Bitcoin erreicht Jahrestief bei 5.800 US-Dollar – Wie geht es nun weiter?

Der Bitcoin-Kurs ist unter die wichtige Marke von 6.000 US-Dollar gefallen. Nachdem die Marke in den letzten Tagen noch gehalten hat, ist sie in der vergangenen Nacht von Samstag zu Sonntag gebrochen.  Wie geht es nun weiter?

Im Zeitraum von Anfang Januar bis Anfang Februar verzeichnete der Bitcoin-Kurs den tiefsten Fall im Jahr 2018, als dieser von rund 17.000 USD auf knapp 6.000 USD fiel. Dieses Jahrestief wurde in der vergangenen Nacht durchbrochen, als der BTC Kurs einen Wert von rund 5.800 USD markierte.

https://www.tradingview.com/chart/?symbol=BITFINEX:BTCUSD

Der RSI Wert liegt bei rund 23. Werte mit einem RSI unter 30 signalisieren normalerweise das der Markt „überverkauft“ ist. Manche Analysten passen diesen Werte jedoch in einem Bärenmarkt auf 20 an.

In den vergangenen 12 Tagen, vom 29. Mai bis zum 10. Juni schienen sich der Bitcoin Preis und der Rest des Kryptowährungsmarktes kurzzeitig stabilisiert zu haben. Ein weiterer Abwärtstrend schien zunächst aufgehalten. Allerdings gab es am 11. Juni, wie wir berichteten, einen erneuten massiven Ausverkauf, der dazu führte, dass der Kurs von BTC von 7.700 auf 6.670 USD fiel. In den letzten Nacht gab es einen erneuten Ausverkauf, der den BTC Preis auf 5.800 USD fallen ließ.

Der Preistrend von BTC entwickelte sich damit genauso, wie Kryptowährungsanalyst Willy Woo Ende Mai vorausgesagt hat. Woo erklärte, dass BTC aufgrund der extremen Volatilität des Marktes und des geringen täglichen Handelsvolumens von BTC wahrscheinlich langsam auf $ 5.500 ausbluten wird.

Aktuell sehen viele Analysten einen Boden bei etwa 5.000 USD. Einige Analysten sind allerdings auch weit pessimistischer und sehen den Boden weit unter der 5.000 USD-Markte.

Einer dieser Experten ist Luis Carranza, der Gründer der London Fintech Week, der gegenüber Express.co.uk sagte, dass es zwar noch tiefer gehen kann. Trotzdem gibt es aus seiner Sicht viele Gründe, auf lange Sicht bullisch zu bleiben. Er erklärte:

Krypto ist unberechenbar. Es gibt massive Spitzen und Verluste. 4.500 USD könnte der Tiefpunkt sein, aber nichts hindert 2.500 USD daran, der Tiefpunkt zu sein. Wenn Krypto mehr Mainstream wird, wird der Preis dazu neigen wieder zu steigen. Selbst wenn der Preis auf 1.000 USD fällt, gibt es nichts, was einen weiteren Anstieg auf 14.000 USD verhindert.

Für Carranza sind die gegenwärtigen Probleme des Kryptowährungsmarktes das Ergebnis notwendiger „Wachstumsschmerzen“, da in der Krypto-Branche eine Reifung stattfinden muss, in der der Markt von dem „dummem“ Kapital bereinigt wird und durch smarte und intelligentere Investoren ersetzt wird.

Aus unserer Sicht scheint es wichtig sein, die 5.000 USD-Marke zu halten. Ein Rückgang von 20.000 US-Dollar, dem Allzeithoch von BTC, auf 5.000 US-Dollar würde einen Rückgang um 75 Prozent vom Allzeithoch bedeuten, womit die Korrektur sogar stärker ausfallen würde, als im Jahr 2014.

Letztendlich hat Carranza aber auch mit seiner Aussage Recht. Wie wir gestern schrieben, erklärte Charles Hoskinson, Co-Gründer von Ethereum und Gründer von Cardano, dass Billionen von US-Dollar von institutionellen Investoren derzeit nur darauf warten in die Krypto-Markt zu fließen. Die Wall Street sollte aus unserer Sicht ein starkes Interesse haben in einen Markt einzusteigen, der um 70 bis 80 Prozent an Wert verloren hat. Insofern scheint es aus unserer Sicht nur eine Frage der Zeit, bis der Bulle zurückkehrt. Was bis dahin passiert, scheint allerdings unberechenbar zu sein.


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Besuch der C3 Crypto Conference

Ein kleiner Bericht über die C3 Crypto Conference, die am 05. und 06.04. dieses Jahr in Berlin stattfand.

Donnerstag früh machte ich mich auf den Weg nach Berlin. Denn am 05. Und 06. April fand dort die C3 Crypto Conference statt. Nach eigenen Angaben einer der größten Konferenz/Messe im deutschen und europäischen Raum. Das Messegelände in Berlin-Kreuzberg unterteilte sich in Ausstellungssaal, Konferenzsaal inkl. Sprecherpodest und einem kleinen Workshop-Bereich. Danke an dieser Stelle an wallstreet:online für die Freikarten. 🙂

Ausstellungssaal

C3 Crypto Conference

Hier präsentierten sich verschiedenste nationale und internationale Start-Ups an den Ständen. Eine Vielzahl der Firmen war mir nicht bekannt oder nur flüchtig. Trotzdem waren durchaus mir geläufige Firmen wie BTC-Echo, Savedroid und Changelly vertreten.

 

Am Ende befand sich eine kleine Bühne auf denen nacheinander einige Start-Ups ihre Ideen vorstellten und um Investoren buhlten. Da die generelle Lautstärke in der Halle durch die Lautsprecher nicht übertroffen wurde und es auch nur einen sehr kleinen Bildschirm gab, hatten die Vortragenden es ziemlich schwer die Zuhörer zu überzeugen.

C3 Crypto Conference

 

Konferenz

C3 Crypto Conference

Der Konferenz bot von 10 – 18 Uhr eine Reihe von interessanten Vorträgen und Gruppendiskussionen zu der Zukunft um Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen.

Hier findest du eine kleine Auswahl der Themen und Sprecher.

Zum Workshop-Bereich hatten leider nur eine kleine Anzahl von Personen Zugang, zu denen ich nicht zählte. 😛

 

Kleines Fazit zur C3

Die grundsätzliche Stimmung war positiv, das Ökosystem rund um Blockchain und Kryptowährungen wird sich auch 2018 nach der Korrektur rapide weiterentwickeln. Auf der Messe versuchten vermehrt ICO-Projekte um die Gunst von Investoren zu werben. Durch einige fachliche Fragen stellte sich dann doch schnell heraus, dass die eigentliche Kryptowährung doch nur ein ERC20-Token ist und mit Hilfe des anhaltenden Booms in der Szene versucht wird, relativ unkompliziert an große Mengen von Kapital zu gelangen. Trotzdem waren unter den Ausstellern auch interessante Projekte, die ich hier in den nächsten Wochen genauer beschreiben werde.

