für Signaturen eingeführt und es wieder ermöglicht, Bitcoin Cashs, die versehenlich an eine SegWit-Adresse gesendet wurden, zu bergen. Anders als die Hardfork im vergangenen November hatte dieses Upgrade den Konsens aller beteiligten Entwickler und Firmen, weshalb keine starken Turbulenzen zu erwarten waren.

Es wurde dann aber doch ein wenig wild. Am späte Nachmittag setzte die Hardfork mit Block #582680 ein. In diesem Moment spaltete sich die Blockchain in eine alte und eine neue Chain. Es gab zwar einige Nodes – und eventuell auch Miner – die die Hardfork nicht mitgemacht haben, doch es entstand bisher kein neuer Block auf Basis der alten Chain. Damit gibt es schon mal keinen dauerhaften Chainsplit; das Ökosystem folgt der Hardfork einstimmig.

75 Prozent der Nodes von Bitcoin Cash haben sich an die neuen Konsens-Regeln angepasst. Quelle: Coin.Dance

Kurz nach der Fork trat aber ein Bug bzw. ein Angriff auf: Ab Block #582687, also etwa eine Stunde nach der Fork, waren alle Blöcke leer, während sich die Transaktionen im Mempool stauten. Dies sorgte natürlich für Verwirrung, zum Teil auch Panik. War etwas mit der Hardfork schiefgegangen? Hatten die Entwickler einen Bug eingeführt?

Zehn Blöcke enthielten nur die Coinbase-Transaktion, durch die sich der Miner den Block-Reward auszahlt. Quelle: ebenfalls coin.dance.

Knapp zwei Stunden – oder zehn Blöcke – später, war der Spuk vorbei. Die Blöcke füllten sich wieder mit Transaktionen. Die Szene konnte aufatmen. Aber was genau ist da passiert? Die Erklärung ist recht technisch, aber wir versuchen, sie so verständlich wie möglich rüberzubringen:

Der Bug

Der Bug, der die leeren Blöcke verursachte, hatte an sich wohl nichts mit dieser Hardfork zu tun – aber sehr viel mit der letzten. Der Angreifer hat wohl in dieser Hardfork einen guten Zeitpunkt gesehen, ihn auszunutzen.

Also: Jede Transaktion enthält sogenannte „SigOps“, was die Abkürzung für „Signatur-Operationen“ ist. Solche Operationen bedeuten, dass eine Signatur geprüft wird. Dies ist der rechenintensivste Bestandteil der Arbeit, die sowohl Nodes als auch Miner mit Blöcken bzw. Transaktionen haben. Daher gibt es bei Bitcoin Cash ein Limit für Signatur-Operationen je Block, um zu verhindern, dass ein Angreifer das Netzwerk mit einem Monster-Block lahmlegt, der so viele SigOps hat, dass alle Knoten Stunden brauchen, um sie durchzurechnen. So ein Limit kann nur greifen, wenn die Knoten zuvor die Anzahl der SigOps je Transaktion und Block gezählt haben. Klar.

Nun gab es einen Fehler in der Software von ABC, der führenden Node-Software für Bitcoin Cash. BCH hat in der letzten Hardfork, im November, einen neuen Skriptbefehl eingeführt, CDS (OP_Checkdatasig). CDS umfasst auch Signaturen, allerdings in anderer Weise. Um es den Nodes einfacher zu machen, dies zu erkennen, enthalten CDS-Transaktionen eine sogenannte „Flagge“, das ist eine Art Anhängsel, das Infos mit gibt. Die Flagge sagt, dass die Transaktion SigOps enthält, woraufhin die Software beginnt, die SigOps zu zählen. Ein ABC-Node prüft die Flagge bei jedem Schritt – außer bei der Aufnahme von Transaktionen in den MemPool. Das haben die Entwickler wohl schlichtweg vergessen.

Im MemPool (Memory-Pool) speichern die Knoten Transaktionen, die noch nicht bestätigt sind. Im Falle von CDS nehmen die Knoten die Transaktionen nun auf, als hätten sie keine SigOps. Wenn die Mining-Knoten nun beginnen, Transaktionen im MemPool zu nehmen, um daraus einen Block zu bilden, gibt es ein Problem: Sie denken, es gäbe keine SigOps für die CDS-Transaktionen, aber wenn sie dann später, beim Mining selbst, den Block nochmal prüfen, merken sie, dass es viel mehr SigOps gibt als gedacht. Etwas stimmt nicht.

