Uniswap dynamischer, als die 3-Milliarden-Dollar-Marke überschritten wurde

Uniswap ist scheinbar wieder auf Kurs, nachdem es zum ersten Mal seit November 3 Milliarden US-Dollar an Liquidität überschritt

Das dezentrale On-Chain-Protokoll verfügt laut offiziellen Statistiken von Uniswap derzeit über eine Liquidität in Höhe von 3,21 Milliarden US-Dollar. Zu Beginn der Woche gab es Anzeichen, dass 3 Milliarden US-Dollar erreicht wurden. Gestern wurde diese Marke überschritten. Das Handelsvolumen liegt bei 655,3 Mio. USD – ein Anstieg um 21 % in den letzten 24 Stunden.

Uniswaps-Gesamtliquidität. Quelle: Uniswap

Das letzte Mal, dass Uniswap ein solches Hoch erreichte, war im November letzten Jahres, bevor nach dem Farming-Ende ein Rückgang auftrat. Das Projekt war damals das weltweit führende im DeFi-Sektor und das erste mit einem Gesamtwert von mehr als 3 Milliarden US-Dollar. Die damalige Liquidität führte zu einer Marktdominanz von 23,22 %.

Uniswap begann mit dem „Blutungswert“, als sich das Ende des Farmings ohne solide Anleitung und Klärung näherte. Das Protokoll büßte den größten Teil des Wertes ein, den es in den Monaten zuvor gewonnen hatte. Die aktuellen Aussichten sind ganz anders.

Es ist zwar immer noch das Top-DEX, insgesamt aber liegt es insgesamt hinter den Lending-Protokollen Maker und Aave zurück. Es ist erwähnenswert, dass Uniswap diesen Meilenstein ohne aktive Anreizprogramme erreicht hat. Die dezentrale Börse soll daran arbeiten, neue Anreize zu schaffen.

Zwei Mitglieder der Protokollgemeinschaft Coopahtroopa und MonetSupply unterbreiteten einen Vorschlag für das künftige Anreizprogramm. Gemäß ihrem Vorschlag wird die monatliche Zuweisung von Anreizen von 10 auf 5 Millionen UNI reduziert werden. Dies wird dann in unterschiedlichen Anteilen auf vier verschiedene Pools verteilt.

WBTC/ETH hätte die höchste Allokation, d. H. 1,67 Mio. UNI/Monat. Gefolgt von USDC/ETH und USDT/ETH – beide mit 1,25 Mio. UNI/Monat. Der letzte Pool DAI/ETH wird eine Zuweisung von 0,83 Mio. UNI/Monat haben. Der Vorschlag muss jedoch noch weiter vorangetrieben werden, nachdem die ersten beiden Genehmigungsphasen überstanden sind.

Es ist nicht klar, warum der Prozess ins Stocken geraten ist oder ob er erneut geprüft und als formeller Governance-Vorschlag eingereicht wird, nachdem die Uniswap-Liquidität gestiegen ist. Nutzer warten auf das mit Spannung erwartete Uniswap V3. Das einzige andere große Ereignis rund um die DEX ist das Uniswap Grants-Programm, das Ende Dezember offiziell startete. Interessanterweise ist das Programm der erste Governance-Vorschlag, der das Quorum-Kriterium erfüllt und genehmigt wird.

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„Ungemütlicher wurde, dass ich nicht nur Emails erhalten habe, sondern auch SMS und, vor allem, Anrufe.“

In letzter Zeit erhalten immer mehr Bitcoiner unerwünschte Anrufe aus Großbritannien, Österreich, Brasilien oder Deutschland. Dies ist eine der unangenehmen Folgen des Ledger-Leaks, bei dem die privaten Daten von 270.000 Bitcoin-Usern veröffentlicht wurden. Wir haben uns umgehört, wie sehr die deutsche Krypto-Szene betroffen ist – und spekulieren, wie es dazu kommen konnte.

Spam-Emails gehören mittlerweile zum Alltag. Wenn man die eigene Email-Adresse nicht selbst im Netz veröffentlicht hat, gab es sicherlich mal einen Hack des Providers oder eines Shops, bei dem man sie eingereicht hat. Die meisten Internetuser haben daher mittlerweile gelernt, Mails zu löschen, wenn sie ankündigen, dass man eine Menge Geld gewonnen habe, bei einer Transaktion mithelfen solle oder beim Ansehen von schmutzigen Pornos erwischt wurde.

Der Ledger-Hack im vergangenen Jahr hat das Spiel jedoch auf ein neues Level gebracht. Im Sommer vergangenen Jahres wurde die Kundendatenbank des französischen Herstellers von Hardware-Wallets gehackt. In ihr waren nicht nur die Email-Adressen von rund 270.000 Kunden, sondern auch deren Postanschrift und Telefonnummer.

Kurz vor Weihnachten haben die Hacker nun diese Datenbank in einem Darknet-Forum „gedumpt“, also einfach so veröffentlicht. Warum sie das getan haben, ist weiterhin ein Rätsel. Fakt ist aber, dass mit diesem Zug Kriminelle und Hacker Zugriff erhielten auf die privaten Daten von rund 270.000 Besitzern von Bitcoins und anderen Kryptowährungen.

Die Ledger-Wallet ist günstig und extrem beliebt, weshalb so gut wie jeder, der sich mit Bitcoins und anderen Kryptowährungen beschäftigt, ein Exemplar besitzt. Nach einer kurzen Fage in der deutschen Kryptoszene auf Twitter meldeten sich innerhalb einiger Stunden etwa 20 Leute bei mir, die von dem Hack betroffen sind, daneben kenne ich weitere 5 Personen, und in einem Thread im Coinforum melden sich auch zahlreiche Opfer zu Wort. Das dürfte nur die Spitze des Eisbergs sein. So gut wie jeder besitzt eben eine Ledger-Wallet.

Von denen, die eine Ledger-Wallet haben, sind die meisten, aber nicht alle betroffen. Warum das so ist, ist nicht genau bekannt; es wird spekuliert, dass es mit dem Zeitpunkt des Kaufs zusammenhängt. So sind mir etwa Leute bekannt, die 2017 oder 2018 eine Ledger gekauft haben, ohne nach dem Leak belästigt zu werden. Soweit ich weiß, sind die Datenbanken, die veröffentlicht wurde, aber vollständig, weshalb diese Erklärung nicht viel Sinn ergibt. Vielleicht ist es einfach nur Zufall? Pech und Glück?

Mails und Anrufe

Schon im Sommer begann eine ausgefeilte Phishing-Mail herumzugehen: Angeblich informierte Ledger über einen Sicherheitsvorfall und forderte den User auf, eine neue Version der Wallet herunterzuladen. Die Mail war gut gefälscht, lediglich ein Blick auf den Absender zeigte, dass sie nicht von „ledger.com“ kam, sondern von „legder.com“.

Seitdem die Daten veröffentlicht wurden, hat sich die Frequenz dieser Mails vervielfacht: Fluten von Spam-Mails, mit Angeboten zu Kryptowährungen, Lottogewinnen, reichen Erben, Königinnen aus Nigeria und so weiter. Wer eine Ledger-Wallet hat, hat hoffentlich einen guten Spam-Filter.

Gefährlicher sind jedoch die Mails, die so tun, als wären sie von Ledger, und die dazu noch das Sicherheitsbedürfnis des Users gegen diesen wenden: So kopieren Betrüger Mails, die Ledger tatsächlich versendet hat, ändern darin aber natürlich einen Link; oder sie informieren den User über unbefugte Logins oder ausgehende Transaktionen. Und natürlich versuchen Hacker auch, in die Mail-Konten der User einzudringen. Ein Betroffener erzählte mir, dass es seit der Veröffentlichung der Daten jede Woche 100 Versuche gibt, sein Email-Passwort zu erraten.