War man auf der Suche nach dem nächsten „Juwel“ als Investor oder wollte einfach nur die Szene kennenlernen, so bot diese Messe eine gute Plattform dazu. Wer daran Interesse hat sollte sich also zu Messen oder Meet Ups Gruppen in seiner Stadt umhören!

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Der Krypto Tagesrückblick vom 06.06.2018

Liebe Leser, der Krypto Tagesrückblick informiert Sie leicht verständlich über wichtige Neuigkeiten rund um die Krypto-Welt. Wie an jedem Donnerstag haben wir hier unseren Krypto Tagesrückblick für Sie zusammengefasst:

Warnung vor Scams in Belgien

Die belgische Regierung entwickelte eine Webseite, über die vor sogenannten Scams gewarnt wird. Scams sind ICOs, also Token-Verkäufe, die mit einer betrügerischen Absicht abgehalten werden. Die Webseite trägt den Titel „Zu schön um wahr zu sein„. Auf der Webseite werden Interessierte darüber informiert, wie man ein echtes Initial Coin Offering (ICO) erkennen kann. Die Betreiber der Webseite weisen beispielsweise darauf hin, dass Anbieter eine Lizenz vom belgischen Staat brauchen, um auf dem belgischen Finanzmarkt aktiv sein zu dürfen. Weiterhin wird empfohlen vor einer Investition, weitere Nachforschungen über die Betreiber anzustellen und bei Projekten mit außerordentlichen Rendite-Versprechen vorsichtig zu sein.

Checks auf Blockchain-Basis in China

Die People’s Bank of China, die chinesische Zentralbank, verwendet seit Kurzem ein Blockchain-System, mithilfe dessen es möglich ist, digitale Buchführung zu betreiben. Über die Blockchain sollen nicht nur Transaktionen besser nachvollziehbar sein, sondern Fälschungen schneller erkannt werden. Checks sind in der chinesischen Geschäftswelt ein gängiges Zahlungsmittel. Es ist jedoch nicht jedes Geschäft dazu in der Lage, die Echtheit von Checks zu überprüfen. Über die Blockchain könnte das zukünftig ein geringeres Problem sein, wenn Checks darüber online überprüft werden können. Gleichzeitig verfügt die People’s Bank of China einen Zugang zur digitalen Buchführung von Unternehmen. Ein derartiges Blockchain-System verarbeitet Daten in Echtzeit, was bedeutet, dass sowohl die Zentralbank als auch Unternehmen stets aktuelle Daten einsehen können.

Die chinesische Zentralbank verwendet mittlerweile eine Blockchain zur digitalen Buchführung.

Bitfinex läuft wieder

Zwischen 13:39 Uhr und 16:42 Uhr wurde die Krypto-Börse Bitfinex mit einer DDoS-Attacke angegriffen. Am Mittwochmorgen arbeiteten die Techniker von Bitfinex an Problemen der Trading Engine. Kurz darauf ging die Plattform offline. Nach knapp drei Stunden wurde die Ursache für die Probleme ausfindig gemacht. Es gab schlichtweg Probleme mit dem Infrastructure Provider. Eine knappe Stunde später wurde Bitfinex mit einer DDoS-Attacke angegriffen. Aus diesem Grund verzögerte sich der Start der Plattform. Nachdem die DDoS-Protection neu justiert wurde, konnte die Handelsplattform wieder zum Alltagsgeschäft zurückkehren. Bitfinex gilt als eine der größten Krypto-Börsen weltweit. Krypto-Börsen, wie Coincheck, sind anfällig für Hackerangriffe.

Van der Laan rät von GitHub ab

Am Anfang dieser Woche wurde bekanntgegeben, dass die Entwickler-Plattform GitHub für 7,5 Milliarden US-Dollar von Microsoft aufgekauft wurde. Das stört den Bitcoin Core Entwickler Vladimir van der Laan. Er rät Nutzern von Github, sich einer andere Plattform zu suchen, auf der eigene Quellcodes und Ideen ausgetauscht werden können. Während einige Stimmen behaupten, dass der Kauf der Entwickler-Plattform keinen großen Einfluss auf die Inhalte der Plattform haben wird, sind andere der Ansicht, dass die Unabhängigkeit von GitHub nicht mehr gewährleistet werden kann. Auf der einen Seite könnte Microsoft GitHub bereichern, auf der anderen Seite verließen bereits einige Entwickler die Plattform, weil sie mit dem Kauf nicht zufrieden sind.

Das war es wieder von uns. Schauen Sie morgen wieder vorbei!

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Der Radix Alpha Launch

Wie versprochen möchte ich, wenn auch nur kurz, auf den Radix Alpha Launch am 19. Juni 2018 eingehen, bei dem ich die Freude hatte, persönlich vor Ort in London zu sein. Wer noch nicht was Radix ist, kann hier meine Einführung lesen.

Lukas & Radix
V. l. n. r: Dan Hughes (Radix CTO), Lukas Fiedler und Robert Olsen (Radix COO)

Dem Event selbst haben ca. 200 Leute beigewohnt, sodass der Rocket Space gut gefüllt war. Vor dem Start hatte man Zeit, sich mit anderen Teilnehmern zu unterhalten und dieses Networking ging auch nach dem Event bei Pizza, Bier und Wein weiter. Doch jetzt wirklich zum Wesentlichen.

Radix Alpha

Eingeleitet wurde der Launch durch eine kurze Ansprache von Piers Ridyard, seines Zeichens Radix CEO, der noch einmal auf die Entstehung von Radix sowie das Konzept hinter Radix einging. Dieser Eröffnung folgten Vorträge der Developer Edgars Nemse, Marc Rubio und Joshua Primero, die die Alpha Version des Desktops sowie Mobile Wallets vorstellten, während letzterer die zugrundeliegende Java Library zeigte. Folgende News und Ankündigungen hat es gegeben:

  • Die Alpha Version der Wallets kann nun getestet werden. Das Desktop Wallet ist für Mac, Windows und Ubuntu verfügbar, während es das mobile Wallet aktuell nur für Android gibt. Zur Erstellung eines neuen Wallets muss man sich lediglich ein sechsstelliges Passwort ausdenken und, sobald erstellt, kann ein Wallet auch auf anderen Geräten importiert werden. Nach dem Login hat man dann die Möglichkeit, über einen Button alle 10 Minuten test Tokens zu erhalten, diese zu senden oder zu empfangen.
  • Es wird demnächst (vermutlich innerhalb der nächsten zwei Wochen) ein neues technisches Whitepaper sein, in dem eine neues Feature von Tempo vorgestellt wird: „Mass“, also die Masse, welche bei jeder Transaktion entstehen soll und an die zweite Node im Temporal Proof weitergeleitet werden soll. Diese Vorgehensweise soll bestimmte Attack-Szenarien verhindern, nähere Informationen gibt es im Talk von Dan Hughes in der Videoaufzeichnung des Launch-Events (siehe unten).
  • Besonders beeindruckend finde ich persönlich allerdings die Messenger Funktion, welche in jedes Wallet eingebaut ist. Dieses ermöglicht es, mit WhatsApp ähnlicher Geschwindigkeit, Nachrichten an andere Wallet Adressen zu senden – vollkommen dezentral über das Netzwerk (gut, die Alpha ist noch nicht dezentral momentan). Einzelne Adressen kann man dabei auch in einem Kontaktbuch umbenennen und speichern.
  • Bezüglich Smart Contracts wurde extrem viel Spannung erzeugt und „Beeindruckendes“ erwähnt, konkrete Details wurden aber nicht bekannt gegeben. Hier muss man abwarten.
  • Auch bezüglich Näheren Informationen zu Nodes muss man sich noch Gedulden. Hier soll es aber sehr bald Updates geben.

