Vorgeschlagene Regeln für Krypto-Wallets bei von Präsident Biden gestoppten

Präsident Biden hat alle in Bearbeitung befindlichen Regeln eingefroren. Einschließlich des Vorschlags des Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN), der sich auf Krypto-Wallets auswirkt

Krypto-Nutzer werden erleichtert aufatmen, nachdem Präsident Biden am ersten Tag im Amt die Erstellung von Vorschriften für Agenturen eingestellt hat. Der umstrittene Vorschlag zu nicht gehosteten Krypto-Geldbörsen gehört zu den Vorschlägen, die Biden bis zur Überprüfung zurückgestellt hat. Das Einfrieren bleibt aktiv, bis die von ihm ernannten Personen die betroffenen Regeln überprüfen.

Das Weiße Haus gab ein Memorandum mit der Ankündigung aus, alle in Bearbeitung befindlichen Vorschriften einzufrieren. In dem Edikt wurde der FinCEN-Vorschlag nicht besonders erwähnt. Es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass die Erstellung von Vorschriften für die Agentur für die nächsten 60 Tage bis zur Überprüfung eingestellt wird.

Krypto-Nutzer, die sich vehement gegen die Regel ausgesprochen haben, werden erleichtert sein, dass sich die Bedingungen zu ihren Gunsten ändern können. Jake Chervinsky, General Counsel von Compound Finance, lobte den Schritt. Er teilte die Meldung auf Twitter und sagte: „Präsident Biden hat alle Vorschriften der Agentur bis zur weiteren Überprüfung eingefroren. Dies schließt den Vorschlag des ehemaligen Sekretärs Mnuchin zu „nicht gehosteten Wallets“ ein. Wir haben hart gekämpft und uns das Recht erarbeitet, Luft zu holen und neu zu starten. Janet Yellen ist nicht Steve Mnuchin. Ich bin optimistisch.“

Der Vorschlag wurde am 18. Dezember veröffentlicht, mit nur einem ersten 15-Tage-Zeitfenster für Kommentare. Kryptonutzer waren unzufrieden mit den im Vorschlag festgelegten Regeln und der ungewöhnlich kurzen Kommentierungsfrist. Mit dem Stop hoffen die Akteure der Kryptoindustrie, dass sie sich ordnungsgemäß mit der Finanzabteilung in Bezug auf den Vorschlag befassen.

Der Apfel der Zwietracht in den vom Büro vorgeschlagenen Wallet-Regeln ist der Abschnitt, in dem „Banken und Gelddienstleister (MSBs) Berichte einreichen, Aufzeichnungen führen und die Identität von [Krypto-] Kunden überprüfen müssen“, die Transaktionen an private Adressen abschließen. Mehrere einflussreiche Persönlichkeiten bemängelten den Wallet-Vorschlag und beschuldigten die FinCEN-Finanzabteilung. Unter den Kritikern ist Jack Dorsey, ein renommierter Bitcoin-Anwalt und CEO des Zahlungsdienstleisters Square.

Obwohl der von Mnuchin ernannte Kenneth Blanco den Vorsitz im FinCEN-Büro innehat, wird die Eingabe der Finanzministerin Janet Yellen entscheidend sein, um das Ergebnis zu bestimmen, ob sie vom Senat genehmigt wird. Ihre Haltung zu diesem Thema wird weitgehend die Richtung bestimmen, in die der Vorschlag geht. Während Krypto-Akteure optimistisch bleiben, ist es erwähnenswert, dass Yellen nicht unbedingt eine Krypto-Enthusiastin ist.

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Die Macht der Definitionen: Ripple (XRP) verschwindet nach Einstufung als Security von immer mehr Börsen

Nachdem die US-Börsenaufsicht SEC die Firma Ripple Labs anklagt hat, mit den XRP-Token ein unerlaubtes Security herauszugeben, trennen sich viele Börsen von XRP. Zeigt die SEC gerade, welche Macht sie hat? Könnte dasselbe auch mit Bitcoin geschehen? Und wird sich Ripple nun mal wieder neu erfinden müssen?

Wer in Ripple (XRP) investiert ist, braucht derzeit starke Nerven. Während die Besitzer der meisten anderen Kryptowährungen weiterhin in Jubelstimmung sein dürften, sieht es bei Ripple eher so lala aus. Vermutlich sogar eher noch schlechter.