Aber die Mails selbst sind nur das geringste Übel. „Ungemütlicher wurde es natürlich dadurch, dass ich nicht nur Emails erhalten habe, sondern auch SMS und, vor allem, Anrufe“, erzählt ein vom Leak Betroffener. Er erhielt mehrere SMS, die beispielsweise den Start von „Ledger DeFi“ ankündigten und LGR-Token versprachen, Infos über unbefugte Logins, und ein Alarm darüber, dass vom Ledger-Konto Bitcoins abgebucht wurden.

Am beunruhigendsten waren aber die Anrufe, die dann folgten. „Das geht ein bißchen tiefer, wenn man plötzlich mit einer echten Person redet.“ Die Anrufe kamen von Festnetzapparaten aus Bonn und Berlin. „Ich wollte wissen, was dahintersteckt und habe Fragen gestellt, ohne dass ich selbst etwas bestätigt habe, weder wie ich heiße noch dass ich etwas mit Kryptowährungen zu tun habe.“ Doch er fand nur heraus, dass sich die Anrufer als jemand von einer Trading-Börse ausgaben; als sie bemerkten, dass sie nichts erreichen würden, legten sie rasch auf.

Eine der erstaunlichsten Facetten der Ledger-Hacks ist, wie viele kriminelle Organisation offenbar versuchen, die Daten auszunutzen. So habe ich in der kurzen Umfrage erfahren, dass die meisten Betroffenen auch von Anrufen belästigt werden, allerdings von vielen unterschiedlichen Telefonnummern: Handynummern aus Deutschland, Festnetznummern aus Österreich, oft aus Großbritannien, manchmal aus Brasilien und manchmal aus Spanien. Manche Anrufer geben sich wie im Fall oben als Tradingplattform aus, andere legen sofort auf, nachdem man sich meldet, so, als wollten sie nur prüfen, ob die Nummer aktiv ist. Die Frequenz der Anrufe variiert dabei stark: Manche berichten von mehr als 10 Anrufen am Tag, andere von nur wenigen Anrufen insgesamt.

Die meisten Bitcoiner, von denen ich weiß, wimmeln solche Anrufe sofort ab, wenn sie überhaupt rangehen. Daher habe ich keine Infos dazu, welches Geschäftsmodell hinter den Anrufen steckt. Eventuell versuchen sie, die Kontonummer der Betroffenen herauszufinden, um dann per Lastschrift Geld abzubuchen.

Einen Bericht habe ich auch über eine SMS, die auf ein abgeschlossenes Abo hinweist und eventuell versucht, einen dazu zu bringen, eine Art Zahlungseinzug zu erlauben. Dies trat bisher nur einmal auf, was erneut auf die vielen Facetten der Nutzung der Daten hinweist.

Nervtötend bis bedrohlich

Für viele Bitcoiner werden diese Anrufe und Mails langsam zu einer Belästigung. Einige haben sich eine neue Handynummer zugelegt. Andere denken darüber nach, geben die gewohnte und vertraute Nummer aber nur ungern auf und fürchten, danach von alten Bekannten nicht mehr erreichbar zu sein. In manchen Fällen kann man die Telefonnummern, von denen man belästigt wird, gut blockieren, in anderen sind es so viele, dass man kaum mehr hinterherkommt.

Viele haben sich neue Mailaccounts zugelegt. Manche sind nur genervt, andere etwas beängstigt und sorgen sich etwa vor Sim-Swaps. Nicht jeder ist ein Sicherheitsexperte, aber nach den Ledger-Leaks hat jeder einen Grund, sich um seine Sicherheit sorgen.

Im englischsprachigen Reddit-Forum r/ledgerwalletleaks werden Sim-Swaps zunehmend diskutiert. Der Angreifer versucht dabei, beim Mobilfunkanbieter die Sim-Karte für die Telefonnummer ersetzen zu lassen, was es ihm erlaubt, mit der Nummer SMS zu empfangen und zu versenden. Die Kenntnis des Namens und der Postanschrift sind selbstveständlich von großem Vorteil, wenn man sich für jemand anderes ausgibt. Gerade wenn man durch eine SMS die 2-Faktor-Autorisierung nutzt, um sich bei Banken und Börsen anzumelden, kann ein Sim-Swap schlimme Konsequenzen nach sich ziehen.

Auf Reddit wird empfohlen, sich beim Mobilfunkanbieter eine PIN geben zu lassen, welche für alle Änderungen in Bezug zur Sim-Karte notwendig ist. Bisher scheint es relativ wenige Sim-Swaps von Ledger-Besitzern zu geben, auf Reddit werden allerdings einige erwähnt.

Aber jenseits der Sim-Swaps lauert eine weitere Bedrohung, die noch gruseliger ist: „Ein anderes Thema ist die Befürchtung von realen Attacken, da ja auch die Wohnadresse geleakt wurde,“ schrieb mir jemand. „Hier bin ich immer noch am schauen, wie ich mich und die Familie bestmöglich schützen kann. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit nicht sehr hoch ist.“ Ähnlich ein anderer Betroffener: „Viel mehr Sorgen [als die Mails] bereitet mir das Wissen darüber, dass meine Adresse ebenfalls dabei ist. Mit Familie macht das schon mehr Kopfzerbrechen.“

Aus englischsprachigen Foren sind Mails bekannt, in denen die Postadresse genannt und gedroht wird, einen unangenehmen Besuch zu erhalten, falls man nicht einen bestimmten Betrag in Bitcoin bezahlt. Solche Mails weisen nicht unbedingt auf eine echte Gefahr hin, sind aber doch sehr beunruhigend.

Bisher ist mir nicht bekannt, dass in der deutschen Bitcoin-Szene jemand aufgrund des Ledger-Hacks mit Gewalt bedroht wurde. Mein oben erwähnter Gesprächspartner macht sich deswegen wenig Sorgen: „Es gibt mehr als 200.000 Namen in der Datenbank, und nicht jeder davon ist automatisch reich. Wenn jemand wirklich so kriminell ist, dass er zu jemandem nach Hause fährt, kann er gleich in ein Viertel gehen, in dem reiche Leute wohnen. Ich denke, eine SMS ist schnell versendet, aber ein Besuch – da ist die Hemmschwelle um ein Vielfaches größer.“

Dennoch werden Betrugsanrufe und Spammails natürlich noch unangenehmer, wenn man weiß, dass diejenigen, die versuchen, einen abzuziehen, auch wissen, wo man wohnt. Wer seit der Bestellung eines Ledgers umgezogen ist, wird sich vermutlich sicherer fühlen.

Wie konnte das geschehen?

Viele fragen sich zurecht, wie das passieren konnte. Gerade ein Unternehmen wie Ledger, das Hardware-Wallets herstellt, die die privaten Schlüssel um jeden Preis vom Internet trennen – gerade ein solches Unternehmen wird gehackt, und gerade bei einem solchen Unternehmen erbeuten die Hacker eine Datenbank, in der die kompletten Kundendaten stehen. Wer wenn nicht Ledger sollte wissen, wie man sich vor einem solchen Vorfall schützt?

Jedem, der ein wenig über das Thema nachdenkt, fallen Dutzende Methoden ein, wie dies zu verhindern gewesen wäre: Ledger könnte die privaten Daten nach der Auslieferung löschen. Es gibt keinen Grund, weshalb das Unternehmen die Adresse und die Telefonnummer nun noch braucht – falls es die Telefonnummer jemals benötigt hat. Und falls die Aufsicht oder das Finanzamt Ledger zwingt, die Adressen zu behalten – warum speichert es sie dann nicht offline, so, wie die privaten Schlüssel für Bitcoins? Oder warum verschlüsselt Ledger sie nicht wenigstens so, dass der zum Entschlüsseln benötigte Schlüssel offline liegt?