Radix Wallet

Insgesamt muss man immer noch bedenken, dass es sich hierbei um eine Alpha Version handelt. Es kann und wird Bugs geben, die man hier auf Discord den Developer mitteilen sollte. Weiterhin gilt es zu beachten, dass in der Alpha Version statt Transaktionsgebühren eine geringe Menge an Proof of Work pro Transaktion durchgeführt werden muss. Dies soll Spam im Netzwerk verhindern, macht das Netzwerk aber momentan noch etwas langsamer als es eigentlich sein würde.

Ich bleibe weiter gespannt wie sich Radix entwickelt und werde sicherlich auch in Zukunft darüber schreiben. Für alle, die den Livestream verpasst haben ist anbei noch die Aufzeichnung.

-Lukas Fiedler

Disclaimer – Hinweis auf Interessenkonflikt: Der Autor oder Teile des Autorenteams sind in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert oder werden in diese investieren (Dies wird ab jetzt standardmäßig unter jedem Artikel erscheinen, da es sein kann, dass zu einem Zeitpunkt nach Veröffentlichung des Artikels investiert wurde).

Original source: https://altcoinspekulant.com/2018/06/21/der-radix-alpha-launch/

Status ‘Q’ – Die IOTA Prognose

Nach einem starken Anstieg im November des Jahres 2017 auf einen Kurs von bis zu 5 Euro, ist der IOTA Kurs teilweise auf bis auf unter 1 Euro gefallen bevor die Meldung über ‘Qubic‘ (siehe unten) vorerst eine Wende im Kurs brachte. Für die nächste Zeit stehen einige handfeste aber auch spekulative Ereignisse an, die großen Einfluss auf den Preis haben könnten. Die wichtigsten Punkte haben wir hier mal zusammengefasst:

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});

});

Qubic – Smart Contracts, Oracles und die Möglichkeit Rechenkapazität auszulagern.

Inzwischen sind weitere Informationen zu dem lange geheimgehaltenen Projekt ‘Qubic’.  https://qubic.iota.org/ veröffentlicht. Es handelt sich um ein Protokoll, dass in der Zukunft Smart Contracts, Oracles und verteile Rechenkapazität ermöglichen soll. Hier haben wir die wichtigsten Informationen zu diesem vielleicht bahnbrechendem Projekt zusammengefasst. Wenn es nach der IOTA Foundation geht, soll Qubic zu einem weiteren Industriestandard im Internet of Things Umfeld werden. Gelingt dies, wird sicherlich auch der IOTA token davon profitieren.

Neue Exchanges listen IOTA

IOTA ist immernoch auf relativ wenigen Exchanges gelistet auf denen es oft nicht einmal ein Fiat Paar mit IOTA gibt. Es ist also für viele noch relativ schwer IOTA zu kaufen. D.Schiener einer der Founder von IOTA hat bereits angekündigt, dass 6-8 Exchanges alles für die Implementierung von IOTA gemacht haben und nur noch auf einen Knopf drücken müssen um IOTA live zu schalten. Warum das bisher nicht geschehen ist, hat vielleicht damit zu tun, dass viele Börsen aktuell genug mit dem rasanten Mitgliederanstieg zu tun haben und daher noch abwarten.
Prognose: Coinbase wird sicherlich nicht dabei sein, aber zumindest die reinen Kryptobörsen werden bald alle IOTA führen. Der Einfluss auf den Kurs wird allerdings nur kurzfristig zu sehen sein. Update: Inzwischen kann man IOTA auf Bitpanda direkt mit Euro kaufen

Daten Marktplatz wird veröffentlicht

Aktuell arbeiten die 35-40 Firmen im Testnetz daran. Was sie wirklich verkaufen wollen und welche neuen Geschäftsfelder sich ergeben, wird erst klar, wenn der Datenmarktplatz öffentlich zugänglich ist und auf dem Tangle läuft. Danach können auch andere Firmen und Einzelpersonen ihre Daten verkaufen was die Transaktionsgeschwindigkeit auf dem Tangle weiter beschleunigen wird (Stichwort: IOTA ist skalierbar)
Prognose für den IOTA Kurs: Der Daten Marktplatz soll eins der Killerfeatures von IOTA werden insofern wird der Erfolg / Misserfolg dieses Projekts sich deutlich im Preis widerspiegeln

Source Code vom Koordinator wird veröffentlicht

Ein Kritikpunkt bei IOTA ist, dass der Tangle aktuell noch von einem Koordinator unterstützt wird. Der soll den Tangle solange beschützen, bis die Anzahl an Transaktionen groß genug sind, damit ein Angriff ausgeschlossen werden kann. Aus irgendeinem Grund haben die Founder den Source Code aber bisher noch nicht veröffentlicht. Das produziert aktuell viel Unsicherheit, da viele Leute sagen IOTA ist dadurch zentralisiert.
Prognose: Außer in der Community selbst wird dieses Ereignis keine großen Wellen schlagen

TPS nehmen zu => Transaktionen werden schneller

Während aktuell manchmal nur ca.2 Transaktionen pro Sekunde (TPS) auf dem Tangle laufen, sollen bis Ende des Jahres 2018 bis zu 1000 TPS ausgeführt werden.  Danach gibt es wahrscheinlich kein anderes System das derart dezentral aufgestellt ist wie IOTA, bei dem ja jeder User gleichzeitig auch ein “Miner” ist, der Transaktionen bestätigt.

IRI Implementierung in C++, Rust und Go

Da IOTA bisher noch auf JAVA läuft, müssen alle Knotenpunkte (Full nodes) eine größere Datenmenge speichern. Wenn das Abspeichern der Java Virtual Maschine wegfällt soll eine Full node auch auf einem Raspery Pi funktionieren, was die Dezentralisierung und die Stabilität vom Tangle weiter verbessert.

Jinn Prozessor

Come-from-Beyond, einer der Gründe von IOTA ist schon seit vielen Jahren dabei einen Trinären Prozessor (rechnet mit -1,0,1) zu entwickeln, der speziell für die Maschinen im IOT Bereich gedacht ist. Es gibt Gerüchte, dass Bosch bereits kurz davor ist diesen Prozessor in größerer Stückzahl zu produzieren. Da es Jinn schon vor IOTA gab liegt die Vermutung nahe, dass Jinn speziell auch für IOTA entwickelt wurde.

Integration von IOTA in Hardware Wallets (z.B Ledger Nano, Trezor usw.)