Kurz nach der Hardfork hat ein Angreifer eine riesige Menge an sehr seltsamen Transaktionen gebildet, die diesen Bug ausnutzten, um die Miner zu verwirren. Nachdem diese über Probleme bei der Produktion von Blöcken stießen, wussten sie sich nicht anders zu helfen, als einfach leere Blöcke zu bilden, die lediglich die Coinbase-Transaktion enthielten, mit denen sie sich ihre Block-Belohnung auszahlten.

Weitere Ereignisse

Der ganze Spuk war dementsprechend nicht so katastrophal, wie manch einer gefürchtet hatte. Das Netzwerk lief weiter, konnte aber keine Transaktionen prozessieren. Bitcoin-Unlimited-Nodes waren von dem Bug nicht betroffen; die ABC-Entwickler haben ihn rasch gefunden, gefixt und die Miner informiert. Ab Block #582697 war dann wieder alles in Ordnung, der MemPool begann, sich zu leeren, und die Miner wagten sich wieder an größere Blöcke heran.

Kurze Zeit später gab es aber noch weitere Ereignisse, die einigermaßen aufregend waren: Zunächst wurden die Blöcke 582698 und 582699 verwaist. Es gab eine „Reorg“ über zwei Blöcke – der erste Block wurde gemined und der zweite auf diesem gebildet – und dann wurde die Kette von einer anderen Kette überholt. Der Grund hierfür lag eventuell in einem weiteren Angriff: Jemand hatte wohl die Option, Coins zu bergen, die an SegWit-Adressen geschickt wurden, ausgenutzt, um die Coins zu stehlen.

Der Hintergrund dieses Angriffs ist, dass es immer wieder User gibt, die versehentlich Bitcoin Cash an Adressen schicken, die für Bitcoin (BTC) und mit SegWit gebildet wurden. Das hat zur Folge, dass jeder die Coins ausgeben kann, aber nur, wenn er eine „Nicht-Standard-Transaktion“ bildet, was in der Regel nur die Miner können. Ein Bug in der letzten Hardfork hatte die Coins dauerhaft eingefroren, was in der Hardfork gestern wieder rückgängig gemacht wurde. Nun hat ein Miner also die Chance beim Schopf gepackt, um die ihm bekannten SegWit-Adressen auf Bitcoin-Cash auszuräumen.

Der Pool BTC.top hat wohl dafür gesorgt, dass dieser Diebstahl nicht funktioniert hat, indem er eine alternative Kette gemined hat, die diese Transaktionen nicht enthielt. Damit hat BTC.top in gewisser Weise die Rolle der Polizei übernommen und im Kleinen das durchgeführt, was im Zusammenhang mit dem Binance-Hack im Großen diskutiert wurde. Reorgs sind derzeit wohl im Trend, und Bitcoin Cash hat gestern vorgeführt, dass sie ein probates Mittel für Miner sind, gewisse soziale Regeln auf der Blockchain auch dann durchzusetzen, wenn diese nicht technisch gedeckt sind.

Heute schließlich bildete sich erneut ein Stau auf der Blockchain. Der Grund dafür war aber nicht ein Angriff, sondern, ganz im Gegenteil: Ein Bitcoin-Cash-Entwickler hat die Transaktionen des Hackers, die die Blockchain für zehn Blöcke lahm gelegt hatten, selbst gehackt. Denn die Transaktionen hatten ein leicht zu erratendes Signatur-Skript und keine Signatur, was, wenn man sie nur gut genug untersucht hatte, möglich machte, sie auszugeben. Insgesamt waren es aber wohl nur etwas mehr als 500 Dollar in Bitcoin Cash.

Schnorr

Nun, einen Tag nach der Hardfork, scheint die Sache rund gelaufen zu sein. Bitcoin Cash hat ein Protokoll-Upgrade durchgeführt. Damit wird Bitcoin Cash zur ersten Bitcoin-artigen Blockchain, die Schnorr-Signaturen einsetzt. Schorr ist eine Alternative zu den üblichen ECDSA-Transaktionen; bei Bitcoin selbst (BTC) wird schon recht lange daran gearbeitet, sie einzuführen.

