“Wann der nächste Hype um Bitcoin losgeht, ist noch nicht abzusehen. Doch bis dahin sollte Bitcoin seine Skalierungsproblematik mithilfe von Lightning in den Griff bekommen haben.”

Vergangenen Samstag fand in Berlin der zweite Lightning Hackday statt. Klemens Kilic, der Gründer vom Coin Kurier, war dort und hat einen Erfahrungsbericht dazu verfasst.

In der Früh machte ich mich auf den Weg nach Berlin zum zweiten Lightning Hackday. Bereits bei der Ankunft merkte ich rasch, dass es sich hierbei um keine herkömmliche Blockchain-Veranstaltung handelt, wo die Besucher erfahren, was denn dieser Bitcoin ist.

Jeder zweite Besucher trägt ein Shirt, das auf Bitcoin oder andere Blockchain-Projekte hinweist. Alle Stühle sind belegt, sodass meine Begleitung und ich auf dem Boden Platz nehmen müssen. Und bereits die einleitenden Vorträge machen deutlich, dass ein tiefschürfendes Verständnis der Lightning Technologie vorausgesetzt wird. Wie der Name der Veranstaltung schon verrät, handelt es sich hierbei also um einen wahren Lightning Hackathon: also um ein Event, dass vor allem dem Austausch über das aktuelle Entwicklungsstadium der Lightning-Technologie dient.

Credit: BunnyCat Productions

Der Hauptveranstalter, Jeff Gallas, bietet zu Anfang den Rednern die Möglichkeit, sich und ihr Referatsthema vorzustellen. Der Schwerpunkt der Vorträge liegt auf verschiedenen Entwicklungsbereichen der Lightning-Technologie, an denen aktuell gearbeitet wird. Aber auch eine Designerin für Lightning-Wallets und der Entwickler eines Lightning-betriebenen Smarties-Automaten sind anwesend.

Die Stimmung ist gelöst, munter und kreativ. Die Besucher haben die Möglichkeit, zwischen drei Räumen fliegend hin- und herzuwechseln, wo teils simultan Reden gehalten werden. Nur ein Raum davon ist durch eine Türe von den anderen abgegrenzt. Die anderen sind offen, wodurch man manchen Reden nur mit Mühe folgen kann, da sich im Hintergrund kontrovers ausgetauscht wird. Im Hinterbereich des Mainfloors sind Tische aufgestellt, wo sich Programmierer an Rasperry Pies austoben können.

Ich, die Transaktion, du, die Blockchain

Die Star-Gäste sind das Team von Lightning Labs – der wohl bekanntesten Firma im Bezug auf die Entwicklung der Lightning-Technologie. So bekannt, dass es von Jack Dorsey, dem CEO von Twitter, und weiteren Silicon Valley-Größen finanziell unterstützt wird. Das Team ist zur Zeit viel unterwegs, und Conner Fromknecht (dem Kopf für kryptographische Umsetzung von Lightning Labs) zufolge erst am Vortag aus Portugal angereist.

Der Punkt ist: Wann der nächste Hype um Bitcoin losgeht, ist zwar noch nicht abzusehen. Bis dahin ist es aber dringend nötig, dass der Bitcoin seine Skalierungsproblematik mithilfe von Lightning in den Griff bekommt. Zur Zeit ist Lightning noch in der Beta-Phase und noch nicht ausreichend geprüft, um vom Massenmarkt genutzt zu werden.

Bevor es ins Detail geht, wird die Lightning Technologie auf dem Mainfloor zunächst in seinen Grundlagen vorgestellt. Ein Rollenspiel soll dabei helfen. Ich selber unterhalte mich derweil und sehe nur aus den Augenwinkeln, wie das Rollenspiel mit sichtlich amüsierten Protagonisten seinen Lauf nimmt. Die Rollen sind wohl so aufgeteilt, dass sowohl die Blockchain, die Netzwerkteilnehmer und die Transaktionen verkörpert werden.

Danach wird der Mainfloor vor allem von Conner Fromknecht, Olaoluwa Osuntokun und Bryan Vu belegt – dem Team von Lightning Labs. Thema sind unter anderem AMP (Atomic Multi-path Payments), Multi-Hop Lock Paper und Watchtowers. Ich als jemand ohne Programmierkenntnisse muss an einigen Stellen abschalten. Anderen Punkten wiederum kann ich durch die Kenntnisse des Whitepapers folgen, und an einigen Stellen ergibt es sich sogar, dass ich ein paar Fragen stellen kann.

In der Mittagspause nehme ich mir eine Pizza vom Tresen und gehen nach draußen um frische Luft zu schnappen. Ich schlendere ein wenig durch die Straßen und lande auf der Museumsinsel, wo ich vor der Alten Nationalgalerie stehen bleibe. Die Sonne strahlt und rechts von mir spielt ein Gitarrist Knocking On Heavens Door. Mit Blick auf das Reiterstandbild Friedrich Wilhelms IV. denke ich darüber nach, mit welchen futuristischen Themen man sich heute auseinandersetzt, während man in der Zeit des Preußen-Königs froh war, einen Schlafplatz zu haben uns sich tagsüber mit Brot und Wasser zu nähren. Ich verwerfe den Gedankengang, schnipse dem Gitarristen ein bisschen Fiatgeld zu und drehe wieder um.

Das Team, das federführend an der Zukunft von Bitcoin arbeitet

Wieder beim Hackathon angekommen, schnappe ich mir eine kühle Fritz Kola und schaue mir den Smarties-Automaten genauer an. Das kleine Gerät erlaubt den Kauf von Smarties mit Bitcoin per Lightning. Es muss nur ein QR-Code gescannt werden und schon kann man mit ein paar Tausend Satoshis Smarties blitzschnell erwerben. Im Laufe der Veranstaltung kommt es immer wieder vor, dass der Automat während eines  Vortrags rotiert, Smarties auswirft und jemand vorsichtig zu ihm läuft, um sich seine Beute abzuholen. Zur Erheiterung trägt es zweifellos bei.

Mittlerweile ist auch Elizabeth Stark eingetroffen, die Co-Gründerin und CEO von Lightning Labs. Gemeinsam mit Conner berichtet sie vom aktuellen Entwicklungsstand, sowie von Problemen und Herausforderungen der Lightning-Technologie. Neben technischen Details thematisiert sie auch beliebte Fragestellungen: Was versteht man unter der Second Layer? Was ist die Third Layer? Warum ist die Kritik, Lightning führe zu Zentralisierung innerhalb des Netzwerks, unbegründet?

Elizabeth betont, dass die Begrifflichkeiten noch nicht ganz klar seien. Conner argumentiert, dass es am meisten Sinn ergebe, wenn man die Bitcoin-Blockchain als First Layer (erste Ebene), Lightning als Second Layer und alle darauf aufbauenden LApps (Lightning Applikationen) als Third Layer bezeichnet. Aber er räumt auch ein, dass die Semantik hier häufig verschwimmt.

Die Angst, Bitcoin würde durch das Lightning Network übers Hintertürchen zentralisiert werden, zerstreut Conner. Zwar ist es richtig, dass durch die Second Layer eine gewisse Zentralisierung der Transaktionsströme denkbar ist, allerdings wird der Wettbewerb hier verschiedene Knotenpunkte (Hubs) hervorbringen, wodurch der Markt eine Zentralisierung verunmöglicht. Im Gegensatz zu konventionellen Konten ist man außerdem immer Herr seines eigenen Geldes, weswegen keineswegs von Zentralisierung die Rede sein kann, so Conner. Die Befürchtungen seien daher unbegründet.

In einer abschließenden Rede spricht Elizabeth ihren Dank für all die interessanten Fragen aus. Sie unterstreicht noch, wie sehr sie sich der Verantwortung bewusst sei, dass ihr kleines Team federführend an der Zukunft Bitcoins arbeitet.

Im Anschluss machen sich die Besucher des Hackdays dann mit Öffis bzw. Taxis auf den Weg zum Room77, dem wohl bekanntesten Pro-Bitcoin-Restaurant Deutschlands. Die Toiletten sind zugekleistert mit Aufklebern vom Dogecoin, Monero, Bitcoin undsoweiter. Bier, Burger und interessante Gespräche haben mich dann sogar das WM-Spiel „Deutschland gegen Schweden“ ignorieren lassen, was nebenher auf einer Leinwand lief. Gezahlt wurde – natürlich – mit Bitcoin.

