MyEtherWallet (MEW) – Ethereum und ERC20-Token Wallet

MyEtherWallet (MEW) ist einer der gängigsten Wege seine Ether und seine ERC20-Token abzusichern. Es bietet viele Möglichkeiten eine Wallet zu erstellen oder auf eine bestehende Wallet zuzugreifen. Besonderes Augenmerk wird bei MEW auf das Informieren des Nutzers gelegt, sodass man gleich auch viele technische Aspekte der Blockchain erklärt kriegt. MEW ist in der Linie ein Online/Web Wallet, es kann aber auch mit z.B. Hardware Wallets kombiniert werden, um die Sicherheit zu erhöhen.

Was ist MyEtherWallet (MEW) ?

myetherwallet
Quelle: myetherwallet.com

MyEtherWallet (MEW) ist quelloffenes, browserseitiges, kostenloses Werkzeug zur Erzeugung von Ethereum-Wallets und Versenden von Transaktionen. Mit MyEtherWallet kannst du direkt mit der Ethereum-Blockchain interagieren. Du hast dabei die volle Kontrolle über deine privaten Schlüssel und dein Guthaben.

Das Nutzer-Dashboard von MyEtherWallet

Quelle: myetherwallet.com

Das Interface von MEW ist schick und trotz der vielen Funktionen auch übersichtlich. Es gibt verschiedene Reiter (zu sehen: Sende Ether und Tokens), die unterschiedliche Funktionen anbieten. Wenn du es nur benötigst, um Ether oder Token zu versenden ist das wichtigste hier abgebildet:

  • Deine Ether-Kontoadresse
  • Dein Ether- und Token-Kontostand (siehe hier eine Liste der ERC-20 Ethereum-Token)
  • Empfängerinformationen (Adresse und Betrag)
  • Die Gebühren (Berechne z.B. hier deine Gas-Gebühren)

Beim Besuchen der Webseite (als Pop-Up) und ebenfalls im Wissensbereich gibt es viele wichtige und nützliche Informationen zur Benutzung von MEW. Wer englisch versteht, sollte vor dem erstmaligen Benutzen definitiv hier rein schauen!

Sicherheit bei MyEtherWallet (MEW)

Die Sicherheit bei einem Online Wallet ist generell sehr wichtig, da eine Online Wallet bei falscher Anwendung recht leicht Opfer einer Phishing-Attacke werden kann. Zu einigen Sicherheitsempfehlungen von MEW zählen:

  • Benutzung eines Hardware Wallets wie z.B. Ledger oder Trezor.
  • Wenn du kein Hardware Wallet benutzt, benutze die Webseite nur offline!
  • Myetherwallet.com als Lesezeichen setzen. Fälle sind bekannt, wo Kriminelle einen Buchstaben in der URL ersetzen und die Seite exakt nachbauen, um an die Passwörter zu kommen.
  • Benutze andere 2-Faktor-Authentifikation (2FA) wie Google Authenticator
  • Weitere Empfehlungen hier

Sei dir immer über die Benutzung eines Web Wallets bewusst und lagere größere Summen lieber in Cold Storage (Paper Wallets, Hardware Wallets) und/oder benutze mehrere Ether-Adressen.

Wie erstelle ich sicher ein MyEtherWallet Wallet?

  1. Beginne damit MyEtherWallet herunterzuladen und lokal auszuführen. Downloade dafür die Webseite über die offizielle Github-Seite hier.
  2. Prüfe, ob ich wirklich die Wahrheit gesagt habe und es wirklich die offizielle Github-Seite ist. 😉
  3. Entpacke die Datei und starte die index.html Datei. Du kannst optional deine Internetverbindung trennen und/oder das ganze auf einem frischen Betriebssystem durchführen.
  4. Neues Wallet -> Starkes Passwort wählen.
  5. Passwort und Keystore File gut sichern. Am besten Passwort nicht im gleichen Ordner speichern.
  6. Fertig! MEW zukünftig nur über die index.html Datei lokal besuchen und Transaktionen durchführen.

MyCrypto.com – das neue MEW

Teile vom MyEtherWallet Team arbeiten zurzeit an MyCrypto.com. MyCrypto soll der steigenden Beliebtheit von MEW Rechnung tragen und ist ebenfalls eine Ethereum Online Wallet. MyCrypto erhält eine bessere Firmenstruktur und ist ausgerichtet eine bessere Skalierbarkeit zu bieten. Die genauen Hintergründe sind hier beschrieben.

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Original source: http://www.kryptokenner.de/myetherwallet-mew-ethereum-und-erc20-token-wallet/

GMO präsentiert B2 Bitcoin Mining Equipment

Das Unternehmen GMO Internet Inc. hat vor Kurzem sein neues Bitcoin Mining Modell B2 auf den Markt gebracht. Es ist die erste Mining Hardware mit einem 7nm Prozessor und konkurriert mit dem derzeitigen Marktführer Bitmain und seinem S9 Mining Rig.