Schnorr hat einige schlagende Vorteile: Erstens sind die Transaktionen ein Stückchen kleiner als herkömmliche Transaktionen (nur ein paar Byte), und benötigen weniger Rechenleistung zur Verarbeitung. Zweitens sind sie nativ multisig-fähig, was bedeutet, dass man Multisig-Transaktionen bilden kann, ohne dafür wie bei Bitcoin ein spezielles Adress-Format zu verwenden. Das hilft aus verschiedenen Gründen der Privatsphäre der User. Drittens erlaubt es Schnorr – zumindest theoretisch – die Signaturen von Inputs zu verschmelzen, womit eine Transaktion sehr viel kleiner und auch sehr viel privater wird.

Die Implementierung von Schnorr ist wohl relativ undisruptiv. Weil der Algorithmus sehr ähnlich zu ECDSA ist, kann man denselben privaten Schlüssel und dieselbe Adresse verwenden. Lediglich unterhalb dieser Oberfläche passiert etwas anderes. Damit muss man seine Coins nicht auf eine neue Adresse überweisen, wenn man Schnorr verwenden will, sondern kann sich einfach ein Update der Wallet herunterladen, wenn es dieses gibt, um dann mit Schnorr zu signieren. Zumindest habe ich es so verstanden. Es kann durchaus sein, dass ich an der Stelle etwas durcheinanderbringe.

Es wird auf jeden Fall interessant sein, zu sehen, wie sich Schnorr in der Praxis macht, auch – und für viele vor allem – in Hinblick darauf, dass der neue Signatur-Algorithmus in absehbarer Zukunft auch bei Bitcoin aufschlagen wird.

Original source: https://bitcoinblog.de/2019/05/16/bitcoin-cash-fork-laeuft-aber-mit-turbulenzen/

Meine neue Strategie – Kapital sichern und trotzdem in Krypto bleiben?!

Wer meinen Kanal verfolgt, der weiß, ich verkaufe meine Kryptowährungen immer am 28. eines Monats. Mit zunehmendem Preisanstieg des Bitcoin und sich verbessernden Prognosen wird diese Strategie immer schmerzhafter. Gleichzeitig wird die Lage an den Aktien und bei klassischen Währungen immer heißer. Was könnte eine Lösung sein? ▶️ kein Video mehr verpassen: http://bit.ly/kryptomagazin_abbo▶️ Bitcoin verdienen… Artikel ansehen

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Binance Coin (BNB) erreicht neues Rekordhoch – Binance Börse wieder Live

Der Binance Coin (BNB) konnte heute und in den vergangenen Tagen deutlich zulegen und den Bitcoin Kurs outperformen. Binance hat zudem nach seinem Hack in der vergangenen Woche und einem längeren System Upgrade seine Pforten wieder geöffnet. Auch die Auszahlungen sollen laut CZ, dem CEO von Binance, noch heute live geschaltet werden. Binance Coin (BNB) […]

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Gerechtigkeit und Gleichheit bei den Top-16-Coins

Ein Diagramm stellt die Vermögensverteilung bei den 16 wichtigsten Kryptowährungen dar. Die Unterschiede sind gewaltig – und zeigen, welche sozialen und ökonomischen Folgen eine technische Grundsatzentscheidung haben kann.

Das Thema Gleichheit und Ungleichheit bei Bitcoin ist seit langem kontrovers. Es gibt dazu grob abgesteckt zwei Einstellungen:

Auf der einen Seite kritisieren viele Menschen, dass die Reichtumsverteilung bei Bitcoin extrem ungleich ist. So schlimm – oder noch schlimmer – als in den ungerechtesten Ländern der Welt. Die Early Adoper – also die frühen Nutzer, die sich zu Spottpreisen mit Coins eindecken konnten – profitieren unverhältnismäßig stark, und wenn wir morgen den Euro durch Bitcoin ersetzen, schaffen wir eine unglaublich ungleiche Gesellschaft.

Auf der anderen Seite gibt es bei Bitcoin eine verbreitete kapitalismus-freundliche Haltung, die Ungleichheit nicht als Fehler, sondern als notwendige Konsequenz eines leistungsorientierten Systems feiert. Die Early Adopter waren eben früh aufmerksam und haben früh und mutig investiert. Da ist es nur fair, dass sie auch besonders stark profitieren. Außerdem darf man davon ausgehen, dass sich die Ungleichheit im Lauf der Zeit abbaut, wenn immer mehr Menschen Bitcoin benutzen.