Die französische Firma warnt ihre Kunden vor Phishing-Mails und dokumentiert ihr bekannte Spam-Kampagnen. Nachdem sie zunächst eher defensiv mit dem Hack umging, hoffend, dass er nicht so viel Staub aufwirbeln wird, beginnt sie nun, transparenter zu agieren. Sie entschuldigt sich bei den Kunden, weist darauf hin, niemals den Seed irgendwo einzugeben und warnt vor Mails, die aussehen, als kämen sie von Ledger.

Wie es jedoch geschehen konnte, dass alle Daten in einer Datenbank mit Verbindung zum Netz lagen, erklärte die Firma meines Wissens jedoch bislang nicht. Es könnte daran liegen, dass Ledger keinen eigenen Shop verwendet, sondern den Drittanbieter Shopify; im vergangenen Jahren haben zwei Angestellte von Shopify die Kundendaten von 200 Online-Händlern gestohlen.

Das führt zu einer etwas ironisch-tragischen Situation. Der Hersteller von Hardware-Wallets, die private Schlüssel um jeden Preis vom Internet und jeder anderen Partei fernhalten, vertraut die privaten Daten seiner Kunden einer unsicheren dritten Partei an. „Ich denke das Problem war“ erzählt einer der Betroffenen, „dass sich Ledger als ein Online-Shop verstanden hat, der etwas verkauft, anstatt wie eine Bank. Banken schützen die Kundendaten ja ebenso wie Guthaben, das sollte ein Händler von Hardware-Wallets auch tun.“

Die Ledger-Leaks könnten ein Warnschuss für die ganze Branche sein, Kundendaten nicht länger wie andere Online-Shop zu behandeln. „Andere Anbieter reagieren jetzt auch darauf, etwa ColdCard, die sind aus Kanada. Sie müssen etwa die Email-Adresse behalten, löschen künftig aber rasch die Postadressen und Telefonnummern. Aber das sie es erst jetzt machen, zeigt mir, dass es bei ihnen ebenso passieren konnte wie bei Ledger.“ Vielleicht haben die Leaks so auch etwas Gutes – was für die Betroffenen freilich kaum ein Trost sein drüfte.

Original source: https://bitcoinblog.de/2021/01/13/ungemutlicher-wurde-dass-ich-nicht-nur-emails-erhalten-habe-sondern-auch-sms-und-vor-allem-anrufe/

Binance: Keine Trading Gebühren bei Bitcoin-Kauf bis 31.03.2021

Die beliebte und weltweit größte Kryptobörse Binance hat ihre Aktion für das gebührenfreie Handeln von Euro und Tron-Märkte bis Ende März 2021 verlängert. Die Verlängerung kommt mit einer weiteren interessanten Verlängerung einher, die es dir in der Summe erlaubt gebührenfrei Bitcoin oder andere Kryptowährungen mit Euro zu kaufen (inkl. kostenfreie Euro-Einzahlung).

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Es gibt zwei Voraussetzungen, um Bitcoin kostenlos auf Binance zu kaufen. Erstens, sind nur Euro und Tron-Handelspaare in der Aktion enthalten. Folgende Handelspaare sind dies nach Binance:

ADA/EUR, BCH/EUR, BNB/EUR, BTC/EUR, DOT/EUR, ETH/EUR, LINK/EUR, LTC/EUR, SXP/EUR, XLM/EUR, XRP/EUR, YFI/EUR, EUR/BUSD, EUR/USDT & AVAX/TRY, BNB/TRY, BTC/TRY, BUSD/TRY, ETH/TRY, LINK/TRY, SXP/TRY, TRX/TRY, USDT/TRY, XRP/TRY

Zweitens musst du als Maker agieren. Taker handeln nicht kostenlos.

Was ist ein Maker?

Ein Maker führt dem Markt Liquidität zu. Dies geschieht zum Beispiel über Limit Orders.

Bei Binance angemeldet (Hier kannst du dich bei Binance kostenlos registrieren) musst du unter Traden auf Klassisch oder Fortgeschritten gehen und z.B. eine Limit Order platzieren. Die Order muss über bzw. unter dem aktuellen Marktpreis liegen. Wenn die Order im Orderbuch erscheinst, hast du erfolgreich die Limit Order platziert.

Eine gute Aktion von Binance, um Gebühren beim Kauf von Bitcoin und anderen Kryptowährungen zu sparen.

Mehr über Binance

Falls du mehr über die Kryptobörse wissen willst, findest du hier ein detailliertes Review über Binance oder hier ein kurzes Video.

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Bitcoin Kurs rutscht unter 35.000$, nachdem Biden ein 1,9 Billionen-Konjunkturprogramm vorstellte

Abbildung des US-Dollars der abbrennt, Kryptowährung

Positive Reaktionen auf ein 1,9-Billionen-Dollar Konjunkturpaket ließen heute den Bitcoin Kurs abrutschen.

Der Bitcoin Kurs fiel am heutigen 15. Januar kurz unter die 35.000$-Marke, nachdem ein scheinbar erstarkter US-Dollars Druck auf die größte Kryptowährung der Welt ausübte. Der Preis von BTC fand allerdings bei 34.300$ ein Unterstützungsniveau, dass den plötzlichen Fall etwas abfedern lies. Zum Zeitpunkt des Schreibens handelt der Bitcoin Kurs dadurch bei einem Preis von knapp 36.000$.

Bitcoin Kurs Chart, Stand 15.01.2021
BTC/USD Handelspaar auf dem 4H-Chart. Quelle: Tradingview

Aktuelle Bybit Aktion für Neueinzahler

Bitcoin Kurs Einbruch bringt wieder die 30.000$ ins Spiel

Erst gestern war es dem Bitcoin Kurs möglich erneut die 40.000$ anzutesten, was ein bullisches Szenario in Form der Fortsetzung des Aufwärtstrends wahrscheinlicher machte. Doch heute bewies Bitcoin einmal mehr, dass man sich bei ihm seiner Sache niemals zu sicher sein sollte.

So hat der heutige Einbruch ein mögliches bearisches Szenario wieder ins Spiel gebracht und der Bitcoin Kurs handelt erneut in einem Korridor, der sich zu Beginn der Woche ausgebildet hatte. Dieser hat aktuell die 30.000$ als Unter- und 40.000$ als Obergrenze.

Doch auch wenn dieser Abrutsch erneut für Unsicherheit am Markt sorgt, ist er gleichzeitig auch gesund. So bemerkte Michaël van de Poppe in einer Reihe von Tweets, dass die Bitcoin Kurs Konsolidierung sehr gesund für den Markt ist, nachdem wir Zeuge der massiven Impulsbewegung auf 41.500$ waren.

Kurz gesagt, ist dies nicht zwingend ein schlechtes Zeichen für die BTC Bullen am Markt und langfristig, so sind sich eigentlich alle einig, kann es für die Nummer 1 der Kryptowährungen nur bergauf gehen.

Halving-Analyse bietet Aussicht auf 7x

Der erneute Abschwung vom Bitcoin Kurs fiel mit einem Aufschwung des US-Dollar-Währungsindex (DXY) zusammen, der auf den Schultern des 1,9 Billionen Dollar schweren Konjunkturprogramms des designierten Präsidenten Joe Biden steht. Trotz der Schwere dieser US Dollar Angebotsausweitung schienen die Märkte positiv auf die Pläne zu reagieren, was den DXY auf Kosten von Bitcoin, zu dem er typischerweise eine inverse Korrelation aufweist, nach oben führte.