B2 Bitcoin Miner

Der Verkauf für den neuen B2 Bitcoin Miner läuft seit dem heutigen Tag. Der CEO der GMO Internet Inc., Masatoshi Kumagai, äußerte diesbezüglich, dass er die Konkurrenz wie Bitmain respektiere, aber mit dem B2 das S9 Rig überbieten werde. Vergleicht man beide Miner miteinander, lassen sich deutliche Unterschiede feststellen. Der B2 Miner wird 1999 US-Dollar kosten, der S9 Miner von Bitmain liegt aktuell im Schnitt bei 837 US-Dollar auf dem amerikanischen Markt. Beim Miner von GMO handelt es sich um die erste Mining Hardware, in welcher ein 7nm Prozessor verarbeitet ist. Der Anschaffungspreis ist zwar höher, dennoch kann der Miner mehr leisten. Der B2 liegt bei einer Hashrate von bis zu 24 TH/s, der S9 hingegen bei 14 TH/s.

GMO Internet Inc. und die Bitmain Vorherrschaft

Der größte und dominanteste Anbieter auf dem Markt für Mining Equipment war bis dato Bitmain. Vielen Beteiligten der Kryptoindustrie missfiel das Vorgehen und die Marktmacht des Herstellers. Beispielsweise hatte das Monero Entwicklerteam für die Fork Monero Classic den Algorithmus verändert. Es wurde kein Proof of Work Algorithmus verwendet, was den Einsatz des ASIC Miners von Bitmain überflüssig machte. Diese Entscheidung wurde zum Teil deswegen getroffen, weil das Monero Team eine Zentralisierung vermeiden und somit die Freiheit des Marktes gewährleisten wollte.

GMO wird sich mit seinem B2 Miner zwar in einem anderen Preissegment ansiedeln, jedoch wird dieser Miner eine für Bitmain ernstzunehmende Konkurrenz darstellen. Ein weiterer großer Konkurrent der Mining-Equipment Branche ist die Halong Mining Corporation. Letztendlich wird ein Miner jenes Equipment kaufen, welches bei einem Kosten- und Leistungsvergleich ab besten abschneidet.

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CoinAnalyst: Mehr Informationen für Trader

Wichtige Anmerkung: Einen Tag nach der Veröffentlichung hat Coin Analyst eine Partnerschaft mit Savedroid angekündigt. Ich stehe weiterhin hinter dem Produkt und der Idee von Coin Analyst und werde Versuchen entstandenen Schaden einzudämmen. Nähere Hintergründe hier und hier auf Bitcointalk.

Heute geht es um ein Projekt, bei dem ich selbst als Advisor ein wenig Einfluss genommen habe und bei dem es, wie könnte es anders sein, mal wieder darum geht, mehr Transparenz im Markt zu schaffen und Informationen bereitzustellen. Damit starten wir auch gleich in die Vorstellung des Projektes Coin Analyst!

Coin Analyst ist ein Spin off der Cogia GmbH, welche Unternehmen im Bereich Kundenzufriedenheit und Support unterstützt. Cogia durchforstet bzw. „crawlt“ dabei Social Media und Online Content und analysiert das Sentiment, also die Zufriedenheit der Kunden und die allgemeine Stimmung. Die Analyse geschieht dabei nach bestimmten Parametern, wie z.B Textlänge und bewertet auch einzelne Wörter und Adjektive, die verwendet wurden. Zum Einsatz kam diese Technologie bereits bei Kunden wie BMW, Continental oder auch dem Land Saarland.

Diese Technologie ist nun Grundlage des Projektes Coin Analyst, welches ein Interface für Trader schaffen möchte, mit dem diese einen Informationsvorteil sowie Unterstützung für das Treffen von Entscheidungen bekommen. Dabei sollen folgende Funktionen unter anderem mit dabei sein:

  • Sentiment Analyse: Der Algorithmus der Cogia wurde umgebaut und auf die Blockchain Szene angepasst. Dieser durchsucht nun Posts auf sämtlichen Social Media Kanälen sowie generellen Content im Web auf das allgemeine Marktsentiment sowie spezifisch zu  den einzelnen Coins. Dieses Sentiment drückt sich aus in einer Anzahl von Posts und der daraus resultierenden, überwiegenden Stimmung, die dann in einem Chart zusammen mit der Preisentwicklung über die Zeit dargestellt wird.
  • Scam und Fake News Detektor: Durch die Konstante Analyse von Wording und Texten kann man auch herausfiltern, wie oft Scam Assoziationen mit bestimmten Projekten oder Fake News im Web auftauchen. Übersteigen diese einen gewissen Grad bekommt man eine Hinweis.
  • Influencer Identifikation: Gleichzeitig wird aber auch dargestellt, welcher Nutzer wo wann wie viel postet und ob seine Posts überwiegend positiv oder negativ sind. Dadurch lassen sich Influencer identifizieren, denen man ggf. zum schnelleren Erhalt von Informationen folgen kann.