Jenseits des Aspektes der sozialen Gerechtigkeit dürfte die Verteilung aber auch für Investoren interessant sein. Denn je zentraler der Besitz von Coins in einer Währung ist, desto anfälliger wird diese für Preis-Manipulationen durch die zentralen Akteure; und je verteilter der Besitz ist, desto resistenter ist der Coin dagegen, dass der Abverkauf großer Wallets zu einem Verfall des Preises führt.

Die Verteilung bei den verschiedenen Währungen

Manche Altcoins sind angetreten, um fairer zu sein als Bitcoin.  Ist es nicht gerechter, wenn die Distribution der Währungseinheiten erst beginnt, wenn die Welt von Kryptowährungen weiß, anstatt wie bei Bitcoin über Jahre hinweg in klandestinen Nischen des Netzes stattzufinden? Ein vor kurzem verbreitetes Diagramm zeigt aber, dass es mit der Fairness bei den meisten Altcoins nicht besonders weit her ist.

Die blauen Säulen in diesem Diagramm stellen dar, wie viel Prozent der gesamten Menge verfügbarer Coins von den Top-10-Adressen gehalten werden. Der Urheber des Diagramms hat sich die Mühe gemacht, diesen Wert für die Top-16-Kryptowährungen auszurechnen. Natürlich ist die Aussagekraft beschränkt. Auf der einen Seite können die zehn größten Adressen die Adressen von Börsen sein, die damit die Coins sehr vieler Personen repräsentieren. Auf der anderen Seite kann ein einzelner seine Coins auf sehr vielen Adressen verteilen. Die Methode der Top-Ten-Adressen kann also sowohl etwas signalisieren, was nicht zutrifft, als auch wertvolle Informationen ignorieren.

Dennoch dürften die blauen Säulen gute Hinweise zur generellen Vermögensverteilung bei Kryptowährungen geben. Die Unterschiede zwischen den Coins sind gewaltig. Bei Bitcoin halten die zehn reichsten Adressen nur einen recht geringen Anteil; die größte Kryptowährung scheint damit auch die zu sein, die am fairsten verteilt ist. Diese Verteilung wurde nicht vollständig, aber recht weitgehend auch bei den Bitcoin-Forks Bitcoin Cash und Bitcoin SV reproduziert. Auch alte, Bitcoin-ähnliche Kryptowährungen, wie Litecoin und Dash, zeigen eine relativ faire Verteilung. Auch Ethereum scheint noch einigermaßen in Ordnung zu sein. Alle anderen Währungen sind aber ein Alptraum für jeden, der auch nur ein Stückchen an Verteilungsgerechtigkeit interessiert ist.

Alles außer Proof-of-Work führt zu extremer Ungleichheit

Schon bei Ripple halten die zehn größten Adressen beinah 50 Prozent. Beim Ripple-Ableger Stellar sind es sogar beinah 90 Prozent. Das ist insofern bemerkenswert, als bei diesen beiden Währungen behauptet wurde, man könne die Verteilung der Coins besser lösen, wenn man sie nicht durch Mining-Kartelle erzeugt, sondern an eine zentrale Institution abgibt – bei Ripple eine Firma, bei Stellar eine Stiftung – die sie nach bestimmten Vorgaben ausschüttet. Wenn man sich die Zahlen anschaut, kann dieses Modell als gescheitert gelten.

Auch die andere geläufige Alternative zum Mining, die Schöpfung durch eine ICO, führt zu einer ähnlich unbefriedigenden Verteilung. Bei EOS und Binance Coin (BNB) sind ebenfalls rund 90 Prozent der Coins auf wenigen Adressen, bei TRON und IOTA sieht es ein Stückchen besser aus, bleibt aber verheerend. Cardano schließlich ist der einzige Proof-of-Stake-Coin in dieser Liste und glänzt mit einer ziemlich ungleichen Verteilung.