Analyst Joseph Young fasste die Ereignisse wie folgt zusammen:

Der Dollar bricht auf mehreren Zeitrahmen aus. Eine ziemlich starke Erholung an einem mehrmonatigen Unterstützungsbereich. Einige argumentieren, dass dies schlecht für Bitcoin, Gold und Risiko-Assets ist […].

Young merkte zudem an, dass an den Derivatemärkten Investoren, die „den Dip kaufen“, für zusätzliches Kopfzerbrechen sorgten, was die Aussichten auf eine Erleichterungsrallye dämpfen könnte.

Zoomen wir jedoch heraus, hat der Bitcoin Kurs im Vergleich zu früheren Bullenzyklen bislang underperformt, sodass die wenigsten glauben, dass trotz möglicher Korrektur die 42.000$ bereits das Ende der Fahnenstange gewesen sind. Laut der On-Chain-Analytik-Ressource Ecoinometrics lässt dieser Umstand auf weitere signifikante Preisanstiege bei BTC hoffen.

Dieser Bullenmarkt hört nicht bei 40k$ auf,

kommentierte Ecoinmetrics in ihrem Tweet und gaben in einer Grafik Aussicht auf das, was ihrer Meinung noch folgen könnte.

Grafik zum möglichen Bitcoin Kurs Verlauf nach dem 3. Halving
Möglicher Bitcoin Kurs Verlauf nach dem 3. Halving. Quelle: Twitter, Ecoinmetrics

Weiter hieß es:

Vom Wachstum der vorherigen Zyklen haben wir immer noch ein 7-faches Aufwärtspotenzial.

Bitcoin und weitere Kryptos zu handeln

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Bitcoin Kurs rutscht unter 35.000$, nachdem Biden ein 1,9 Billionen-Konjunkturprogramm vorstellte erschien zuerst auf CryptoMonday – Decoding Blockchain

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Krypto Magazin auf phore.io

Buy and Sell your way Phore ist einer der ersten echten dezentralen Marktplätze für die Blockchain. Wir hatten vor wenigen Tagen einen Zoom Call mit einem Teil des Phore Teams und konnten uns sehr gut austauschen. Das auf den ersten Blick sehr technisch wirkende Projekt ist aus unserer Sicht spannend und ein Beispiel für Innovation… Artikel ansehen

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Powell gibt Update zum CBDC-Start der US-Notenbank

Jerome Powell, Vorsitzender der US-Notenbank, sagte, das Ministerium plane keinen baldigen CBDC-Start

Powell stellte fest, die Fed verfolge bei den digitalen Währungen der Zentralbank (CBDCs) einen langsamen, aber sicheren Ansatz, da diese das Monopol des US-Dollars gefährden könnten. In einem gestern von der Princeton University veranstalteten Webinar fügte der Fed-Vorsitzende hinzu, es gebe keine Eile, eine digitale Währung im Land zu liefern.

Wir verspüren keinen Drang oder müssen der Erste sein. Wir […] haben bereits einen First-Mover-Vorteil, weil [der US-Dollar] die Reservewährung ist.“

Er gab eine Schätzung von „Jahren statt Monaten“ für die Entwicklung und Einführung einer digitalen Währung der Federal Reserve aus. Powell gab bekannt, die Fed sei immer noch stark in die Technologie investiert und versuche, Lösungen für die verschiedenen Herausforderungen zu finden, die eine digitale Währung mit sich bringt.

Wir werden uns alles sehr, sehr genau ansehen. Wir sind entschlossen, dies eher richtig als voreilig zu tun, und es wird einige Zeit dauern – gemessen eher in Jahren als Monaten.“

Powell erklärte zudem, dass die Entwicklung einer CBDC die Einbeziehung von Teilnehmern des Finanzsektors, gewählten Vertretern und der Öffentlichkeit verlangen werde. Er behauptete, es sei notwendig, die guten und schlechten Seiten einer digitalen Währung sowie ihre möglichen Anwendungsfälle zu verstehen.

Zum Thema Stablecoin bezeichnete Powell die Fortschritte bei Stablecoins als Priorität für die Abteilung.

Das war also ein Fokus auf hoher Ebene. Und es wird auch weiterhin einen Fokus auf hoher Ebene geben, da sie über Nacht systemrelevant werden könnten und wir nicht wissen, wie wir mit diesen Risiken umgehen sollen; und die Öffentlichkeit wird dies erwarten und hat das Recht, dies zu erwarten“, sagte der Fed-Vorsitzende. „Das ist also etwas, woran wir mit unseren Kollegen weltweit gearbeitet haben, dies wird auch so weitergehen. Dies hat sehr hohe Priorität“.

Es ist kaum einen Monat her, seit die beim Finanzministerium angesiedelte Arbeitsgruppe für Finanzmärkte einen Bericht erstellt hat, in dem die Beschränkung von Stablecoins mit mehreren Währungen empfohlen wird. Powells Kommentare spiegelten die Haltung des Fed-Gouverneurs gegenüber Stablecoins wider. Im August letzten Jahres sagte der Gouverneur, dass Stablecoins „Fragen zu rechtlichen und regulatorischen Schutzmaßnahmen, finanzieller Stabilität und der angemessenen Rolle von privatem Geld“ aufwerfen.

Powell bekräftigte die Bedeutung der Regulierung von Stablecoins und sagte: „Es besteht eindeutig Bedarf und wir haben uns, wie Sie wissen, sehr auf bessere regulatorische Antworten insbesondere für potenzielle globale Stablecoins konzentriert.“

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$40K sind nur der Anfang – Analyst: Bitcoin entwickelt sich zur weltweit genutzten Währung

Coincierge.de – Aktuelle Krypto-News

Er hält Bitcoin für das beste monetäre System der Welt und glaubt, dass schlussendlich JEDER Bitcoin besitzen wird – von Privatpersonen bis hin zu Unternehmen und Zentralbanken. In einem neuen Interview spricht Bitcoin-Bulle und Hedge-Fonds-Manager Anthony Pompliano nun darüber, wie der Coin Nummer 1 sich auf seinem Weg zur weltweit genutzten Digi-Währung entwickeln wird. Schon […]

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Das Tether-Komplott: FUD oder Fakt?

Die Tether-Dollar sind für die Kryptomärkte wichtiger denn je. Man könnte sagen: Die Kryptomärkte hängen an ihnen wie am seidenen Faden — und sie über jenen wie ein Damoklesschwert. Gerüchte behaupten, dass die Tether-Dollar aus heißer Luft gemacht werden, um die Kryptopreise nach oben zu manipulieren. Ist da etwas dran? Wir fassen die Vorwürfe zusammen und schauen, was zwei Tether-Mitarbeiter zu sagen haben, die sich jüngst in einem Podcast dazu geäußert haben.

In den letzten Wochen tauchten wieder vermehrt kritische Fragen zu den Tether-Dollar auf. Die Tether-Dollar (USDT) werden von der Firma Tether herausgegeben und angeblich durch Dollar auf einem Bankkonto gedeckt. Diese Tether-Dollar sind Token auf mehreren Blockchains, früher vor allem Bitcoin, heute überwiegend Ethereum.

Seit Ende 2017 steigt der Bedarf nach dem Stablecoin rasant. Auf so gut wie allen großen internationalen Krypto-Börsen haben die USDT die klassischen Dollar verdrängt; mittlerweile sind die Tether-Dollar noch vor Bitcoin die am meisten gehandelte Währung auf den Krypto-Märkten. Aus den 1,5 Milliarden USDT, die es Anfang 2018 gab, sind mittlerweile mehr als 24 Milliarden geworden.

