IOTA Tangle: Handflächen-Scans sollen persönliche Daten in einem dezentralen System schützen

Der Begriff “Handflächen-Scans” lässt viele Menschen etwas nervös werden. Viele stellen sich vor, dass ihre “Fingerabdrücke” in die falschen Hände gelangen oder sie dadurch zu viel von sich preisgeben. In der Welt der dezentralen Blockchains, in der Abläufe transparent sind und es keine zentrale Einheit gibt, die unsere Daten missbrauchen oder verkaufen könnte, ergeben solche Scans allerdings etwas mehr Sinn.

Vorteile der Venenbiometrie

IOTA möchte sie sogar zum Schutz unserer persönlichen Daten verwenden und hat IAMPASS entwickelt, das die Venen unserer Handflächen scannt, um uns Zugriff zu einer Reihe von Diensten zu gewähren, ohne dass wir dabei Daten wie unsere E-Mail-Adresse, unser Bankkonto, unsere Adresse und ähnliches preisgeben müssen. Auch für Unternehmen könnte dies Vorteile haben, da weniger Geld in Sicherheitssysteme investiert werden muss, die Nutzerdaten schützen. Anstatt also persönliche Daten an eine zentrale Organisation preiszugeben und sie ihr anzuvertrauen, werden Informationen sicher über die Tangle-DLT gespeichert. Wir verifizieren uns lediglich durch unsere eigene Blockchain-Identität: Unsere Handfläche. Daten können mit Dritten geteilt werden, indem alleine die Handfläche gescannt wird.

Der Mitbegründer der IOTA Foundation, Dominik Schiener, nennt Identität „nach wie vor eines der größten ungelösten Probleme heute“.  Das Fehlen einer leichten Identifizierung, Verifzierung und Authentifizierung führe für Nutzer und Dienstleister zu Problemen. Das IAMPASS-Proof-of-Concept mache die Identität von Nutzern nicht nur überall einsetzbar, sondern führe auch dazu, dass jeder Nutzer seine eigenen Daten besitzt und selbst darauf Zugriff hat. Ob IOTA durch die Technologie am DLT-Markt vordringen kann und der Kauf von IOTA vielleicht dadurch sogar vorangetrieben wird, wird sich herausstellen.

 

 View this post on Instagram

 

A post shared by By Nala (@iota.news) on

Venenbiometrie könnte unsere Bankdaten und mehr schützen

Tangle möchte die Venen unserer Hand nutzen, um unsere Identität zu verifizieren. Die sogenannte Venenbiometrie nutzt das Muster unserer Venen und den Blutfluss, um uns zu identifizieren. Beides bleibt unser ganzes Leben lang gleich und führt so zu einer klaren Identifikation. Durch den Scan könnten wir von einer Reihe von Diensten Gebrauch machen, ohne unsere Daten eingeben zu müssen und uns auf eine zentrale Stelle zu verlassen. Das könnte unsere Bank beinhalten, die Autovermietung oder andere Dienstleistungen auf Reisen und vieles andere, bei dem eine Menge hochsensibler Daten von uns benötigt wird und wo sie zentral gespeichert, womöglich sogar an unbekannte Dritte weitergeleitet oder weiterverkauft wird.

Die Authentifizierung durch die Venen unserer Hand sei „hochpräzise, hygenisch und dafür entwickelt worden, um Nachahmungen, Fälschungen sowie andere illegale Aktivitäten, die dafür verwendet werden können, um auf wichtige Informationen und Sicherheitsbereiche zuzugreifen, zu verringern“, sagt Schiener.

Interaktion zwischen Blockchain und Internet der Dinge

IOTA hat das Ziel, die Interaktion zwischen Blockchain und dem Internet der Dinge (Internet of Things) zu entwickeln und zu verbessern. IOTA Tangle, über das IAMPASS läuft, ist eine Distributed-Ledger-Technologie, die für das Internet der Dinge entwickelt wurde. Das Ziel von Tangle ist es, ganze Städte zu vernetzen, schreibt Invest In Blockchain. Es soll verbesserte und praktischere Systeme sowie sichere Datentransfers erlauben und darüber hinaus gebührenfreie, sofortige Zahlungen bieten, erklärt die Website.