Eine extrem spannende Ausnahme ist Monero. Hier existiert die Säule nicht, aus dem einfachen Grund, weil man es nicht weiß. Monero ist zu privat, als dass man solche Statistiken bilden kann. Aus der Perspektive des Datenschutzes ist das natürlich gut, aber andererseits stellt sich die Frage, ob und wem es hilft, wenn man die Vermögensungleichheit verschleiert. Einige profunde Information zu Monero und der Verteilung der Coins findet ihr in dem Kommentar von Paul.

Hier komme ich zur vielleicht interessantesten Schlussfolgerung aus dem Diagramm: Diese dürfte sein, dass eine technische Grundkonfiguration darüber entscheidet, wie gerecht es in einer Krypto-Ökonomie zugeht. Wenn Coins durch Mining geschöpft werden, gibt es gute Chancen, dass die Währung im Lauf der Zeit eine annehmbare Verteilungsgerechtigkeit erreicht; werden sie dagegen durch eine ICO geschöpft oder einer Institution gutgeschrieben, die die Münzen dann verteilt, sind die Chancen dafür kaum vorhanden. Auch Proof of Stake scheint in dieser Perspektive keine gute Lösung zu sein, auch wenn man einschränken muss, dass Cardano als einzelnes Beispiel nicht ausreicht, um ein ganzes System zu bewerten (zudem ist die Geldschöpfung bei Cardano noch nicht wirklich dezentralisiert).

Technik und die sozialen Umstände gehen also Hand in Hand. Wie die Ökonomie der Zukunft beschaffen sein wird, hängt damit auch von einzelnen, grundsätzlichen technischen Parametern ab.

Original source: https://bitcoinblog.de/2019/05/15/gerechtigkeit-und-gleichheit-bei-den-top-16-coins/

Ripple News: Coinbase eröffnet XRP Handel im US-Bundesstaat New York

Einwohner des US-Bundesstaates New York können seit gestern auf Coinbase XRP (Ripple) Handeln. Diese Ankündigung war auch der Grund für den enormen XRP Kurs-Anstieg. Der XRP-Kurs ist innerhalb von wenigen Stunden um mehr als 20% gestiegen. Coinbase führt XRP-Handel im Staat New York ein Die in San Francisco ansässige Firma verkündete die Nachrichten am Montag […]

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Leo: Warum der Bitfinex-Token eine Überlegung wert sein dürfte

Mittlerweile dürfte es jeder mitbekommen haben: Bitfinex bringt einen eigenen Token mit dem Ticker „Leo“ heraus. Nachdem es bereits nach dem Bitfinex-Hack einen Debt-Token gab (den man auch in Anteile an iFinex eintauschen konnte), der auch vollständig zurückgekauft wurde, wird der Token diesmal ein Exchange-Utility-Token a là Modell BNB.

Zunächst einmal ist es allerdings aus meiner Sicht sinnvoll, den Weg hin zu dieser Entscheidung von Bitfinex nachzuvollziehen. Dabei ist der Vorfall etwas komplexer und ich möchte daher nicht versuchen, diesen hier wiederzugeben. Stattdessen finden sich im Folgenden die Gerichtsdokumente (leider auf Englisch), mit denen man sich am besten selbst ein Bild machen sollte. Es sind zwar viele Berichterstattungen online zu finden, allerdings gibt keine so gut Auskunft wie die Originaldokumente, selbst wenn man nur begrenzte Englisch-Kenntnisse hat und die Dokumente nur überfliegt (vor allem die vorliegenden Chats zwischen Bitfinex und Crypto-Capital sind interessant).

Eine Begriffserklärungen vorab: OAG = Office of the Attorney General

  1. Das erste Dokument, welches das Verfahren eingeleitet hat: https://iapps.courts.state.ny.us/fbem/DocumentDisplayServlet?documentId=vIexA1b0spKOnK_PLUS_ZUGTJ3A==&system=prod
  2. Die Antwort der Anwälte von Bitfinex, in der unter anderem auf eine aus Bitfinex‘ Sicht falsche Darstellung des OAG eingegangen wird: https://iapps.courts.state.ny.us/fbem/DocumentDisplayServlet?documentId=lyTOWUVaDHJdfUfkNZePWg==&system=prod
  3. Die Antwort des OAG auf die Antwort von Bitfinex: https://iapps.courts.state.ny.us/nyscef/ViewDocument?docIndex=8W00ssb7x5ZOaj8HKFdbfQ==

Aus den Dokumenten wird ersichtlich, dass Bitfinex keinen Zugriff mehr auf ca. 850 Millionen Dollar bei der Bank Crypto-Capital bekommen konnte. Daraufhin gab es Zahlungen aus der Reserve von Tether an Bitfinex, um für genügend Liquidität zu sorgen (dies ist eine extrem kurze und eigentlich unzureichende Zusammenfassung der Geschehnisse, bitte unbedingt die obigen Dokumente lesen). Im Anschluss wurde das Verfahren eröffnet.

