Alle Infos zum Google ICO (Aprilscherz)

Googol (Tickerkürzel: GG)

Achtung: Das war ein Aprilscherz zum 1.4.2018

Lange Zeit hat sich Google zum Thema Blockchain bedeckt gehalten. Während Konkurrenten wie Microsoft oder IBM schon früh mit Initiativen im aufstrebenden “Distributed-Ledger-Sektor” gestartet haben, schien es so, als ob der Suchmaschinenriese diesen Trend komplett verschläft.

Erst vor ein paar Wochen verkündete Google, dass man in Zukunft auf den hauseigenen Werbeflächen (Adwords, Youtube & Co) keine Werbung für Kryptowährungen mehr zulassen würde. Der Grund dafür sollte mittlerweile klar sein. Denn wie der Mutterkonzern ‘Alphabet’ nun in einer Pressemeldung bekannt gab, arbeite man bereits seit geraumer Zeit an einer eigenen Blockchain-Lösung. Heute wurde dann bekannt, dass Google zur Einführung dieser Blockchain eine neue Kryptowährung in einem Initial-Coin-Offering (ICO) herausgeben wird!

In einem Interview mit einem am Projekt beteiligten Software Engineer erfuhren wir:

“Einer der Eckpfeiler von Googles Philosophie war es immer, Technologie zu entwickeln, die das Leben ALLER Menschen positiv beeinflussen kann. Nachdem wir die Blockchain Branche über die Jahre sorgfältig beobachtet haben, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass aktuell verfügbare Blockchains dafür nicht skalierbar genug sind.
Unsere Software-Architekten hatten dann vor einem Jahr die zündende Idee für den Durchbruch:
Unsere Blockchain hat weder Blocks noch eine Chain und statt auf weltweit verteilten Nodes wird unsere Transaktionshistorie (‘Ledger’,) auf unseren Datencentern gespeichert, die ja auch über die ganze Welt verteilt sind! Als Datenstruktur wird eine SQL-Datenbank verwendet. Genial. “

Alle Details zum Google ICO haben wir hier zusammengefasst:

  • Airdrop: Die Hälfte aller Token wird kostenlos an alle Nutzer verteilt, die Ihre Privatsphäre- und Datenschutzrechte lebenslang an Google abtreten.
  • Die Kryptowährung wird Googol (Tickersymbol ‘GG’) heißen und es wird anfangs 10100 Einheiten geben.
  • Falls sich Googol durchsetzen sollte und der weltweite Bedarf damit nicht gedeckt ist, behält sich Google vor (zum Beispiel auf Anfrage der Notenbanken oder bei Finanzkrisen), weitere Googols in den Umlauf zu bringen.
  • Um dem Geldwäschegesetz gerecht zu werden, wird jedes Wallet mit Google Account, Klarnamen und Handynummer verknüpft.
  • Künstliche Intelligenz soll Transaktionen mit verdächtigem Hintergrund erkennen, so dass bestimme Googols (auch auf Anfrage von FBI, CIA & Co.) entwertet werden können.
  • Da Google zu jedem Zeitpunkt weiß, wer wie viele Googols besitzt und welche Transaktionen gültig sind, entfällt das energiehungrige Proof-of-Work Konsensverfahren durch die “Miner”, wie zum Beispiel bei Bitcoin.

Ziemlich vernünftige Designentscheidungen die Google da getroffen hat, wie wir finden… hier geht es übrigens zur Registrierung für den Google ICO

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Original source: https://www.blockchaincenter.net/google-ico/

“Wir sind zu 100 Prozent gewiss, dass wir das Bitcoin Cash Netzwerk in viele verschiedene Forks spalten können.”

Am 1. September wird der Bitcoin Cash Stresstest-Day stattfinden: Die BCH-Community versucht, einen ganzen Tag lang 32 Megabyte große Blöcke zu bilden. Ein mysteriöser Miner kündigt derweil an, an diesem Tag Bitcoin Cash durch eine Reihe von Angriffen zum Kollaps zu bringen – und wählt dabei auch ein bisher eher wenig diskutiertes Angriffsziel: die LevelDB-Datenbank und den Arbeitsspeicherbedarf.

Bitcoin Cash rühmt sich ja, der Bitcoin mit mehr Kapazität zu sein. An sich ist das auch nicht falsch, da in die 32 Megabyte Blöcke von Bitcoin Cash an sich rund 100 Transaktionen je Sekunde reinpassen. Die Ironie der Geschichte ist nur, dass Bitcoin Cash kaum auf mehr als 0,1 Transaktionen je Sekunde kommt. Trotz Yours, trotz MemoCash, trotz allem. Webseiten wie txhighway.com oder bitcoinsubway.cash zeigen auch bald ein Jahr nach der Fork weiterhin eine Geisterstadt.

Bitcoin Cash ist wie ein Ferrari, der nicht aus der Spielstraße rauskommt, wo man nur mit Schrittgeschwindigkeit fahren darf. Um zu beweisen, dass der Motor auch wirklich das hält, was er verspricht, und nicht, wie die Kritiker sagen, abschmieren wird, sobald man einmal Vollgas gibt, veranstaltet die Bitcoin Cash Community am 1. September den Bitcoin Cash Stresstest Day:

“Der Bitcoin Cash Stresst Test,” erklärt die Webseite, “ist ein von der Community geführter Stresstest des Bitcoin Cash Netzwerks und der damit verbundenen Services. Unser Ziel ist es, im Lauf von 24 Stunden Millionen von Transaktionen mit minimalen Gebühren zu erzeugen.” Dieses Volumen soll Händler und Unternehmer weltweit davon überzeugen, “dass das BCH Netzwerk in der Lage ist, onchain zu skalieren und ein solches Volumen schon heute zu prozessieren.” Beim Stresstest sollen Daten gesammelt werden, die für Entwickler und Unternehmen äußerst nützlich sein werden.

32 Streifen, aber keine Karre: Der Transaction Highway auf Bitcoin Cash.

Jeder, der sich für Bitcoin Cash interessiert, kann mitmachen. Man kann ohne Ende auf yours.org tippen und bezahlen, seine Coins, wenn es denn funktioniert, mit CoinShuffle mixen, auf MemoCash ein Memo nach dem anderen senden, liken und beantworten, auf Satoshi Dice und Blockchain.Poker ohne Ende zocken, einen Hash von jeder Datei und Email, die man jemals erhalten hat, auf der Blockchain abspeichern, mit ChainBet eine Wette nach der anderen eingehen, und so weiter. Und wenn das nicht ausreicht, um die 32-Megabyte-Blöcke voll zu kriegen – was ziemlich wahrscheinlich ist – kann man immer noch auf die Skripte zurückgreifen, die die Organisatoren des Stresstest-Days bereitstellen wollen: “Skripts werden derzeit noch entwickelt und getestet und werden einige Wochen vor dem Stresstest verfügbar sein, damit Leute sie schon im Vorfeld testen können. Die Links werden hier bekanntgegeben,” verspricht die Webseite.

