Ex-Abgeordneter Paul zu Krypto-Kritik: Coins sind tolle Idee

Ein wichtiges Gegengewicht zu aktuellen Angriffen der US-Politik auf Kryptowährungen bleibt Ron Paul, seines Zeichens früherer Abgeordneter im US-Kongress. Ron Paul setzt Statement gegen aktuelle politische Kritik Seit Bekanntwerden der Facebook Pläne zur Währung Libra und der dazu gehörenden Wallet Calibra schlugen die Wellen in der US-Politik hoch. In die Riege der Kritiker reihten sich more info …

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Ripple Kurs in Gefahr? Die Bedrohung einer 25%igen Inflation für den XRP Kurs, der Litecoin Kurs-Ausbruch, warum Winklevoss Bitcoin verschenken & mehr im Wochenrückblick

XRP Kurs Analyse: XRP kurz vor Aufwärtsbewegung

Willkommen bei unserem CryptoMonday Wochenrückblick! Es dürfte nicht überraschen, dass auch die Kalenderwoche 29 mal wieder ein Auf und Ab in der Welt der Crypto-Kurse beinhaltet. Doch während es in den letzten Tagen mit den meisten Kursen wieder bergauf geht, ist es der Ripple Kurs und seine Zukunft, die immer wieder Leuten Kopfschmerzen bereiten. Das […]

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Der Kryptowochenrückblick – Deutsche Bundesregierung fordert: Notenbanken sollen sich mehr mit Kryptowährungen beschäftigen

Wochenrückblick – Einführung Lieber Leser, diese und weitere spannende Krypto-News der Woche haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst: Vor Kurzem stellte die FDP-Fraktion eine Anfrage an die Bundesregierung, sich zum Thema Kryptowährungen und einer digitalen Zentralbankwährung zu äußern. Diese merkte an, dass sich Notenbanken zunehmend mit der Thematik beschäftigen sollte, da eine digitale Zentralbankwährung… Artikel ansehen

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BitMEX könnte nur das erste Ziel sein – welche Krypto-Plattform ist als nächste dran?

Coincierge.de – Aktuelle Krypto-News

Die Kryptoindustrie staunte heute morgen nicht schlecht, als plötzlich Nachrichten die Runde machten, dass die beliebte Krypto-Trading-Plattform BitMEX von Regulierungsbehörden untersucht wird. Wichtig hierbei: Die Nachricht über die Untersuchung kam kurz nach der Kritik von Spitzenbeamten der US-Regierung an den entstehenden Krypto-Märkten – wobei der Finanzminister warnte, dass sie in naher Zukunft „sehr starke“ Vorschriften […]

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Bitcoin ist ein „Thema der nationalen Sicherheit“

US-Finanzminister Steven Mnuchin gibt eine Pressekonferenz zu Bitcoin und anderen digitalen Währungen. Dabei kündigt er an, dass die US-Regierung nicht dulden wird, dass Bitcoin für illegale Aktivitäten genutzt wird oder die Stellung des Dollars als Reservewährung angreift. Am Rande eines Treffens der G7-Finanzminister bei Paris äußerst sich mit Olaf Scholz auch erstmals ein deutscher Minister zu Kryptowährungen.

Facebooks Ankündigung, mit Libra eine eigene Kryptowährung zu schaffen, offenbart eine Menge Absurditäten im Weltverständnis von Journalisten und Politikern. Noch ist Libra nicht einmal entwickelt, und noch steht jeder Erfolg der künftigen Kryptowährung auf der Kippe. Im Verständnis von Medien und Politik scheint sich Libra aber allein durch die Ankündigung an die Spitze des Krypto-Marktes katapultiert zu haben.