Original source: https://bitcoinblog.de/2018/06/28/wann-der-naechste-hype-um-bitcoin-losgeht-ist-noch-nicht-abzusehen-doch-bis-dahin-sollte-bitcoin-seine-skalierungsproblematik-mithilfe-von-lightning-in-den-griff-bekommen-haben/

Commonwealth Bank (CBA) macht sich der Geldwäsche schuldig

Die australische Commonwealth Bank (CBA) machte sich der Geldwäsche schuldig. Nun muss die Bank 530 Millionen US-Dollar an das Australian Transaction Report and Analysis Centre (AUSTRAC) zahlen. 

In Australien musste die Commonwealth Bank (CBA), eine der vier größten Landesbanken in Australien, der Australian Transaction Report and Analysis Centre (AUSTRAC) 530 Millionen US-Dollar Strafe zahlen, weil die Bank es über die letzten drei Jahre verpasste, verdächtige Transaktionen zu melden. In drei Jahren konnten 53,506 Transaktionen ausfindig gemacht werden. Hinzu kommen 778,370 Bank-Accounts, die sich im Zusammenhang mit Geldwäsche verdächtig verhalten haben. Insgesamt wurden 149 Berichte, über Geldwäscheaktivitäten nicht an AUSTRAC übersendet. Vertreter der Commonwealth Bank (CBA) machen dafür einen Error im Code einer Software verantwortlich. Die Bank stellt sich gegen den Vorwurf, Geldwäsche betrieben zu haben.

Im Nachhinein übernahm die Bank dennoch die Verantwortung und der CCE von CBA, Matt Comyn, entschuldigte sich für diesen Fehler bei der Community. Dieser Fall von Geldwäsche entfachte in den Medien eine neue Debatte darüber, ob über Kryptowährungen oder Fiatwährungen mehr Geld gewaschen werde. Eine Studie der Colombia University of Economics behauptet etwa, dass 50 % der Fiatwährungen für Drogengeschäfte oder Waffenverkäufe genutzt werde. Bei Kryptowährungen hingegen, so das US Senate Judiciary, sei es nur ein kleiner Prozentsatz der für illegale Aktivitäten genutzt werde.

Commonwealth Bank (CBA) wohl kein Einzelfall

Sollte die Einschätzung stimmen, dass 50 % des sich im Umlauf befindlichen Geldes für illegale Aktivitäten genutzt werden, dürfte die CBA wohl kein Einzelfall bleiben. Hier kommen Kryptowährungen wieder ins Spiel. Tatsächlich verfügen sie über das Potenzial, illegale Aktivitäten einzudämmen, weil sie nachverfolgbar sind. Zwar bieten Kryptowährungen wie ZCash oder Monero den eigenen Nutzern einen hohen Grad an Anonymität, doch der kann, einer Studie der Qatar University und der Hamad Bin Khalifa University zufolge, durch eine Wallet Adresse und eine Google-Suche stark reduziert werden. Aus dieser Perspektive sind Kryptowährungen nicht das Problem, sondern eher Teil der Lösung.

Quelle:

  • Bitcoinist

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Original source: https://www.krypto-magazin.de/commonwealth-bank-cba-macht-sich-der-geldwaesche-schuldig/

√Radix.

For the English version of this article, please click here.

Heute möchte ich ein neues aber dem ein oder anderem langjährigem Leser durchaus bekanntes Infrastruktur-Projekt vorstellen, welches sich nun mehr als fünf Jahre in der Entwicklung befunden hat. Der Kopf hinter dem Projekt forschte zunächst an einem neuen Blockchain Protokoll, verwarf es, baute erneut ein DAG ähnliches Konzept, verlor 900 BTC einer Funding Runde in einem Hack (die Investoren erhielten das Investment komplett von Dan Hughes zurück), startete erneut mit einem anderen Ansatz und tat dies alles, um das altbekannte Problem der Skalierbarkeit zu lösen. Jetzt ist Dan Hughes zurück als CTO des Projektes, welches sich in der Vergangenheit eMunie nannte: Radix.

In diesem Post möchte ich das Projekt selbst vorstellen, aber auch etwas detaillierter auf den komplett neu entwickelte Konsens-Algorithmus von Radix eingehen. Besonders letzterer ist meiner Meinung nach extrem wichtig zu verstehen, besonders im Hinblick auf die Vielzahl neuer Projekte, die alle behaupten, das Skalierungsproblem ein und alle mal gelöst zu haben.

Das Projekt

Seit das Development 2012 bei eMunie begonnen hat, wurde die die Zahl der Transaktionen pro Sekunde konstant nach oben geschraubt. Waren Anfang 2015 erst 200 und Ende 2015 1000 Transaktionen pro Sekunde möglich, so wirken diese Zahlen heute fast lächerlich. Mit dem Rebranding zu Radix Q3 2016 und dem neuen Konsensus Algorithmus „Tempo“ Mitte 2017 gab es einen Sprung auf 14000 Transaktionen/Sekunde. Aktuell wurden in Tests eine Milliarde Transaktionen pro Woche erreicht und die Zahl der Transaktionen pro Sekunde soll sich laut Roadmap noch dieses Jahr auf eine Million erhöhen. Sämtliche Tests werden dabei in einer Testumgebung durchgeführt und können in dem von Radix bereitgestellten Explorer verfolgt werden. Gänzlich ohne Transaktionsgebühr kommt Radix allerdings nicht aus – es wird eine Transaktionsgebühr von ca. einem Cent gegenwert angestrebt, während Micro-Transaktionen gratis sein sollen.

Zusätzlich zu diesem hohen Transaktionsvolumen pro Sekunde sollen ein paar spannende Features nach und nach veröffentlicht werden:

  • Smart Contracts sind mit eines der wichtigsten Features eines neuen Infrastrukturprojekts und sind mit Radix umsetzbar. Die Contracts sollen in einer neuen, JavaScript basierten, Programmiersprache namens Scrypto geschrieben werden. Zunächst soll die Sprache Ende diesen Jahres auf dem TestNet auf den Prüfstand, dann langsam auf dem Mainnet und schließlich Q2 2019 komplett und Turing complete freigeschaltet werden.
  • Wie schon im Ethereum Netzwerk, wird auch Radix ein Naming System einführen und so Radix Adressen mit „Text“ verknüpfen. Aktuell ist es so z.B im Ethereum Netzwerk möglich, statt eine lange Adresse Copy & Pasten zu müssen einfach die  Ether an den mit der Adresse verbundenen Namen wie z.B „altcoinspekulant.eth“ zu senden.
  • Weiterhin wird Ende diesen Jahres auch ein Development Kit zur Verfügung gestellt werden, welches es jedem selbst erlaubt, eine Radix EC-Karte zu erstellen. Dieses Video zeigt die Funktionsweise mit Hilfe eines Prototypen. Da geplant ist den Radix Token in naher Zukunft zu einem Stable Token umzubauen, könnte dies eine Schlüsseltechnologie werden und in der Kombination sehr viel tatsächliche Adaption bringen.
  • Zusätzlich muss noch erwähnt werden, dass Radix komplett ohne Proof of Work, Proof of Stake oder Masternodes auskommen wird und auch keine zentrale Node, wie es aktuell noch bei IOTA mit dem Coordinator der Fall ist, benötigt. Eine Radix Node soll auch auf einem Raspberry Pi laufen können.

Momentan arbeitet das Radix Team, welches aus 14 Personen (9 Developer) bestehend aus London heraus operiert, mit Hochdruck am geplanten Alpha Release, der am 19. Juni in London vorgestellt werden soll. Doch all diese Ziele wären ohne Tempo, den neuen Konsens-Algorithmus nur Schall und Rauch, weshalb dieser im Folgenden erklärt und beleuchtet werden soll – das ganze sieht dabei auf den ersten Blick nicht ganz einfach aus.