IAMPASS ist das Produkt eines Technologieunternehmens aus Singapur. Das Ziel des Unternehmens ist mit dem von Tangle kompatibel: Es möchte dezentrale Produkte schaffen, die von Nutzern leicht genutzt und eingesetzt werden können. Im Vordergrund soll bei Systemen wie IAMPASS der Nutzer stehen und sich in einer vernetzten Welt zurechtfinden, ohne dabei auf wichtige Dinge wie Sicherheit verzichten oder sich in diesem Bereich unnötig einschränken zu müssen. Dieser und viele weitere Entwicklungen tragen dazu bei, dass Kryptowährungen auch im Alltag beliebter werden, was sich wiederum positiv auf deren Kurse auswirkt.

 

 

The post IOTA Tangle: Handflächen-Scans sollen persönliche Daten in einem dezentralen System schützen appeared first on Coin Hero.

Original source: https://coin-hero.de/iota-tangle-handflaechen-scans-sollen-persoenliche-daten-in-einem-dezentralen-system-schuetzen/

Bezahl’s mit Bitcoin: 19 neue Akzeptanzstellen für Einkäufe mit Kryptowährungen

Bitcoin sind dafür gemacht, um fürs Bezahlen benutzt zu werden. Daher stellen wir in unregelmäßigen Abständen Gelegenheiten vor, bei denen ihr eure Bitcoins – und zum Teil auch Altcoins – ausgeben könnt. Denn eine Währung ist nur so gut wie Güter, die man dafür erwerben kann. Diesmal haben wir eine echt bunte Mischung, die von Crowdfunding über Lebensmittel und Smartphones zu einem Fitnessstudio reicht. Wer darin nichts findet, kann sich auch in den Bitseiten, unserem Verzeichnis von Akzeptanzstellen, inspirieren lassen.

Crowdfunding

Diesmal haben wir gleich zwei Crowdfunding-Plattformen, bei denen man mit Bitcoins bezahlen kann. Lifespan.io versucht, durch Crowdfunding die schrecklichste aller Krankheiten zu heilen – das Altern. Derzeit 8 Projekte sollen der Menschheit helfen, der Unsterblichkeit zumindest einen kleinen Schritt näher zu kommen. Spenden kann man hier mit Bitcoin.

Klassischer ist die Schweizer Crowdfunding-Seite wemakeit: Hier gibt es die verschiedensten Projekte. Von einem Startup, das Jeans aus Hanf herstellt, über Musik- und landwirtschaftliche Projekte – bis hin zu einem bedingungslosen Grundeinkommen für ein ganzes Dorf. Bezahlen kann man auch hier mit Bitcoin.

Technik

Bild von: Subag-Tech.ch

Eine gute neue Anlaufstelle, wenn man Smartphones, Tablets oder Notebooks kaufen will, sollte der E-bitstore sein. Hier gibt es eine kleine, aber erlesene Auswahl von Markenprodukten in diesen Bereichen. Die Preise sind gefühlt etwas höher als anderswo, aber das könnte auch täuschen. Bezahlen kann man hier mit Bitcoin, Bitcoin Cash, Litecoin und Dash.

Für Bitcoiner aus der Schweiz, die unter einem schlechten Raumklima leiden, bringt die Subag Tech AG Erlösung. Bei der Firma kann man Klimaanlagen, Kälteanlagen, Raumbe- und entfeuchter sowie Luftreiniger kaufen sowie repaieren und warten lassen. Der Hauptsitz der Firma ist in Baden Dätwill, eine Filiale steht in Härkingen. Aber ich bin sicher, deutsche Kunden dürfen auf Anfrage auch mit Bitcoin bestellen.

Für all diejenigen, die finden, dass Rauchen mittlerweile auch schon eine technologische Gewohnheit ist, gibt es mit Lynden einen weiteren Shop, der E-Zigarretten bzw. Vaporizer sowie die zugehörigen Liquids auch gegen Kryptowährungen verkauft. Interessanterweise akzeptiert der Shop neben Bitcoin nur noch Monero.

Unterwegs

Wenn man nicht das Kopfsteinpflaster der Innenstadt passiert, ist Heidelberg eine gar nicht so schlechte Fahrradstadt. Neben dem Neckarufer gibt es herausfordernde Hügel und mit Mannheim und Karlsruhe attraktive Ziele in mittelbarer Umgebung. Bei Ruprechtrides kann man neue und alte Fahrräder kaufen oder auch seinen lädierten Drahtesel reparieren lassen. Bezahlen kann man hier mit Bitcoin und Ethereum.