Ob das alles gut gehen wird? Glaubt man einer Gruppe namens “BitPico”, wird es ein Disaster werden.

Angriffsvorbereitungen haben bereits begonnen

BitPico ist, so viel kann man sicher sagen, ein Social Media Account auf Slack, Twitter und so weiter. Laut eigenen Angaben ist BitPico ein Kollektiv von Bitcoin-Entwicklern, -Minern und -Walen, die vor kurzem 1.300 Halong-Dragonmint-Miner ans Netzwerk angeschlossen haben, eine kumulierte Hashrate von mehr als 40.000 Terahash je Sekunde aufbringen und im Lauf des nächsten halben Jahres insgesamt 500.000 Terahash aus Atomenergie mit einem Hydro-Backup mobilisieren wollen.

Insgesamt ist BitPico, ob auf Twitter oder Slack, ziemlich großmäulig, und man weiß nie so genau, was dahintersteckt. So hat die Gruppe etwa damals angekündigt, SegWit2x trotz der Absage der Hardfork zu minen, und fiel vor kurzem mit einem kurzen, aber ergebnislosen DoS-Angriff auf das Lightning-Netzwerk auf. Nun tönt BitPico, das Angrifs-Equipment, das sie für die Lightning-Stresstests benutzt haben, auf Bitcoin Cash umzustellen. “Warum? Es ist Zeit, zu zeigen, wie zentralisiert bcash wirklich ist, und wir sind zu 100 Prozent sicher, dass wir das Netzwerk in viele verschiedene Forks spalten können. Wir freuen uns darauf, im September einen 51-Prozent-Angriff auf Bitcoin Cash zu fahren.”

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Angeblich, so BitPico auf Twitter, hat die Vorbereitung des Angriffs bereits begonnen, indem die Gruppe langsam Angriffs-Nodes hochfährt, um mit insgesamt 5000 Nodes einen Sybill-Angriff zu initiieren. Für manche in der Bitcoin(BTC)-Szene ist dies Anlass genug, BitPico plötzlich zu mögen und “zu beten, dass es wahr ist.”

In einem Interview mit Coindesk, das noch nicht veröffentlicht ist, aber von dem BitPico die Antworten schon mal über Pastebin “geleakt” hat, nur für den Fall, dass sich Coindesk sträubt, das Interview zu veröffentlichen, erklärt die Gruppe genauer, was sie plant. Das ganze ist, ob nun Scherz oder Ernst, zu interessant, um es hier nicht zusammenzufassen.

Nodes fallen aus, frieren ein, forken sich weg

Auf die Frage, warum sie Bitcoin Cash angreifen, erklärt BitPico, dass es ein “Stress Test” sei, um “die Integrität des Bitcoin Cash Netzwerks im Sinne seiner Investoren zu validieren […] Die erste Regel aller dezentralen Computer-Netzwerke ist, dass es übel ausgeht, wenn sie nicht genügend angegriffen werden, um alle Probleme zu identifizieren und zu lösen.” An Angriffen plane man “alles von low-level TCP/IP stack attacks” zu “high level Bitcoin Cash protocol attacks.” Diese Kombination garantiere, dass es zu zwei Problemen kommt: “1. die schwächsten Nodes auf VPS werden abstürzen oder ihr Bandbreiten-Pensum verbrauchen und nicht mehr antworten”. Dies ist bei einem 32-MB-Stresstest nicht weiter erstaunlich.

Eine Überraschung ist hingegen das nächste von BitPico aufgezählte Problem: “2. alle anderen Nodes werden ausfallen, weil es eine Reihe fortlaufender vorgeminter 32 Megabyte-Blöcke gibt. Unsere LevelDB-Stresstests zeigen, dass die Bitcoin Cash UTXO Datenbank bis zu 200 Gigabyte Arbeitsspeicher braucht, um einer komplexen 32 Megabyte-Block vollständig zu verarbeiten. Wenn dieser Arbeitsspeicher nicht verfügbar ist, wird die UTXO-Datenbank korrumpiert, und wenn LevelDB den Arbeitsspeicher nicht freigibt, wird das Betriebssystem einfrieren. Unsere LevelDB-Stresstests sind seit mehr als 7 Monaten aktiv, seit wir das UTXO-Set unserer Bitcoin-Implementierung in eine eigene Datenbank überführt haben. LevelDB wurde nicht dafür gemacht, um damit umzugehen, dass so komplexe Big Data parallel gelesen, geschrieben und gelöscht wird.”

BitPico ist zuversichtlich, die Bitcoin Cash Blockchain zu forken, weil es nur eine Handvoll von Pools und nicht genügend Full Nodes gibt, um die Netzwerk-Regeln durchzusetzen. “Wenn wir die Mehrheit dieser Nodes isolieren, können wir unsere eigenen Nodes benutzen, um Blöcke oder Header zurückzuhalten, Blöcke oder Header abzulehnen, absichtlich zu scheitern, Blöcke oder Header weiterzuleiten, und so weiter.” Zugute kommt den Angreifern dabei das jüngst auf 32 Megabyte erhöhte Limit der Blocksize: “Durch eine Kombination von Sybil-Angriffen und 32-Megabyte-Blöcken, die wir durch unsere Farm produzieren, können wir genügend Blöcke injizieren, um die Latenz zu erhöhen, so dass die Miner den Konsens verlieren und beginnen, je ihre eigenen Chains zu bilden, da wir ja alle Mining-Nodes isoliert haben durch unsere Nodes, die alle verschiedene Regeln über die maximal akzeptierten Größen der Blöcke haben.” Wenn es so weit sei, könne jede sicher und ohne Mühe Double-Spends von unbestätigten Transaktionen ausführen.

Dabei scheint BitPico nicht genuin schlechte Absichten zu haben. Sie endet das Interview mit dem Ausspruch, dass “nur die Zeit zeigen kann, ob Bitcoin Cash diesem Angriff standhalten kann.” Andere in der Bitcoin(BTC)-Szene hoffen dagegen offen darauf, dass dies nicht geschieht: “Lasst uns weiterhin wünschen. Es wäre wundervoll für uns alle, wenn Roger Vers betrügerische Hoffnungen und Träume in die Vergessenheit geforkt werden.”

Bevor wir aber weiter auf dem leidigen Thema des unverständlichen Hasses gegen Bitcoin Cash und Roger Ver herumreiten, kommen wir wieder zurück zum Angriff von BitPico. Es klingt auf jeden Fall interessant. Aber ergibt es auch Sinn?