Tempo – Der neue Consensus Algorithmus

Tempo ist ein vollständig neu entwickelter Algorithmus, der sich der Sharding Technologie sowie eines Gossip Protokolls bedient. Sharding bezeichnet dabei eine bestimmte Datenbankpartitionierung (eine Aufteilung der Datenbank in mehrere Teile), während ein Gossip Protokoll eine Form der Kommunikation bzw. Datenverbreitung beschreibt (diese kann mit der Verbreitung von Gerüchten in der echten Welt verglichen werden – mehr dazu in diesem Wikipedia Artikel). Um weiter in die Tiefe gehen zu können, müssen an dieser Stelle zunächst ein paar fundamentale Dinge geklärt werden:

  • Ein Radix Netzwerk in seiner Gesamtheit wird als „universe“, also als Universum, bezeichnet.
  • Jedes Event in diesem Universum, sei es eine Transaktion oder eine Nachricht, wird repräsentiert durch ein Objekt, das sich Atom nennt. Alle Atome enthalten mindestens eine Adresse als Endpunkt, die aus einer Identität (z.B dem Private-Key des Empfängers) gewonnen wird.
  • Ein Atom kann entweder ein „Payload“ (Transport)-Atom in Form von z.B einer Nachricht an ein oder mehrere Personen, oder ein Transfer-Atom zur Übertragung von Eigentum sein. Atome können auch andere Atome enthalten, sofern diese dazu ausgelegt (programmiert) wurden.

Das Tempo Ledger, das dem Netzwerk zugrunde liegt, ist dabei eine verteilte Datenbank, die alle Atome eines Universums speichert. Eine Node kann wahlweise die gesamte globale Datenbank speichern oder nur einen Teil davon. Die einzelne Teile, in die die Datenbank aufgeteilt wird, werden Shards genannt. Die Menge an Shards, die existieren, wird bei der Erstellung eines jeden Universums festgelegt und kann anschließend nicht mehr verändert werden. Das Radix Mainnet soll aus mehr als 18 Quantillionen Shards bestehen und jede Node kann jederzeit entscheiden, welche einzelnen Shards sie lokal speichert.

Wie also kann man Transaktionen senden, wie werden sie bestätigt und wie gespeichert? Dazu muss man zunächst verstehen, wie in Radix „Besitz“ und eine Änderung dessen abgebildet wird und wie einzelne Transaktionen in eine logische Reihenfolge gebracht werden. Während bei Payload Atomen Besitz keine Rolle spielt, wird bei einem Transfer-Atom das Besitzverhältnis über sogenannte „Consumables“ geklärt. Ein Consumable ist quasi ein Stück Code, welches den derzeitigen Besitzer des Objekts über dessen Public-Key festlegt. Besitz wird dabei über eine Kette von diesen Consumables definiert. Um ein Objekt also mit Hilfe eines Atoms und einer Transaktion an jemanden zu senden und den Besitz an diesen abzutreten, muss der aktuelle Besitzer, nennen wir ihn Ernie, einen sogenannten „Consumer“ für das zu übertragende Objekt erstellen. Dieser Consumer enthält den Hash des Consumables, welches Ernie als den aktuellen Besitzer ausweist, sowie eine Referenz aus den Consumables sämtlicher Vorbesitzer. Das gesamte Konstrukt wird nun in einer Transaktion weitergegeben an den Empfänger, nennen wir ihn Grobi, welcher seinerseits erneut ein Consumable für das nun ihm gehörende Objekt erstellt und dieses in den Consumer des Objekts einfügt. Vereinfacht ausgedrückt: Ernie besitzt einen Kettenbrief in einem Briefumschlag. In dem Brief stehen alle Unterschriften der Besitzer chronologisch untereinander. Um zu zeigen, dass ihm aktuell der Brief gehört, schreibt Ernie seine Unterschrift auf ein Post-it und klebt dieses auf den Brief. Unter der letzten Unterschrift verweist er nun auf sein Post-it. Bei einem Transfer an Grobi wird nun das Post-it von Ernie entfernt und Ernies Unterschrift tatsächlich unter die anderen gesetzt. Grobi seinerseits verfährt nun wie Ernie zu Beginn. Das gesamte Verfahren muss man sich natürlich kryptografisch über Private-/Public-Key und Hashes gesichert vorstellen.

fig2-2
Bildquelle: https://papers.radixdlt.com/tempo/#transfers

Jetzt können wir uns dem eigentlichen Prozess der Transaktion widmen. Dabei ist es bei jeder Infrastruktur wichtig, dass sie einzelne Events bzw. Transaktionen in eine bestimmte Reihenfolge bringen kann, um so zu bestimmen, welches Event wann stattgefunden hat. Dabei spielt die tatsächliche Uhrzeit, wann eine Transaktion getätigt wurde, keine wirkliche Rolle. Viel wichtiger ist, die einzelne Transaktion in den Strom der Transaktionen einordnen zu können – also, ob eine Transaktion A vor oder nach einer Transaktion B getätigt wurde (mit wie viel zeitlichem Abstand ist dabei auch egal, lediglich das Ergebnis zählt). Bei Bitcoin wird dies über die Blockchain gelöst: Ist eine Transaktion A in einem Block vor einer Transaktion B, so wurde A vor B getätigt. In einem Radix Universum ist auch das, aufgrund der anderen Gegebenheiten, etwas komplizierter und wird erneut über verschiedene Mechanismen gelöst.

Zunächst hat jede Node ihren eigenen Zähler (vergleichbar mit einem Stromzähler), der, immer wenn diese Node eine neue Transaktion bzw. ein neues Event erhält (welches sie vorher noch nicht gesehen hatte), um eine Einheit nach oben gesetzt wird. Dieser Zähler wird als „Logical Clock“ bezeichnet. Beim Speichern eines Events in der lokalen Datenbank wird immer der aktuelle Wert dieser Logical Clock mit gespeichert. Anschließend muss man noch den Sinn hinter den Shards verstehen. Nehmen wir erneut an, dass Ernie ein Atom über eine Transaktion an Grobi senden möchte. Das Atom, welches Ernie senden möchte, liegt im Shard 1, während Grobis Zieladresse, die Ernie angeben muss, in Shard 3 liegt. Erinnert man sich, dass Sharing bedeutet, dass die Datenbank aufgeteilt ist und die Nodes entscheiden, welche Shards sie lokal speichern, so folgt daraus, dass die Transaktion von Ernie an Grobi nur für die Nodes von Relevanz ist, die entweder Shard 1, Shard 3 oder beide Shards lokal speichern. Bevor ein Event, bzw. eine Transaktion an sämtliche Nodes gesendet wird, muss diese Transaktion geprüft und bestätigt werden. Dieser Prozess involviert eine endliche, jedoch variable Anzahl (je mehr, desto weniger Diskrepanzen können im Netzwerk entstehen) an zufällig ausgewählten Nodes mit entsprechenden Shards und wird „Temporal Proof“ genannt. Konkret bedeutet dies, dass Ernies Node zunächst einmal in Shard 1 prüft, ob Ernie das zu sendende Atom überhaupt besitzt oder schon ausgegeben hat (läuft etwas schief, wird die Transaktion abgebrochen). Ist alles korrekt, so bestimmt die Node die für den Temporal Proof benötigte Anzahl an Nodes, die die jeweiligen Shards besitzen und die im Netzwerk (Universum) direkt miteinander verbunden sind (sollte keine passende Node gefunden werden, wird im weiteren Umfeld gesucht) und sendet die Transaktion an die nächste, zufällig ausgewählte, Node. Dabei wird nach jedem Check eine sogenannte „Space-Time-Koordinate“ (l, e, o, n) beigefügt und weitergesendet. Diese besteht aus dem aktuellen Wert der jeweiligen Logical Clock der Node (l), dem Hash des Events (e), der Identität der aktuellen Node (o) sowie der Identität der nächsten Node in der Kette, die die Transaktion prüfen wird (n). Nachdem eine Transaktion bzw. ein Event durch die festgelegte Anzahl an individuellen Node-Überprüfungen gelaufen ist und keine Diskrepanzen entdeckt wurden, gilt eine Transaktion als bestätigt und wird an die restlichen Nodes mit entsprechenden Shards weitergeleitet (Finalisierung). Nach der hier aufgeführten Beispiels-Transaktion von Shard 1 an Shard 3 wären sämtliche weitere Änderungen an dem gesendeten Atom nicht mehr relevant für Shard 1 und müssten nicht mehr von Nodes, die Shard 1 lokal speichern, gesichert werden (außer es erfolgt ein erneuter Transfer nach Shard 1). Die Bestätigung selbst soll dabei unter 5 Sekunden dauern.

fig5
Bildquelle: https://papers.radixdlt.com/tempo/#temporal-proof-provisioning

In einer solchen Netwerk-Architektur kann es natürlich auch zu Diskrepanzen kommen. Hier möchte ich an dieser Stelle nicht näher drauf eingehen, da dies den Rahmen sprengen würde. Allerdings kann man sagen, dass solche Konflikte in den allermeisten Fällen über einen Vergleich der Logical Clock Werte geklärt werden können, bzw. einen Austausch von Daten zwischen den Nodes über Gossiping. Sollte eine Diskrepanz zwischen zwei Transaktionen nicht gelöst werden können (extrem unwahrscheinlich), so werden beide nicht vom Netzwerk akzeptiert. Laut Radix ist es nicht möglich, dass eine Transaktion bestätigt wird und sich hinterher herausstellt, dass dies eigentlich nicht korrekt war. Näheres über Konflikte kann man hier im Tempo Paper nachlesen, potenzielle Attacken werden wie z.B hier im Blog aufgezeigt.