Geplant ist, dass diese Features auch mit der Zeit vom Nutzer personalisiert werden können. Das Produkt soll in verschiedenen Stufen gegen ein monatliches Entgelt, bezahlbar im eigenen Token, auf den Markt kommen und ist aktuell in der Beta Testphase. Wer Zugang zur Beta haben möchte, kann sich via Email (siehe Impressum) bei mir melden, ich habe 10 Zugänge bekommen. Dabei gilt: First comes, first served. Auch muss man beachten, dass sich das UI noch signifikant verändern soll und noch wesentliche Funktionen hinzugefügt werden.

Mehr Infos finden sich im Whitepaper oder im Telegram Channel.

Videointerview mit Pascal Lauria

Das ICO

CoinAnalyst ICO Specs

Der Pre-Sale startet heute, am 21. Juni 2018 um 16 Uhr und wird bis zum 6. Juli gehen. In diesem Zeitraum liegt der Bonus bei 30% gegenüber dem Main Sale, der vom 7. Juli bis zum 31. Oktober laufen wird (im Main Sale gibt es kleinere, gestaffelte Boni). Insgesamt stehen 3,75 Milliarden Token zum Verkauf, wobei ein Token im Main Sale 0,1 Euro kostet. Somit ergibt sich ein Hard Cap von 20 Millionen Euro – einen Soft Cap gibt es nicht, da das Produkt bereits in der beta Phase ist. Die verbleibenden Token werden geburned, aber dies ist nicht der einzige Vorteil des Token Modells. Zusätzlich sollen, dem allgemeinen Vorschlag von Vitalik Buterin folgend, ein kleiner Prozentsatz an Token bei jedem Einsatz geburned werden und dem Binance Modell folgend 20% des Gewinns für Rückkäufe eingesetzt werden. Außerdem soll es Discounts bei der Benutzung des Produkts geben, wenn man eine gewisse Anzahl an Token für einen Monat „einfriert“. Trotzdem gibt das Team an, ein Utility ERC 20 Token zu sein und dies ist auch mit den Anwälten des Projekts so abgestimmt worden. CoinAnalyst setzt dabei hauptsächlich auf institutionelle Investoren.

Bei der aktuellen Marktlage ist es meines Erachtens nach natürlich sehr schwer den Hard Cap zu füllen, daher könnte das Projekt als Low Cap Coin besonders für Trader als langfristige Anlage spannend sein. Angst, dass sich die zurückgehaltene Menge automatisch prozentual ändert, wenn weniger als alle Token verkauft werden, muss man übrigens nicht haben – es werden immer genau 50% der Token beim Team verbleiben.

-Lukas Fiedler

Disclaimer – Hinweis auf Interessenkonflikt: Der Autor oder Teile des Autorenteams sind in die oben genannten Kryptowährungen selbst investiert oder werden in diese investieren (Dies wird ab jetzt standardmäßig unter jedem Artikel erscheinen, da es sein kann, dass zu einem Zeitpunkt nach Veröffentlichung des Artikels investiert wurde).

Original source: https://altcoinspekulant.com/2018/06/21/coinanalyst-mehr-informationen-fuer-trader/

IWF meint: Kryptowährungen könnten die Nachfrage nach Fiatwährungen reduzieren

Der stellvertretende Direktor des Kapitalmarkt Departments vom internationalen Währungsfond, Dong He, äußerte sich in einer detaillierten Analyse über das Dasein von Kryptowährungen und deren Einfluss auf Zentralbanken, sowie Fiatwährungen.

Volatilität

Bitcoin und Co. haben auf Grund der Volatilität ein starkes Imageproblem. Der Wert der Kryptowährungen basiert, weil sie als Wertpapiere gehandelt werden, auf der Wertschätzung und demnach der Nachfrage der Investoren. Diese Investoren spekulieren auf den Wert, wodurch der Kurs schwankt. Dieses Problem gilt bei einer Fiatwährung nicht. Der Wert dieser Währung wird aktiv durch Zentralbanken und deren Geldpolitik beeinflusst. Problematisch sei laut Dong He außerdem die Skalierbarkeit von Kryptowährungen. Sei diese Problematik gelöst und werden die Währungen mehr zum Handel gegen Waren und Dienstleistungen genutzt, würde der Kurs sich stabilisieren. Einen Kompromiss stellen schon sogenannte Stablecoins dar, die an den Wert einer Fiatwährung gebunden sind und durch ein spezielles System verteilt werden.

Transaktionen

Die Vorteile einer Krypto-Transaktion sind die Geschwindigkeit und die Anonymität. Sie werden zudem Peer-to-Peer durchgeführt und sind unabhängig von zentralen Organen oder dritten Parteien. Dadurch, dass die Ledger gesichert ist und die Transaktionen verifiziert werden. Krypto-Transaktionen kommen laut He nah an die Anonymität des Fiat-Bargelds heran.

Deflation

Dadurch dass es nur eine begrenzte Menge an Bitcoins gibt, ist die Kryptowährung gegen Inflation resistent. He bemängelt dennoch, dass Bitcoin und Co. nicht genügend Funktionen erfüllt, die ein stabiles monetäres System haben sollte. Dies sei vor allem der fehlende Schutz vor einer strukturellen Deflation und die Eigenschaft, flexibel Geldnachfrage-Schocks abzufangen. Fangen Investoren an, Kryptowährungen zu horten, statt sie im Umlauf zu bringen, wirkt sich dies auch negativ auf die Bewegung im Markt aus. Ähnliches war bei der Weltwirtschaftskrise zu beobachten.