Aus meiner Sicht gab es durchaus die Möglichkeit, dass das Geschäftsmodell von Bitfinex und Tether stark eingeschränkt hätte werden können. Dies hätte aus meiner Sicht zu einem Kollaps am Markt führen können. Ein solches Szenario scheint mittlerweile abgewendet, da im dritten Dokument beschrieben wird, dass das OAG lediglich ein Problem mit der Bereitstellung von Liquidität durch Tether und dessen Kommunikation von Seiten Bitfinex und Tether hat. Beide könnten aber wie gewohnt ihren Geschäften nachgehen, nur soll es keine weiteren Zahlungen aus der Tether-Reserve an Bitfinex geben. Daher hat sich Bitfinex entschlossen, die Liquidität über den Leo-Tokensale bereitzustellen, bei dem 1 Milliarde USD eingesammelt wurde. Bigbit hat die Unterschiede zwischen BNB und Leo herausgearbeitet:

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Quelle: https://bigbit.club/it/research/62-bnbleo-comparison.html

Besonders interessant und angenehm finde ich, dass wie bereits zuvor beim Debt-Token auch bei Leo das gesamte Supply geburned werden soll. Dies wird monatlich mit 27% der Brutto-Einnahmen geschehen. Für den Fall, dass Bitfinex das „verlorene“ Geld doch noch wiederbekommt, ist geplant mit einem Großteil von diesem Leo zurückzukaufen. Weitere Informationen finden sich wie immer im offiziellen Whitepaper.

Der Leo-Token wurde nur im Private-Sale angeboten (ein Public-Sale war nur geplant, sofern keine 1 Milliarde im Private-Sale investiert worden wären) und es scheint so, als hätte Bitfinex sein Funding Ziel in nur 10 Tagen im erreicht.

Da das Handelsvolumen bei Bitfinex weiterhin stabil scheint und dies in Zukunft vermutlich auch so bleiben wird (und ich auch davon ausgehe, dass das Gerichtsverfahren keinen großen Einfluss mehr haben wird), bietet sich hier eine aus meiner Sicht extrem attraktive Investment-Gelegenheit. Bitfinex kauft die Token nach meinem aktuellen Verständnis nämlich zum Marktpreis zurück – damit dürfte der Token-Preis mit der Zeit immer weiter ansteigen. Ich vermute, dass der Leo-Token in naher Zukunft auf Bitfinex gehandelt wird und denke, dass es auch kurz nach der Handelseröffnung noch ein Zeitfenster zum Einstieg geben wird.

-Lukas Fiedler

Ich bitte zu berücksichtigen, dass ich kein Anwalt bin und darum meine Einschätzungen bzgl. des Verfahrens, Bitfinex und Tether falsch sein können.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenkonflikt: Der Autor oder Teile des Autorenteams sind in die oben genannten Kryptowährungen oder Firmen selbst investiert oder werden in diese investieren (Dies wird ab jetzt standardmäßig unter jedem Artikel erscheinen, da es sein kann, dass zu einem Zeitpunkt nach Veröffentlichung des Artikels investiert wurde).

Original source: https://altcoinspekulant.com/2019/05/13/leo-warum-der-bitfinex-token-eine-ueberlegung-wert-sein-duerfte/

TD Ameritrade und E*Trade bringen Kryptowährungen auf ihre Plattform

Zwei der größten elektronischen Broker für den Wertpapierhandel in den USA, TD Ameritrade und E*Trade, sind gerade dabei, Bitcoin und andere Kryptowährungen in ihre Handelsangebote aufzunehmen.