Node Incentivierung und Investitionsmöglichkeiten in Radix

Die Incentive eine Node laufen zu lassen liegt dabei in der Bezahlung für sämtliche Arbeit in Form der anfallenden Transaktionsgebühren sowie Inflation. Auch hier verweise ich für genauere Details auf das entsprechende Paper von Radix. Offen ist noch, wie genau die angesprochene Inflation definiert ist und wie Investoren genau an den Radix Token kommen können. Klar ist nur, dass der Verkauf über die eigene dezentrale Börse in Q4 geschehen soll, mehr Informationen sollen im Economics Paper, welches für Q3 angekündigt wurde, nachlesbar sein. Gegebenenfalls werden im Radix Telegram Channel ab und zu nähere Informationen herausgegeben.

Insgesamt hat das Projekt Radix meiner Meinung nach, vorausgesetzt es klappt alles wie geplant, ein enormes, fast schon IOTA ähnliches, Potenzial. Man sollte hier definitiv versuchen am Ball zu bleiben (hinsichtlich Informationen). Ich selbst werde am 19. Juni beim Alpha Launch in London vor Ort sein und voraussichtlich über die Entwicklungen und das Event schreiben.

-Lukas Fiedler

Disclaimer – Hinweis auf Interessenkonflikt: Der Autor oder Teile des Autorenteams sind in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert oder werden in diese investieren (Dies wird ab jetzt standardmäßig unter jedem Artikel erscheinen, da es sein kann, dass zu einem Zeitpunkt nach Veröffentlichung des Artikels investiert wurde).

Original source: https://altcoinspekulant.com/2018/06/15/%e2%88%9aradix/

Studie: Bitcoin Lightning Transaktionen nur zu 1% erfolgreich & Blockstream veröffentlicht neue Lightning Beta

Eine Studie hat herausgefunden, dass das Bitcoin Lightning Network in seinem derzeitigen Beta-Stadium sehr unzuverlässig arbeitet, wenn es darum geht, Transaktionen erfolgreich durchzuführen. Darüber hinaus hat das Unternehmen Blockstream eine neue C-Lightning Version 0.6 und damit eine neue Beta Version veröffentlicht.

Eine von Diar veröffentlichte Studie hat herausgefunden, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Transaktion innerhalb des Bitcoin Lightning Network bisher noch sehr gering ist.

Das Lightning Network (LN) ist eine Lösung für Bitcoins Skalierungsproblem und bietet nahezu sofortige, kostengünstige und skalierbare Transaktionen zwischen zwei Parteien. Wie wir berichteten, hat das LN in den letzten Monaten stark an Popularität gewonnen und kann immer mehr Nodes und damit auch Zahlungskapazität vorweisen.

Die Anzahl der Nodes sowie die Kapazität sind stetig gestiegen, seit Lightning Labs, eines der drei Entwicklungsteams, die aktiv an einer Lightning Network Implementierung arbeiten, offiziell seine erste Beta-Version im März veröffentlicht hat. Das LN hat derzeit mehr als 2.500 Knoten, 7.800 Kanäle und eine Gesamtkapazität von 150.000 US-Dollar. Im Durchschnitt hat jeder Node mehr als 4 Kanäle geöffnet, wobei jeder Kanal eine durchschnittliche Kapazität von 20 USD hat.
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Wie die Studie zeigt, ist die Zuverlässigkeit für eine erfolgreiche Weiterleitung einer Zahlung im Lightning-Netzwerk aber immer noch sehr gering. Insbesondere bei größeren Beträgen ist die Wahrscheinlichkeit erschreckend gering.

Die Studie stellt fest, dass bei Berücksichtigung aller Nodes, die über mindestens einen Kanal mit ausreichender Kapazität zum Weiterleiten der Zahlung verfügen, lediglich nur 1% aller Zahlungen mit mehr als 200 USD zwischen zufälligen LN-Nodes erfolgreich weitergeleitet werden. Bei Zahlungen unter 2,50 USD sind es immerhin noch rund 70 Prozent.

Bitcoin lightning Transaktionen mit Erfolg
Quelle: https://diar.co/volume-2-issue-25/

Einer der Kritikpunkte an dem Lightning Network ist laut der Studie auch, dass Transaktionen erfordern, dass sowohl der Absender, der Empfänger und ggf. der Vermittler, über den die Transaktion geleitet wird, zum Zeitpunkt des Transaktionsabschlusses online sind. Im Gegensatz zum Senden einer Transaktion über die Blockchain ist es unmöglich, Geld an jemanden zu senden, der offline ist.

Daraus folgend ist es bequemer, einen Kanal mit jemandem zu öffnen, der immer online ist und genug Liquidität hat, um auch größere Transaktionen zu routen. Dies führt laut der Studie aber dazu, dass große Nodes entstehen, die zu einer Konzentration und somit Zentralisierung des Netzwerkes führen. Laut Studie haben derzeit Zehn der größten LN-Nodes (0,4% der Gesamtknoten) etwa 53% der Netzwerkkapazität, während die verbleibenden 2.500 Nodes 47% haben.
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Blockstream veröffentlicht neue Beta-Version für Lightweight-Nodes

Die C-Lightning Network-Implementierung ist in der Programmiersprache C geschrieben und stellt eine vollkommen überarbeitete Architektur im Vergleich zu den vorherigen Versionen bereit.

Mit der neuen C-Lightning Version soll das Netzwerk die Fähigkeit erhalten auch Nodes mit geringer Leistungsaufnahme, wie Raspberry Pis, zu betreiben („Lightweight Nodes“). Durch Änderungen an dem Protokoll benötigen Nodes nun weniger Energie und Bandbreite. Darüber hinaus bietet Version 0.6 von C-Lightning ein vollwertiges Wallet, welches sowohl off-chain als auch on-chain-Guthaben verwalten kann. Außerdem unterstützt die neue Version TOR, um Verbindungen zu Nodes über TOR zu realisieren und mittels TOR die Verbindungsdaten im Netzwerk zu anonymisieren.

Neben Blockstream arbeiten mit Lightning Labs und ACINQ zwei weitere Unternehmen an der Entwicklung eines Bitcoin Lightning Networks. Beide haben ebenfalls bereits Beta-Versionen ihrer Lightning-Versionen veröffentlicht.

Lightning Labs hat seine 0.4-Mainnet-Beta-Version vor wenigen Wochen veröffentlicht. Einige Verbesserungen der letzten Lightning Labs Version beinhalteten Verbesserungen im System der Schlüsselerstellung und -wiederherstellung, was die Zuverlässigkeit in Bezug auf die Wiederherstellung von Datenkorruption oder -verlust vereinfacht und erhöht.


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Stanford demonstriert Ethereum dApps ohne Notwendigkeit einer ICO

Coincierge.de – Aktuelle Krypto-News

Studenten der Stanford University demonstrieren, wie Multi-Millionen-Dollar-ICOs nicht notwendig sind, um Produkte und Lösungen zu entwickeln, die sich auf eine funktionierende Blockchain beziehen.