Die Marktkapitalisierung in Dollar entspricht bei Tether der Anzahl der herausgegebenen Tether-Dollar: Mittlerweile mehr als 24 Milliarden. Quelle: CoinPaprika

Die Tether-Dollar haben sich so fest in den Kryptomarkt eingefressen, dass es schwierig ist, zu ihnen einen neutralen Standpunkt einzunehmen. Für die einen sind sie sinnvolle Instrumente, die es ermöglichen, Kryptowährungen gegen Dollar zu handeln, ohne sich auf die vielen technischen und regulatorischen Probleme und Mittelsmänner einzulassen, die Dollar auf der Bank mit sich bringen. Börsen brauchen kein Bankkonto mehr, um Dollar-Paare anzubieten, User kein Konto bei einer Dollar-Bank, um Dollar einzuzahlen, Überweisungen brauchen nicht Tage, sondern Minuten, und auch die DeFi-Apps können die USDT benutzen. Tether-Dollar sind spitze.

Der Tether-Verdacht

Für viele andere, darunter vor allem Bitcoin-Kritiker, sind die Tether-Dollar dagegen nackter Betrug. Da diese Vorwürfe die Diskussion beherrschen, versuche ich sie kurz zusammenzufassen. Insgesamt ist die Situation rund um Tether labyrinthisch verworren.

Der übliche Vorwurf lautet, dass Tether die Dollar aus heißer Luft erzeuge, also ohne Deckung durch echte Dollar, sie dann an die Börse Bitfinex schicke – welche personell eng mit Tether verwoben ist – um dort mit ihnen die Preise für Bitcoin nach oben zu manipulieren. Als Beleg für diesen Verdacht hält meist eine Koinzidenz zwischen der Entstehung neuer Tether-Dollar und dem Anstieg des Preises her: Kurz nachdem neue Dollar entstehen steigt der Preis. Dies allerdings kann auch daran liegen, dass Tether gekauft und erzeugt werden, um Bitcoins zu handeln bzw. um Dollar ins Ökosystem zu schleusen. Die Koinzidenz wäre so weder Betrug noch Zufall, sondern unvermeidbar.

Es gibt eine Fülle an Theorien dazu, wie die Tether-Dollar die Märkte manipulieren. Diese behaupten etwa auch, dass die Tether-Dollar auf der Börse Bitfinex den Kurs nicht nur durch Käufe manipulieren, sondern auch durch Spoofing und Wash Trading. Eine Studie von Ökonomen kommt zum Schluss, dass die USDT tatsächlich benutzt wurden, um die Preise Ende 2017 zu manipulieren. Allerdings schließt auch sie die Gegenerklärung nicht aus, dass die Tether schlicht geschöpft wurden, um Bitoins zu kaufen. Dennoch wurde die Kurzstudie Mitte 2019 zur Grundlage für eine Sammelklage, in der Investoren in Bitcoin und Altcoins die Firmen Tether und Bitfinex dafür zu verklagen, durch die Marktmanipulation Anleger in die Irre geführt zu haben. Zugleich beginnt auch die Staatsanwaltschaft von New York gegen Tether zu ermitteln.

Neben dem Vorwurf der Marktmanipulation wird immer wieder beklagt, dass Tether kein unabhängiges Audit vorweisen kann, das die Dollar-Guthaben auf einem Bankkonto bestätigt. Tether hat auf diese Vorwürfe mit einem Audit einer Anwaltskanzlei reagiert, das viele für unzureichend halten. Mit ein Grund für die Schwierigkeit, ein Audit der Kontoguthaben zu bekommen, könnte darin liegen, dass Tether in der Vergangenheit oft die Bank gewechselt hat, und dass die Partnerbank(en) ungern in der Öffentlichkeit stehen. Mit mehreren Partnerbanken, etwa Crypto Capital und einer polnischen Bank, begab sich Tether in dubiose Gesellschaft, die im Falle der polnischen Bank den Stablecoin sogar in die Nähe kolumbianischer Drogenkartelle führte. Erschwerend kam hinzu, dass die US-Regierung rund 850 Millionen Dollar beschlagnahmte, die auf einem Konto von Tether bzw. Bitfinex lagen.

Bitcoin-Kritiker sind Tether-Kritiker

Vertrauenserweckend ist das nicht gerade, oder? Für viele Bitcoin-Kritiker, etwa die Journalisten Amy Castor und David Gerard, sitzen die Tether-Dollar im Zentrum des Betrugs, der Kryptowährungen für sie im Generellen sind. Die Blogs von Amy und Gerard sind regelrecht besessen von Tether.

Amy zitiert Nouriel Roubini, einen altbewährter Bitcoin-Kritiker, der desto rabiater wird, je höher der Bitcoin-Kurs steigt: „Ich bleibe dabei: Je höher die Blase steigt, desto tiefer wird der Sturz, wenn die kriminelle Tether-Manipulation zusammenfällt und die von Kaufpanik getriebenen privaten / institutionellen Looser so heftig verbrannt werden wie 2018.“

Am scharfzüngigsten kritisiert aber wieder einmal David Gerard den Stablecoin: „Ich habe angenommen, dass die Guillotine schon im Dezember 2017 auf Tether fällt. Aber diese Leute sind extrem geschickt darin, den Fall immer um einen weiteren Tag zu verschieben.“ Zum aktuellen Preisaufwind meint er, dass „eine steigende Menge an Tether notwendig ist, um das zu schaffen. Wir haben gerade zwanzig Milliarden angebliche Dollar in Tether überschritten, das sind 16 Milliarden mehr als im März 2020. Wenn du denkst, das sei nachhaltig, bist du ein Idiot.“

Die Tether-Problematik gehe weit über die Trader hinaus. „Jeder, der durch Krypto Geld macht – nicht nur durch Bitcoin, sondern durch alles, was mit Krypto zu tun hat – ist sich schmerzhaft bewusst, dass er Tether benötigt, um den Markt weiterhin zu pumpen.“ Die große Frage sei, „wodurch sind alle diese Tether gedeckt?“ Einst habe Tether behauptet, sie seien durch Dollar in einem Bankkonto gedeckt. „Dies erwies sich als falsch – nun sind Tether also durch Dollar gedeckt, oder vielleicht durch Bitcoin, oder vielleicht Darlehen, oder auch heiße Luft.“

So sehr es zu schätzen ist, dass Leute kritisch auf Bitcoin und Krypto schauen – die ständigen Attacken von Amy, Gerard, Roubini und anderen wirken langsam leicht verzweifelt: Sie sagen den Untergang von Tether schon fast so lange voraus, wie den von Bitcoin; weder das eine noch das andere trifft ein, ganz im Gegenteil: Bitcoin wird mehr und mehr wert. Die Tether-Theorie vom ungedeckten Geld, das den Markt manipuliert, scheint mehr und mehr dazu zu dienen, die Augen vor der unangenehmen Tatsache zu verdecken, dass man unrecht hatte – dass Bitcoin kein Witz ist, dem sich die Geschichte mit Gelächter entledigt, sondern ein ernstzunehmendes Phänomen, das mittlerweile mehr und mehr Banken und Unternehmen begeistert.

Exkurs: Big Blocker und Tether

Zum Teil kommen die Vorwürfe aus der Community selbst, insbesondere von den Anhängern von Bitcoin Cash (BCH) und Bitcoin SV (BSV). Die Geschichte ist komplex und reicht weit zurück. Kurz gesagt brach Bitcoin (BTC) kurz nach der Bitcoin-Cash-Fork ein, und es sah für einen Moment so aus, als habe BCH eine Chance, BTC zu überholen. Dann plötzlich strömten hunderte Millionen Tether-Dollar auf den Markt, und der Bitcoin-Kurs sprang im selben Moment nach oben und ließ BCH weit zurück. Da die Börse Bitfinex – die ja personell eng mit Tether verwoben ist – schon zuvor in den Blocksize-Streit eingegriffen hat, indem sie Bitcoin-Core noch vor einer Fork den Ticker Bitcoin (BTC) gab, wurden sie und Tether zur Zielscheibe für Vorwürfe. In den einschlägigen Foren werden diese Vorwürfe zum Teil geschürt und flackern mit jeder neuen News zu Tether, zu gescheiterten Audits und zu Gerichtsprozessen wieder auf.