Wer nicht so aufs Radeln steht, aber trotzdem Spaß daran hat, schnell unterwegs zu sein, fährt vielleicht gerne Skateboard. Bei Mannix.eu gibt es Skateboards, Zubehör und Skaterklamotten soweit das Brettchen rollt. Der Shop akzeptiert Bitcoin, eventuell dank BitPay auch Bitcoin Cash, aber das konnte ich nicht prüfen.

Inneneinrichtung

Diese Kategorie hat nur einen Eintrag, aber der hat es in sich: Bei Nativo Möbel gibt es Designermöbel für die verschiedensten Wohnbereiche, meist Sofas, aber auch Tische, Betten, Stühle und mehr. Das ganze ist, wie immer wenn man mal etwas anderes als Ikea probiert, nicht ganz billig, aber auch nicht so viel teurer als andere Möbelhäuser. Ein klarer Vorteil ist, dass man bei Nativo im Showroom in Frankfurt und im Onlineshop nicht nur mit Bitcoin, sondern mit 40 weiteren Kryptowährungen bezahlen kann. Dies könnte darauf hindeuten, dass CoinGate am Werk ist, was bedeutet, dass möglicherweise auch Lightning akzeptiert wird.

Nahrungsmittel und Getränke

Jeder, der schon mal mit einem “Zöli” – jemandem, der an Zöliakie, einer Gluten-Intoleranz – unterwegs war, weiß, wie schwierig es ist, gut zu essen, ohne dass die Begleitung schmerzhafte Darmkrämpfe fürchten muss. Eine interessante Alternative bietet Edamama, ein Onlineshop für Nudeln ohne Weizen. Stattdessen sind die Nudeln vollständig aus Bohnen gemacht. Dies könnte auch für Nicht-Zölis eine gesunde und auch wohlschmeckende Alternative zum Einerlei der Weizennudeln sein. Als Zahlungsoption wird in den FAQ Bitcoin genannt.

Mehr Spaß verspricht – zumindest mir – das Angebot auf 1001Sense. Hier gibt es nämlich Schokolade und Kaffee aus aller Welt und in den vielfältigsten Variationen. Die Bitcoin-Akzeptanz wird nicht offiziell angekündigt, steht aber im Quelltext. Daher lohnt es sich vielleicht, per Mail nachzufragen.

Schließlich müssen wir noch darüber nachdenken, ob “Essen” wirklich immer auch “essen” bedeuten muss, oder ob man nicht sein “Essen” nicht auch “trinken” kann. YFood verspricht genau das: Eine unkomplizierte Mahlzeit zum Trinken, die Ernährung der neuen Generation, ein Plastikfläschchen voller Nährstoffe.  Bezahlen kann man hier auch mit Bitcoins.

Dienstleistungen

Endlich! “Privatdetektei” ist eines dieser Wörter, die ich schon seit langem einmal schreiben möchte. Also: Die Privatdetektei PRIKON “sammelt und ermittelt Informationen zu Personen, Organisationen, Orten, Beziehungen und Geschehnissen.” Wer die Krefelder Privatdetektive beauftragen will, kann sie auch mit Bitcoins bezahlen. Ermittelt wird auch in den Regionen Duisburg und Düsseldorf.

Ganz anderes Thema, aber vielleicht sogar wichtiger: Wer auf Xing künftig Tickets für Veranstaltungen verkauft, hat dafür nun eine breite Auswahl an Zahlungsmitteln. Bitcoin und Ether sind hier nun auch möglich – aber natürlich nur, wenn die jeweiligen Veranstalter oder Ticketverkäufer diese Option aktivieren. Also, hakt nach, bevor ihr beim nächsten Mal das Ticket für eine Veranstaltung über Xing bucht.

Ein einigermaßen großer Anbieter von IT-Schulungen ist ppedv. Das Unternehmen bietet an 12 Standorten in Deutschland und Österreich – von Wien bis Dresden, von Leipzig bis Köln – Kurse in SharePoint, Office, SQL, C#, Visual Basic und mehr an. Bezahlen kann man hier seit kurzem auch mit Bitcoins.

Einen Rundumservice für den Webauftritt gibt es bei Campus42: Die Schweizer Agentur kümmert sich um Webseiten und deren Hosting, betreibt Onlinewerbung mit Google, Facebook und E-Mails, richtert CRMs ein und hilft mit Vertriebsseminaren aus. Bitcoin werden hier “teilweise” akzeptiert.