Zentralbanken und Geldpolitik

Derzeit beeinflussen Zentralbanken durch ihre Zinspolitik den Finanzmarkt der Fiatwährungen. Falls Kryptowährungen zukünftig eine größere Rolle als Rechnungseinheit spielen, müssten laut He Zentralbanken die Fiatwährungen durch weitere Maßnahmen stabilisieren. Eine Möglichkeit sei das Anpassen der Fiatwährungen an den Zahn der Zeit. Denkbar seien nationale Kryptowährungen. Des Weiteren hätten Zentralbanken nur die Möglichkeit, den Markt für Kryptowährungen stärker zu regulieren. Dies spiegelt das Verhalten der meisten Zentralbanken wider.

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Original source: https://www.krypto-magazin.de/iwf-meint-kryptowaehrungen-koennten-die-nachfrage-nach-fiatwaehrungen-reduzieren/

März 2018 – Kurze Zusammenfassung

Das wichtigste von diesem Monat und dem Kryptoportfolio.

Kryptoportfolio

28.01.2018 = 100 Punkte
01.03.2018 = 73,78 Punkte ( – 26,22%)
01.04.2018 = 33,19 Punkte ( – 66,81%)

Referenzwert TaiFu Index 30:

28.01.2018 = 501,16 Punkte
01.03.2018 = 403,23 Punkte ( – 19,55%)
01.04.2018 = 239,00 Punkte ( – 52,31%)

Die schlechte Entwicklung am Kryptomarkt setzt sich auch im März fort. Weiterhin performant das Kryptoportfolio in dieser Phase mit seinen vielen „Nebenwerten“ schlechter als die „Hauptwerte“.

 

Mt. Gox Insolvenzverwalter verkauft große Summen BTC und BCH

Um den 6. März herum hat der Insolvenzverwalter der ehemals größten und 2014 gehackten Kryptobörse Mt. Gox einen Teil der Insolvenzmasse verkauft. Es handelte sich um 35841 BTC und 34008 BCH. Im Bericht werden die Erlöse auf knapp 43 Milliarden Yen betitelt, was umgerechnet zirka 400 Millionen USD entspricht.

Ein Punkt den man beim anhaltenden Kurssturz sicherlich heranziehen kann. Übrigens: Damit sind erst 21% (20%) der BTC (BCH) von der Insolvenzmasse verkauft. Es werden also noch weitere Verkaufsschübe folgen.

 

Coinbase verkündigt eigenen Index Fond

Coinbase gibt die Eröffnung eines eigenen Indexfond bekannt. Der Fond umschließt alle digitalen Assets, die auf der von Coinbase betriebenen Kryptobörse GDax handelbar sind. Diese werden nach ihrer Marktkapitalisierung gewichtet. Zurzeit sind dies Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash und Litecoin. Der Indexfond ist bisher nur für akkreditierte US-Bürger geöffnet.

 

Google verbietet Krypto-Werbung

Google verbietet zukünftig Werbungen zu Kryptowährung und verwandten Themen wie ICO’s und Wallets und auf ihren Werbeplattformen. Somit zieht Google mit Facebook gleich, die dies bereits Anfang 2018 vollzogen. Auch Twitter zog Ende März nach. Somit verbleibt Microsoft mit ihrer Suchmaschine Bing als größte Plattform, die (noch) Werbung zu Kryptowährungen erlaubt. Eine gute Übersicht gibt es dazu hier.

Hat dir diesen Format gefallen? Hinterlasse mir doch gerne einen Kommentar unten und teile mir mit, ob du in Zukunft weitere Monatszusammenfassungen lesen möchtest!

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Original source: http://www.kryptokenner.de/maerz-2018-kurze-zusammenfassung/

Coinage CEO: „Kryptomarkt muss sich von Bitcoin befreien“

Vor wenigen Tagen hat das amerikanische Tech-Portal Venture Beat ein interessantes Interview mit dem CEO von Coinage, Chad Pankewitz, geführt. Die Kernaussage: Langfristig muss sich der Kryptowährungsmarkt von der starken Bindung an Bitcoin befreien, damit sich jedes Projekt individuell entwickeln kann. 

In dem Interview erklärte Chad Pankewitz, was aus seiner Sicht für die Zukunft des Kryptowährungshandels wichtig ist (frei übersetzt):

„Aus einer langfristigen Perspektive wollen wir Stellung beziehen und die ersten Schritte unternehmen, um den Markt von Bitcoin zu befreien. Es gibt Tausende von Projekten in der Kryptowährungssphäre […]. Jedes hat […] seinen eigenen Nutzen, seine Finanzierung, seine Gemeinschaft und sein Geschäftsmodell. Wir sind der Meinung, dass die Bewertungen dieser Unternehmen nicht an Bitcoin gebunden sein sollte und dass sie an ihren individuellen Vorteilen gemessen werden sollten, ähnlich wie an einem traditionellen Aktienmarkt.“

Aus unserer Sicht ist diese Sichtweise seht gut nachvollziehbar. Der Bitcoin ist als „Leitwährung“ für die gesamte Krypto-Sphäre extrem wichtig. Wie wir bereits häufiger berichtet haben, folgen die Altcoins der Leitwährung sehr oft in seiner Kursbewegung. Dabei scheinen positive Nachrichten und technische Weiterentwicklung zeitweise, insbesondere in Down-Trends, keinerlei Gewicht zu haben. Diese Beobachtung hat auch der Gründer von Litecoin, Charlie Lee, zuletzt öffentlich kritisiert und darüber gesprochen.