Die US-Börsenaufsicht SEC hat das, was schon lange befürchtet wurde, wahr gemacht: Sie hat die XRP-Token als eine Security eingeordnet und die Firma Ripple angeklagt, sich an der unerlaubten Herausgabe eines solchen um mehr als eine Milliarde Dollar bereichert zu haben. Die Klage schwelt und ist noch längst nicht entschieden. Doch die SEC hat mit diesem Zug bereits regulatorische Fakten geschaffen – und XRP als etwas eingeordnet, das keine Kryptowährung sein möchte: Als ein Security.

Ein Security meint jede Art von Wertpapier, welches von einem Unternehmen herausgegeben wird, um die Operation zu finanzieren, und das die Käufer am Erfolg des Unternehmens beteiligt. Es können also sowohl Aktien als auch Anleihen sein – und auch die vielen bei einer ICO ausgeschütteten Token. Dass die Herausgeber von Token durch eine ICO von der SEC wegen unerlaubter Herausgebung von Securities angegangen werden, ist nicht neu. Mit Ripple trifft es jedoch eine der großen Kryptowährungen.

Die Folgen zeigen sich schon jetzt. Viele Börsen werfen die XRP-Token lieber präventiv vom Handelsplatz, um keinen Ärger mit der SEC zu riskieren. Denn der Handel mit Securities verlangt eine spezielle Lizenz, wie sie Aktienbörsen besitzen, nicht aber Krypto-Börsen.

Coinbase, Blockchain.com und OKCoin stellen den Handel mit XRP komplett ein. BitStamp, Kraken, Abra, eToro, Binance, Bittrex und Crypto.com nehmen das Token nur für den Handel in den USA vom Marktplatz. Simplex, eine Wallet mit Kaufoption, entfernt XRP komplett, Wirex dagegen nur für US-Kunden. Die Broker Genesis Trading, Bitwise und Bitcoin Suisse haben vorsorglich XRP ebenfalls aus dem Portfolio entfernt. Und das sind nur die bekanntesten Namen.

Während es für US-User bald so gut wie keine Möglichkeit mehr, gibt, direkt XRP Token zu kaufen, scheint der Handel in Europa weiterhin unproblematisch. Gatehub, eine auf XRP fokusierte Wallet aus Slowenien, kündigt in einem Blogpost an, dass man XRP weiterhin unterstützen wird – zumindest vorerst.

Insgesamt ist es beispiellos, wie rasch eine Top-Währung vom Handel ausgemerzt wird. Das Delisting von XRP stellt sogar das von Bitcoin SV in den Schatten, und geht wesentlich rapider als das regulatorisch bedingte sukzessive Delisting von Privacycoins wie Monero oder Zcash. Dies zeigt, welche Macht eine simple Definition durch ein Aufsichtsorgan haben kann – die SEC muss nur „Security“ sagen, und schon lassen die Börsen einen Coin fallen wie eine heiße Kartoffel.

Zeigt hier eine Behörde gerade ihre Muskeln? Demonstriert sie, dass ein Wort von ihr mehr wiegt als eine Top-Stellung im Ranking der Kryptowährungen? Dass jeder Coin nur auf ihrer Gnade gehandelt wird und dass sie, wenn ihr danach steht, die Party rasch beenden kann?

Die meisten Börsen zeigen sich in der Tat erstaunlich folgsam. Aber natürlich geht es auch „nur“ um XRP. Dass dieses Token nahe an einem Security ist, war schon lange bekannt; und es mag ein starker Coin sein, aber es ist kein Fundament der Kryptomärkte, wie es Bitcoin und Ethereum (und Tether) sind. Es lohnt sich nicht wirklich, darum zu kämpfen, und die ideologische Bindung an einen Coin, der vor allem Ripple Labs reich macht, dürfte wesentlich geringer sein, als die an Bitcoin. Sollte dasselbe mit Bitcoin geschehen, ist durchaus denkbar, dass die Börsen weniger artig sind – dass sie stärker protestieren, nicht folgen und es auf eine gemeinsame Klage ankommen lassen.