So gibt US-Finanzminister Steven Mnuchin eine Pressekonferenz zu „Digitalen Assets wie Bitcoin und Libra“. Wenn er – und Journalisten – im Laufe dieser Konferenz spezifische Kryptowährungen nennen, sind dies stets Bitcoin und Libra. Der Finanzminister gibt dabei nichts grundsätzlich Neues bekannt; wer die Politik und Regulierung rund um Bitcoin und die Nachrichten von der G20 und der FATF verfolgt hat, wird nichts finden, was er nicht schon weiß. Interessant ist jedoch vor allem, dass Kryptowährungen nun erstmals von einem US-Finanzminister thematisiert werden.

Mnuchin liest zunächst ein Statement vor. Das Finanzministerium sei „ernsthaft besorgt“ wegen des „wachsenden Missbrauchs von digitalen Währungen für illegale Transaktionen.“ Konkreter gesagt: „Bitcoin wurde missbraucht für illegale Aktivitäten von Milliarden von Dollar, darunter Cybercrime, Ransomware, Drogenhandel oder Menschenhandel. Wir betrachten dies als Thema der nationalen Sicherheit.“

Die Aufsichtsbehörde FinCEN habe mehrere Verfahren am Laufen, „es wird mehrere Vollstreckungen des Gesetzes geben, wir sind in dieser Sache absolut fokusiert.“ Mnuchin kündigt an, dass die Behörden hart gegen die illegale Nutzung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen vorgehen werden. „Wenn du meinst, du könntest Bitcoin im Dark Web benutzen und würdest nicht geschnappt werden – du wirst geschnappt werden. Es ist eine Sache, es für Spekulation zu nutzen, aber eine andere, damit illegale Dinge zu tun.“

Mnuchin betont, dass „wir nicht dulden werden, dass die Anbieter von Dienstleistunugen rund um digitale Assets im Zwielicht operieren … Sie müssen dieselben Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung leisten wie traditionelle Finanzinstitutionen. Sie müssen den Verpflichtungen des Bank Secrecy Acts (BSA) nachkommen und sich bei der FinCEN registrieren.“ Er betont mehrfach, dass für Unternehmen, die mit digitalen Währungen arbeiten, dieselben Regeln gelten wie für traditionelle Banken. Auf diese Aussage kommt er auch in seinen Antworten an Fragen der Presse immer wieder zurück.

Der Finanzminister ist besorgt über die spekulative Natur von Bitcoin. Er verspricht, dass die Regulierung nicht an den Grenzen der USA aufhört. Dabei verweist er auf die umfangreichen Regeln, die die FATF vor kurzem in Konsens mit den G20-Staaten verabschiedet hat. Ein Investment in Kryptowährungen sei an sich aber in Ordnung, auch wenn er zur Vorsicht rät. „Es gibt eine Menge gute Dinge, in die man investieren kann, natürlich. Unser Thema Nummer Eins ist: Wir wollen nicht, dass schlechte Akteure Kryptowährungen benutzen. Die Nutzung wird von illegalen Aktivitäten und Spekulation dominiert. Investoren sollten das wissen.“

Zu Libra erklärt er, dass es große Bedenken gebe, dass die Währung für Geldwäsche missbraucht wird, und es bereits intensive Diskussionen mit Facebook gebe. Während Libra in Mnuchins Vortrag eher eine untergeordnete Stellung einnimmt, scheint sie das Interesse der Journalisten zu dominieren. Es gibt viele Fragen dazu. Mnuchin meint dazu vor allem, dass es „in Ordnung“ sein wird, wenn Facebook es richtig macht, auch wenn er später vehement bestreitet, sich damit „wohlzufühlen“. Um alles richtig zu machen, habe Facebook aber noch eine Menge Arbeit vor sich.