Ein Hauptgrund für die Abhängigkeit der Preise der Altcoins von Bitcoin ist sicherlich darin zu sehen, dass meisten Kryptowährungsbörsen Bitcoin als wichtigsten oder auch einzigen Trading-Partner für bestimmte Altcoins anbieten. Wenige Börsen bieten Ether und Tether als Tausch-Partner, noch wenigere beispielsweise NEO.

Kryptowährungsbörsen, die Fiat-Tauschpaare anbieten sind selten bzw. bieten meist nur eine sehr beschränkte Menge an Kryptowährungen zum Tausch an. Die Verwendung von Bitcoin ist daher oft der einzige Weg, um unbekanntere und neue Kryptowährungen, die noch keine weite Verbreitung gefunden haben, zu kaufen.

Der CEO von Coinage glaubt deshalb, dass der Markt über Bitcoin hinauswachsen muss, um eine nachhaltige Zukunft zu haben (frei übersetzt):

„Indem wir eine stabile Seite des Handelspaars haben, ermöglicht es der Börse, das Risiko besser zu steuern und den Kunden fortschrittlichere Produkte, den Margin-Handel auf Altcoins, Leerverkäufe und – in Zukunft – Derivate auf eine breitere Palette von Vermögenswerten anzubieten.“

Aus Sicht der Investoren und Trader bringt dies nach Ansicht von Pankewitz auch Vorteile (frei übersetzt):

„Für unsere Kunden bringt dieser Ansatz ein paar Dinge mit. Beim Trading und Investieren ist es viel einfacher, die Zahlen in Dollar gegenüber den Bitcoin-Begriffen zu sehen. Es ist verrückt, dass wir diese schwierigen Dezimalzahlen, wie zum Beispiel BTC 0.0014758, beim Handeln anzeigen. Wir wollen die Einfachheit zurück in die Trading-Crypto bringen.“

Auch wenn Pankewitz mit seinen Aussagen Recht hat, ist aus unserer Sicht zu beachten, dass der Bitcoin gerade wegen der vorherigen Erläuterungen ein kritischer Teil des Krypto-Ökosystems ist. Wie sich in den vergangenen Monaten zeigte, ist Bitcoin insbesondere in „Krisenzeiten“ eine sicherere Anlage. Im Vergleich zu vielen Altcoins sind verliert BTC meist nicht ganz so viel, wie viele kleinere Altcoins.  Während BTC „nur“ rund 68% von seinem Allzeithoch entfernt ist, liegen u. a. XRP 87%, BCH 82%, Cardano 89%, IOTA 81% und TRON 86% von ihren Allzeithochs entfernt.

Bitcoin ist momentan die sicherste, wertvollste und meist gehandelte Kryptowährung.  Darüber hinaus ist Bitcoin auch ein Aushängeschild, welches für Neueinsteiger meist der erste Berührungspunkt mit Kryptowährungen ist. Bitcoin war außerdem die erste Krptowährung überhaupt.

Unabhängig davon erwarten viele Altcoin-Unterstützer ein „Flippening“, bei dem beispielsweise Ethereum Bitcoin in der Marktkapitalisierung überholt. Zwar hat Bitcoin in den vergangenen Jahren stark an „Dominanz“ verloren. Trotzdem kann Bitcoin aktuell noch 42% der gesamten Kapitalisierung des Kryptomarktes vorweisen.


Disclaimer: — Der Handel mit Kryptowährungen birgt ein großes finanzielles Risiko und kann bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Coin-hero.de stellt keine Anlageberatung und Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) dar. Die Webseiteninhalte dienen ausschliesslich der Information und Unterhaltung der Leser. Die hier getroffenen Aussagen stellen lediglich unsere eigene Meinung und keine Kaufempfehlung dar. Bitte unternehmen Sie auch eigene Recherchen, bevor Sie in Kryptowährungen investieren. Wir übernehmen keinerlei Haftung für jegliche Art von Schäden. Bitte lesen Sie auch unseren Haftungsausschluss im Impressum. —

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Die Kryptokurse stürzen weiter ein – das sagen die anderen

Am Wochenende sind die Kurse erneut gefallen. Bitcoin und die meisten anderen Kryptowährungen haben einen neuen Tiefpunkt für 2018 erreicht. Wir schauen uns an, was die anderen Medien zum Juni-Crash sagen. Spoiler: Die meisten schieben es auf Japan und Südkorea, während einige andere sagen, dass die Kurse halt die Kurse machen.