Die Community hat schon erste erfolgreiche Implementierungen hin bekommen. Wenn das einmal für die breite Masse verfügbar sein wird müssen sich die User keine Sorgen mehr über die Sicherheit ihrer Seeds (quasi Benutzername und Paswort in einem) machen.
UPDATE: Inzwischen gibt es eine funktionierende IOTA Hardware Wallet Integration (Beta) mit dem Ledger Nano S. Zusammen mit dem Trinity Wallet wird es somit voraussichtlich im Sommer 2018 eine sichere Harware Wallet lösung für IOTA geben

IOTA Ökosystem und Software wird als “production ready” deklariert

Was viele Investoren bei IOTA gerne vergessen: Im Gegensatz zu Bitcoin, dass schon seit fast 10 Jahren läuft, befindet sich IOTA immernoch im Beta Status. Zu dem Zeitpunkt an dem IOTA offiziell als “production ready” ausgerufen wird, sollte der Kurs sicher nach oben gehen…

Jede Menge Meetups und Präsentationen

Die IOTA Foundation ist mittlerweile auf fast 50 Personen angewachsen, die auf der ganzen Welt verteilt Vorträge halten und das Ökosystem von IOTA vorantreiben. Ein besonders wichtiges Event ist sicherlich das Bosch IOT Summit am 21.-22. Februar 2018 das jedes Jahr von Bosch ausgerichtet wird und alle Firmen rund um Bosch zusammen bringt. Dort wird D.Schiener zum Thema “IOTA and Supply Chain”  auf der Hauptbühne sprechen wo sonst nur ausgewählte Führungskräfte zu finden sind.

Real-World-Anwendungen

Ein großes Thema werden dieses Jahr auch die echten Real World Anwendungen sein, die bei IOTA zu beobachten sind. Neben Testzentren für das automatisches Bezahlen könnten erste Prototypen für Supply Chain, Smart Citys und Industrie 4.0  an den Start gehen. Außerdem wird es digitale Identitäten für Maschinen geben, sodass sichere Over-The-Air-Updates über den Tangle möglich sein werden. Zusammen mit Innogy und VW wird ja auch an einem CarPass gearbeitet, um unveränderbar alle Daten eines Autolebens zu speichern und über den Tangle verfügbar zu machen.

Es bleibt also spannend um die Kryptowährung IOTA in 2018…

Der Beitrag Status ‘Q’ – Die IOTA Prognose erschien zuerst auf Blockchaincenter.

Original source: https://www.blockchaincenter.net/iota-prognose/

Studie: Tether wurde benutzt, um Preis während der großen Blase Ende 2017 zu manipulieren

Das Gerücht, dass die Dollar-Token Tether die Bitcoin-Preise manipulieren, geht schon länger um. Zwei Forscher aus Texas behaupten nun, dies zu bestätigen. Dabei aber erklären sie vor allem, was viele schon wussten – nur eben ein wenig genauer und wissenschaftlicher.

Die Tether-Token sind eines der Dinge, die vielen in der Krypto-Szene ein Unbehagen bereiten, weil sie wie ein Damoklesschwert über den Märkten hängen.

Es handelt dabei um Token auf der Bitcoin- oder Ethereum-Blockchain, die laut Angaben der Tether Ltd., einer Firma mit Sitz auf den britischen Virgin Islands, durch Dollar auf einem Bankkonto gedeckt sind. Weil die Firma aber weiterhin einen Beweis schuldig bleibt, dass es die echten Dollar tatsächlich gibt, wird schon länger befürchtet, dass etwas faul ist mit den Token. Da Tether im Jahr 2017 mehr als 2 Milliarden Blockchain-Dollar erzeugt hat, die einen immer größeren Anteil des Dollar-Bitcoin-Handels tragen, könnte ein Tether-Kollaps katastrophale Folgen für die Kurse aller Kryptowährungen haben.

Zwei Forscher der Universität Austin in Texas, USA, haben sich Tether in den vergangenen Monaten vorgeknöpft. Dabei sind sie einer Theorie gefolgt, derzufolge Tether als eine Art “Falschgeld” willkürlich erzeugt werden, um den Preis von Bitcoins hochzutreiben. In dem nun veröffentlichten Paper behaupten sie, starke Hinweise für diese Theorie gefunden zu haben. Ihnen zufolge haben die falschen Tether eine große Rolle bei der Herausbildung der großen Blase Ende 2017 gespielt.

Gute und schlechte Tether

Im Kern des Papers steht eine Unterscheidung zwischen “guten” und “schlechten” Tether. Die guten Tether entstehen, weil es eine legitime Nachfrage nach ihnen gibt. Die Forscher erkennen ausdrücklich an, dass es diese geben kann. Schließlich sind Tether so flexibel wie andere Kryptocoins, aber so wertstabil wie Dollar. Für Arbitragehändler, die Werte zwischen Börsen hin und her senden, um Preisunterschiede auszunutzen, sind sie ebenso attraktiv wie für Börsen selbst, die durch Tether Dollar verarbeiten können, ohne von einem Bankenpartner abhängig zu sein. Diese guten Tether entstehen durch eine Nachfrage und werden durch echte Dollar gedeckt.

Die schlechten Tether hingegen entstehen nicht durch Nachfrage, sondern weil der Herausgeber sie auf den Markt wirft. Sie sind möglicherweise nicht oder nur teilweise gedeckt, und sie werden nicht “gedruckt”, weil Marktakteure sie benutzen wollen, sondern weil die Herausgeber dadurch eigene Ziele verfolgen. Laut den Forschern könnten dies etwa sein, den Bitcoin-Preis zu stützen oder gar zu manipulieren. Diese Theorie der “schlechten Tether” entspricht dem Gerücht, dass Tether Falschgeld erzeuge, um den Preis zu manipulieren.

Daten und Ströme

Um herauszufinden, ob Tether eher gut oder schlecht sind, haben die Forscher eine große Menge an Daten gesammelt. Sie haben die Transaktionen auf den Blockchains von Bitcoin und Tether analysiert, um die Wallets von großen Börsen zu identifizieren und damit den Fluss der Tether nachzuverfolgen. Mit einer gebräuchlichen Methode (dem Meiklejohn-Algorithmus) haben sie den Börsen BitFinex, Poloniex und Bittrex 680.000, 950.000 und 1.400.000 Adressen zugeordnet. Weiter haben sie umfangreiche Daten zu den Kursen auf den verschiedenen Börsen gesammelt.

Die Auswertung dieser Daten scheint die Hypothese der “schlechten Tether” zu bestätigen: Die Token fließen nach ihrer Erzeugung gewöhnlich zunächst zu BitFinex. Dies ist bemerkenswert, weil BitFinex und Tether personell eng verwoben sind. Die beiden Gründer von Tether sind zwei BitFinex-Manager, und die beiden Firmen hatten früher denselben Bankenpartner. Man kann hier durchaus davon ausgehen, dass eine Absprache vorliegt.

Von BitFinex aus fließen die Tether dann zu anderen Börsen, vor allem die beiden Altcoin-Börsen Poloniex und Bittrex. Diese Börsen haben keinen Bankenpartner, ermöglichen es aber dank der Tether, dass Kryptowährungen gegen Dollar-Token getradet werden. So gut wie kein Tether geht zurück, um eingewechselt zu werden, und die einzige Börse, die Tether gegen Dollar tauscht, Kraken, kommt nur für einen winzigen Anteil der Transaktionen auf.