Stanford setzt auf aktive Blockchainentwicklung

Seit 2017 haben Unternehmen aus dem traditionellen Finanzsektor und der Technologiebranche den lukrativen ICO-Markt aggressiv genutzt, um in kurzer Zeit erhebliche Gewinne zu erwirtschaften. Für Entwickler sind Token-Verkäufe in ICOs ein tadelloses Fundraising-Modell, da Investoren zustimmen müssen, dass die Token, in die sie investieren, keinen Wert, keine Substanz und keinen Anwendungsfall haben, um die Zuständigkeit der US Securities and Exchange Commission (SEC) zu umgehen.

Ohne funktionsfähige Prototypen und funktionierende Produkte können Blockchainentwickler innerhalb weniger Tage zig Millionen Dollar aufbringen, um den Entwicklungsprozess zu starten. Aber, wie im Fall von Tezos, führt das Sammeln von vielen Millionen Dollar oft zu Streitigkeiten innerhalb der Gründungsmitglieder eines Blockchain-Projekts, was die Entwicklung des Blockchain-Netzwerks verlängert und verzögert.

Diese Woche entwickelten die Studenten des Stanford CS 359B Programms “Designing Decentralized Applications on Blockchain” 16 Blockchain-basierte dezentrale Anwendungen auf dem Ethereum-Protokoll, um das Potenzial des Peer-to-Peer-Digital Asset Trading und der Transaktionsverarbeitung zu maximieren.

Die offizielle Beschreibung des Programms CS 359B betonte, dass neben den Vorlesungen, die sich auf die Erläuterung der Elemente der Blockchain-Anwendungsentwicklung konzentrieren, die Studenten aktiv Blockchain-Anwendungen mit Smart Contracts erstellen und entwickeln.

“Neben den Vorlesungen wird es ein vierteljährliches Projekt geben, in dem Studenten eine neuartige verteilte Anwendung auf einer modernen Blockchain entwerfen, implementieren und evaluieren, wie die des Ethereums oder der NEO-Kryptowährungen.”

16 Projekte seit Frühjahr 2018

Zu den innovativen, dezentralen Anwendungen, die von Stanford-Studenten im Frühjahr 2018 entwickelt wurden, gehörten der maßgeschneiderte Workflow-Marktplatz Web Workflow, das dezentrale Content-Delivery-Netzwerk Marlin und die Software-Asset-Verteilungsplattform ImageTrust.

Projekte, die von Stanford Anfang 2018 vorgestellt wurden, schufen Anwendungen, die die Blockchain erfordern und die Dezentralisierung maximieren. Dies steht im Gegensatz zu vielen ICOs, deren Grundlagen auf Blockchain-Buzzwords wie “High-Performance-Protokoll” und “Proof-of-Stake” (PoS) basieren und denen es an Innovation und Einzigartigkeit fehlt.

Am 26. Juni kritisierte der Cornell University Professor Emin Gun Sirer eine Kickstarter-Kampagne, die versucht, großes Kapital aufzubringen, indem sie potenzielle Investoren mit dem Begriff “Blockchain” täuscht.

 

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In Anbetracht dieser Unternehmungen und des besorgniserregenden Trends der ICOs, die auf Buzzword- und Blockchain-Jargon-Projekte zurückgreifen, um Dutzende von Millionen Dollar aufzubringen, zeigte sich die Ethereum-Community optimistisch gegenüber einigen der von Stanford-Studenten entwickelten Projekte, die Blockchain-Technologie in Anwendungen einsetzen, die unbedingt dezentralisiert werden müssen.

Die Demonstration des Blockchainnpotenzials mit Produkten, die nur auf der Blockchain existieren können, wie z.B. India HouseChain, die den Besitz von Immobilien und Liegenschaften dezentral und transparent nachweisen, kann daher als positive Entwicklung im Blockchainbereich angesehen werden.


Quelle: Cryptoslate, Image: pixabay, CC0

Der Beitrag Stanford demonstriert Ethereum dApps ohne Notwendigkeit einer ICO erschien zuerst auf Coincierge.de | Bitcoin-Blog | Coincierge.de | Bitcoin-Blog – .

Original source: https://coincierge.de/2018/stanford-demonstriert-ethereum-dapps-ohne-notwendigkeit-einer-ico/

Eine Bitcoin Prognose – Wohin geht die Reise?

Quo vadis Bitcoin?

2017 war auf den ersten Blick ein fantastisches Jahr für Bitcoin.Im Verlauf ergab sich eine mehr-als-Verzehnfachung der Preises für einen Bitcoin auf teilweise über 16.000 Euro. Beschäftigt man sich aber etwas eingehender mit der “Krypto-Leitwährung”, wird schnell klar, dass nicht alles Gold Bitcoin ist, was glänzt:

  • Bitcoin hat im Vergleich zu anderen Kryptowährungen deutlich verloren. Von der Marktdominanz von 85 Prozent (Anteil von Bitcoin am Gesamt-Kryptomarkt) von Anfang 2017 sind gerade einmal noch circa 35 Prozent übrig geblieben (aktueller Chart hierzu). Der Wert der zweitgrößten Kryptowährung (Ethereum) hat im sich im gleichen Zeitraum verhundertfacht.
  • Die anhaltende Debatte über den dringend notwendigen Skalierungsfahrplan hat die Gemeinde tief gespalten. Das geht soweit, dass selbst langjährige Verfechter Bitcoin den Rücken kehrten. Der ‘Bitcoin Cash’-Fork war eine direkte Folge davon.
  • Die teilweise sehr hohen Transaktionsgebühren sind zwar einerseits ein Zeichen des Erfolgs (= viele Transaktionen), machen allerdings auf der anderen Seite Bitcoin für den täglich Einsatz unbenutzbar. Deshalb bieten zum Beispiel viele Börsen auch ETH-Handelspaare an.

Wie sieht also die Prognose für Bitcoin in 2018 aus?

Was den Kurs angeht, wollen wir hier keine Prognose abgeben. Einerseits weil wir der Meinung sind, dass dies unmöglich ist. Andererseits verstehen wir uns nicht als Anlageberater. Dieser Beitrag soll lediglich die Chancen und Risiken betrachten, die wir für Bitcoin in 2018 prognostizieren.
Keine der hier angebotenen Informationen sind als Anlageberatung zu verstehen.

Bitcoin hat noch den Netzwerkeffekt auf der Seite. Er zieht wohl auch frisches Kapital als erstes an. Aber der Trend sieht nicht gut aus im Vergleich zu anderen Kryptowährungen. Vor allem das immer noch nicht gelöste Skalierungsproblem und die damit verbundene Frage nach dem wirklich realen Nutzen von Bitcoin drücken die Aussichten. Hinzu kommt die schwierige Community und der gefühlte Innovations-Stillstand bei der Entwicklung. Außerdem zeigen Herausforderer mit dem Finger auf den immensen Energie-Fußabdruck von Bitcoin.

Big Money und der Netzwerkeffekt

Bitcoin bleibt weiterhin die bekannteste Kryptowährung und. Als Ursprungswährung profitiert sie immens vom Netzwerkeffekt.
Während andere Anlageklassen (Aktien & Co.) bei den Bitcoin-Kursschwankungen seekrank über der Reling hängen würden, ist BTC im Vergleich zu anderen Kryptowährungen fast schon so etwas wie der “sichere Hafen” geworden. Institutionelle Investoren oder auch die Wall Street, die diese Regatta zum Großteil noch skeptisch vom Hubschrauber beobachten, werden ihre Füße wohl zunächst mit den “Großen” (Bitcoin, Ethereum, Litecoin, usw.) nass machen, bevor sie sich in die Untiefen des Altcoinfahrwassers begeben (so…genug Metaphern jetzt…).

Die Skalierungsdebatte

Auch 2018 wird weiterhin im Zeichen der wichtigsten Frage stehen. Sie bezieht sich übrigens nicht nur auf Bitcoin, sondern würde sich auch auf viele andere Kryptowährungen erstrecken, wenn sie so erfolgreich wären:  Wie schafft es Bitcoin, deutlich mehr Transaktionen zu verarbeiten, ohne dass dadurch die Dezentralisierung und damit der Schutz vor Regulierung und Zensur verloren geht?

Gut möglich, dass die Antwort auf diese Frage über die langfristige Zukunft von Bitcoin entscheidet, denn: Wenn das Skalierungsproblem nicht gelöst wird, bleibt Bitcoin ein Netzwerk, auf dem aufgrund der Transaktionsgebühren nur größere Beträge transferiert werden können. Viele Geschäftsmodelle sind nicht mehr tragbar. Und schon gar nicht die ursprüngliche Vision (siehe Whitepaper von Satoshi Nakamoto) vom “Peer-to-Peer Electronic Cash“.