Kurz nach dem US-Finanzminister gibt auch der deutsche Finanzminister Olaf Scholz (SPD) einen Kommentar zu Kryptowährungen ab. Der Kommentar entstand am Rande des Treffens der G7-Finanzminsiter im französischen Chantilly. „Die Herausgabe einer Währung gehört nicht in die Hände privater Unternehmen. Sie ist ein Kernelement der staatlichen Souveränität. Der Euro ist und bleibt das einzige legitime Zahlungsmittel in der Eurozone.“ Mit diesem Kommentar zielt Scholz zum einen gegen Libra, natürlich, zum anderen wiederholt er die Aussage von US-Präsident Donald Trump, der in einem Tweet betont hat, dass der Dollar das einzige legitime Zahlungsmitteln in den USA ist. Man könnte eine solche Aussage so interpretieren, dass sich die Politiker derzeit auf ein Argument einigen, um Bitcoin und andere Kryptowährungen gegebenenfalls zu verbieten, falls es denn so weit kommt, dass sie die nationalen Währungen wie Dollar oder Euro zu verdrängen drohen.

Die alte Regel, dass alle Nachrichten, vor allem auch schlechte, gute Nachrichten seien, bestätigt sich anlässlich der Kommentare der Politiker diesmal nicht. Der Kurs von Bitcoin und anderen Kryptowährungen ist im Lauf der letzten Woche kräftig nach unten gerauscht; Bitcoin ist mit derzeit knapp 9.400 Dollar wieder deutlich unter die 10.000 Dollar gefallen. Die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen ist von ihrem Höhepunkt in diesem Jahr bei gut 380 Milliarden Dollar auf gut 250 Millirden Dollar gefallen, was einem Verlust von rund 35 Prozent entspricht. Ob dies wirklich etwas mit den Statements zu tun hat, ist jedoch eine ganz andere Frage. Es könnte auch schlicht eine der für die Kryptomärkte typischen Kettenreaktionen darauf sein, dass große Akteure Kursgewinne realisiert haben.

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Bitcoin Kurs Analyse: 2.800, 5.000 oder 40.000 US Dollar als nächstes Ziel?

bitcoin-btc

Zumindest vorläufig hat Bitcoin (BTC) an Dampf verloren. Seit seines Höchststands von knapp 14.000 $ Ende Juni, hat die Kryptowährung Nummer Eins einen Rückgang um knapp 35% erfahren und ist dementsprechend auf bis zu 9.200 $ Anfang dieser Woche gefallen. Diese starke Korrektur kam jetzt jedoch zu einem Zeitpunkt, zu dem Analysten bereits von neuen […]

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P2PK, P2PKH, P2SH, P2WPK – was diese wichtigen Abkürzungen bedeuten

Wer sich ein wenig mit Bitcoin beschäftigt, wird auf viele Abkürzungen stoßen. Hier erklären wir, was die Adress-Bezeichnungen P2PK, P2PKH, P2SH und P2WPK bedeuten. Um dies zu verstehen, hilft es, sich zu vergegenwärtigen, was eine Bitcoin-Transaktion wirklich ist.

Gewöhnlich sagt man, dass Bitcoins an „Adressen“ gesendet werden. Dies stimmt nur auf der optischen Oberfläche. Wenn man es genau nimmt, ist es falsch. Eine Bitcoin-Transaktion bedeutet nämlich lediglich, dass man eine Bedingung definiert, unter der bestimmte Coins ausgegeben werden können. „Ausgeben“ bedeutet, um in dieser Terminologie zu bleiben, natürlich auch wieder nur, eine neue Bedingung zu definieren.

Bei gewöhnlichen Transaktionen ist es durchaus richtig, wenn man umgangssprachlich sagt, die Bitcoins werden an eine Adresse gesendet. Denn die Bedingung, um die Coins auszugeben (bzw. die Bedingung zu ändern) ist es, dass man beweist, der „Besitzer“ bzw. „Erschaffer“ einer Adresse zu sein.

P2PK

Die einfachste Form, eine solche Bedingung zu definieren, ist eine „P2PK“-Transaktion, was für „Pay-to-Public-Key“ steht („Bezahl an den öffentlichen Schlüssel“). Eine solche Transaktion nimmt Bitcoins und definiert für sie die Bedingung, dass nur der Besitzer eines privaten Schlüssels, der zu dem in der Transaktion angebenen öffentlichen Schlüssel passt, das Recht hat, die Coins wieder auszugeben.