Forbes

“Bitcoin leidet, weil es sich verwirrt hat” betitelt die Forbes einen vernichtenden Kommentar. “Es ist ganz einfach: Das Interesse an Bitcoin schmilzt dahin, und mit ihm der Preis.” Dies sei logisch, denn der Preis von Bitcoin sei eine Antizipation der kommenden Anwendung – und diese sei derzeit gering. “Sehr gering.”

Der Grund sei, diagnostiziert die Forbes, dass Bitcoin sich verwirrt habe. Die Kryptowährung hat ihren Kompass verloren, und weiß nicht mehr genau, was sie sein will. Kaum jemand glaube noch, dass Bitcoin ein gutes Zahlungsmittel sei. Viele andere Methoden seien günstiger und effektiver. Auch als Mittel der Werterhaltung scheitere Bitcoin derzeit. Was bleibt noch?

Eine Zeitlang haben ICOs einen neuen Bedarf nach Bitcoin geschürt. Doch dies sei auf dem Rückzug, da ICOs immer strenger kontrolliert werden. Daher, so der Forbes-Kommentator, sei der Einsturz des Preises gerechtfertigt, ohne einen konkreten Anlass zu haben.

Die Kurse aller Kryptowährungen sind im Lauf der letzten Woche abgestürzt. Chart: Marktkapitalisierung aller Coins. Quelle: Coinmarketcap.com

Fortune

Auch die Fortune stellt fest, dass Bitcoin auf ein neues Tief für 2018 gefallen ist. Den Grund sieht das Magazin in einem Bündel an Ursachen: “Die Strengere globale Regulierung, der Verdacht auf Marktmanipulation und die ramponierte Stimmung bei Investoren – all das verlangsamt die Bitcoin Bewegung. Dies könnte dazu führen, dass der gegenwärtige Bärenmarkt nachhaltiger ist als erwartet.”

Die Fortune erinnert daran, dass die Blase Ende 2017 “nicht nur durch eine Massenmanie” angetrieben wurde. Der Artikel verweist auf die “Beweise“, dass es eine Manipulation des Märkte durch die Tether-Token gegeben habe. Darüber hinaus tragen weitere Faktoren zum Niedergang des Bitcoin-Preises bei: Am Freitag haben etwa die Regulierer in Japan den Börsen neue Restriktionen auferlegt, was möglicherweise das Investment aus Japan hemmt.

Nochmal Forbes

In einem weiteren Artikel verortet die Forbes den jüngsten Crash in einen allgemeineren Abwärtstrend. Dabei zitiert sie mehrere Investoren, die eine Einschätzung zum Besten geben. Einer erklärt, dass die professionellen Investoren derzeit noch nicht kaufen, weil das Handelsvolumen auf allen großen Börsen nachgibt. Erst wenn das Volumen wieder anzieht, komme eine Trendwende in Sicht, was für viele Profis ein Kaufsignal sei. “Wenn Bitcoin neue Tiefs in 2018 erreicht, sollte man nach einem Anstieg des Volumens Ausschau halten.”

Bloomberg

Auch der traditionelle Nachrichtendienst für Börsenhändler, Bloomberg, schreibt über die etwas frustrierenden Kursbewegungen von Bitcoin. Für ihn reflektiert die Volatilität vor allem “strengere Kontrollen durch Regulierer” sowie “kritische Fragen der Zentralbanker.”

Der Börsendienst erinnert daran, dass die Bank für den Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) aus der Schweiz vor kurzem gesagt hat, Kryptowährungen sollten wie Aktien und Anleihen reguliert werden, und dass Bitcoin schlecht dazu geeignet sei, die Anzahl an Transaktionen zu verarbeiten, die das gegenwärtige Finanzsystem bewältige.

Auch die gesamte Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen hat ein neues Tief für 2018 erreicht. Quelle: erneut Coinmarketcap.

Darüber hinaus erwähnt Bloomberg, dass die Finanzaufsicht in Japan die sechs Kryptobörsen des Landes angewiesen hat, die Maßnahmen zu verbessern, um Geldwäsche zu verhindern. “Der neue Druck aus Japan, eine der bisher krypto-freundlichsten Jurisdiktionen, demonstriert, wie fragil der Markt auf neue Züge der Regulierung reagiert, solange andere Nachrichten ausbleiben.”

Eine weitere Ursache sieht Bloomberg im Hack von zwei Börsen aus Südkorea, vor allem Bithumb, wo Coins im Wert von 30 Millionen Dollar gestohlen worden sind, sowie eine Richtlinie der indischen Zentralbank, die kommerziellen Kreditgebern verbietet, ihre Dienste Firmen anzubieten, die mit digitalen Währungen handeln.

CNBC

Die CNBC konzentriert sich in ihrem Bericht über die fallenden Kuse vorrangig auf die bereits erwähnte Regulierungsoffensive in Japan. Wie das Magazin erklärt, hat bitFlyer, eine der größten Börsen des Landes, sogar die Registrierung neuer Accounts ausgesetzt, bis die verlangten Maßnahmen gegen Geldwäsche umgesetzt sind.