Interessant, aber auch zweifelhaft

Ich habe einige Bitcoin Cash Entwickler darauf angesprochen. Dass schwache Nodes, deren Bandbreite nicht ausreicht, um eine Reihe von 32 Megabyte-Blocks zu verbreiten, vom Netz fallen, dürfte nicht weiter überraschend und auch ein begrenzter Schaden sein. Wenn man 32 Megabyte-Blöcke erlaubt, braucht man auch Knoten, die damit klarkommen. Es dürfte aber hochinteressant werden, wie viele Knoten dies tatsächlich sind.

Dass es zu Forks kommt, bezweifeln die meisten Entwickler, da die Bitcoin-Cash-Miner und auch die Börsen und Händler ein dichtes Netzwerk bilden, das auch durch sehr viele falsche Nodes kaum oder gar nicht zu isolieren ist. Wenn der Node einer Börse oder eines Blockexplorers mit den großen Minern verbunden sind – man darf annehmen, dass sie es sind – und mit diesen dieselben Konsens-Regeln teilt, dann bleiben Versuche, sie durch Fake-Nodes zu trennen, vermutlich wirkungslos. Aber wie es aussieht, wenn es gezielte, lange vorbereitete Angriffe durch Miner und Nodes in einem Stresstest-Szenario gibt, dürfte noch einmal eine andere Frage sein.

Was ist schließlich mit der LevelDB-Korruption? Dieses Szenario ist mit Sicherheit am interessantesten und am schwierigsten einzuordnen. Einige Entwickler haben gemeint, es klinge nicht unplausibel, dass man den Arbeitsspeicherbedarf von LevelDB auf 200 Gigabyte hochtreibt, aber man müsse dies genauer erforschen. Normale Blöcke sollten kein Problem sein, erklärt ein Entwickler von Bitcoin Unlimited. Man habe mit dem Gigablock-Testnet Blöcke bis zu einer Größe von 500 Megabyte getestet und keine Probleme mit LevelDB festgestellt. Aber es wäre denkbar, dass ein speziell gebauter Block zu solchen Problemen führt.

Ein anderer Entwickler bezweifelt auch dies. Der Cache von LevelDB wird in der Config-Datei eingestellt, weshalb LevelDB gar nicht mehr Arbeitsspeicher verwenden kann, als dem Bitcoin-Cash-Node an sich zugewiesen wird. Es gebe bei einer veralteten Implementierung teilweise Spitzen im Arbeitsspeicherbedarf, wenn der Inhalt der Datenbank auf die Festplatte geschrieben wird, aber das sei schon längst behoben. Zudem gebe es sehr riesige Anwendungen, die LevelDB nutzen, deutlich größer als Bitcoin, und auch dort gäbe es keine Probleme.

Das Argument bzw. BitPicos Angriffsplan wirke insgesamt suspekt. So implizieren manche Angaben – etwa die fortlaufenden, vorproduzierten 32-Megabyte-Blocks – einen 51-Prozent-Angriff, zu dem BitPico wohl eher nicht in der Lage ist. Aber auch dies ist schwer zu sagen, da Bitcoin Cash meist nur einen geringen Anteil der gesamten von SHA256-Asicminern produzierten Hashrate hat. Wenn sich 10 bis 20 Prozent der Bitcoin-Hashrate aufmachen, um Bitcoin Cash anzugreifen, dürften sie genügend Power haben.

Einig sind sich die Bitcoin Cash Entwickler darüber, dass fortlaufende 32-Megabyte-Blöcke in jedem Fall noch eine Verbesserung der Software brauchen. Die Aussicht, dass ein entsprechender Block den Arbeitsspeicher-Bedarf von LevelDB auf 200 Gigabyte hochtreibt, finden manche auch eher spannend. Wird Parallel Validation von Bitcoin Unlimited dafür sorgen, dass parallel zu diesem Block ein anderer gemined wird? Wird das Netzwerk einen spontanen Konsens finden, welche Blöcke erlaubt sind? Was wird passieren?

All dies sind Gründe, weshalb man dem Stresstest mit viel Interesse, aber auch ein wenig Bangen entgegenfiebern darf.

Original source: https://bitcoinblog.de/2018/06/25/wir-sind-zu-100-prozent-gewiss-dass-wir-das-bitcoin-cash-netzwerk-in-viele-verschiedene-forks-spalten-koennen/

Traditionelle Investoren in den Startlöchern Richtung Bitcoin Markt

Coincierge.de – Aktuelle Krypto-News

Coinbase – das zweitgrößte Unternehmen im Kryptowährungsmarkt nach dem 12-Milliarden-Dollar-Riesen Bitmain – arbeitet mit Hedge-Fonds zusammen, um institutionelle Investoren in den Kryptowährungsmarkt zu bringen.

In den letzten Monaten haben prominente Hedge-Fonds-Manager und Investoren darauf hingewiesen, dass institutionelle Investoren am Rande des Marktes stehen und sich wegen des ausgeprägten Mangels an Verwaltungs-Lösungen schwer tun, in den Krypto-Markt einzusteigen.

Das Verwaltungs- und Verwahrungs – Fiasko

Ari Paul, der Mitbegründer von Blocktower – einem auf Kryptowährungen ausgerichteten Hedge-Fonds, der von ehemaligen Führungskräften von Goldman Sachs gegründet wurde – stellte fest, dass es für institutionelle Investoren wie große Pensionen, Hedge-Fonds und akademische Institutionen schwierig ist, sich auf dem Kryptowährungsmarkt ohne stabile und robuste Verwahrungs- bzw. Verwaltungs-Lösungen zu engagieren. Paul fasste dies mit folgenden Worten zusammen:

“Institutionelles Geld begann Mitte 2017 in Kryptowährung zu fließen, aber es war langsamer als viele (einschließlich mir selbst) erwartet hatten. Das heißt nicht, dass es nicht kommt. Es gibt eine Menge Teilbereiche, die zusammenkommen müssen, ein großer davon ist die Verwaltung durch Dritte. Die Verwahrung ist nicht binär. Es ist nicht so, als würde Coinbase die Verwahrung übernehmen und plötzlich wird jede Pension 100 Millionen Dollar in Bitcoin investieren. Es braucht Zeit, bis Verwahrungs-Lösungen vertrauenswürdig sind. Aber ich denke, wir werden bis September dieses Jahres ein solides Verwaltungssystem haben.”

 

Lösungen sind auf dem Weg

Ende Mai prognostizierte Paul, dass Drittverwahrungslösungen von Unternehmen wie Coinbase das Vertrauen der Öffentlichkeit gewinnen könnten und somit institutionelle Investoren in den Markt führen könnten. Laut Bloomberg spielte ein Coinbase-Sprecher auf ihren erwarteten Erfolg bei der Zulassung von Kunden an, die eine qualifizierte Depotbank benötigen, die den US-Vorschriften entspricht.