Öffentlicher und privater Schlüssel sind zwei feste Begriffe der asymmetrischen Kryptographie: Ein User hat ein Schlüsselpaar von öffentlichem und privaten Schlüssel. Mit dem privaten Schlüssel kann man beispielsweise Nachrichten unterschrieben; mithilfe des öffentlichen Schlüssels kann jeder prüfen, ob die Unterschrift gültig ist. Dieses Prinzip wird bei Bitcoin benutzt, um in einer Transaktion eine Bedingung zur Ausgabe der Coins zu formulieren, die öffentlich sichtbar und prüfbar ist, aber nur von einer Entität erfüllt werden kann.

Für die, die es genauer wissen wollen: Der Computer sammelt Entropie, also Zufälligkeit, und formt aus dieser dann einen privaten Schlüssel. Im üblicherweise verwendeten Format sieht er beispielsweise so aus: L59F66TnwcmqDdGafUQHfggCgE8q3vL3g6Jd1XZ88iucJP8ybsdC. Aus diesem privaten Schlüssel wird dann der öffentliche Schlüssel abgeleitet. In unserem Fall wäre das diese Zeichenkette: 026405864d86d06d4c02eeeddf8c6daa498dcbb789088f8c7ebd1fa81deff21841. Diese Zeichenkette mit dem Hinweis, dass die Signatur gegen diesen Schlüssel geprüft werden soll, ist genügend Information, um in einer Bitcoin-Transaktion eine neue Bedingung für das Ausgeben von Coins zu definieren.

Das Skript der Coinbase-Transaktion von Block-10. Hier wird direkt an den öffentlichen Schlüssel gezahlt.

P2PKH

Für einige Jahre lief P2PK gleichzeitig mit P2PKH. Die Bitcoin-Software hat P2PK verwendet, um die Coinbase-Transaktionen zu generieren, mit denen sich die Miner ihre Belohnung für das Finden eines Blocks auszahlen, und für Zahlungen an IP-Adresse.

Für die normalen Zahlungen der Wallets, die am Anfang von Bitcoin sehr selten waren, war von Anfang an „P2PKH“ vorgesehen. Das bedeutet „Pay to Public Key Hash“ und meint die Adressen, die wir bis heute kennen. Diese entstehen, indem man den öffentlichen Schlüssel durch mehrere Hash-Algorithmen laufen lässt. Wie das genau funktioniert und was ein Hash ist, haben wir in unserem Artikel über Adressen bei Bitcoin und anderen Kryptowährungen beschrieben. Die Adresse in unserem oben genannten Beispiel wäre die 1KGMPzvxd2fDqwNyR7KUvPxXMkeHiFTF5B. Alle Adressen, die mit einer „1“ beginnen, sind P2PKH-Adressen.

Eine P2PKH-Transaktion. Man beachte die Unterschiede im Script im Vergleich zur P2PK-Transaktion oben.

Dieses Verfahren macht es an sich komplizierter, Zahlungen zu verarbeiten. Derjenige, der Coins, die er an eine Adresse bekommen hat, auszahlen möchte, muss weiterhin mit dem privaten Schlüssel signieren, aber zudem noch den öffentlichen Schlüssel angeben. Um zu prüfen, ob diese Zahlung gültig ist, muss man dann allerdings vom öffentlichen Schlüssel erneut die Adresse bilden. Aus diesem Grund war P2PK weiterhin der Standard für automatisch generierte Zahlungen, wie die Coinbase-Transaktionen der Miner oder automatisch von einem Server generierte Zahlungsaufforderungen für Zahlungen an IP-Adressen.