Xboom richtet sich dagegen eher an Kunden, die Computer hobbymäßig benutzen – und ist dann zur Stelle, wenn diese kaputt gehen. Der Laden im südbadischen Freiburg repariert Handys, Spielekonsolen, Tablets und Notebooks. Bezahlen kann man die Leistung mit Bitcoin, Ether und anderen, namentlich nicht genannten Altcoins.

Ferienwohnungen

Auch hier haben wir nur einen einzigen Eintrag, der aber dafür umso mehr hermacht: Die Villa Anna in der portugiesischen Algarve hat Platz für maximal 10 Gäste. Das Haus im portugiesischen Stil, mit Kamin, Fußbodenheizung, einem suprtropischen Garten mit Palmen, Orangen- und Feigenbäumen und einem großen Pool kann für 200 Euro je Nacht gemietet werden. Ist also nicht ganz günstig, aber in Ordnung, wenn man mit genügend Leuten anreist. Mieten kann man das Ferienhaus auch mit Bitcoins.

Auf dem Portal, auf dem die Villa Anna angeboten wird, Traum-Ferienwohnungen.de, gibt es übrigens noch einige weitere Wohnungen, die man mit Bitcoin mieten kann. Aber um sie zu finden, muss man ein wenig suchen.

Fitness!

Bild von der Facebook-Seite von Balance. Es gibt keine Garantie, dass die hier gezeigten Personen in derselben Bekleidung im Fitnessstudio angetroffen werden.

Bitcoiner aus Immenstadt, Markdorf, Radolfzell, Tettnang und Uhldingen, die anstatt Altcoins einmal Muckis pumpen will, sollten dem lokalen Fitnessclub Balance einen Besuch abstatten. Mitglieder können in jedem der fünf Fitnessstudios trainieren. Es gibt Geräte, Trainingskurse, Saunen, Fitness-Getränke und alles, was das Sportlerherz begehrt. Die Mitgliedschaft kann man auch mit Bitcoins erwerben.

Misch-Masch

Eine recht merkwürdige Mischung von Produkten findet man bei Tricess Brands. Es gibt hier Zigarrettenhüllen, Nahrungsergänzung, Nudeln, Seifenschalen, Häkelsets und mehr. Das verbindende Scharnier dürfte sein, dass alles im Shop ein Markenartikel ist. Da Tricess BitPay für das Checkout benutzt, wird neben Bitcoin auch Bitcoin Cash akzeptiert.

Wusstet ihr schon … Ebay-Kleinanzeigen

Wusstet ihr, dass die Verkäufer von gebrauchten Gütern bei Ebay-Kleinanzeigen schon längers auch Bitcoin akzeptieren können? Um herauszufinden, was hier alles für Bitcoin angeboten wird, könnt ihr einfach bei Google das folgende eingeben: site:ebay-kleinanzeigen.de "bitcoin akzeptiert". Ich habe damit vorhin 443 Artikel gefunden.

Noch nichts gefunden? Werft doch einen Blick in unsere Shoppingliste mit den uns bekannten Akzeptanzstellen. Wer eine kennt, die noch nicht aufgenommen ist, möge das bitte mit einem Kommentar mitteilen.

Original source: https://bitcoinblog.de/2018/10/26/bezahls-mit-bitcoin-19-neue-akzeptanzstellen-fuer-einkaeufe-mit-kryptowaehrungen/

Der Krypto-Markt war noch nicht bereit für Bitcoin Futures

Coincierge.de – Aktuelle Krypto-News

Die Bitcoin-Futures starteten Ende 2017 und wurden zu einem riesigen Thema. Aber während die Akzeptanz beziehungsweise die Nachfrage eher schwach ist, sieht die Zukunft der Bitcoin Futures ziemlich vielversprechend aus. Die Zukunft der Futures Wie bereits erwähnt, wurden die Bitcoin-Futures im Dezember 2017 ins Leben gerufen, kurz vor dem letztjährigen Bull-Run. Zehn Monate später sind […]

Der Beitrag Der Krypto-Markt war noch nicht bereit für Bitcoin Futures erschien zuerst auf Coincierge.de | Bitcoin-Blog | Coincierge.de | Bitcoin-Blog – .