Mike Belshe, der CEO von BitGo, gab ebenfalls bekannt, dass sie Gespräche mit der US Securities and Exchange Commission (SEC) aufgenommen haben – nachdem sie eine qualifizierte Depotbank namens Kingdom Trust erworben haben – um mittelfristig eine Depotbank für große institutionelle Investoren zu werden.

“Wir haben das vor einiger Zeit eingereicht… Wir arbeiten mit mehreren hundert Hedge-Fonds und Vermögensverwaltern zusammen, die auf die Zulassung warten.”

Academia interessiert sich auch für Kryptowährungen

In einem Interview mit Oscar Williams-Grut sagte John Lore – ein Anwalt, der eng mit Kryptowährungsunternehmen zusammenarbeitet -, dass der Markt eine starke Zunahme von akademischen Institutionen erlebt, die sich im Krypto-Markt engagieren:

Während die meisten Analysten zugegeben haben, dass es derzeit keine institutionellen Investoren im Kryptowährungsmarkt gibt, sind sie sich einig, dass diese Parteien derzeit wegen des Mangels an institutionellen Kryptowährungsprodukten vom Spielfeldrand  aus beobachten und darauf warten, das Feld zu betreten…


Quelle: Cryptoslate, Image: pixabay, CC0

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MyEtherWallet (MEW) – Ethereum und ERC20-Token Wallet

MyEtherWallet (MEW) ist einer der gängigsten Wege seine Ether und seine ERC20-Token abzusichern. Es bietet viele Möglichkeiten eine Wallet zu erstellen oder auf eine bestehende Wallet zuzugreifen. Besonderes Augenmerk wird bei MEW auf das Informieren des Nutzers gelegt, sodass man gleich auch viele technische Aspekte der Blockchain erklärt kriegt. MEW ist in der Linie ein Online/Web Wallet, es kann aber auch mit z.B. Hardware Wallets kombiniert werden, um die Sicherheit zu erhöhen.

Was ist MyEtherWallet (MEW) ?

myetherwallet
Quelle: myetherwallet.com

MyEtherWallet (MEW) ist quelloffenes, browserseitiges, kostenloses Werkzeug zur Erzeugung von Ethereum-Wallets und Versenden von Transaktionen. Mit MyEtherWallet kannst du direkt mit der Ethereum-Blockchain interagieren. Du hast dabei die volle Kontrolle über deine privaten Schlüssel und dein Guthaben.

Das Nutzer-Dashboard von MyEtherWallet

Quelle: myetherwallet.com

Das Interface von MEW ist schick und trotz der vielen Funktionen auch übersichtlich. Es gibt verschiedene Reiter (zu sehen: Sende Ether und Tokens), die unterschiedliche Funktionen anbieten. Wenn du es nur benötigst, um Ether oder Token zu versenden ist das wichtigste hier abgebildet:

  • Deine Ether-Kontoadresse
  • Dein Ether- und Token-Kontostand (siehe hier eine Liste der ERC-20 Ethereum-Token)
  • Empfängerinformationen (Adresse und Betrag)
  • Die Gebühren (Berechne z.B. hier deine Gas-Gebühren)

Beim Besuchen der Webseite (als Pop-Up) und ebenfalls im Wissensbereich gibt es viele wichtige und nützliche Informationen zur Benutzung von MEW. Wer englisch versteht, sollte vor dem erstmaligen Benutzen definitiv hier rein schauen!

Sicherheit bei MyEtherWallet (MEW)

Die Sicherheit bei einem Online Wallet ist generell sehr wichtig, da eine Online Wallet bei falscher Anwendung recht leicht Opfer einer Phishing-Attacke werden kann. Zu einigen Sicherheitsempfehlungen von MEW zählen:

  • Benutzung eines Hardware Wallets wie z.B. Ledger oder Trezor.
  • Wenn du kein Hardware Wallet benutzt, benutze die Webseite nur offline!
  • Myetherwallet.com als Lesezeichen setzen. Fälle sind bekannt, wo Kriminelle einen Buchstaben in der URL ersetzen und die Seite exakt nachbauen, um an die Passwörter zu kommen.
  • Benutze andere 2-Faktor-Authentifikation (2FA) wie Google Authenticator
  • Weitere Empfehlungen hier

Sei dir immer über die Benutzung eines Web Wallets bewusst und lagere größere Summen lieber in Cold Storage (Paper Wallets, Hardware Wallets) und/oder benutze mehrere Ether-Adressen.

Wie erstelle ich sicher ein MyEtherWallet Wallet?

  1. Beginne damit MyEtherWallet herunterzuladen und lokal auszuführen. Downloade dafür die Webseite über die offizielle Github-Seite hier.
  2. Prüfe, ob ich wirklich die Wahrheit gesagt habe und es wirklich die offizielle Github-Seite ist. 😉
  3. Entpacke die Datei und starte die index.html Datei. Du kannst optional deine Internetverbindung trennen und/oder das ganze auf einem frischen Betriebssystem durchführen.
  4. Neues Wallet -> Starkes Passwort wählen.
  5. Passwort und Keystore File gut sichern. Am besten Passwort nicht im gleichen Ordner speichern.
  6. Fertig! MEW zukünftig nur über die index.html Datei lokal besuchen und Transaktionen durchführen.

MyCrypto.com – das neue MEW

Teile vom MyEtherWallet Team arbeiten zurzeit an MyCrypto.com. MyCrypto soll der steigenden Beliebtheit von MEW Rechnung tragen und ist ebenfalls eine Ethereum Online Wallet. MyCrypto erhält eine bessere Firmenstruktur und ist ausgerichtet eine bessere Skalierbarkeit zu bieten. Die genauen Hintergründe sind hier beschrieben.

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Original source: http://www.kryptokenner.de/myetherwallet-mew-ethereum-und-erc20-token-wallet/

GMO präsentiert B2 Bitcoin Mining Equipment

Das Unternehmen GMO Internet Inc. hat vor Kurzem sein neues Bitcoin Mining Modell B2 auf den Markt gebracht. Es ist die erste Mining Hardware mit einem 7nm Prozessor und konkurriert mit dem derzeitigen Marktführer Bitmain und seinem S9 Mining Rig.