Aus dem öffentlichen Schlüssel eine Adresse zu bilden, hat jedoch zwei Vorteile: Zum einen ist es bequemer, weil die Adresse kürzer und angenehmer zu benutzen ist. Sie sieht wegen der größeren Vielfalt an Zeichen markanter aus. Zum anderen ist es sicherer, da der öffentliche Schlüssel erst enthüllt wird, wenn die Coins auf einer Adresse wieder ausgegeben werden. Dies kann ein entscheidender Vorteil sein, falls einmal Quantencomputer den bei Bitcoin verwendeten Signaturalgorithmus ECDSA brechen.

P2PKH-Adressen sind weiterhin am häufigsten in Verwendung. Mit mehr als 9 Millionen Bitcoin werden mehr als 50 Prozent aller existierenden Bitcoins auf ihnen gespeichert. Der Trend ist aber rückläufig. Quelle: P2SH.info

Es ist weiterhin möglich, P2PK-Transaktionen zu bilden, auch wenn sie so gut wie nicht mehr eingesetzt werden. Die Zahlungen an IP-Adressen wurden bereits sehr früh wegen Sicherheitsbedenken eingestellt, und die Coinbase-Transaktionen der Miner sind seit etwa zwei Jahren auch im P2PKH-Format. Ich vermute, weil dies die Einheitlichkeit von Transaktionen verbessert.

P2SH

Ab April 2012 etablierte sich neben P2PKH noch ein weiterer Standard für Zahlungen: P2SH. Dies bedeutet „Pay to Script Hash“. Dieses Verfahren ist am schwierigsten zu verstehen. Es hilft, sich zu vergegenwärtigen, dass Zahlungen an sich keinen Empfänger haben, sondern lediglich eine Regel definieren, wie die gesendeten Coins ausgegeben werden können.

Bisher hat der Sender einer Zahlung diese Bedingung definiert, indem er entweder einen öffentlichen Schlüssel oder eine Adresse angegeben hat. Mit P2SH wird dies nun umgedreht: Der Empfänger definiert eine Regel (das Script) und bildet daraus die Hash. Der Sender kann einfach an eine Hash bezahlen, und der Empfänger kann die Coins ausgeben, wenn er das Script einreicht, aus dem sich die angegebene Hash ableitet.

Mit sechs Millionen Bitcoins werden mittlerweile gut 33 Prozent aller Bitcoins auf P2SH-Adressen gespeichert.

Eingeführt wurde P2SH vor allem, um Multisignatur-Transaktionen zu ermöglichen, also Transaktionen, bei denen nicht nur eine, sondern mehrere Partei signieren müssen. Man kann sich das wie ein Kautionskonto vorstellen, bei dem sowohl Mieter als auch Vermieter der Auszahlung zustimmen müssen. An sich wäre das auch per P2PKH möglich gewesen. Es hatte aber den Nachteil, dass der bzw. die Empfänger dem Sender das komplette Auszahlungsscript hätten geben müssen, in dem dann sämtliche Adressen oder öffentliche Schlüssel, an die man signieren muss, enthalten sind. Das wäre, gerade bei großen Multisig-Adressen mit vielen Beteiligten, rasch komplex geworden. Mit P2SH wurde die dafür notwendige Information auf dieselbe wie bei P2PKH reduziert, wodurch es für Wallets und User derselbe Vorgang ist, an eine Multisig-Adresse zu bezahlen als an eine normale Adresse.

Die P2SH-Adressen haben an sich dasselbe Format wie die P2PKH-Adressen, beginnen aber mit einer „3“. Jede Wallet ist in der Lage, Bitcoins an diese Adressen zu senden, ohne etwas über die Scripte zu wissen, durch die die Coins dann weiterüberwiesen werden.

P2WPKH

P2SH-Adressen erlauben es aber auch, andere Scripte als Multisig zu verarbeiten. So wurde etwa das Protokoll-Upgrade SegWit zunächst über die P2SH-Adressen eingeführt.