Ob der aktuelle Preis, der ja den zukünftigen Nutzen widerspiegelt, dann noch gerechtfertig ist, ist fraglich.

Gelingt es allerdings durch Optimierungen und “Layer-2”-Lösungen wie dem Lightning-Netzwerk, Bitcoin auch für Mikrotransaktionen wieder attraktiv zu machen, könnte der Netzwerkeffekt von Bitcoin ausreichen, um das Ruder noch einmal herrumzureißen.

Der reale Nutzen von Bitcoin

Wie oben erwähnt, haben sich inzwischen viele Unternehmen und Projekte von Bitcoin abgewandt (Microsoft, Stripe, Yours, …), weil deren Geschäftsmodell oder der angedachte Einsatzzweck mit hohen Transaktionskosten und/oder langen Bestätigungszeiträumen nicht vereinbar ist. Die Frage bleibt also: Welchen Nutzen hat Bitcoin in 2018 und darüber hinaus noch? denn: Etwas ist nur dann wertvoll, wenn es begrenzt verfügbar ist und einen Nutzen hat.

Unbestritten ist, dass BTC das Eingangstor zur Welt der Kryptowährungen ist. Alle weiteren Kryptowährungen werden vor allem mit Bitcoin gekauft. Jede Börse hat Handelspaarungen mit BTC, aber nicht unbedingt mit ETH. Aber auch hier führen die hohen Transaktionsgebühren dazu, dass Trader verstärkt auf andere Handelspaarungen ausweichen.

Außerdem scheint der einzige (nicht zu unterschätzende) Nutzen von Bitcoin der “Store-of-Value”-Aspekt zu sein. Keine andere Kryptowährung kann diese Eigenschaften vorweisen:

  • läuft schon seit über neun Jahren ohne Zwischenfall auf der Protokollebene
  • hat die größte Miner-Rechenpower und damit die höchste Sicherheit
  • ist anscheinend immun gegen jeglichen Versuch, das System zu unterwandern
  • hat den Wert trotz zwischenzeitlicher Crashs sehr gut gehalten.

Das sind Eigenschaften, die ein digitaler Goldersatz vorweisen muss. Dieses Plus spricht für Bitcoin.

Die “Energieverschwendung” von Bitcoin durch die Miner

Eins vorneweg: Niemand rechnet aus, wie viel Strom das Internet “verbraucht”, oder wie viel für den Bau von Autobahnen und den Abbau von Gold “verschwendet” wird. Ein großer Teil des Blockchain-Durchbruchs basiert nun einmal darauf, dass “Proof-of-Work” den dezentralen Konsens über den aktuellen Stand der Transaktionshistorie in der Blockchain erst möglich gemacht hat.

Sprich: In der Theorie ist der Energieaufwand durch Mining notwendig, um das System robust und sicher zu halten.

In der Praxis gibt es aber inzwischen andere Systeme, die von sich behaupten, ebenfalls ausreichend sicher zu sein und ohne Miner auskommen. Proof-of-Stake (Lisk, NEM, Cardano und bald vielleicht auch Ethereum gehören dazu) ist das bekannteste, aber auch DAG-basierte Kryptowährungen wie IOTA oder Raiblocks beschreiten andere Wege. Natürlich müssen sie erst eine ähnlich “lange” Historie ohne Zwischenfälle vorweisen, wie Bitcoin das getan hat, bevor sie in dieser Hinsicht als anerkannt gelten.

Die Community und das Nachwuchsproblem

Wäre ich Entwickler und würde ich meine Zukunft im Blockchain-Bereich suchen, würde ich dann in der Bitcoin-Community starten? Definitiv nicht. Dazu ist das Klima zu toxisch, und Innovationen, die es ins Protokoll schaffen, so selten wie Satoshi Nakamotos Fernsehauftritte.
Eine gesunde Community, die schlaue Köpfe anzieht, ist aber einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg von Open-Source-Projekten… Es sei denn, die Schwerfälligkeit von Bitcoin entwickelt sich zu dem Feature des Systems, deren Regeln als einzige unter den Kryptowährungen nicht einmal von den Kernentwicklern verändert werden können.

What the fork???

Ein Fork ist die Spaltung der Blockchain in zwei nicht mehr kompatible Versionen. Er hat sich als einzige Möglichkeit herausgestellt, das Protokoll zu updaten, wenn ein Teil der Community andere Vorstellungen hat als die Core-Entwickler. Allerdings entstehen dadurch neue Coins.
Die Entwicklungen in 2018 werden sicherlich auch ein Stückweit die Frage beantworten, wie sinnvoll solche Forks sind. Die Idee hinter Bitcoin Cash war sehr nachvollziehbar. Aber warum Bitcoin Gold, Bitcoin Diamond und Co. einen Wert haben sollen, bleibt uns schleierhaft…

Wird Bitcoin den Status als Kryptoleitwährung behalten?

Bitoin wird sicherlich nicht von heute auf morgen vom Thron gestoßen. Aber der Trend ist unserer Ansicht nach klar. Wir reihen uns ein in die Empfehlung, Bitcoin nicht mehr auf den Kryptobörsen zu nutzen. Ersatzweise raten wir dazu, die anderen Kryptowährungen am Besten über ETH zu kaufen. Mit steigendem Handelvolumen (und Liquidität) auf den Börsen wird sich auch die Anzahl der Handelspaare ohne BTC-Beteiligung erhöhen. Setzt sich dieser Trend fort, würde auch dieser Nutzen von Bitcoin wegfallen, und es bliebe lediglich das digitale Äquivalent von “Gold im Keller lagern” als Einsatzzweck von Bitcoin. Reicht das aus?

Fazit

Selbst wenn die oben genannten Argumente einen eher pessimistischen Ausblick auf die Zukunft von Bitcoin suggerieren, sollte man die Widerstandsfähigkeit von Bitcoin nicht unterschätzen. Immerhin ist Bitcoin schon circa 250 mal gestorben. Nichtsdestotrotz prognostizieren wir “The Flippening” in 2018. Das ist der Zeitpunkt, an dem Bitcoin nicht mehr die Top-Kryptowährung sein wird. Dazu, was das für den Kurs bedeutet, wagen wir allerdings keine Prognose. Alles ist möglich in Kryptoland…

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Analyst denkt, dass Bitcoin den Boden erreicht hat

Coincierge.de – Aktuelle Krypto-News

Leider konnte Bitcoin das Support-Level von 6.000 US Dollar nicht halten und am Wochenende fiel Bitcoin unter 5.800 US Dollar. Viele spekulierten, wann der Boden endlich erreicht würde. Brian Kelly, Trader und Analyst bei CNBC, nannte vier Gründe dafür, dass Bitcoin den Boden erreicht hat.

 

Kosten für das Mining und schnelle Erholung

Bitcoin erreichte das Jahrestief von etwa 5.779 US Dollar, erholte sich aber schnell wieder und steht derzeit bei 6.118 US Dollar. Obwohl Tiefststände nie wirklich erfreulich sind, konnte Brian Kelly diesem Tiefststand etwas positives abgewinnen:

Am Wochenende konnten wir sehen, dass Bitcoin einen neuen Tiefststand erreichte, Ich denke, dass Bitcoin um 5.779 US Dollar stand. Danach hatten wir aber innerhalb von 10 bis 15 Minuten eine rasante Erholung von 100 bis 200 Punkten. Das ist typisch, wenn Bitcoin [in der Vergangenheit] einen Boden erreichte.

Außerdem erwähnte er, dass die durchschnittlichen Kosten für das Mining bei etwa 5.900 US Dollar pro Bitcoin liegen, was einen starken Support für dieses Preis-Level bedeutet. Auch Tom Lee meint, Mitgründer von Fundstrat, dass die Mining-Kosten ein entscheidender Faktor für den Preis seien.

Bei einem CNBC-Auftritt stellte Lee fest, dass die Bitcoin-Preise in der Vergangenheit grundsätzlich über den Mining-Kosten lagen, v.a. der Bärenmarkt 2014 verdeutlichte ihm das.