B2 Bitcoin Miner

Der Verkauf für den neuen B2 Bitcoin Miner läuft seit dem heutigen Tag. Der CEO der GMO Internet Inc., Masatoshi Kumagai, äußerte diesbezüglich, dass er die Konkurrenz wie Bitmain respektiere, aber mit dem B2 das S9 Rig überbieten werde. Vergleicht man beide Miner miteinander, lassen sich deutliche Unterschiede feststellen. Der B2 Miner wird 1999 US-Dollar kosten, der S9 Miner von Bitmain liegt aktuell im Schnitt bei 837 US-Dollar auf dem amerikanischen Markt. Beim Miner von GMO handelt es sich um die erste Mining Hardware, in welcher ein 7nm Prozessor verarbeitet ist. Der Anschaffungspreis ist zwar höher, dennoch kann der Miner mehr leisten. Der B2 liegt bei einer Hashrate von bis zu 24 TH/s, der S9 hingegen bei 14 TH/s.

GMO Internet Inc. und die Bitmain Vorherrschaft

Der größte und dominanteste Anbieter auf dem Markt für Mining Equipment war bis dato Bitmain. Vielen Beteiligten der Kryptoindustrie missfiel das Vorgehen und die Marktmacht des Herstellers. Beispielsweise hatte das Monero Entwicklerteam für die Fork Monero Classic den Algorithmus verändert. Es wurde kein Proof of Work Algorithmus verwendet, was den Einsatz des ASIC Miners von Bitmain überflüssig machte. Diese Entscheidung wurde zum Teil deswegen getroffen, weil das Monero Team eine Zentralisierung vermeiden und somit die Freiheit des Marktes gewährleisten wollte.

GMO wird sich mit seinem B2 Miner zwar in einem anderen Preissegment ansiedeln, jedoch wird dieser Miner eine für Bitmain ernstzunehmende Konkurrenz darstellen. Ein weiterer großer Konkurrent der Mining-Equipment Branche ist die Halong Mining Corporation. Letztendlich wird ein Miner jenes Equipment kaufen, welches bei einem Kosten- und Leistungsvergleich ab besten abschneidet.

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Original source: https://www.krypto-magazin.de/gmo-praesentiert-b2-bitcoin-mining-equipment/

CoinAnalyst: Mehr Informationen für Trader

Wichtige Anmerkung: Einen Tag nach der Veröffentlichung hat Coin Analyst eine Partnerschaft mit Savedroid angekündigt. Ich stehe weiterhin hinter dem Produkt und der Idee von Coin Analyst und werde Versuchen entstandenen Schaden einzudämmen. Nähere Hintergründe hier und hier auf Bitcointalk.

Heute geht es um ein Projekt, bei dem ich selbst als Advisor ein wenig Einfluss genommen habe und bei dem es, wie könnte es anders sein, mal wieder darum geht, mehr Transparenz im Markt zu schaffen und Informationen bereitzustellen. Damit starten wir auch gleich in die Vorstellung des Projektes Coin Analyst!

Coin Analyst ist ein Spin off der Cogia GmbH, welche Unternehmen im Bereich Kundenzufriedenheit und Support unterstützt. Cogia durchforstet bzw. „crawlt“ dabei Social Media und Online Content und analysiert das Sentiment, also die Zufriedenheit der Kunden und die allgemeine Stimmung. Die Analyse geschieht dabei nach bestimmten Parametern, wie z.B Textlänge und bewertet auch einzelne Wörter und Adjektive, die verwendet wurden. Zum Einsatz kam diese Technologie bereits bei Kunden wie BMW, Continental oder auch dem Land Saarland.

Diese Technologie ist nun Grundlage des Projektes Coin Analyst, welches ein Interface für Trader schaffen möchte, mit dem diese einen Informationsvorteil sowie Unterstützung für das Treffen von Entscheidungen bekommen. Dabei sollen folgende Funktionen unter anderem mit dabei sein:

  • Sentiment Analyse: Der Algorithmus der Cogia wurde umgebaut und auf die Blockchain Szene angepasst. Dieser durchsucht nun Posts auf sämtlichen Social Media Kanälen sowie generellen Content im Web auf das allgemeine Marktsentiment sowie spezifisch zu  den einzelnen Coins. Dieses Sentiment drückt sich aus in einer Anzahl von Posts und der daraus resultierenden, überwiegenden Stimmung, die dann in einem Chart zusammen mit der Preisentwicklung über die Zeit dargestellt wird.
  • Scam und Fake News Detektor: Durch die Konstante Analyse von Wording und Texten kann man auch herausfiltern, wie oft Scam Assoziationen mit bestimmten Projekten oder Fake News im Web auftauchen. Übersteigen diese einen gewissen Grad bekommt man eine Hinweis.
  • Influencer Identifikation: Gleichzeitig wird aber auch dargestellt, welcher Nutzer wo wann wie viel postet und ob seine Posts überwiegend positiv oder negativ sind. Dadurch lassen sich Influencer identifizieren, denen man ggf. zum schnelleren Erhalt von Informationen folgen kann.

Geplant ist, dass diese Features auch mit der Zeit vom Nutzer personalisiert werden können. Das Produkt soll in verschiedenen Stufen gegen ein monatliches Entgelt, bezahlbar im eigenen Token, auf den Markt kommen und ist aktuell in der Beta Testphase. Wer Zugang zur Beta haben möchte, kann sich via Email (siehe Impressum) bei mir melden, ich habe 10 Zugänge bekommen. Dabei gilt: First comes, first served. Auch muss man beachten, dass sich das UI noch signifikant verändern soll und noch wesentliche Funktionen hinzugefügt werden.

Mehr Infos finden sich im Whitepaper oder im Telegram Channel.

Videointerview mit Pascal Lauria

Das ICO

CoinAnalyst ICO Specs

Der Pre-Sale startet heute, am 21. Juni 2018 um 16 Uhr und wird bis zum 6. Juli gehen. In diesem Zeitraum liegt der Bonus bei 30% gegenüber dem Main Sale, der vom 7. Juli bis zum 31. Oktober laufen wird (im Main Sale gibt es kleinere, gestaffelte Boni). Insgesamt stehen 3,75 Milliarden Token zum Verkauf, wobei ein Token im Main Sale 0,1 Euro kostet. Somit ergibt sich ein Hard Cap von 20 Millionen Euro – einen Soft Cap gibt es nicht, da das Produkt bereits in der beta Phase ist. Die verbleibenden Token werden geburned, aber dies ist nicht der einzige Vorteil des Token Modells. Zusätzlich sollen, dem allgemeinen Vorschlag von Vitalik Buterin folgend, ein kleiner Prozentsatz an Token bei jedem Einsatz geburned werden und dem Binance Modell folgend 20% des Gewinns für Rückkäufe eingesetzt werden. Außerdem soll es Discounts bei der Benutzung des Produkts geben, wenn man eine gewisse Anzahl an Token für einen Monat „einfriert“. Trotzdem gibt das Team an, ein Utility ERC 20 Token zu sein und dies ist auch mit den Anwälten des Projekts so abgestimmt worden. CoinAnalyst setzt dabei hauptsächlich auf institutionelle Investoren.