Warum mich Tether nicht (mehr) beunruhigt

Anfangs war ich selbst auch sehr beunruhigt, schon allein deswegen, weil die Tether-Dollar in so kurzer Zeit eine so wichtige Rolle im gesamten Ökosystem gewonnen haben, dass ihr Einbruch extreme weitläufige Verheerungen anrichten würde. Aber mittlerweile schaue ich sehr gelassen auf den Stablecoin. Warum?

Erstens, weil Tether seit jeher stabil bleibt. Es gab ein paar Phasen, in denen die Vorwürfe, Anklagen, Gerüchte und Probleme ihre Höhepunkt erreichten, in denen Tether kurz die Bindung an den Dollar verlor. Aber diese Phasen blieben kurz und gingen vorbei. Seitdem hält Tether bei steigender Liquidität die Parität zum Dollar. Dies macht Tether zum enorm nützlichen Werkzeug, sei es für den Handel von Börse zu Börse, für internationale Transfers oder auch für Anwendungen der Dezentralen Finanzen (DeFi). Und darauf kommt es doch an, oder?

Zweitens fällt es mir mittlerweile schwer, mir vorzustellen, dass Tether und die Schwesterfirma Bitfinex pleite sind oder nicht ausreichend liquide Mittel haben. Bitfinex ist eine erfolgreiche, hochprofitable Kryptobörse, und die Reserven, die die Unternehmen in Bitcoin halten, haben ihren Wert vervielfacht. Der Markt ist viel zu günstig.

Drittens wäre es auch kein Drama, wenn Tether ungenügend gedeckt wären. Die Euro auf dem Bankkonto sind nur zu etwa einem Prozent mit „echten“ Euro – Scheine und Einlagen bei der Zentralbank – gedeckt. Dennoch funktionieren sie, solange es nicht zu einem Bankrun kommt. Dasselbe trifft auf Tether zu – solange nicht alle ihre Token gegen Bankendollar tauschen wollen, würde Tether auch mit einem kleinen Prozentsatz an Reserven seinen Zweck erfüllen.

Viertens ist Tether im Krypto-Ökosystem „too big too fail“: Zuviele große Börsen sind von Tether abhängig. Und diese großen Börsen sind ebenfalls hochprofitable, erfolgreiche Unternehmen. Sie wären im Falle des Falles gezwungen und in der Lage, Tether zu stützen. Hinter dem Stablecoin steht also nicht nur Bitfinex, sondern das gesamte Ökosystem. Kritiker wie David Gerard wissen das, ziehen aber nicht die Konsequenzen daraus.

Zwei Tether-Mitarbeiter im Podcast

Aber das ist lediglich meine private Meinung. Viel interessanter und fundierter ist das, was der Tether-CTO Paolo Ardoino und der Tether-Anwalt Stuart Hoegner zu sagen haben. Sie haben sich kürzlich im WhatBitcoinDid-Podcast mit Peter McCormack den wohlwollend-kritischen Fragen gestellt.

Die Bitcoin-Kritikerin Amy Castor hat den Podcast transkribiert und mit etwas bissigen Kommentaren versehen. Auf der Basis dieser Transkription fasse ich zusammen, was die beiden Tether-Mitarbeiter berichten. Die Zusammenfassung beginnt mit eher technisch-juristischen Erläuterungen zu Tether an sich, geht dann auf die Frage ein, wofür Tether tatsächlich benutzt werden, und mündet schließlich in die Diskussion über die Deckung von Tether.

Der Unterschied zwischen autorisierten und herausgegeben Tether

Der Anwalt Stuart Hoegner erklärt, wie Tether auf den Markt kommen. Im ersten Schritt schafft das Unternehmen Tether die Token Tether auf der Blockchain. Diese Token sind zunächst noch nicht durch Dollar gedeckt und zählen nicht zur Menge an Tether, wie sie etwa Coinmarketcap angibt. Diese „autorisierten“ Tether werden zum Verkauf angeboten: Erst wenn jemand Dollar einzahlt, erhält er die Stablecoins. Sie sind nun auf dem Markt und gelten als „herausgegeben.“

Warum das so läuft, erklärt Paolo Ardoino: Immer, wenn neue Tether erschaffen werden, muss der private Schlüssel von Tether eine Transaktion signieren. Und weil jede Nutzung eines privaten Schlüssels mit einem (geringen) Sicherheitsrisiko einhergeht, versucht Tether, dies so selten wie möglich zu machen. Die Tether-Schlüssel gehören, erklärt Paolo, „zu den wichtigsten privaten Schlüsseln in unserer Branche. Wenn man in ihren Besitz gelangt, kann man jeden Tether-Betrag herausgeben, den man möchte.“

Zensur und Regulierung (Blacklist?)

An dieser Stelle protestiert Peter: Die privaten Schlüssel von Tether könnten nicht die wichtigsten im Ökosystem sein, etwa verglichen mit denen von Satoshi. Denn während echte Bitcoins zensurresistent sind, kann man Tether zensieren. „Richtig? Wenn es notwendig ist, könnt ihr die Transaktionen zensieren. Wenn jemand einen Haufen gefälschter Tether herausgibt, könnt ihr sie blocken, oder?“

Ja, räumt Paolo ein, „wir können gefälschte Tether einfrieren.“ Wenn aber jemand die privaten Schlüssel für Tether habe, könne er sie wieder entfrieren, und so würde dann das Spiel immer weiter hin und her gehen. Daher sei es besser, die Schlüssel so sicher wie möglich zu halten. Und, natürlich, Multisig-Adressen zu verwenden, so dass Transktionen von mehreren Parteien signiert werden müssen.

Die Option, Tether einzufieren, dient nicht nur der Sicherheit von Tether, sondern hilft auch, mit der Regulierung konform zu gehen. Tether habe, meint Stuart, „ein herausragendes Compliance-Programm“. Die Maßnahmen zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorfinanzierung gingen über das hinaus, was der Bank-Secrecy-Act in den USA (BSA) vorschreibt.

„Wir arbeiten hart daran, Geldwäsche und Terrorfinanzierung aufzuspüren, zu beobachten und zu verhindern. Unser Programm wird regelmäßig von einer dritten Partei geprüft. Wir versuchen immer, die Identität und das Geschäftsmodell derjenigen zu verstehen, die Geld einzahlen, und die damit verbundenen Risiken einzuschätzen. Wir führen gründliche Befragungen mit allen Kunden aus […] Wir beobachten alle Kunden mit World-Check und wir benutzen Chainalysis, um potenzielle kriminelle Transktionen zu entdecken.“ Man arbeite zudem regelmäßig mit Strafermittlern aus aller Welt zu sammen, gebe Informationen weiter und friere Wallets ein.

Tether gibt sich also alle Mühe, den Ruf des Schmuddelkindes unter den Stablecoins abzulegen und den Regulierern entgegenzukommen.

Wer benutzt Tether wofür?

Tether entstand, erzählt Paolo, im Jahr 2014, technisch damals auf der Omni Layer, einer Schicht für Token auf der Bitcoin-Blockchain. Der Grund für die Schaffung von Tether waren Probleme unter Krypto-Börsen: Die Dollar-Transfers durch Banken waren langsamer als die Bitcoin-Transfers, weshalb die Arbitrage-Mechanismen nicht effizient funktionierten. Als Folge gingen die Preise auf den Börsen auseinander: „Man konnte Unterschiede von 200 bis 300 Dollar sehen“ (als Bitcoin etwa 1000 Dollar kostete). Die Tether-Dollar auf der Omni-Layer wurden geschaffen, um Dollar ebenso schnell von Börse zu Börse zu transportieren wie Bitcoins.