Zugleich wird XRP weiterhin auf zahlreichen Börsen gehandelt. Das können Börsen für Nicht-US-Kunden sein, oder Offshore-Börsen, die ohnehin um die Regulierung herum navigieren. Für US-Investoren dürfte es kein bemerkenswert großes Problem sein, sich bei den etablierten Börsen Bitcoin oder Dollar-Token zu kaufen, und diese dann bei anderen, Nicht-US-Bösen gegen XRP zu tauschen. Dementsprechend hat sich der Preis von XRP nach einem deutlichen Einsturz bei knapp 30 Dollar-Cent eingefangen.

Allerdings sollte man nicht unterschätzen, wie schwer der Schlag Ripple trifft. Die Kryptowährung hat seit langem den Anspruch, die saubere, weiße Währung zu sein, die eine sinnvolle Option für Banken ist. Das dürfte mit einem faktischen Verbot auf regulierten US-Börsen erstmal vom Tisch sein. Weiterhin versucht sich Ripple seit einigen Jahren als Remittance-Coin zu positionieren, also als Brückenwährung für Überweisungen von Gastarbeitern in ihre Heimat. Verschiedene Korridore, meist mit einem Dollar-Währungspaar, wurden hierfür getestet und wohl auch aktiv genutzt. Auch diese Anwendung hat nun ein sehr viel geringeres Potenzial.

Das Delisting auf US-Börsen schadet den legitimen Anwendungen einer Kryptowährung enorm. Sowohl für den Interbankentransfer als auch den Remittance wurde Ripple nun zu einer deutlich schlechteren Option als vergleichbare Blockchains. Daher wird sich Ripple vielleicht neu erfinden müssen, was, immerhin, nicht zum ersten Mal gelingen würde.

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Nach dem Coinbase-Delisting: Sehen Analysten für Ripples XRP noch Hoffnung?

Coincierge.de – Aktuelle Krypto-News

Von Warren Buffett stammt das Zitat, es wäre für Investoren klug, “ängstlich zu sein, wenn andere gierig sind, und gierig, wenn andere ängstlich sind“. Demnach dürfte jetzt der beste Zeitpunkt sein, um Ripple zu kaufen, denn die bearishen Nachrichten scheinen kein Ende zu nehmen. Immer mehr Krypto-Börsen nehmen den Token aus dem Angebot. Kann sich […]

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ETH Stunden nach ATH unter 1.300 USD: Darum könnte es sich verschlechtern

Ethereum (ETH) erreichte ein neues Allzeithoch von 1.440 USD, droht jedoch, unter 1.300 USD stärker zu fallen

ETH/USD notierte gestern auf einem neuen Allzeithoch von 1.440 USD, wurde jedoch durch einen Anstieg des Ausverkaufsdrucks zunehmend gedrückt. Die Währung hat Tiefststände von 1.269 USD erreicht und ist weiterhin anfällig für weitere Ausrutscher gemäß den Aussichten der wichtigsten Kennzahlen in der Kette.

Diese Perspektive wird von der On-Chain-Analyseplattform Santiment geteilt, die besagt, dass einige Signale andeuten, dass ETH kurzfristig bärisch werden könnte.

Eines der Signale, das zum Hoch für ETH/USD werden könnte, ist der MVRV-Indikator. Das MVRV-Verhältnis hilft zu beurteilen, ob der börsengehandelte Preis eines Vermögenswerts hinter dem „beizulegenden Zeitwert“ zurückbleibt. Es hilft auch bei der Angabe von Preisobergrenzen und -unterschieden.

Santiment zufolge liegt das 30-Tage-MVRV-Verhältnis von Ethereum im roten Bereich. Es ist niedriger als auf dem vorherigen Top, ist aber immer noch überfüllt. Der 30-Tage-MVRV liegt bei 30 %, was laut Unternehmen „eine Gefahrenzone“  darstellt.

MVRV-Chart für Ethereum. Quelle: Santiment

Das Ethereum-Angebot an Börsen hat in den letzten 24 Stunden ebenfalls zugenommen. Dies deutet darauf hin, dass Anleger ihre Münzen an Börsen gebracht haben und zum Verkauf bereit sind. Entschließen sich mehr Inhaber dazu, vom jüngsten Preisanstieg zu profitieren, wird der erhöhte Abwärtsdruck ETH/USD wahrscheinlich weiter nach unten drücken.

ETH/USD-Preis

Eine Abwärtskorrektur hat ETH gezwungen, sich unter das kritische Preisniveau von 1.300 USD zurückzuziehen. Dies deutet an, dass die Dynamik, die Bullen zum ATH brachte, früher als erwartet nachlassen könnte. Im 4-Stunden-Chart ist eine rückläufige Verstärkung der Parallelkanalbildung zu verzeichnen.