Bei der aktuellen Marktlage ist es meines Erachtens nach natürlich sehr schwer den Hard Cap zu füllen, daher könnte das Projekt als Low Cap Coin besonders für Trader als langfristige Anlage spannend sein. Angst, dass sich die zurückgehaltene Menge automatisch prozentual ändert, wenn weniger als alle Token verkauft werden, muss man übrigens nicht haben – es werden immer genau 50% der Token beim Team verbleiben.

-Lukas Fiedler

Disclaimer – Hinweis auf Interessenkonflikt: Der Autor oder Teile des Autorenteams sind in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert oder werden in diese investieren (Dies wird ab jetzt standardmäßig unter jedem Artikel erscheinen, da es sein kann, dass zu einem Zeitpunkt nach Veröffentlichung des Artikels investiert wurde).

Original source: https://altcoinspekulant.com/2018/06/21/coinanalyst-mehr-informationen-fuer-trader/

IWF meint: Kryptowährungen könnten die Nachfrage nach Fiatwährungen reduzieren

Der stellvertretende Direktor des Kapitalmarkt Departments vom internationalen Währungsfond, Dong He, äußerte sich in einer detaillierten Analyse über das Dasein von Kryptowährungen und deren Einfluss auf Zentralbanken, sowie Fiatwährungen.

Volatilität

Bitcoin und Co. haben auf Grund der Volatilität ein starkes Imageproblem. Der Wert der Kryptowährungen basiert, weil sie als Wertpapiere gehandelt werden, auf der Wertschätzung und demnach der Nachfrage der Investoren. Diese Investoren spekulieren auf den Wert, wodurch der Kurs schwankt. Dieses Problem gilt bei einer Fiatwährung nicht. Der Wert dieser Währung wird aktiv durch Zentralbanken und deren Geldpolitik beeinflusst. Problematisch sei laut Dong He außerdem die Skalierbarkeit von Kryptowährungen. Sei diese Problematik gelöst und werden die Währungen mehr zum Handel gegen Waren und Dienstleistungen genutzt, würde der Kurs sich stabilisieren. Einen Kompromiss stellen schon sogenannte Stablecoins dar, die an den Wert einer Fiatwährung gebunden sind und durch ein spezielles System verteilt werden.

Transaktionen

Die Vorteile einer Krypto-Transaktion sind die Geschwindigkeit und die Anonymität. Sie werden zudem Peer-to-Peer durchgeführt und sind unabhängig von zentralen Organen oder dritten Parteien. Dadurch, dass die Ledger gesichert ist und die Transaktionen verifiziert werden. Krypto-Transaktionen kommen laut He nah an die Anonymität des Fiat-Bargelds heran.

Deflation

Dadurch dass es nur eine begrenzte Menge an Bitcoins gibt, ist die Kryptowährung gegen Inflation resistent. He bemängelt dennoch, dass Bitcoin und Co. nicht genügend Funktionen erfüllt, die ein stabiles monetäres System haben sollte. Dies sei vor allem der fehlende Schutz vor einer strukturellen Deflation und die Eigenschaft, flexibel Geldnachfrage-Schocks abzufangen. Fangen Investoren an, Kryptowährungen zu horten, statt sie im Umlauf zu bringen, wirkt sich dies auch negativ auf die Bewegung im Markt aus. Ähnliches war bei der Weltwirtschaftskrise zu beobachten.

Zentralbanken und Geldpolitik

Derzeit beeinflussen Zentralbanken durch ihre Zinspolitik den Finanzmarkt der Fiatwährungen. Falls Kryptowährungen zukünftig eine größere Rolle als Rechnungseinheit spielen, müssten laut He Zentralbanken die Fiatwährungen durch weitere Maßnahmen stabilisieren. Eine Möglichkeit sei das Anpassen der Fiatwährungen an den Zahn der Zeit. Denkbar seien nationale Kryptowährungen. Des Weiteren hätten Zentralbanken nur die Möglichkeit, den Markt für Kryptowährungen stärker zu regulieren. Dies spiegelt das Verhalten der meisten Zentralbanken wider.

Der Beitrag IWF meint: Kryptowährungen könnten die Nachfrage nach Fiatwährungen reduzieren erschien zuerst auf Kryptomagazin.

Original source: https://www.krypto-magazin.de/iwf-meint-kryptowaehrungen-koennten-die-nachfrage-nach-fiatwaehrungen-reduzieren/

März 2018 – Kurze Zusammenfassung

Das wichtigste von diesem Monat und dem Kryptoportfolio.

Kryptoportfolio

28.01.2018 = 100 Punkte
01.03.2018 = 73,78 Punkte ( – 26,22%)
01.04.2018 = 33,19 Punkte ( – 66,81%)

Referenzwert TaiFu Index 30:

28.01.2018 = 501,16 Punkte
01.03.2018 = 403,23 Punkte ( – 19,55%)
01.04.2018 = 239,00 Punkte ( – 52,31%)

Die schlechte Entwicklung am Kryptomarkt setzt sich auch im März fort. Weiterhin performant das Kryptoportfolio in dieser Phase mit seinen vielen „Nebenwerten“ schlechter als die „Hauptwerte“.

 

Mt. Gox Insolvenzverwalter verkauft große Summen BTC und BCH

Um den 6. März herum hat der Insolvenzverwalter der ehemals größten und 2014 gehackten Kryptobörse Mt. Gox einen Teil der Insolvenzmasse verkauft. Es handelte sich um 35841 BTC und 34008 BCH. Im Bericht werden die Erlöse auf knapp 43 Milliarden Yen betitelt, was umgerechnet zirka 400 Millionen USD entspricht.

Ein Punkt den man beim anhaltenden Kurssturz sicherlich heranziehen kann. Übrigens: Damit sind erst 21% (20%) der BTC (BCH) von der Insolvenzmasse verkauft. Es werden also noch weitere Verkaufsschübe folgen.

 

Coinbase verkündigt eigenen Index Fond

Coinbase gibt die Eröffnung eines eigenen Indexfond bekannt. Der Fond umschließt alle digitalen Assets, die auf der von Coinbase betriebenen Kryptobörse GDax handelbar sind. Diese werden nach ihrer Marktkapitalisierung gewichtet. Zurzeit sind dies Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash und Litecoin. Der Indexfond ist bisher nur für akkreditierte US-Bürger geöffnet.

 

Google verbietet Krypto-Werbung

Google verbietet zukünftig Werbungen zu Kryptowährung und verwandten Themen wie ICO’s und Wallets und auf ihren Werbeplattformen. Somit zieht Google mit Facebook gleich, die dies bereits Anfang 2018 vollzogen. Auch Twitter zog Ende März nach. Somit verbleibt Microsoft mit ihrer Suchmaschine Bing als größte Plattform, die (noch) Werbung zu Kryptowährungen erlaubt. Eine gute Übersicht gibt es dazu hier.