Diese Nutzung nahm ab 2017 / 2018 rapide zu. So gut wie jede große Altcoin-Börse benutzt heute Tether-Dollar. Verglichen mit dem Aufwand, Banküberweisungen zu machen, insbesondere wenn man kein Dollar-Konto hat, sind Tether enorm praktisch. Sowohl für die User als auch die Börse. So kam es, dass Tether zum mit Abstand meistgehandelten Coin auf den Kryptobörsen wurde.

Aber mittlerweile wächst Tether langsam aus dieser Rolle heraus. „Wir haben vor einiger Zeit begonnen, nach anderen Anwendungen zu suchen,“ erklärt Paolo. Beispiele seien die internationalen Transaktionen von Gastarbeitern sowie von Unternehmen; wie auch Zahlungen für Löhne und Gehälter, für Güter und für Waren – „für alles.“ Bei Tether erhalte man täglich eine Flut an Anfagen von interessierten Nutzern. „Und das ist großartig, weil wir nicht nur für Krypto da sein wollen. Wir sind in Krypto geboren, aber wir wollen global skalieren.“

Die Frage nach der Deckung

Schließlich kommt das Interview bei der Frage an, die alle interessiert: Sind die Tether-Dollar durch echte Dollar gedeckt? Kann man das irgendwie beweisen? Und was ist mit dem Gerichtsprozess?

Sowohl Stuart als auch Paolo reagieren latent aggressiv auf solche Fragen und bleiben bei ihren Antworten vorsichtig bemüht, nicht zu viel zu sagen. Beide nennen die Vorwürfe FUD o(„Fear, Uncertainty, Doubt“) oder Missverständnisse. Jeder Tether sei, erklärt Stuart, zu 100 Prozent durch Reserven gedeckt. „Diese Reserven bestehen aus traditionellen Währungen, können aber auch andere Assets und Darlehen enthalten, welches Tether gegen dritte Parteien vergeben hat.“ Darunter fällt auch ein Darlehen an die Börse Bitfinex über 550 Millionen Dollar.

Dass Tether Dollar druckt und sie dann an die Tochterfirma verleiht, hat natürlich ein Geschmäckle. Doch die Rückzahlung läuft gut und ist dem Plan voraus. Im April 2019 sagte Stuart gegenüber der Staatsanwaltschaft von New York, dass Tether 2,1 Milliarden Dollar als Reserve halte, und dass davon 74 Prozent aus Dollar bestehen. Diese Aussage löste damals unter Tether-Kritikern Triumphrufe aus, da sie offenbar bewies, dass die Tether-Dollar eben nicht vollständig gedeckt sind. „Aber das ist falsch, und das ist nicht das, was ich sagte. Die Reserven bestanden zu 74 Prozent aus Cash, aber Tether ist zu 100 Prozent durch Reserven gedeckt.“ Heute sind aus den 2,2 Milliarden Dollar rund 22 Milliarden geworden, und die 500 Millionen Dollar des Darlehens machen nicht mehr 25 Prozent aus, sondern nur noch 2,5 Prozent.

Vor Gericht sagte Stuart auch, dass ein Teil der Reserven in Bitcoin sind. „Wenn nicht für etwas anderes, dann für die Transaktionsgebühren, die wir auf der Omni Layer in Bitcoin bezahlen. Daher sollte das niemanden überraschen.“ Auf Nachfrage von Peter weigert sich Stuart aber, genauere Aussagen zu machen, welcher Anteil der Reserven in Bitcoin ist. Er kündigt lediglich an, dass Tether plane, dies online transparent zu machen.

Peter erklärt, weshalb die Frage nach dem Anteil Bitcoins wichtig ist: „Schau, das ist eine der Sache, über die die Leute raunen. Hmm, sie können Tether herausgeben, und sie können mit den Tether Bitcoins zum richtigen Zeitpunkt kaufen, die dann wiederum Tether decken. Und deswegen sagen die Leute, dass ihr die Fähigkeit habt, den Markt zu manipulieren.“ Stuart bestreitet das. „Wir können nicht Bitcoins zum richtigen Zeitpunkt kaufen, da wir nicht voraussagen können, ob der Kurs hoch oder runter geht […] und nein, wir geben keine Tether heraus, um damit Bitcoins zu kaufen. Wir geben Tether an Kunden heraus, die Tether wollen.“ Peter begnügt sich mit dieser Aussage, auch wenn sie nicht ganz zufriedenstellend ist.

Auch bei der Frage nach dem Audit, das Tether zwar durch den eigenen Anwalt machen ließ, aber nie durch eine offizielle Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, bleibt Peter eher handzahm. Ein solches Audit würde alle Zweifel ausräumen, dass Tether ohne ausreichende Deckung Preismanipulation betreibt.

Aber am Ende dürfte es aber darauf hinauslaufen, dass nicht ein Audit über die Validität der Tether entscheidet – sondern die Märkte. Und die vertrauen den Dollar-Token von Tether mehr als allen anderen.

Original source: https://bitcoinblog.de/2021/01/14/das-tether-komplott-fud-oder-fakt/

Yearn.finance erlebt 39.000 USD, da das Handelsvolumen um 168 % steigt

Der Yearn.finance (YFI)-Preis könnte auf 43.000 USD steigen, wenn die Preise über dem Ausschnitt eines wichtigen Preismusters bleiben

Yearn.finance (YFI) hatte einige starke Tage, nachdem die Währung im vierten Quartal 2020 um einen Aufwärtstrend gekämpft hatte. Nachdem der Token-Preis am 3. Januar über 24.500 USD gesunken war, verzeichnete er gestern einen beeindruckenden Lauf. Bei diesem erreichte er Intraday-Hochs von 39.134 USD.

Während des Aufwärtstrends stieß der DeFi-Token (Dezentral Finance) auf starken Kaufdruck. Der Preissprung von 33 % fiel auch mit einem Anstieg des Intraday-Handelsvolumens zusammen. Nach Angaben von CoinMarketCap stieg das Intraday-Handelsvolumen heute um 168 %, wobei die Intraday-Trades 1,8 Mrd. USD überstiegen.

Eine wahrscheinliche Quelle für das immense Aufwärtsvolumen waren Nachrichten der Kryptobörse Binance. Die Plattform gab gestern bekannt, sie werde YFI-Staking starten, was möglicherweise das Interesse an dem DeFi-Riesen wecken wird.

Zum Zeitpunkt des Schreibens handelt YFI bei rund 33.590 USD. Trotz der Rückgänge bleibt der Token jedoch über einem entscheidenden Preismuster und könnte kurzfristig einen weiteren Aufwärtstrend verzeichnen.

YFI/USD-Tageschart. Quelle: TradingView

Das Tages-Chart zeigt, dass YFI/USD einen Bruch über einem umgekehrten Kopf-Schulter-Muster aufweist.

Wenn der Preis über diesem Ausschnitt des Musters bleibt, ist das nächste Ziel der Widerstand um 36.500 USD. Das bullische Fortsetzungsmuster deutet darauf hin, dass ein Durchbrechen des 40.000-Dollar-Niveaus Bullen die Chance bieten würde, das Allzeithoch von 43.966 Dollar anzugreifen. Über dieses Niveau hinaus könnte YFI auf 50.000 USD steigen.

Während Bullen in einem wiederauflebenden Altcoin-Markt die Oberhand behalten, könnten sich die bullischen Aussichten negativ entwickeln, sofern die Preise unter 32.000 USD fallen. Diese Zone bietet eine entscheidende Stützstufe am Ausschnitt des umgekehrten Kopf- und Schultermusters.