 

Interesse aus Asien steigt

Kelly stellte fest, dass das Interesse an Kryptowährungen vor allem in Asien ansteigt. Over The Counter (OTC) – Käufer interessieren sich für Tether und die Möglichkeit des Arbitrage-Handels mit dieser Währung. Asiatische Börsen konnten hier einen starken Anstieg verzeichnen, so Kelly.

Zudem merkte er an, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen der “Währungskrise” und dem Anstieg der Preise für Kryptowährungen gibt. Die alternativen digitalen Währungen sind trotz Volatilität ein sicherer Hafen vor Krisen einzelner Regierungen.

Kelly erwähnte in diesem Zusammenhang China und die Abwertung der Währung. Wohlhabende Chinesen bereiten sich vor und müssen Ihr Geld vor einer Abwertung schützen, diese sollten dann zumindest einen kleinen Teil in Bitcoin anlegen.

Ob Kelly mit seinen Aussagen und dem Boden Recht behält, zeigt sich erst in den nächsten Wochen. Der beste Indikator wird wohl der Kostenfaktor des Minings sein. Miner haben kein Interesse daran, die Währung günstiger zu verkaufen und so einen Verlust zu erzielen.


Quelle: newsbtc, Photo by Aditya Chinchure on Unsplash, CC0

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√Radix. (English version)

This article was translated by myself. There might be unintentional errors or mistakes. For the original German article, please click here.

Today I would like to present to you a project that the ones of you, who have been around for a long time in the crypto space, might already know. It is a infrastructure project which has been in development for more than five years. The head behind this project began doing R&D on the blockchain protocol, overruled his concept, looked into DAG based solutions, lost 900 BTC of a founding round in a hack (all investors were completely paid out by Dan Hughes – no money was lost for them), started over again with a new concept and did all that to solve the well known problem of scalability. Now Dan Hughes is back, as CTO of the former company eMunie: Radix.

The following post shall give a overview of the project itself and dives into the all-new consensus algorithm called „Tempo“. It is in my opinion crucial to understand this algorithm, especially with so many new projects arising which claim on a daily basis to have solved the scalability issue all and for once.

The project

Since the development began in 2012, eMunie constantly increased the transactions per second throughput in their technology. In the beginning of 2015, only 200 and at the end of 2015 1000 transactions per second were possible. Today, these numbers look like rookie numbers and Radix really pumped them up (yes, I tried to make a Wolf of Wallstreet reference there). After the rebranding and the implementation of the new consensus algorithm, Tempo, suddenly 14000 tx/s became possible. Some months ago they ran tests in which 1 billion transactions were made in one week! According to their road map, the Radix team wants to reach one million tx/s at the end of this year. All tests so far were conducted in a test net and can be  monitored through an explorer specifically built for this. Making a transaction completely for free – like with IOTA- is not possible with Radix: the project aims at a transaction fee equal to one cent or lower, while micro transactions are free.

In addition to these high transactions per second numbers, the Radix team is working on some very interesting features that shall be released in the coming months:

  • Smart Contracts are one of the most important features when it comes to new infrastructure projects – and they are possible with Radix. Smart Contracts on Radix will be written in a new, Java Script based, language named Scrypto. This language will be implemented on the testate by the end of this year, will be slowly rolled out on the main net in Q2 2019 and will finally be available in a Turing complete state in Q2 2019.
  • As seen with Ethereum, Radix plans to implement a Naming System, allowing the connection between Radix addresses and Text. This would make it possible to send Radix Token like it is possible in the Ethereum network with Ether: Instead of copy pasting a long address, a user could simply send Ether to the connected text string, e.g „altcoinspekulant.eth“.
  • Furthermore, and this might be one of the most interesting features to come, Radix will release a developer kit with which anyone can build his own Radix based debit card. This video shows a working prototype. Given the fact that it is planned to develop the Radix Token into a stable Token in the future, this might be the crucial technology to a lot of real world adoption.
  • At last, Radix will be fully operational without Proof of Work, Proof of Stake, master nodes or any centralised authority like the IOTA Coordinator. It will be possible to run a Radix node on a Raspberry Pi, too.

At the moment, the London based Radix team, which consists of 14 team members (9 developers), is working at full capacity towards the Alpha Launch, which is scheduled to take place on June 19th. But all these goals would not be reachable without Tempo, the consensus algorithm which lays the foundation for the technology. The algorithm will be explained in the following paragraphs.

Tempo – the brand new consensus algorithm

Tempo is a developed-from-scratch consensus algorithm which profits from using sharing and a gossip protocol. Sharding describes a way of database partitioning (in this case dividing a database in several parts) while a gossip protocol is a way of communication in a P2P network. When using a gossip protocol, sharing information works in a way similar to a spreading disease or a gossip at a workplace (for details information read this wikipedia entry). Before diving deeper, it is essential to understand the following fundamentals:

  • A radix network in its entirety is called a Universe
  • Each event in this universe, transactions or messages, are represented through an object that is called Atom. Each Atom contains at least one address as their end point (destination), which is generated through the identity (e.g private key) of the receiving party.
  • An Atom can either be a payload Atom (e.g a message to one or several persons) or a transaction Atom that transfers property. Atoms may contain other Atoms if they were designed for that purpose

The Tempo Ledger, which underlies the the network, is a distributed database which stores all Atoms of a Universe. Any node can choose weather to store the database as an entirety or only parts of it. The parts, into which the database is divided are called Shards. The amount of Shards that exist are defined with the creation of a universe and can not be changed afterwards. The radix main network will consist of more than 18 quintillion Shards and each nodes may choose which one of them it locally stores.

Now the question arises on how transactions are made, confirmed and saved. To understand this, one has to understand how property is defined in the Radix network , how it changes its owner and how transactions  (events) are ordered in a logical chronology. Why ownership does not play a role with payload Atoms, the ownership on a transfer Atom is defined over so-called Consumables. A Consumable is a piece of code which references the current owner with his private key. Ownership is defined through a chain of these Consumables. To send an object with the help of an Atom to a third party and transfer the ownership of it, the current owner, let’s call him Ernie, has to create a Consumer for this object. This Consumer includes a hash of the Consumable that references Ernie as the current owner of that object as well as a reference to all the consumables of previous owners. This construct now gets passed on via a transaction to the recipient, let’s call him Grover, who then creates a Consumable for this object and adds it to the Consumer. Explained in a simpler way: Ernie owns a chain letter in an envelope which he wants to send to Grover. The chain letter includes the written signatures of all previous owners in a chronological order. To show that he currently owns this letter, Ernie writes his signature on a post it which he sticks on the letter and writes a reference to this post-it below all signatures. With the transfer to Grover, this post it is removed and Ernies‘ actual signature is added to the rest of the signatures. Upon receipt, Grover proceeds like Ernie in the beginning. Of course one has to imagine this process cryptographically secured through public-/private keys and hashes.

fig2-2
image source: Bildquelle: https://papers.radixdlt.com/tempo/#transfers

Now we can take a closer look at the actual transaction. It is of the utmost importance to every dlt infrastructure that the transactions (events) can be ordered in a chronological way to determinate when a transaction took place. For this process the actual time a transaction was issued is negligible. It is more important, that the network can determine wether a transaction A happened prior to a transaction B (again, the actual time difference between these does not matter, only the result). Looking at Bitcoin, this issue is solved through the Blockchain, where a transaction A happened before a transaction B if it was included in a block prior to the latter one. However, creating a chronological order with Radix is a bit more complicated.