An sich benutzt SegWit ein neues Verfahren, P2WPKH, was für „Pay To Witness Public Key Hash“ steht. Hier wird nicht an den öffentlichen Schlüssel in einer Transaktion bezahlt, sondern an den öffentlichen Schlüssel, der der ausgelagerten Signatur beiliegt. Indem nun dieses Script selbst gehasht wird, kann es ein Teil einer P2SH-Adresse sein. Dies hatte den Vorteil, dass jede existierende Wallet in der Lage war, an SegWit-Adressen zu senden und die von Usern wahrgenommene Disruption minimiert wurde. Darüberhinaus kann ein Beobachter der Blockchain die SegWit-Adressen erst dann von den bereits bekannten P2SH-Adressen unterscheiden, wenn die darauf befindlichen Coins ausgegeben werden.

Es hat jedoch den Nachteil, dass es komplexer ist und auch mehr Platz in der Blockchain braucht. Daher wurde zeitgleich ein weiteres Adress-Format eingeführt, das P2WPKH nativ implementiert, anstatt es in eine P2SH-Adresse hineinzupressen. Diese Adressen sind im neu entwickelten „Bech32“-Format und sehen vollkommen anders aus als die bisherig bekannten Adressen. Etwa so: bc1q76awjp3nmklgnf0yyu0qncsekktf4e3qj248t4. Sie sind also etwas länger als normale Adressen, beginnen mit „bc1“ und enthalten nur Kleinbuchstaben.

Noch kaum in Benutzung: Mit 220.000 Bitcoins liegen nur rund 1,4 Prozent aller Bitcoins auf bech32-Adressen.

Bisher werden sie noch nicht von allen Wallets unterstützt. Die Wallet des Bitcoin-Nodes Bitcoin Core sowie Electrum sind zwei Beispiele für Wallets, die native SegWit-Adressen verwenden. Viele andere Wallets und Börsen sind lediglich in der Lage, an die bech32-Adressen zu senden, aber nicht, über sie Bitcoins zu empfangen. Dementsprechend ist die Nutzung der nativen P2WPKH-Adressen weiterhin recht gering.

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Iran nutzt Bitcoin, um US-Sanktionen zu vermeiden – und das könnte die Regulierung antreiben

Coincierge.de – Aktuelle Krypto-News

Die Krypto-Märkte wurden jüngst von Nachrichten geflutet, wie hochrangige Regierungsbeamte in den USA über Bitcoin (BTC) und Krypto-Währungen denken, wobei US-Präsident Donald Trump sagte, dass er „kein Fan“ sei, während sein Finanzminister Steve Mnuchin erklärte, Krypto sei ein Thema der „nationalen Sicherheit“. Nun wenden sich Länder, die mit schweren US-Sanktionen konfrontiert sind, zunehmend Bitcoin zu, […]

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Elon Musk´s Neuralink – Durchbruch für die Blockchain?

Neuralink kann die Welt verändern Die Konzepte von Neuralink spalten die Massen. Das US-Unternehmen verfolgt den Plan, das menschliche Gehirn mit einem Computer zu verbinden. Dazu sollen Roboter filigrane Drähte auf der Oberfläche des Gehirns implantieren, mit denen direkte Nervenverbindungen zu dem Computer geschaffen werden. Auch wenn dies für viele Menschen zunächst nach abschreckender Zukunftsmusik… Artikel ansehen

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Facebook will für die Libra-Privatsphäre mit einer Schweizer Agentur zusammenarbeiten – aber es ist noch nicht einmal möglich, die zu kontaktieren

Coincierge.de – Aktuelle Krypto-News

Facebook wurde bei einer Anhörung des Senatsbankenausschusses über sein Kryptowährungsprojekt Libra regelrecht gegrillt. Im Rahmen der Anhörung behauptet ein Vertreter des Social-Media-Giganten, dass das Unternehmen mit einer Schweizer Agentur für Überseedatenschutz und Benutzerdatenschutz in Kontakt steht. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass das Unternehmen überhaupt keinen Kontakt mit dem Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) hatte. […]

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