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Der Beitrag März 2018 – Kurze Zusammenfassung erschien zuerst auf Kryptokenner.

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Coinage CEO: „Kryptomarkt muss sich von Bitcoin befreien“

Vor wenigen Tagen hat das amerikanische Tech-Portal Venture Beat ein interessantes Interview mit dem CEO von Coinage, Chad Pankewitz, geführt. Die Kernaussage: Langfristig muss sich der Kryptowährungsmarkt von der starken Bindung an Bitcoin befreien, damit sich jedes Projekt individuell entwickeln kann. 

In dem Interview erklärte Chad Pankewitz, was aus seiner Sicht für die Zukunft des Kryptowährungshandels wichtig ist (frei übersetzt):

„Aus einer langfristigen Perspektive wollen wir Stellung beziehen und die ersten Schritte unternehmen, um den Markt von Bitcoin zu befreien. Es gibt Tausende von Projekten in der Kryptowährungssphäre […]. Jedes hat […] seinen eigenen Nutzen, seine Finanzierung, seine Gemeinschaft und sein Geschäftsmodell. Wir sind der Meinung, dass die Bewertungen dieser Unternehmen nicht an Bitcoin gebunden sein sollte und dass sie an ihren individuellen Vorteilen gemessen werden sollten, ähnlich wie an einem traditionellen Aktienmarkt.“

Aus unserer Sicht ist diese Sichtweise seht gut nachvollziehbar. Der Bitcoin ist als „Leitwährung“ für die gesamte Krypto-Sphäre extrem wichtig. Wie wir bereits häufiger berichtet haben, folgen die Altcoins der Leitwährung sehr oft in seiner Kursbewegung. Dabei scheinen positive Nachrichten und technische Weiterentwicklung zeitweise, insbesondere in Down-Trends, keinerlei Gewicht zu haben. Diese Beobachtung hat auch der Gründer von Litecoin, Charlie Lee, zuletzt öffentlich kritisiert und darüber gesprochen.


Ein Hauptgrund für die Abhängigkeit der Preise der Altcoins von Bitcoin ist sicherlich darin zu sehen, dass meisten Kryptowährungsbörsen Bitcoin als wichtigsten oder auch einzigen Trading-Partner für bestimmte Altcoins anbieten. Wenige Börsen bieten Ether und Tether als Tausch-Partner, noch wenigere beispielsweise NEO.

Kryptowährungsbörsen, die Fiat-Tauschpaare anbieten sind selten bzw. bieten meist nur eine sehr beschränkte Menge an Kryptowährungen zum Tausch an. Die Verwendung von Bitcoin ist daher oft der einzige Weg, um unbekanntere und neue Kryptowährungen, die noch keine weite Verbreitung gefunden haben, zu kaufen.

Der CEO von Coinage glaubt deshalb, dass der Markt über Bitcoin hinauswachsen muss, um eine nachhaltige Zukunft zu haben (frei übersetzt):

„Indem wir eine stabile Seite des Handelspaars haben, ermöglicht es der Börse, das Risiko besser zu steuern und den Kunden fortschrittlichere Produkte, den Margin-Handel auf Altcoins, Leerverkäufe und – in Zukunft – Derivate auf eine breitere Palette von Vermögenswerten anzubieten.“

Aus Sicht der Investoren und Trader bringt dies nach Ansicht von Pankewitz auch Vorteile (frei übersetzt):

„Für unsere Kunden bringt dieser Ansatz ein paar Dinge mit. Beim Trading und Investieren ist es viel einfacher, die Zahlen in Dollar gegenüber den Bitcoin-Begriffen zu sehen. Es ist verrückt, dass wir diese schwierigen Dezimalzahlen, wie zum Beispiel BTC 0.0014758, beim Handeln anzeigen. Wir wollen die Einfachheit zurück in die Trading-Crypto bringen.“

Auch wenn Pankewitz mit seinen Aussagen Recht hat, ist aus unserer Sicht zu beachten, dass der Bitcoin gerade wegen der vorherigen Erläuterungen ein kritischer Teil des Krypto-Ökosystems ist. Wie sich in den vergangenen Monaten zeigte, ist Bitcoin insbesondere in „Krisenzeiten“ eine sicherere Anlage. Im Vergleich zu vielen Altcoins sind verliert BTC meist nicht ganz so viel, wie viele kleinere Altcoins.  Während BTC „nur“ rund 68% von seinem Allzeithoch entfernt ist, liegen u. a. XRP 87%, BCH 82%, Cardano 89%, IOTA 81% und TRON 86% von ihren Allzeithochs entfernt.

Bitcoin ist momentan die sicherste, wertvollste und meist gehandelte Kryptowährung.  Darüber hinaus ist Bitcoin auch ein Aushängeschild, welches für Neueinsteiger meist der erste Berührungspunkt mit Kryptowährungen ist. Bitcoin war außerdem die erste Krptowährung überhaupt.

Unabhängig davon erwarten viele Altcoin-Unterstützer ein „Flippening“, bei dem beispielsweise Ethereum Bitcoin in der Marktkapitalisierung überholt. Zwar hat Bitcoin in den vergangenen Jahren stark an „Dominanz“ verloren. Trotzdem kann Bitcoin aktuell noch 42% der gesamten Kapitalisierung des Kryptomarktes vorweisen.


Disclaimer: — Der Handel mit Kryptowährungen birgt ein großes finanzielles Risiko und kann bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Coin-hero.de stellt keine Anlageberatung und Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) dar. Die Webseiteninhalte dienen ausschliesslich der Information und Unterhaltung der Leser. Die hier getroffenen Aussagen stellen lediglich unsere eigene Meinung und keine Kaufempfehlung dar. Bitte unternehmen Sie auch eigene Recherchen, bevor Sie in Kryptowährungen investieren. Wir übernehmen keinerlei Haftung für jegliche Art von Schäden. Bitte lesen Sie auch unseren Haftungsausschluss im Impressum. —

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Die Kryptokurse stürzen weiter ein – das sagen die anderen

Am Wochenende sind die Kurse erneut gefallen. Bitcoin und die meisten anderen Kryptowährungen haben einen neuen Tiefpunkt für 2018 erreicht. Wir schauen uns an, was die anderen Medien zum Juni-Crash sagen. Spoiler: Die meisten schieben es auf Japan und Südkorea, während einige andere sagen, dass die Kurse halt die Kurse machen.