In a Radix universe, each node has a built in meter (like a electricity meter) whose value increases once each time the node processes a transaction (event) it did not know before. This meter is called Logical Clock and its value gets saved with every event that gets saved in the local database of the node. In a next step, we have to take a closer look at Shards. Let us assume again that Ernie wants to make a transaction to Grover. The Atom which he wants to send, is saved in the Shard with the index one, while Grover’s recipient address lies in Shard 3. At this point we have to remember that Sharding means a split database with nodes deciding which Shard(s) they save. This means that in the current example, the transaction is only of interest to nodes which possess a copy of Shard one, Shard 3, or both. Before this event is sent to all these nodes, it has to be checked and confirmed. This process includes a variable number of nodes (the more the less discrepancies will occur in a Universe) which obtain the according shards and is called Temporal Proof. To establish Temporal Proof, Ernies node takes a closer look at Shard one and determines wether the object he wishes to transfer was not already spent and that the transaction is correct (if there is a discrepancy the transaction is rejected). If everything is correct the node decides on the number of nodes that will be involved in the Temporal Proof process (and that are directly connected in the network – if no proper nodes are found the search radius is widened) and sends it to the next node (randomly chosen). With each check the nodes add the so called Space-Time Coordinate (l, e, o, n) to the transaction and send it on. This Coordinate contains the current value of the Logical Clock (l), the Hash of the transaction (e), the identity of the current node checking the transaction (o) and the identity of the next node checking it (n). After the transaction was checked by each node and no discrepancies were found, it is considered confirmed and gets sent on to the rest of the nodes which obtain Shard one, 3, or both (Finalisation). With the successful transaction from Shard one to 3 any changes in ownership of the sent Atom would only be of relevance to Shard 3 in the future (except it gets sent back to Shard one) and would not have to be saved by nodes with Shard one. The confirmation itself of a transaction should take less than 5 seconds.

fig5
image source: https://papers.radixdlt.com/tempo/#temporal-proof-provisioning

Obviously there may arise conflicts in such a distributed database.  Even though most can be solved through nodes gathering additional data from their neighbours (through gossiping) and comparing logical clock values of a transaction, I do not want to dive deeper on this topic as it would increase the length of this post significantly. If a conflict or discrepancy can not be resolved, the involved transactions can not get confirmed. According to Radix it is impossible that a transaction gets confirmed without being correct. More about conflicts can be read in this section of the Radix Tempo whitepaper while potential attacks get discussed in the Radix blog.

Node incentives and investment opportunities

The incentive to run a node in the radix universe is the fact that one gets paid for useful work though a mix of transaction fees and inflation. For this I point, too, at the according Radix whitepaper. At the moment, the specifications of this inflation as well as investment opportunities have to be revealed by the Radix team in the much anticipated economics whitepaper (which should be released within Q3). All we know is that the Radix Token will be distributed through the decentralised Radix exchange in Q4 2018. It may be that there are more informations revealed in the telegram channel prior to the release of the paper

All together I believe that Radix has an enormous potential – maybe even IOTA like. This obviously would require the tech to work as outlined. One should definitely try to keep updated about this project and I will attend the Radix Alpha Launch in London on June 19th to write further about this project.

-Lukas Fiedler

Disclaimer: The author is invested in the crypto currencies named above or may be invested in the future.

Original source: https://altcoinspekulant.com/2018/06/15/%e2%88%9aradix-english-version/

Pornhub akzeptiert TRON und ZenCash: „The future has come … again“

Bereits gestern gab es erste Gerüchte darüber, dass die weltweit führende Webseite für Erwachsenenunterhaltung – Pornhub – nach Verge nun auch TRON und ZenCash als neue Zahlungsoptionen akzeptieren wird. Seit wenigen Stunden sind die Gerüchte nun bestätigt. Pornhub hat ein Video mit dem Titel „Pornhub and TRON: The future has come … again“ veröffentlicht. 

Damit wird Pornhub mit Tron (TRX) und ZenCash (ZEN) zeitnah zwei neue Krypto-Zahlungsmöglichkeiten für Pornhub Premium akzeptieren. Benutzer der Website können TRON und ZenCash nun dafür nutzen, um Abonnements oder andere Inhalte auf anderen Webseiten der Mindgeek-Gruppe, zu der u. a. Portale wie YouPorn, RedTube, Brazzers und Nataku gehören, zu kaufen.

Nach der Zusammenarbeit mit Verge sind TRON und ZenCash das zweite und dritte Projekt für Pornhub aus dem Crypto-Space. Bevor Verge vor wenigen Monaten die große Ankündigung machte, gab es in der Zeit vor der Bekanntgabe einem großen Boom, der aber sobald die damals geheime Partnerschaft enthüllt wurde, abrupt endete und in einem Kursverfall für Verge endete. Angesichts der Tatsache, dass im Vorfeld Unternehmen, wie Amazon und PayPal für die mysteriöse Partnerschaft im Gespräch waren, war dies aber wenig überraschend. Viele hatten „wenigstens“ einen Zahlungsdienstleister erwartet, der Verge eine noch größere Reichweite hätte geben können.//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js

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Wie Verge ist ZenCash ein Privacy Coin, der auf die Verarbeitung von anonymen Transaktionen ausgerichtet ist. ZenCash kommt historisch gesehen vom Zerocoin und nutzt die zk-snark-Protokolle. Diese haben die Eigenschaft, das weder Absender, Betrag bzw. Inhalt der Transaktion noch Empfänger in der Public-Blockchain erkennbar sind. Im Gegensatz dazu bietet TRON keinerlei Privacy-Features. Umso bemerkenswerter ist es, dass TRON damit der erste, nicht anonyme Coin ist, der auf Pornhub akzeptiert wird.

Von der Partnerschaft erhofft sich Tron sicherlich den Aufbau bzw. die Erweiterung seiner eigenen Nutzerbasis. Mit mehr als 85 Millionen Nutzern pro Tag ist Pornhub weltweit die 13. größte Webseite.

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Original source: https://coin-hero.de/pornhub-akzeptiert-tron-und-zencash-the-future-has-come-again/

Februar 2018 – Kurze Zusammenfassung

Kurz und knapp möchte ich hier die Entwicklungen im aktuellen Monat nachliefern. Das Format soll die Wochenberichte aus dem letzten Jahr ersetzen und die wichtigsten Ereignisse eines Monates zusammenfassen. Zusätzlich gibt es imemr ein kurzes Update zum Kryptoportfolio.

Kryptoportfolio

28.01.2018 = 100 Punkte
01.03.2018 =   73,78 Punkte ( – 26,22%)

Referenzwert TaiFu Index 30:

28.01.2018 = 501,16 Punkte
01.03.2018 = 403,23 Punkte ( – 19,55%)

Mein Portfolio hat im Monat Februar also deutlich schlechter als Kryptomarkt der 30 besten Werte performt. Besonders schlecht waren NEM (-64,62%) und SmartCash (-61,20%). Nur Monero hat ein Plus zu verzeichnen (9,67%).

 

Weitere Forks

Im Februar sind wieder einige Forks entstanden. Zwei nennenswerte davon sind: Bitcoin Private und Litecoin Cash.

Litecoin Cash (LCC)
Litecoin Cash (LCC) ist ein Hardfork von Litecoin (LTC). AM 18.02.2018 wurde der Hardfork vollzogen. Wer zu diesem Zeitpunkt über seine Litecoin Private Keys verfügte, kann pro LTC je 10 LCC einfordern.

Quelle: https://litecoinca.sh/

Bitcoin Private (BTCP)
Bitcoin Private ist ein Hardfork von Bitcoin. Am 28.02.2018 wurde der Hardfork vollzogen und jeder BTC und jeder ZCL (ZClassic) erhielt je einen BTCP. Hier findest du meinen Artikel dazu.

Quelle: BTCP Whitepaper

 

Circle schluckt Altcoinbörse Poloniex

Die ehemals führende Altcoinbörse Poloniex wird von Circle aufgekauft. Poloniex war viele Zeit Marktführer beim Handel von Altcoins. Fehlende Skalierbarkeit und schlechter Kundenservice führte dazu, dass andere Börsen wie Bittrex oder Binance diese Position von Poliniex übernommen haben. Mit Circle soll Poloniex nun wieder skalierbarer werden und die Nutzererfahrung (User Experience) gestärkt werden.

 

Petro Coin – Erste staatliche Kryptowährung in Venezuela

Das sozialistische, südamerikanische Land akzeptiert als erstes Land Kryptowährungen für seine staatlichen Dienstleistungen und bringt gleichzeitig seine eigene Kryptowährung, den Petro, heraus. Der Petro Coin soll durch die Naturschätze Venezuelas, allem voran den Ölreserven, gedeckt sein. Ein interessantes Projekt in einem Land, in dem seit Jahrzehnten die staatliche Währung hohe bis sehr hohe Inflationsraten aufweist.

 

Hat dir diesen Format gefallen? Hinterlasse mir doch gerne einen Kommentar unten und teile mir mit, ob du in Zukunft weitere Monatszusammenfassungen lesen möchtest!

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