Original source: https://coincierge.de/2018/der-krypto-markt-war-noch-nicht-bereit-fuer-bitcoin-futures/

Bitcoin ATM in Indien beschlagnahmt und Unocoin CEO verhaftet

Coincierge.de – Aktuelle Krypto-News

Nur eine Woche nachdem Indiens erster Bitcoin-Automat eingeführt wurde, haben ihn die regionalen Behörden beschlagnahmt und den Gründer der Initiative verhaftet. Bitcoin ATM beschlagnahmt Der Bitcoin-Automat wurde durch Unocoin in einem Einkaufszentrum in der Stadt Bengaluru, Indiens selbst ernanntes “Silicon Valley”, installiert. Während es das Ziel war, das bekannte Bankenverbot für Kryptowährungen im Land durch […]

Der Beitrag Bitcoin ATM in Indien beschlagnahmt und Unocoin CEO verhaftet erschien zuerst auf Coincierge.de | Bitcoin-Blog | Coincierge.de | Bitcoin-Blog – .

Original source: https://coincierge.de/2018/bitcoin-atm-in-indien-beschlagnahmt-und-unocoin-ceo-verhaftet/

Bitcoin-Hedgefonds und Geschäftsführer zu Geldstrafen verurteilt

Ein New Yorker Bundesgericht verurteilte den Kryptowährungs-Hedgefonds Gelfman Blueprint, Inc. und seinen gleichnamigen Geschäftsführer am 18. Oktober 2018 offiziell zu Geldstrafen infolge ihrer Verwicklung in ein Schneeballsystem. Die Strafzahlungen betragen insgesamt über 2,5 Millionen US-Dollar.

https://platform.twitter.com/widgets.js

Hedgefonds war seit 2014 aktiv

Bei Gelfman Blueprint, Inc. (kurz GBI) handelt es sich um einen Hedgefonds, der sich an der bekanntesten Kryptowährung Bitcoin ausrichtet. Er war bereits seit 2014 aktiv und sammelte schnell Kunden. So sollen im folgenden Jahr laut eigener Angaben bereits 85 Kunden vorhanden gewesen sein, die über 2.300 BTC investierten. Wie sich jetzt herausstellte, ging nicht alles so glatt zu, wie die Website ihren Besuchern suggerieren wollte. Vielmehr wurde nun offiziell, dass es sich um ein großes Schneeballsystem handelte, welches hinter dem Hedgefonds steckte. Dies wurde von einem New Yorker Bundesgericht geurteilt, nachdem GBI über längere Zeit ausführlich untersucht wurde.

Mit über 2,5 Millionen US-Dollar an Strafen für GBI und den Geschäftsführer Nicholas Gelfman reagierte das Gericht auf die Ergebnisse der Ermittlungen, die mit der offiziellen Eröffnung der Untersuchungen im September 2017 durch die U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) begann. Das Schneeballsystem soll von 2014 bis 2016 aufrecht erhalten worden sein. Den Investoren wurde ein Algorithmus namens „Jigsaw“ versprochen, mit dem es möglich sein solle, signifikanten Profit aus Investitionen in einen Rohstofffonds zu erreichen. Die Ermittler deckten den Betrug auf und verhindern somit effektiv, dass auch Investoren mit Interesse am Bitcoin Kurs zum Opfer der Masche werden.

https://platform.twitter.com/widgets.js

Über 600.000$ von mindestens 80 Kunden gestohlen

Wie hoch sind nun die genauen Zahlen im Hinblick auf die Verluste der Investoren? Laut der Berichte soll GBI über 600.000$ von mindestens 80 Kunden gestohlen haben. Mit einem Computer-Hack verheimlichte Gelfman seinen Kunden die Verluste des automatisierten Handels. Das führte letzten Endes zum Verlust sämtlicher Investitionen der Nutzer. Es handelt sich um einen positiven Fall für alle Investoren in digitale Währungen und sollte abschreckende Wirkung für die vielen weiteren Versuche bilden, den Kunden das Geld aus dem Portemonnaie zu ziehen. Der Vollzugsdirektor von CFTC, James McDonald, zeigte sich hochzufrieden mit dem Urteil: „Dieser Fall ist ein weitere Sieg für die Kommission im Vollzugsgebiet der virtuellen Währungen. Wie die Kette der Fälle zeigt, ist die CTFC fest entschlossen, schwarze Schafe in den Märkten der virtuellen Währungen herauszufiltern und sie zur Verantwortung zu ziehen.“