Auffällige Muster

Beim Vergleich dieses Flusses mit dem Preis von Bitcoin entdecken die Forscher ein auffälliges Muster: Erst kommt ein Zeitabschnitt fallender Preise. Dann werden Tether in großen Mengen erzeugt. Diese fließen von Bitfinex auf andere Börsen, wo sie genutzt werden, um Bitcoins zu kaufen. Diese Aktivität hat einen erheblichen Einfluss auf den Kurs: sie hält einen weiteren Fall auf und transformiert einen Abwärts- in einen Aufwärtstrend. Dieses Muster wurde bereits im November und Dezember vielfach registriert, wird nun aber durch wissenschaftliche Daten untermauert.

Die Forscher stellen ferner fest, dass solche starken Umschwünge des Trends nur vorkamen, nachdem große Mengen Tether erzeugt wurden. Weder zuvor noch danach gibt es vergleichbare Kursbewegungen. All dies spricht, so die Wissenschaftler, sehr dafür, dass Tether nicht durch dei Nachfrage, sondern durch die Herausgeber entstehen und für Marktmanipulationen verwendet werden. Einige weitere Hinweise, wie Muster in der Stückelung von Bitcoin-Angeboten sowie von Preisabfällen am Ende des Monats, scheinen diese These erneut zu bestätigen.

Zugleich testen die Forscher auch die Gegenhypothese. Ihnen zufolge müsste eine nachfrageinduzierte Verwendung von Tether ebenfalls durch Daten erkennbar sein. Sie gehen davon aus, dass Tether verstärkt erzeugt werden, wenn sich Arbitragegelegenheiten zwischen den Börsen eröffnen – wenn also die Preise von Börse zu Börse weiter auseinanderklaffen – und dass sich bei erhöhter Nachfrage nach Tether der Preis der Token im Verhältnis zum Dollar erhöhen müsste. Beide Hypothesen können nicht bestätigt werden.

Daher schließen die Forscher ihr Paper mit dem Fazit, dass “Tether dafür benutzt zu werden scheinen, die Bitcoin-Preise sowohl zu stabilisieren als auch zu manipulieren.” Über die Folgen davon kann man derzeit nur spekulieren. Besonders erfreulich sind sie aber nicht.

Wirklich?

Die Datenauswertung der Wissenschaftler scheint zu bestätigen, dass bei Tether einige verdächtige Dinge abgelaufen sind. Allerdings muss man die Ergebnisse nicht so eindeutig interpretieren wie die Wissenschaftler oder die Tether-Skeptiker. Denn dass das Erzeugen großer Mengen Tether einem Preisumschwung vorangeht, sagt an sich noch relativ wenig darüber aus, ob es sich um “gute” oder “schlechte” Tether handelt. Schließlich könnte auch ein großer Investor in einer Phase sinkender Preise Geld auf die Bank von Tether überwiesen haben, um mit den dann erzeugten Token in großen Mengen Bitcoins zu kaufen. Dies würde exakt das Muster hervorbringen, das die Forscher festgestellt haben. Aber die Wahrheit bleibt, mal wieder, verborgen.

Das einzige, was wir derzeit mit relativer Bestimmtheit sagen können, ist, dass die Märkte an Tether glauben. Denn ansonsten würden die Token nicht den Kurs von einem Dollar halten können.

Original source: https://bitcoinblog.de/2018/06/14/studie-tether-wurde-benutzt-um-preis-waehrend-der-grossen-blase-ende-2017-zu-manipulieren/

Krypto April 2018 – Kurze Zusammenfassung

Das wichtigste von Krypto April 2018 und dem Kryptoportfolio.

Kryptoportfolio

28.01.2018 = 100 Punkte
01.03.2018 = 73,78 Punkte ( – 26,22%)
01.04.2018 = 33,19 Punkte ( – 66,81%)
01.05.2018 = 61,11 Punkte ( – 38,89%)

Referenzwert TaiFu Index 30:

28.01.2018 = 501,16 Punkte
01.03.2018 = 403,23 Punkte ( – 19,55%)
01.04.2018 = 239,00 Punkte ( – 52,31%)
01.05.2018 = 372,06 Punkte ( – 25,76%)

Der Kryptomarkt konnte sich im Monat April deutlich erholen. Die beiden Indizes konnten im Vergleich zum Vormonat zulegen. Das Kryptoportfolio um über 80% und der TaiFu Index 30 um über 50%.

 

Die News aus dem April

Iran verbietet alle Kryptowährungen

Die iranische Zentralbank verbietet Banken, Finanzinstituten und Kryptobörsen den Handel, die Nutzung und das Bewerben von Kryptowährungen inkl. Bitcoin. Als Grund werden Bedenken bezüglich möglicher Geldwäsche in Kryptowährungen aufgeführt.

17 Millionen Bitcoin im Umlauf

Am 26.04.2018 wurde der 17 millionste Bitcoin gemined. Somit sind nur vier Millionen Bitcoin bis zum Jahre 2140 zu minen. Alle vier Jahre wird die Belohnung für das Bitcoin-Mining halbiert, sodass die gesamte Bitcoinanzahl immer langsamer steigt. Zurzeit sind es 12,5 BTC pro Block. Das nächste „Bitcoin Halving“ findet im voraussichtlich im Mai 2020 statt (dann mit nur noch 6,25 BTC pro Block).

MyEtherWallet (MEW) gehackt

Die beliebte Ethereum Web-Wallet MyEtherWallet wurde Ziel einer Phishing-Attacke. Nutzer wurden auf eine russische Phishing-Seite weitergeleitet. Die Ether einiger Benutzer wurden, nachdem sie sich auf der falschen Seite eingeloggt hatten, sofort auf fremde Adressen versendet.

Um so was vorzubeugen, sollte man immer die URL-Adresse kontrollieren, immer HTTPS verwenden (z.B. mit dem Browser Plugin HTTPS Everywhere) und das Kontrollieren, ob das Zertifikat von wirklich von MyEtherWallet Inc stammt bevor man seine Einloggdaten eingibt. Besonders sicher ist es, MEW mit einem Hardware Wallet wie dem Ledger Nano S zu verwenden. So bleiben die Private Keys auf dem Gerät und werden niemals auf einer (vermutlich) sicheren Seite eingegeben.

 

Hat dir diesen Format gefallen? Hinterlasse mir doch gerne einen Kommentar unten und teile mir mit, ob du in Zukunft weitere Monatszusammenfassungen lesen möchtest!

Der Beitrag Krypto April 2018 – Kurze Zusammenfassung erschien zuerst auf Kryptokenner.

Original source: http://www.kryptokenner.de/april-2018-kurze-zusammenfassung/

Bitcoin Sofortkauf: Welcher Anbieter hat die besten Preise?

Der Kurs von Bitcoin und anderen Kryptowährungen ist der Preis, den Käufer bereit sind zu zahlen. Auf Börsen erfolgt diese Preisfindung, genau wie bei Gold, Aktien & Co., durch die Zusammenführung von Kauf und Verkaufsangeboten (“Match Making”) in einem Orderbuch.