Forbes

“Bitcoin leidet, weil es sich verwirrt hat” betitelt die Forbes einen vernichtenden Kommentar. “Es ist ganz einfach: Das Interesse an Bitcoin schmilzt dahin, und mit ihm der Preis.” Dies sei logisch, denn der Preis von Bitcoin sei eine Antizipation der kommenden Anwendung – und diese sei derzeit gering. “Sehr gering.”

Der Grund sei, diagnostiziert die Forbes, dass Bitcoin sich verwirrt habe. Die Kryptowährung hat ihren Kompass verloren, und weiß nicht mehr genau, was sie sein will. Kaum jemand glaube noch, dass Bitcoin ein gutes Zahlungsmittel sei. Viele andere Methoden seien günstiger und effektiver. Auch als Mittel der Werterhaltung scheitere Bitcoin derzeit. Was bleibt noch?

Eine Zeitlang haben ICOs einen neuen Bedarf nach Bitcoin geschürt. Doch dies sei auf dem Rückzug, da ICOs immer strenger kontrolliert werden. Daher, so der Forbes-Kommentator, sei der Einsturz des Preises gerechtfertigt, ohne einen konkreten Anlass zu haben.

Die Kurse aller Kryptowährungen sind im Lauf der letzten Woche abgestürzt. Chart: Marktkapitalisierung aller Coins. Quelle: Coinmarketcap.com

Fortune

Auch die Fortune stellt fest, dass Bitcoin auf ein neues Tief für 2018 gefallen ist. Den Grund sieht das Magazin in einem Bündel an Ursachen: “Die Strengere globale Regulierung, der Verdacht auf Marktmanipulation und die ramponierte Stimmung bei Investoren – all das verlangsamt die Bitcoin Bewegung. Dies könnte dazu führen, dass der gegenwärtige Bärenmarkt nachhaltiger ist als erwartet.”

Die Fortune erinnert daran, dass die Blase Ende 2017 “nicht nur durch eine Massenmanie” angetrieben wurde. Der Artikel verweist auf die “Beweise“, dass es eine Manipulation des Märkte durch die Tether-Token gegeben habe. Darüber hinaus tragen weitere Faktoren zum Niedergang des Bitcoin-Preises bei: Am Freitag haben etwa die Regulierer in Japan den Börsen neue Restriktionen auferlegt, was möglicherweise das Investment aus Japan hemmt.

Nochmal Forbes

In einem weiteren Artikel verortet die Forbes den jüngsten Crash in einen allgemeineren Abwärtstrend. Dabei zitiert sie mehrere Investoren, die eine Einschätzung zum Besten geben. Einer erklärt, dass die professionellen Investoren derzeit noch nicht kaufen, weil das Handelsvolumen auf allen großen Börsen nachgibt. Erst wenn das Volumen wieder anzieht, komme eine Trendwende in Sicht, was für viele Profis ein Kaufsignal sei. “Wenn Bitcoin neue Tiefs in 2018 erreicht, sollte man nach einem Anstieg des Volumens Ausschau halten.”

Bloomberg

Auch der traditionelle Nachrichtendienst für Börsenhändler, Bloomberg, schreibt über die etwas frustrierenden Kursbewegungen von Bitcoin. Für ihn reflektiert die Volatilität vor allem “strengere Kontrollen durch Regulierer” sowie “kritische Fragen der Zentralbanker.”

Der Börsendienst erinnert daran, dass die Bank für den Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) aus der Schweiz vor kurzem gesagt hat, Kryptowährungen sollten wie Aktien und Anleihen reguliert werden, und dass Bitcoin schlecht dazu geeignet sei, die Anzahl an Transaktionen zu verarbeiten, die das gegenwärtige Finanzsystem bewältige.

Auch die gesamte Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen hat ein neues Tief für 2018 erreicht. Quelle: erneut Coinmarketcap.

Darüber hinaus erwähnt Bloomberg, dass die Finanzaufsicht in Japan die sechs Kryptobörsen des Landes angewiesen hat, die Maßnahmen zu verbessern, um Geldwäsche zu verhindern. “Der neue Druck aus Japan, eine der bisher krypto-freundlichsten Jurisdiktionen, demonstriert, wie fragil der Markt auf neue Züge der Regulierung reagiert, solange andere Nachrichten ausbleiben.”

Eine weitere Ursache sieht Bloomberg im Hack von zwei Börsen aus Südkorea, vor allem Bithumb, wo Coins im Wert von 30 Millionen Dollar gestohlen worden sind, sowie eine Richtlinie der indischen Zentralbank, die kommerziellen Kreditgebern verbietet, ihre Dienste Firmen anzubieten, die mit digitalen Währungen handeln.

CNBC

Die CNBC konzentriert sich in ihrem Bericht über die fallenden Kuse vorrangig auf die bereits erwähnte Regulierungsoffensive in Japan. Wie das Magazin erklärt, hat bitFlyer, eine der größten Börsen des Landes, sogar die Registrierung neuer Accounts ausgesetzt, bis die verlangten Maßnahmen gegen Geldwäsche umgesetzt sind.

Ein Analyst erklärt zudem, dass in der derzeitigen Marktlage sogar kleine schlechte News die Macht haben, einen größeren Abverkauf auszulösen: “In dieser unruhigen Phase mit geringem Handelsvolumen reicht ein kleiner Verkaufsanfall, um den gesamten Markt herunter zu ziehen.” Er konstatiert “einen Mangel an Interesse und einen Mangel an Käufern”, weshalb die Verkäufer derzeit den Markt dominieren.

Sunday Express

Sogar der britische Sunday Express, eigentlicher eher eine Boulevard-Zeitung, schreibt über den Bitcoin-Preis. Wie schon andere Beobachter erklärt er den Kursverfall vor allem durch die Regulierung in Japan und die Hacks in Südkorea. Aber er bringt noch eine weitere Ursache ins Spiel.

“Die chinesische Polizei hat mehr als 200 Computer beschlagnahmt, mit denen Bitcoin und Ether gemined wurden, nachdem ein Mann versucht hatte, den Stromversorger auszutricksen, um die Rechnungen zu vermeiden, die er für seine Operation bezahlen sollte.” Der Mann wird verdächtigt, etwa 150.000 Kilowattstunden Strom gestohlen zu haben. Laut einem Pressebericht hatte er die Computer im April gekauft und war geschockt, wie teuer ihr täglicher Stromverbrauch war. Daher hat er versucht, das Strommessgerät zu manipulieren.

Der Fall ist insoweit interessant, als er zeigt, dass die fallenden Kurse auch die Miner in China an den Rand der Profitabilität bringen. Eventuell kündigt er eine Korrektur des weiterhin rasanten Wachstums der Hashrate an.

Original source: https://bitcoinblog.de/2018/06/25/die-kryptokurse-stuerzen-weiter-ein-das-sagen-die-anderen/