Sollten Verkäufer kurzfristig die Verantwortung übernehmen, könnte ein Rückgang des Paares YFI/USD unter den genannten Ausschnitt einen größeren Verkaufsdruck begrüßen. Von hier aus könnten Verkäufer mehr Druck ausüben und auf den 20-Tage-EMA (24.435 USD) und den 50-Tage-EMA (24.055 USD) abzielen.

Sollten Bullen den Rückgang bei diesen Unterstützungsniveaus nicht eindämmen, könnte der nächste Stopp bei 18.000 USD liegen.

Der tägliche Kerzenhalter weist einen langen Docht auf. Dies deutet darauf hin, dass sich der Abwärtspfad beschleunigen könnte, wenn es gegen Ende zu aggressiven Verkäufen kommt.

Der RSI bleibt auch im überkauften Gebiet untergebracht. Dies bedeutet, dass sich er möglicherweise überdehnt und Bären daraus einen Vorteil erlangen können.

The post Yearn.finance erlebt 39.000 USD, da das Handelsvolumen um 168 % steigt appeared first on Coin Hero.

Original source: https://coin-hero.de/news/yearn-finance-erlebt-39-000-usd-da-das-handelsvolumen-um-168-steigt/

Bitcoin ist eine Blase – Bank of America holt zum Schlag gegen BTC aus

Wann platz die Bitcoin Blase?

Bitcoin findet immer mehr Anhänger und Anerkennung, doch nicht flächendeckend. So schrieb die Bank of America Bitcoin “blows the doors off prior bubbles” und holt damit zum Schlag gegen die führende Kryptowährung aus.

Michael Hartnett, der Chef-Investmentstratege der Bank of America fand zur aktuellen Situation klare Worte. Ihm zur Folge hat eine Vielzahl von Indikatoren ein „giftiges Gebräu im Jahr 2021“ erschaffen. Tatsache ist, dass laut den Daten der Bank etwa 10 Milliarden US-Dollar letzte Woche in Aktien, 29 Milliarden in Bargeld und 1,5 Milliarden in Gold flossen. Zur gleichen Zeit erhöhte sich die Marktkapitalisierung von Bitcoin um rund 133 Milliarden US-Dollar und das schmeckt den guten Menschen bei der Bank of America offensichtlich gar nicht.

Auch wenn nicht eindeutig nachvollziehbar ist, wie viel Geld tatsächlich in Bitcoin geflossen ist, war es mit Sicherheit eine ganze Menge. Alleine GrayScale berichtete Ende Dezember, dass etwa eine halbe Milliarde Dollar pro Woche ihren Weg in Bitcoin gefunden haben.

Die Narrative von Bitcoin als digitales Gold geht auf

Investoren haben Geld aus Gold abgezogen und in Bitcoin investiert, da die digitale Währung offensichtlich deutlich schneller auf das massenhafte Gelddrucken reagiert. Außerdem wird sie selbst bei großen Unternehmen zunehmend als Portfolio-Diversifizierer angenommen, nachdem zahlreiche Studien zu dem Schluss kamen, dass Bitcoin die risikobereinigten Renditen erhöht.

Statt Bargeld werden nun BTC als Reserven gehalten und das dies den Banken und Regierungen nicht gefällt, ist aus ihrer Sicht nachvollziehbar. Daher ist der Schlag gegen Bitcoin nicht überraschend, doch stellt sie die aktuelle Entwicklung in ein falsches Licht.

Ohne Zweifel kann der parabolische Anstieg des Bitcoin Kurses schnell wie eine Blase wahrgenommen werden. Jedoch hat der Begriff „Blase“ in Zusammenhang mit Investitionen bei vielen einen negativen Beigeschmack. Er impliziert, dass etwas weit über seinem tatsächlichen Wert liegt und ein Kartenhaus konstruiert hat, das nicht anders kann, als irgendwann vollständig in sich zusammenzubrechen. Doch so ist es nicht ganz richtig und warum erkläre ich dir jetzt.

Warum eine Blasenbildung völlig normal ist

Bitcoin ist aus vielerlei Hinsicht etwas besonderes. Allem voran ist es aber die Markteinführung der digitalen Währung, die sich von dem, was wir sonst so kennen, abhebt.

Startups wie es Facebook oder Google auch einmal waren, sind in ihrer frühen Phase durch die Kraft des Securities Act 1933 für die Öffentlichkeit geschlossen. Das bedeutet, dass in diesem Stadium, in dem es ein schnelles Wachstum und eine schnelle Wertsteigerung gibt, das Unternehmen nicht öffentlich gehandelt wird und daher keinen Preis hat, dessen Bewegung wir alle nachverfolgen können.

Es hat jedoch einen privaten Preis, der nur für gut betuchte Investoren und Banken zugänglich ist. Wenn dieser Preis ebenfalls öffentlich ausgewiesen und sich ständig in Echtzeit durch den öffentlichen Handel aktualisieren würde, dann wäre schnell klar, dass auch die Preisentwicklungen solcher Unternehmen wie eine riesige, massive Blase aussehen. Erst wenn das Unternehmen seinen parabolischen Preiszuwachs in dieser Wachstumsphase abgeschlossen hat, realisieren frühe Investoren ihre immensen Gewinne in Form eines Initial Public Offering (IPO) bei der sie ihre Anteile an die Öffentlichkeit verkaufen. So wurde es bei Facebook, Google und alle anderen börsennotierten Unternehmen getan.

Es ist also nicht so, dass Bitcoin eine Blase ist, die irgendwann aufplatzt und mehr oder weniger im Nichts verschwindet. Es ist vielmehr so, dass wir zum ersten Mal von Anfang an Zeuge der echten, öffentlichen Preisbildung eines Vermögenswertes sind. Wir befinden uns in der Phase, in welcher der wahre Wert des zugrunde liegenden Wertgegenstandes während seiner Wachstumsphase erst noch gefunden werden muss. Das ist nicht anders, als mit allen Startups da draußen, nur das wir es in diesem Fall problemlos mitverfolgen und sogar die Freiheit besitzen, mitmischen zu können.

Bitcoin wurde öffentlich mit einem Startpreis von 0$ auf den freien Markt geworfen. Der Markt selbst hat entschieden, dass 1 BTC aktuell rund 40.000$ wert ist. Niemand sonst. Die Volatilität, die sich in parabolischen Kursanstiegen und harschen Korrekturen zeigt, spiegelt lediglich die Unsicherheit eines freien Marktes darüber wider, wo der wahre Wert des digitalen Assets aktuell anzusetzen ist. Das ist schließlich auch nicht so leicht, denn so etwas wie Bitcoin ist zuvor noch nie da gewesen. Uns fehlen also akkurate Vergleichswerte, die wir heranziehen können. Aber eine Blase die irgendwann platzt und verschwindet, ist Bitcoin deswegen nicht. Ganz im Gegenteil, denn es ist eine nie dagewesene Gelegenheit für den „kleinen Mann“ und die „kleine Frau“ von Anfang an dabei zu sein und ebenfalls von der parabolischen Wachstumsphase zu profitieren. Doch darüber aufzuklären, ist wohl nicht im Sinne der Bank of America. In unserem aber schon!

Lies auch: Bitcoin Kurs durchbricht die 40.000$: Warum steigt der Preis und ist ein baldiger Einbruch wahrscheinlich? Experten geben ihre Meinung ab

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Bitcoin ist eine Blase – Bank of America holt zum Schlag gegen BTC aus erschien zuerst auf CryptoMonday – Decoding Blockchain

Original source: https://cryptomonday.de/bitcoin-ist-eine-blase-bank-of-america-holt-zum-schlag-gegen-btc-aus/