Die angesprochene Kette wurde zuletzt durch zwei weitere Fälle aus der Kryptowelt ergänzt. So wurden zwei Betrüger in Texas überführt, die durch Kundentäuschung Bitcoin verkauften und noch weitere Assets unter falschen Voraussetzungen an ihre Kunden brachten. Im Fall von Gelfman Blueprint, Inc. sowie Nicholas Gelfman betrugen die Strafen letztlich über 2,5 Millionen US-Dollar. Davon sollen 554.734,48$ respektive 492.064,53$ als Entschädigung an die betroffenen Kunden gehen. Weiterhin wurden vom Gericht Zivilstrafen verhängt. Während GBI einen Betrag von 1,854 Millionen $ zahlen muss, liegt die Summe im Fall des Geschäftsführers bei 177.501$.

The post Bitcoin-Hedgefonds und Geschäftsführer zu Geldstrafen verurteilt appeared first on Coin Hero.

Original source: https://coin-hero.de/bitcoin-hedgefonds-und-geschaeftsfuehrer-zu-geldstrafen-verurteilt/

Neuer Stablecoin von Coinbase und Circle: Ist der Dollar jetzt der echte Bitcoin?

Coinbase und Circle geben ihren gemeinsamen Stablecoin bekannt, und BitPay führt ein Settlement in Stablecoins ein. Wie langweilig. War es das jetzt mit der Vision einer dezentralen Währungsreform?

Derzeit könnte man meinen, dass es der ganze Sinn von Bitcoin und Kryptowährungen gewesen wäre, zur Plattform für einen digitalen Dollar zu werden. Nach unzähligen anderen Stablecoins kündigen nun auch Coinbase und Circle einen Dollar-Coin an.

Der “USDC Stablecoin”, so Coinbase gestern auf seinem Blog, “kann ab heute in ausgewählten Jurisdiktionen gekauft, verkauft und empfangen werden.” Bislang beschränken sich die ausgewählten Jurisdiktionen auf alle US-Staaten außer New York.

Ein USDC ist, erfährt man weiter, “eine 1:1 Repräsentation eines US-Dollars auf der Ethereum-Blockchain.” Jeder USDC ist vollständig durch echte US-Dollar gedeckt, die in Bankkonten verwahrt und regelmäßig durch Audits bestätigt werden. Die “dem USDC unterliegende Technologie wurde gemeinsam durch Coinbase und Circle entwickelt”. Die beiden Firmen sind Partner und Co-Gründer des Centre Konsortiums. Dieses scheint sich auf Stablecoins zu spezialisieren, breitet das auf der Webseite aber etwas komplex und mit Whitepaper aus.

Der Vorteil solchermaßen digitalisierter Dollar sei, erklärt Coinbase, dass “sie einfacher zu programmieren sind, schnell versendet, in dApps genutzt und lokal anstatt in einem Bankkonto gespeichert werden können.” Ein guter Dollar-Stablecoin sei “ein wichtiger Schritt hin zu einem offeneren Finanzsystem.”

Dass Leute die ERC20-Stablecoins für ganz normale Einkäufe nutzen, ist natürlich Unsinn. Weder hat Ethereum die dafür notwendige Wallet-Infrastruktur, noch auch nur im Ansatz die notwendige Kapazität. Sollten Coinbase und Circle diese Absicht haben, wäre der Start des USDC eine waghalsige Spekulation darauf, dass die Ethereum-Entwickler Probleme lösen, die sie selbst für gigantisch halten.

Sehr viel wahrscheinlicher ist, dass Coinbase und Circle mit dem USDC versuchen, Tether Konkurrenz zu machen: Sie wollen “ihren” Dollar als Gegenwährung zu Kryptowährungen im Handel etablieren. Die USDC fungieren dabei weniger als Zahlungsmittel denn als Instrument, um den Wert von Kryptowährungen zu bestimmen. Dank des beliebten ERC20-Formats können die USDC problemlos auf dezentrale Börsen nach dem Modell von 0x auflaufen. Für Börsen wie Coinbase hätte dies den großen Vorteil, dass sie nicht mehr als Treuhänder für Guthaben fungieren müssten.

Ein weiterer Vorteil des ERC20-Formats wäre es, dass man die USDC so programmieren kann, dass sie aufsichtsrechtlichen Vorgaben besser entsprechen. Etwa, dass bestimmte Transaktionen zurückgenommen oder zensiert, oder Guthaben eingefroren werden können. Sollte dies umgesetzt werden, wäre der Zirkel komplett. Die technische Disruption durch die Blockchain wird erhalten, während die gesellschaftliche Revolution durch ein hartes, unzensierbares Geld verräumt ist.