Ein Analyst erklärt zudem, dass in der derzeitigen Marktlage sogar kleine schlechte News die Macht haben, einen größeren Abverkauf auszulösen: “In dieser unruhigen Phase mit geringem Handelsvolumen reicht ein kleiner Verkaufsanfall, um den gesamten Markt herunter zu ziehen.” Er konstatiert “einen Mangel an Interesse und einen Mangel an Käufern”, weshalb die Verkäufer derzeit den Markt dominieren.

Sunday Express

Sogar der britische Sunday Express, eigentlicher eher eine Boulevard-Zeitung, schreibt über den Bitcoin-Preis. Wie schon andere Beobachter erklärt er den Kursverfall vor allem durch die Regulierung in Japan und die Hacks in Südkorea. Aber er bringt noch eine weitere Ursache ins Spiel.

“Die chinesische Polizei hat mehr als 200 Computer beschlagnahmt, mit denen Bitcoin und Ether gemined wurden, nachdem ein Mann versucht hatte, den Stromversorger auszutricksen, um die Rechnungen zu vermeiden, die er für seine Operation bezahlen sollte.” Der Mann wird verdächtigt, etwa 150.000 Kilowattstunden Strom gestohlen zu haben. Laut einem Pressebericht hatte er die Computer im April gekauft und war geschockt, wie teuer ihr täglicher Stromverbrauch war. Daher hat er versucht, das Strommessgerät zu manipulieren.

Der Fall ist insoweit interessant, als er zeigt, dass die fallenden Kurse auch die Miner in China an den Rand der Profitabilität bringen. Eventuell kündigt er eine Korrektur des weiterhin rasanten Wachstums der Hashrate an.

Original source: https://bitcoinblog.de/2018/06/25/die-kryptokurse-stuerzen-weiter-ein-das-sagen-die-anderen/

Blockchain – Top 10 Webseiten

Bei den Top 10 Webseiten mit Fokus auf Kryptowährungen / Blockchain sind mit der Kurskorrektur bei Bitcoin & Co. auch die Webseitenbesuche deutlich zurückgegangen. Teilweise mehr als 70 %.

Rank Website Highest Month Visits in Mio Visits lost in march
1 coinmarketcap.com Jan 18 368 -51%
2 binance.com Jan 18 192 -66%
3 coinbase.com Dez 17 170 -72%
4 bittrex.com Dez 17 125 -75%
6 blockchain.info Dez 17 64 -66%
6 bitfinex.com Dez 17 60 -78%
7 coindesk.com Dez 17 56 -63%
8 bitcointalk.org Dez 17 55 -45%
9 coingecko.com Dez 17 54 -67%
10 bitcoin.com Dez 17 19 -63%

Datenquelle: similarweb.com

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Original source: https://www.blockchaincenter.net/top-10-crypto-websites/

Warum Zentralbanken den Bitcoin fürchten

Coincierge.de – Aktuelle Krypto-News

Zentralbanken sind meist nicht positiv gestimmt, wenn diese das Wort Bitcoin und Kryptowährungen hören. Auch wenn einige positive Neuigkeiten in letzter Zeit vermeldet werden konnten, bleibt die Gesamtstimmung in Bezug auf Bitcoin eher negativ.

Bestimmung des Wertes von Bitcoin

Das wohl häufigste Argument, dass man im Zusammenhang mit Bitcoin hört, ist dass dieser keinen inneren Wert hat. Es stellt sich somit die Frage, ob diese Form des Geldes jemals einen greifbaren Wert haben kann. Obwohl Bitcoin einen Marktpreis hat, wird dieser eher als Blase betrachtet. Viele begründen den Wert hinter BTC zum einen durch den Arbeitsaufwand des Minings, um einen Bitcoin herzustellen und zum anderen aufgrund der gewaltigen Blockchain-Infrastruktur.

In den letzten neun Jahren gab es sicherlich viele Höhen und Tiefen. Jedes Jahr scheint es einen rückläufigen Trend zu geben, bevor der Bitcoin Kurs wieder an Fahrt gewinnt. Im Laufe des Jahres 2018 hat sich dieser rückläufige Trend deutlich bemerkbar gemacht und den Wert von einem Bitcoin gewaltig reduziert.

Das Bedürfnis nach einem zentralen Organ

Die fehlende Zentralisierung ist häufig ein Thema. Genauer gesagt, es gibt keinen zentralen Entwickler, kein Unternehmen, keine Bank oder Regierung, die für die Aufrechterhaltung der weltweit führenden digitalen Währung verantwortlich ist. Es ist eine ganz neue Sichtweise auf das gesamte Konzept des Geldes, mit dem eine Zentralbank auch heute noch zu kämpfen hat. Bei der Finanzierung geht es für Banken um Vertrauen – man hatte bis dato keine andere Wahl. Bitcoin hingegen liefert nicht nur ein Peer-to-Peer-Netzwerk und Dezentralität, sondern ist auch noch vollkommen vertrauenswürdig.