Bei Plattformen wie Coinbase, Bitpanda, etc., auf denen man Kryptowährungen per Festpreis direkt mit Euro kaufen kann, gibt der Anbieter den Preis vor. Doch wie weit ist dieser Preis vom Marktpreis entfernt?  Welcher ist der günstigste Anbieter? Um das herauszufinden, haben wir uns die Kosten angeschaut, die für den Direktkauf von 1 BTC bei den unterschiedlichen Anbietern anfallen. 

Die Anbieter

Untersucht haben wir nur Anbieter, von denen wir die Kursdaten vorliegen haben, bei denen man zum Festpreis kaufen kann (also keine Börsen) und man mit Euro (zum Beipiel per Überweisung) bezahlen kann:

  • Coinbase (größter Anbieter für den Sofortkauf)
  • Bitpanda (Anbieter aus Österreich)
  • Litebit (holländischer Anbieter mit relativ vielen Kryptowährungen zum Direktkauf)
  • Anycoindirect (weiterer holländischer Anbieter)
  • Bitcoin.de (deutscher Anbieter)

Fairerweise muss man sagen, dass der Vergleich mit bitcoin.de ein wenig hinkt. Im Gegensatz zu allen anderen Anbietern muss sich bitcoin.de nicht um die Beschaffung der Bitcoins kümmern, die gekauft werden. Der Grund ist, man nicht von bitcoin.de selbst kauft, sondern von anderen Nutzern. Bei den anderen Anbietern liegt der Fokus klar darauf, den Kauf für den Nutzer so einfach wie möglich zu gestalten. Dieser Service kostet natürlich ein wenig mehr.

Die Ergebnisse

Als Benchmark für den aktuellen Kurs haben wir den Bitcoin Kurs von Coinmarketcap.com genommen. Der erste Chart zeigt den Tageskurs von 1 BTC bei den untersuchten Anbietern. Wie man sieht, ist die weiße Referenzlinie mit dem Coinmarketcap Kurs quasi immer unter dem tatsächlichen Preis, den man (inklusive Gebühren) bei den Anbietern zahlen müsste.

Der zweite Chart zeigt den im April gemessenen durchschnittlichen Preisaufschlag, den man gegenüber dem Coinmarketcap Kurs in Kauf nehmen muss, wenn man beim entsprechenden Anbieter kaufen möchte. bitcoin.de ist zwar hier im Schnitt am nächsten am Marktpreis. Aber wie oben erwähnt, ist der Vergleich nicht ganz fair. Relativ deutlich sind Coinbase und anycoindirect hier die teuersten, während Bitpanda und Litebit etwas günstigere Preise anbieten.

Fazit

Betrachtet wurde aktuell nur der April 2018 (wir werden das weiter beobachten). Wenn es danach geht, kann man sagen:

  • Wer den Kauf von Bitcoin möglichst einfach haben will, der sollte zu Bitpanda oder Litebit gehen.
  • Wem es nichts ausmacht, einen etwas komplizierteren Kaufprozess zu durchlaufen, dem sei Bitcoin.de empfohlen.

Tipp: Wer den jeweils aktuellen Preis inklusive aller Gebühren für alle Kryptowährungen sehen möchte, dem sei unser Coinfinder ans Herz gelegt.

Der Beitrag Bitcoin Sofortkauf: Welcher Anbieter hat die besten Preise? erschien zuerst auf Blockchaincenter.

Original source: https://www.blockchaincenter.net/bitcoin-sofortkauf/

The Radix Alpha Launch (English)

This article was translated by myself. There might be unintentional errors or mistakes. For the original German article, please click here.

As promised I want to write a short piece about the Radix Alpha Launch event that took place this Tuesday, June 19th 2018, in London. It was a pleasure for me to attend myself and meet the Radix team. Everyone who does not know what Radix is, please go and check out my introduction here.

Lukas & Radix
From left to right: Dan Hughes (Radix CTO), Lukas Fiedler, Robert Olsen (Radix COO)

The event itself was attended by approximately 200 people who filled up the Rocket Space and the available seats pretty well. Prior to the event, participants had the chance to network and meet other Radix enthusiasts and the networking continued after the event with wine, beer and pizza. But now, let’s get down to the essentials.

Radix Alpha

The event started with a Keynote from the Radix CEO Piers Ridyard, who made a basic introduction to Radix and its history. Following his opening, the developers Edgars nemeses, Marc Rubio and Joshua Primero presented the alpha version of the desktop and mobile wallet, while Joshua introduced the underlying Java library. The following news and announcements were made:

  • The alpha version of the wallet can now be tested. The desktop version is available for OSX, Windows and Ubuntu, while the mobile app is only available for Android at this point. To create a wallet one has to simply enter a password with a minimum of six characters. The wallet can be imported to any other device via the provided import tool. After you are logged in you can receive test tokens and send and receive tokens in a very straightforward way.
  • There will be a new and updated technical whitepaper concerning Tempo, which will introduce a new feature: „mass“. Mass gets created with every transaction based on a formula and gets passe don to the second node taking part in the temporal proof where it remains. Through this mechanism further attacks shall be prevented. For more accurate information please watch the talk of Dan Hughes at the Alpha Launch (you can find the video at the end of this post).
  • Most impressive to me was the messaging feature which is integrated in every wallet. You can send messages to other Radix addresses in a very simple and fast way, using the decentralised Radix network. This feature is currently working with the usual WhatsApp/telegram speed and its simplicity is impressive.
  • Concerning Smart Contracts the team indicated that we could expect something really amazing here but did not go further into detail.
  • Adding to this, we can expect a node runner update very soon, but again no further information on how to run a node were given at the Alpha Launch event.

Radix Wallet

When testing you should always recall that this is the alpha version of Radix. There will be bugs! If you find one while testing, please inform the developers via the official discord channel. Furthermore, the transaction fee is being replaced by a small amount of  Proof of Work for the alpha. This is to prevent spam, but means that the network appears to be a little bit slower than it actually is.

I am very excited about the coming releases ahead and will most likely keep informing you about these. Below is the recorded Alpha Launch event for everyone who missed it.

-Lukas Fiedler

Disclaimer: The author is invested in the crypto currencies named above or may be invested in the future.

Original source: https://altcoinspekulant.com/2018/06/21/the-radix-alpha-launch-english/

Lasst uns mal den Journalismus retten

Der Browser Brave beginnt, Belohnungen an Publisher auszuzahlen und verschenkt im Monat Token im Wert von 500.000 Dollar. Er ist aber längst nicht das einzige Projekt, das versucht, durch Kryptowährungen den Journalismus zu retten.

Hach. Journalisten haben es nicht einfach. Wenn ein Ingenieur, Betriebswirt oder Informatiker sein Studium abschließt, werden ihm die gutbezahlten Jobs hinterhergeworfen. Angehende Journalisten hingegen dürfen froh sein, wenn sie nach dem Diplom ein zweijähriges Volontariat bei einem Käseblatt bekommen, dessen Gehalt in der Regel nicht einmal zum Leben reicht. Dabei ist der Journalismus ein Job, der in der Regel ein langjähriges Studium, sehr viel Engagement und auch einen gut justierten moralischen Kompass verlangt.