Es hat lange gedauert, aber langsam schaffen es Kryptowährungen auf die etablierten Investment-Plattformen. In den USA haben in den letzten Wochen zwei Plattformen Schlagzeilen mit der Akzeptanz von Bitcoin und anderen Coins gemacht: TD Ameritrade und E*Trade.

TD Ameritrade ist eine der größten – wenn nicht die größte – elektronische Broker-Plattform der USA, auf der Investoren die verschiedensten Arten von Wertpapieren, von Aktien zu Futures, kaufen können. TD Ameritrade hat mehr als 11 Millionen Kundenaccounts und mehr als einer Billion Dollar in Wertpapieren; die Firma wickelt am Tag mehr als 800.000 Handelstransaktionen ab.

Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass die Firma begonnen hat, den Handel von Bitcoin und Litecoin über ihren Nasdaq-Anschluss einzuführen. Die ersten Kunden fanden die Option zu ihrem Erstaunen in ihrem Account vor. Allerdings war das angebotene Wertpapier kein echter Bitcoin, sondern lediglich eine Simulation, wie das Breaker Mag feststellt. Dem Magazin erklärte TD Ameritrade, dass man derzeit „Zugang zu Bitcoin-Futures anbietet, aber keinen Spot-Trade für Bitcoin auf unserer Plattzform. Wir versuchen aber, alle Produkte zu implementieren, nach denen ein Bedürfnis unserer Kunden besteht. Bei Kryptowährungen nehmen wir eine bewusste Haltung ein, mit einem Fokus auf Aufklärung.“ Breaker Mag interpretiert das als ein Ja – TD Ameritrade wird den Handel von echten Bitcoins einführen.

Der Online-Broker hat bereits vor einiger Zeit in Erix-X investiert, ein Startup, das einen Spot- und Future-Markt für Bitcoin und andere Kryptowährungen aufbaut. Diese Plattform soll Teil der Broker-Plattform von Ameritrade werden. Die Absicht, Bitcoins auf den Handel zu bringen, also also nicht anzuzweifeln. Futures auf Bitcoin sind bereits heute verfügbar.

Nicht lumpen lässt sich auch ein Mitbewerber von Ameritrade: E*Trade. Der Anbieter einer elektronischen Handelsplattform, auf der Investoren ebenfalls eine große Bandbreite an Wertpapieren kaufen können, hat knapp fünf Millionen Kundenaccounts, verwaltet Wertpapiere im Wert von rund 10 Milliarden Dollar und prozessiert am Tag knapp 300.000 Trades. Der New York Times Journalist Nathanal Popper hat nun vor kurzem getweetet, dass er erfahren habe, dass E*Trade dabei sei, den Handel mit Bitcoin und Ether auf seine Plattform zu bringen. Die Firma finalisiere gerade die Kooperation mit einer dritten Partei, die die Coins verwahren wird.

Während E*Trade einen Kommentar verweigert, bestätigt eine anonyme Quelle die Pläne gegenüber Bloomberg. Abgesehen davon, dasss E*Trade den Handel mit Bitcoin und Ether einführen will, scheint Bloomberg aber auch keine Details zu kennen.

Immerhin für E*Trade scheint man also zu wissen, dass ein Handel mit Papieren geplant ist, die durch echte Coins in einer Cold Wallet gedeckt sind. Auch beim geplanten Spot-Markt für TD Ameritrade scheint etwas ähnliches beabsichtigt zu sein. Beides könnte dafür sorgen, dass Bitcoin und Kryptowährungen ihren Weg in die Portfolios ganz normaler Investoren finden. In einigen Jahren wird es vermutlich ungewöhnlich sein, nicht auch ein Stückchen Krypto im Investment-Korb zu haben.

Original source: https://bitcoinblog.de/2019/04/29/td-ameritrade-und-etrade-bringen-kryptowaehrungen-auf-ihre-plattform/

Newsflash: Bitfinex IEO & Binance Hack Update

Bitfinex IEO Bitfinex hat sich dazu entschlossen, 1 Milliarde US-Dollar durch ein Initial Exchange Offering (IEO) zu beschaffen. Die IEOs ähneln den Initial Coin Offerings, mit der Ausnahme, dass sie von den Börsen geprüft und von diesen durchgeführt werden. Das offizielle Whitepaper für den Bitfinex IEO zeigt, dass die Kryptobörse plant, Tether (USDT) im Wert more info …

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