Einige Experten behaupten sogar, dass Bitcoin eine existenzielle Bedrohung für die Zentralbanken ist und bezeichnen es sogar als das “The Napster of Money”. Zudem ist es eine Alternative zum traditionellen Bankengeschäft. Niemand weiß, ob Kryptowährungen auf Dauer den Banken den Rang ablaufen oder in erster Linie ein Investitionsvehikel für Spekulanten bleiben werden. Solange die Technologie und die Infrastruktur von Bitcoin nicht ausgereift ist, wird sie nicht allzu oft als traditionelle Währung verwendet werden. Die Situation wird sich voraussichtlich unter anderem durch das Bitcoin Lightning Network verbessern.


Quelle: Newsbtc, Image: pixabay, CC0

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Bitcoin erreicht Jahrestief bei 5.800 US-Dollar – Wie geht es nun weiter?

Der Bitcoin-Kurs ist unter die wichtige Marke von 6.000 US-Dollar gefallen. Nachdem die Marke in den letzten Tagen noch gehalten hat, ist sie in der vergangenen Nacht von Samstag zu Sonntag gebrochen.  Wie geht es nun weiter?

Im Zeitraum von Anfang Januar bis Anfang Februar verzeichnete der Bitcoin-Kurs den tiefsten Fall im Jahr 2018, als dieser von rund 17.000 USD auf knapp 6.000 USD fiel. Dieses Jahrestief wurde in der vergangenen Nacht durchbrochen, als der BTC Kurs einen Wert von rund 5.800 USD markierte.

https://www.tradingview.com/chart/?symbol=BITFINEX:BTCUSD

Der RSI Wert liegt bei rund 23. Werte mit einem RSI unter 30 signalisieren normalerweise das der Markt „überverkauft“ ist. Manche Analysten passen diesen Werte jedoch in einem Bärenmarkt auf 20 an.

In den vergangenen 12 Tagen, vom 29. Mai bis zum 10. Juni schienen sich der Bitcoin Preis und der Rest des Kryptowährungsmarktes kurzzeitig stabilisiert zu haben. Ein weiterer Abwärtstrend schien zunächst aufgehalten. Allerdings gab es am 11. Juni, wie wir berichteten, einen erneuten massiven Ausverkauf, der dazu führte, dass der Kurs von BTC von 7.700 auf 6.670 USD fiel. In den letzten Nacht gab es einen erneuten Ausverkauf, der den BTC Preis auf 5.800 USD fallen ließ.

Der Preistrend von BTC entwickelte sich damit genauso, wie Kryptowährungsanalyst Willy Woo Ende Mai vorausgesagt hat. Woo erklärte, dass BTC aufgrund der extremen Volatilität des Marktes und des geringen täglichen Handelsvolumens von BTC wahrscheinlich langsam auf $ 5.500 ausbluten wird.

Aktuell sehen viele Analysten einen Boden bei etwa 5.000 USD. Einige Analysten sind allerdings auch weit pessimistischer und sehen den Boden weit unter der 5.000 USD-Markte.

Einer dieser Experten ist Luis Carranza, der Gründer der London Fintech Week, der gegenüber Express.co.uk sagte, dass es zwar noch tiefer gehen kann. Trotzdem gibt es aus seiner Sicht viele Gründe, auf lange Sicht bullisch zu bleiben. Er erklärte:

Krypto ist unberechenbar. Es gibt massive Spitzen und Verluste. 4.500 USD könnte der Tiefpunkt sein, aber nichts hindert 2.500 USD daran, der Tiefpunkt zu sein. Wenn Krypto mehr Mainstream wird, wird der Preis dazu neigen wieder zu steigen. Selbst wenn der Preis auf 1.000 USD fällt, gibt es nichts, was einen weiteren Anstieg auf 14.000 USD verhindert.

Für Carranza sind die gegenwärtigen Probleme des Kryptowährungsmarktes das Ergebnis notwendiger „Wachstumsschmerzen“, da in der Krypto-Branche eine Reifung stattfinden muss, in der der Markt von dem „dummem“ Kapital bereinigt wird und durch smarte und intelligentere Investoren ersetzt wird.

Aus unserer Sicht scheint es wichtig sein, die 5.000 USD-Marke zu halten. Ein Rückgang von 20.000 US-Dollar, dem Allzeithoch von BTC, auf 5.000 US-Dollar würde einen Rückgang um 75 Prozent vom Allzeithoch bedeuten, womit die Korrektur sogar stärker ausfallen würde, als im Jahr 2014.

Letztendlich hat Carranza aber auch mit seiner Aussage Recht. Wie wir gestern schrieben, erklärte Charles Hoskinson, Co-Gründer von Ethereum und Gründer von Cardano, dass Billionen von US-Dollar von institutionellen Investoren derzeit nur darauf warten in die Krypto-Markt zu fließen. Die Wall Street sollte aus unserer Sicht ein starkes Interesse haben in einen Markt einzusteigen, der um 70 bis 80 Prozent an Wert verloren hat. Insofern scheint es aus unserer Sicht nur eine Frage der Zeit, bis der Bulle zurückkehrt. Was bis dahin passiert, scheint allerdings unberechenbar zu sein.


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