Wenn man danach fragt, warum Journalisten dabei sind, zum neuen intellektuellen Proletariat zu verkommen, stößt man oft auf die Erklärung “Internet”. Das ist nicht ganz unwahr, aber ziemlich seltsam. Denn das Internet hat den materiellen Mittelsmann zwischen Autor und Leser – die Zeitung – überflüssig gemacht, weshalb man meinen könnte, dass der Leser weniger bezahlt und der Journalist mehr bekommt.

Aber von wegen. Irgendetwas ging schief, und die Geschichte endete damit, dass die Leser gar nichts mehr bezahlen und der Journalist das bekommt, was die Werbewirtschaft abwirft – traditionell maximal ein Drittel der Einnahmen von Zeitungen. Gleichzeitig schmarotzen Foren wie Reddit an der Arbeit der Redaktionen, in denen dort mit der Diskussion der Links zu Artikeln oft mehr Werbeeinnahmen generiert werden als auf den Zeitungsseiten selbst.

Irgendetwas ging ziemlich schief. Mehrere Kryptowährungsprojekte versuchen nun, die Würde des Journalismus wiederzubeleben, indem sie ihn mit Bezahlmodellen verbinden. Jedes einzelne davon sollte für Verlage hochinteressant sein, da in ihm vielleicht eine Chance liegt, neue und nachhaltige Wege zu finden, die Arbeit der Journalisten zu finanzieren. Wir stellen die folgenden Projekte vor:

Brave (BAT)
Steemit (STEEM)
Yours (BCH)
Satoshi Pay (XLM)
Y’alls (Lightning)

Brave – Mikropayment direkt im Browser

Vielleicht am prominentesten ist der neue Browser Brave. Brave versucht, Werbung durch Zahlungen in Kryptowährungen zu ersetzen. Ein integrierter Werbeblocker blendet Werbung aus; wer die Zahlungen aktiviert, weist den Browser an, ein Guthaben in einer Kryptowährung auf Webseiten zu verteilen, je nachdem, wie lange man sich auf ihnen aufgehalten hat. Nachdem man ein monatliches Budget bestimmt hat, läuft alles andere automatisch.

Seit einiger Zeit können sich “Publisher” bei Brave registrieren, um Auszahlungen zu bekommen. Soweit ich es sehe, haben sich etwa Coindesk oder auch Coinmarketcap bei Brave bereits registriert. Seit Anfang Juni schüttet Brave an die User des Browsers monatlich 500.000 Dollar in den bei einer ICO erzeugten BAT-Token aus. Es gibt also an sich “free money”, das die User im Browser “claimen” können, um es dann an die Publisher weiterzugeben. Leider hat bei mir das Beanspruchen der BAT-Token nicht funktioniert, aber das liegt vielleicht daran, dass ich Linux benutze und Brave vor allem für Windows gemacht ist.

Die Idee, das Problem mit dem Internet an der Schnittstelle zwischen Mensch und Netz zu lösen – also im Browser – ist naheliegend und clever. Wenn alle einfach nur den Brave-Browser benutzen würden, hätten wir das Problem, wie man Online-Journalismus bezahlt, vermutlich schon gelöst. Allerdings hat das Gießkannen-Konzept von Brave, das BAT-Token auf alle Webseiten schüttet, die von den Usern des Browsers besucht werden, ein Problem: Es wirft erst relevante Gewinne ab, wenn es von sehr vielen Menschen benutzt wird. Und dies scheint noch längst nicht der Fall zu sein. Dass Brave von den Usern verlangt, einen neuen Browser zu verwenden, dürfte die Sache nicht eben vereinfachen. Wir Menschen sind eben schwer von Gewohnheiten abzubringen.

Allerdings dürften Verlage und alle anderen “Content-Produzenten” nicht viel verlieren, wenn sie ihre Webseite bei Brave registrieren. Wie sie auch nicht viel verlieren, wenn sie ihre Leser darauf hinweisen, dass sie die Arbeit von Journalisten durch einen Browser unterstützen können.

Steemit – Block Reward für Content

Die erfolgreichste Plattform für bezahlten Content dürfte jedoch Steemit sein. Dieses Webseite ist ein Interface zur Kryptowährung Steem, die es mit einer komplexen, aber ausgeklügelten Struktur ermöglicht, dass die als Block Reward erzeugten neuen Token an die Autoren von Artikeln gehen, die besonders viele “Upvotes”, also “Likes” oder so, bekommen haben. Das Konzept ist äußerst charmant, da die Artikel vollständig frei lesbar bleiben, aber die Autoren dennoch verdienen – und das ganz ohne Werbung.

Steemit ist äußerst populär. Je Minute werden dort etwa 20 bis 30 Artikel eingereicht, und wer es schafft, einen Artikel in die Top-Positionen auf der Startseite zu bringen, bekommt gerne mal Steem-Token im Wert von 800 bis 900 Dollar. Sämtliche unter “Trending” angezeigten Artikel, gut 20 bis 30 an der Zahl, haben ihren Autoren mehr als 100 Dollar eingebracht. Es scheint also, zumindest für die erfolgreichen Publisher, gut zu funktionieren.

Das Problem bei Steemit ist, meiner Meinung nach, dass die beliebten Artikel nicht besonders originell oder informativ sind, sondern eher doof, während es kaum möglich ist, mit einem selbstveröffentlichten Artikel sichtbar zu werden. Zu schnell geht er in der Flut von neuen Artikeln unter. Und während einige wenige Artikel mehr als 100 Dollar absahnen, geht der absolute Großteil der Veröffentlichungen unter, noch bevor er einen Dollar eingesammelt hat.

Ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen – dies mache ich in diesem Artikel, der erklärt, wie Steemit technisch funktioniert – sollte erwähnt sein, dass Steemit eine Art “Proof of Stake” System benutzt: Upvotes für Artikel haben so viel Gewicht, wie die Leute, die sie abgeben, Steem Power Token haben. Dies führt dazu, dass eine kleine Oligarchie entscheidet, welche Artikel reich belohnt werden, während die Upvotes normaler User so gut wie wertlos sind. Das Ergebnis ist, meiner Ansicht nach, eine Verflachung des Niveaus der sichtbaren Artikel.

Für Verlage könnte Steemit dennoch spannend sein. Sie verlieren nicht viel, wenn sie ihre Artikel parallel bei Steemit posten, zumindest als Experiment, und eventuell könnte es sich lohnen, in Steem-Power-Token zu investieren, um bessere Chancen zu haben, die eigenen Artikel sichtbar zu machen.

Yours – die Bitcoin-Cash-Paywall

Meine liebste Plattform für bezahlten Content ist jedoch Yours.org. Eventuell liegt es daran, dass die Seite Bitcoin Cash benutzt und der User seine Schlüssel selbst verwalten kann; eventuell daran, dass Yours.org ein ehrliches und gradliniges Finanzierungsmodell bietet: Man veröffentlicht Artikel und bestimmt, ab welcher Stelle die PayWall greift und wie viel die Leser bezahlen sollen, um den Rest zu lesen. Ferner gibt es “Tips” für Artikel, die Möglichkeit, sie durch kostenpflichtige “Votes” nach oben zu wählen, und die Option, kleine Beträge von den Usern zu verlangen, um Kommentare abzugeben.