Auch der Zahlungsdienstleister BitPay begrüßt den Trend der Stablecoins. Am 15. Oktober kündigt BitPay an, ab sofort auch das Settlement in den Stablecoins Gemini Dollars (GUSD) und Circle USD Coin (USDC) zuzulassen. “Unsere Kunden können Zahlungen mit Bitcoin oder Bitcoin Cash empfangen und dann per Banküberweisung in ihrer eigene Währung empfangen,” erklärt BitPay den üblichen Ablauf einer BitPay-Zahlung.

Kunden die jedoch keinen von BitPay unterstützten Bankaccount haben – was vor allem Märkte in Südamerika und Asien betrifft – können ihre Einnahmen hingegen nur in Bitcoin oder Bitcoin Cash erhalten. “Diese Kryptowährungen sind großartig für schnelle, grenzübergreifende Zahlungen, aber in ihnen liegt das Risiko der Volatilität.” Wenn sich die Preise ändern, kann dies Unternehmen, die keinen zuverlässigen Zugang zu Kryptobörsen haben, hart treffen. Mit den neuen Stablecoins können Kunden, egal wo sie sind, ihre Einnahmen in einem stabilen Zahlungsmittel erhalten.

Das alles ist, irgendwie, großartig, und natürlich auch berechtigt. Aber, irgendwie, ist es auch verheerend. Technisch gesehen sind Stablecoins Parasiten. Sie nehmen Ressourcen von einer Blockchain, geben ihr aber nichts zurück, da die Miner nicht in Stablecoins, sondern in nativen Token bezahlt werden. Im Gegenteil: Wenn ein Stablecoin das native Token verdrängt, mindert er dessen Wert – und beschädigt damit auch die langfristige Stabilität der Blockchain.

Darüber hinaus ist die Mengenbegrenzung eine der wichtigsten Eigenschaften von Kryptowährungen: einer der Gründe, weshalb sich die Anhänger eines stabilen Geldes auf der ganzen Welt Bitcoin zugewandt haben. Die Idee war, sukzessive eine dezentrale Währungsreform voranzutreiben, die dem alten, langfristig instabilen Fiatgeld ein neues, mengenmäßig begrenztes Geld zur Seite stellt. Indem Coinbase, Circle und BitPay nun auf die “Stablecoin” getaufte digitale Inkarnation des Dollars setzen, stellen sie der dezentralen Währungsreform eine technische Reform der Zahlungswege entgegen. Das ist auch nicht schlecht, aber eben auch ein wenig langweiliger.

Original source: https://bitcoinblog.de/2018/10/25/neuer-stablecoin-von-coinbase-und-circle-ist-der-dollar-jetzt-der-echte-bitcoin/

Bitcoin ETF in greifbarer Nähe? Eine Genehmigung steht eventuell vor der Tür

Bitcoin-ETFWährend die Frist für die Prüfung von ETF-Anträgen näher rückt, deutet ein Bericht an, dass die Genehmigung eines Bitcoin ETF sehr wahrscheinlich ist. Der Bericht, der auf Quellen des CBOE basiert, besagt, dass das Ergebnis eines Treffens zwischen dem Kommissionsmitglied der US Securities and Exchange Commission (SEC), Elad Roisman, und dem CBOE, VanEck und SolidX […]

Original source: https://base58.de/bitcoin-etf-in-greifbarer-naehe-eine-genehmigung-steht-eventuell-vor-der-tuer/

Bitcoin: Die Kryptowährung wird zehn Jahre alt

Coincierge.de – Aktuelle Krypto-News

Bitcoin, die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung wird bald zehn Jahre alt. Vor etwas mehr als zehn Jahren, am 18. August 2008, wurde die Domain Bitcoin.org registriert. Noch im selben Jahr, am 31. Oktober 2008, veröffentlichte Satoshi Nakamoto ein Dokument mit dem Namen „Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System“, in dem er erklärte, was Bitcoin ist […]

Der Beitrag Bitcoin: Die Kryptowährung wird zehn Jahre alt erschien zuerst auf Coincierge.de | Bitcoin-Blog | Coincierge.de | Bitcoin-Blog – .

Original source: https://coincierge.de/2018/bitcoin-die-kryptowaehrung-wird-zehn-jahre-alt/