Bitcoin in El Salvador: JPMorgan sieht keine wirtschaftlichen Auswirkungen

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Der Bitcoin wird offizielles Zahlungsmittel in El Salvador. Die Infrastruktur hierzu soll innerhalb von 90 Tagen bereitgestellt werden, die Auswirkungen dessen werden von vielen mit Spannung abgewartet. Während der IWF Risiken sieht, ist die größte US-amerikanische Bank JP Morgan der Meinung, dass die Legalisierung des Bitcoins in El Salvador keine Auswirkungen haben wird.

JPMorgan meldete sich mit einer Notiz an Investoren und gab bekannt, dass El Salvador die Einführung des Bitcoins als gesetzliche Währung aus Wachstumsgründen vollziehe, dies jedoch keine wirtschaftlichen Vorteile mit sich bringen würde. Zudem könnte dies die Verhandlungen mit dem Internationalen Währungsfond behindern. Hier hatte El Salvador eine Finanzierung von rund 1 Milliarde USD angefragt.

„Es ist schwierig, irgendwelche greifbaren wirtschaftlichen Vorteile zu sehen, die mit der Annahme von Bitcoin als zweite Form des gesetzlichen Zahlungsmittels verbunden sind, und es könnte die Verhandlungen mit dem IWF gefährden.“

BIZ steht dem Bitcoin als Währung in El Salvador kritisch gegenüber

Der IWF hatte sich hierzu bereits geäußert und sieht Risiken in der Einführung. Wirtschaftlich sowie rechtlich sei eine Prüfung der Situation notwendig. Man erklärte, dass eine ausführliche Analyse folgen wird. Auch die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat sich kritisch gegenüber der Einführung des Bitcoins als Währung in El Salvador geäußert.

Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel sei ein interessantes Experiment, so Benoit Coeure, Leiter des Technologiezentrums der BIZ. Allerdings sehe er den Bitcoin als spekulativen Vermögenswert – daher sei der Bitcoin nicht als Zahlungsmittel geeignet.

Adoptionswelle in Lateinamerika?

Die Mitteilung von El Salvadors Präsident, Nayib Bukele, während der Bitcoin Konferenz 2021 in Miami sorgte für Euphorie in der Kryptogemeinde. Den Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel nutzen zu können, war lange Zeit ein großer Wunsch. Nun wird dies im ersten Land der Welt zur Realität.

Auch aus anderen lateinamerikanischen Ländern häufen sich Meldungen, die eine Adoption des Bitcoins für möglich halten. So gab es zuletzt ebenfalls gute Nachrichten aus Paraguay. Mexico und Panama hatten sich zuletzt ebenfalls positiv über den Bitcoin geäußert. Man wollte einen rechtlichen Rahmen für die Nutzung festlegen. 

In diesen Ländern wird sicherlich mit noch größerem Interesse verfolgt, wie sich der Bitcoin als Währung in El Salvador auswirkt. Sollten sich positive Anzeichen bemerkbar machen, ist mit weiteren Ländern aus Lateinamerika zu rechnen, die diesen Weg einschlagen könnten.


Bitcoin in El Salvador: JPMorgan sieht keine wirtschaftlichen Auswirkungen erschien zuerst auf CryptoMonday – Decoding Blockchain

Original source: https://cryptomonday.de/bitcoin-in-el-salvador-jpmorgan-sieht-keine-wirtschaftlichen-auswirkungen/

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