Derzeit ist Yours noch eher ein Nischenprojekt, das aber vor allem in der Bitcoin Cash Community rege benutzt wird. Es ist aufgrund der geringen Menge an Usern kaum möglich, wie bei Steemit mehrere hundert Dollar für einen Artikel zu erhalten, aber es scheint einfacher als bei Steemit zu sein, 5 bis 30 Dollar zu verdienen. Neben Artikeln zu Kryptowährungen – vor allem Bitcoin Cash – werden auf Yours Lieder, Videos und Bilder veröffentlicht. Zum Teil wird die Seite auch benutzt, um Spenden für Projekte einzusammeln. Jede Transaktion auf Yours ist eine Transaktion auf der Bitcoin-Cash-Blockchain, selbst dann, wenn es nur ein oder zwei Cent sind.

Eine der absolut charmantesten Teile von Yours ist für mich, dass man den Schlüssel, auf den das Guthaben des Yours-Accounts gespeichert wird, exportieren kann. Wenn Yours offline geht, kann man etwa mit Electron Cash weiterhin über seine Bitcoin Cash verfügen, und man kann, ohne sich einzuloggen, Teile des Guthabens woanders hin überweisen. Das Design der Webseite ist angenehm schlicht und schlank, die eingereichten Inhalte werden verschiedenen Channels zugeordnet. Mit dem Money-Button versuchen die Yours-Entwickler zudem, einen Knopf zu entwickeln, mit dem alle Webseiten sehr einfach Geld verlangen können, und der automatisch mit dem Yours-Account verbunden ist.

Das Niveau der Top-Artikel auf Yours ist relativ hoch. Ein Beispiel für Quality-Content auf Yours ist das zweiteilige Interview mit Bitmain-CEO Jihan Wu (Teil 1, Teil 2), das mit zum spannendsten und informativsten gehört, was man in dieser Woche im Krypto-Bereich lesen kann. Für Verlage lohnt sich Yours dann, wenn ein Inhalt sowieso schon hinter einer PayWall steckt – dann gibt es nichts zu verlieren, ihn auch auf Yours anzubieten. Auch die Integration des Money-Buttons könnte für Verlage reizvoll sein, wie auch die Überlegung, Yours zu forken, um eine verlagsübergreifende Plattform für den deutschen Journalismus aufzubauen.

Satoshi Pay – Nanopayments mit Stellar Lumen

Satoshi Pay schließlich ist ein Berliner Startup für “Nanopayments”. Die Idee ist, dass man sich einen Artikel stückchenweise durch eine winzige Zahlung freikauft. Dies könnte den ungemein spannenden Effekt haben, dass Autoren direkt erfahren, ab wann sich die Leser langweilen, was zu einer generellen Verbesserung des Niveaus der Texte führen kann. SatoshiPay hat ein Funding des Axel Springer Verlags bekommen und dürfte damit gute Kontakte haben, um sein Konzept dorthin zu bringen, wo es gebraucht wird.

Eigentlich konnte man bei Satoshi Pay mit Bitcoin bezahlen. Die Plattform hat (wie schon Yours) Payment Channels integriert, um nach einer einmaligen Bitcoin-Transaktion offchain Nanopayments zu prozessieren. Nachdem allerdings die Kosten für Bitcoin-Transaktionen immer weiter gestiegen sind, wurde es für Satoshi Pay (wie schon für Yours) sinnlos, weiter darauf zu setzen, dass User einige Euro Gebühren bezahlen, um einen Channel für Mikropayments zu eröffnen. Also hat sich Satoshi Pay nach Alternativen umgeschaut. Nachdem das Startup zunächst IOTA getestet hat, entschied es sich für Stellar, eine Fork von Ripple.

Dank der Kooperation mit der Stellar-Foundation erhielt Satoshi Pay 50 Millionen Lumen – so heißen die Einheiten von Stellar – um sie als “Giveaway” an User zu geben. Diese erhalten zu verschiedenen Zeitpunkten gewisse Beträge auf ihr Konto, meist maximal zehn Euro. Die Giveaways sollen dem Konzept der Plattform und wohl auch den Lumen zum Durchbruch verhelfen.

Mehrere Magazine kooperieren bereits mit Satoshi Pay. So hat die International Business Times einige Artikel hinter Satoshi Pays Paywall gesteckt, das britische Tech-Magazine theregister hat ein E-Book über Satoshi Pay veröffentlicht, und auch Golem.de plant wohl eine Partnerschaft. Dank der Integration von Kreditkarten kann man sich die für den Start notwendigen Lumen ganz einfach mit Euro kaufen, wenn man sich zum ersten Mal bei Satoshi Pay einloggt. Ein WordPress-Plugin und eine API schließlich machen es einfach, die PayWall zu benutzen.

Es klingt alles ganz gut – hat aber einen Haken: Es scheint nicht so viel benutzt zu werden. Die Artikel der International Business Times, die hinter der SatoshiPay-Wall sind, sind alle von Dezember; und auch BTC-Echo, die mit der Plattform experimentiert haben, haben das Thema offenbar nicht weiterverfolgt. Ein Grund könnte sein, dass SatoshiPay mit Stellar eine Kryptowährung gewählt hat, die zwar gut skaliert, aber nicht übermäßig bekannt ist. Dennoch könnte es sich für Verlage lohnen, damit zu experimentieren – und das Konzept offensiver als bisher zu bewerben. Denn von selbst tut sich offenbar nichts.

Y’alls – ein Versuch mit Lightning

Zum Ende kommen wir noch zu einer Plattform, die Mikropayments auf eine Weise abwickelt, die nach Meinung vieler Bitcoin-Anhänger die einzige richtige ist: Über die Payment-Channels des Lightning-Netzwerks. Y’alls hat ein recht schlichtes Konzept: Artikel werden angerissen und können durch eine kleine Lightning-Zahlung freigekauft werden. Also so ähnlich wie Yours und Satoshi Pay, aber eben mit Lightning.

Bislang läuft Y’alls nur auf dem Testnet, sieht ziemlich unschön aus und bietet nur unregelmäßig neuen Content. Es ist aber wahrscheinlich, dass sich das mit der fortlaufenden und rapiden Realisierung des Lightning-Netzwerks bald ändert; es würde mich wundern, wenn hier nicht bald ein sehr viel eleganterer Relaunch erfolgen würde.

Bisher gibt es aber hier noch nicht so viel zu sehen. Verlage könnten – und sollten – das Thema Lightning Netzwerk zwar auf dem Schirm haben, als ein mögliches technisches Backend für künftige PayWalls. Für die viel wichtigere Fortentwicklung der Interfaces und Zahlungsmodelle sind die anderen, bereits lebendigen, Projekte aber interessanter.

Original source: https://bitcoinblog.de/2018/06/18/lasst-uns-mal-den-journalismus-retten/