Dieser Ausblick, bei dem der Preis 1.269 USD erreichte, bedeutet, dass Rückgänge auf 1.250 USD bis 1.200 USD weiteren Verkaufsdruck auslösen könnten.

ETH/USD 4-Stunden-Chart. Quelle: TradingView

Die Abwärtsbewegung von Ethereum beinhaltete einen erneuten Test des Fibonacci-Retracement-Niveaus von 23,6 % des jüngsten Anstiegs von 1.233 USD auf 1.440 USD. Bären versuchen nun den Durchbruch nach unten, wobei kurzfristig 1.233 USD den Punkt des Hauptinteresses darstellen.

Wenn der Preis unter die Unterstützung einer aufsteigenden Trendlinie fällt, wird das nächste Hauptziel das 50-SMA-Niveau in der Nähe von 1.209 USD sein.

Während es für ETH-Bullen düster aussieht, gibt es jede Chance, dass ein Flip die Problematik ausbremst. In einem solchen Fall werden Bullen mit einem starken Widerstand von 1.358 USD konfrontiert (61,8 % Fibonacci-Retracement-Swing-Hoch von 1.233 USD auf 1.440 USD).

Von hier aus könnte ein Abschluss oberhalb der oberen Grenze des Kanals (1.393 USD im 4-Stunden-Chart) Raum für Bullen eröffnen, um die Allzeithochzone erneut auf die Probe zu stellen.

Ein deutlicher Bruch über dem ATH und ein anhaltender Druck auf Obergrenzen von 1.500 USD bis 1.600 USD könnten dazu führen, dass das Niveau von 2.000 USD ins Spiel kommt.

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Ethereum auf über 10.500 USD? Fundstrat Global Analyst ist überzeugt

Ethereum Kurs (ETH) wurde von Vitalik Buterin erfunden und ist ein große Blockchain für Smart Contracts, dapps und sogar Token Kreationen. Das Bild zeigt eine Metallmünze von Ethereum vor einer Preiskurve.

Ein Stratege von Fundstrat Global glaubt, dass der Ethereum Kurs leicht die 10.500 USD Marke erreichen kann, nachdem ETH erst Dienstag auf den meisten Börsen ein neues Allzeithoch gesetzt hat.

Ethereum durch DeFi bald über 10.000 USD?

David Grider, ein Analyst und Stratege von Fundstrat Global Advisors und Kollege von Charlie Lee, glaubt, dass die zweitgrößte Kryptowährung, Ethereum, gute Chancen hat, die 10.500-Dollar-Marke zu erreichen, wie Bloomberg berichtet.

Griders Erwartung basiert zum Teil auf der hohen Popularität von Ethereum-basierten Finanz-Apps und DeFi.

Außerdem ist das Netzwerk nun einen Schritt näher an der Implementierung seines lang erwarteten Updates auf Ethereum 2.0, das es ihm ermöglichen soll, die gleiche gigantische Menge an Transaktionen zu verarbeiten, die Visa und Mastercard für ihre Kunden verarbeiten.

Am 19. Januar veröffentlichte der Stratege eine Notiz, in der er sagte, dass Ethereum-basiertes DLT-Computing die Zukunft der Cloud sein könnte und dass ETH das „beste Risiko/Ertrags-Investitionsspiel in Krypto“ sei.

Nachfrage nach ETH trifft auf fallendes Angebot

Zudem erwartet Ethereum auch ein Ethereum Improvement Proposal (EIP), wodurch ein Teil der bezahlten Gebühren in ETH für immer vernichtet werden soll, um die Gesamtanzahl an ETH zu reduzieren. Im besten Fall kann das sogar zu einer langfristigen Abnahme der Anzahl führen.

Durch das wachsende DeFi Feld, wird Ethereum immer wichtiger für die Abwicklung von Transaktionen. Wer dApps auf ETH nutzen will, kommt an der nativen Kryptowährung nicht vorbei. Dennoch ist es ein weiter Weg bis zu einem möglichen Preisziel von 10.500 USD.


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Ethereum Kurs kurz vor dem Durchbruch

Entscheidend ist, ob Ethereum in den nächsten Tagen oder Wochen sein Allzeithoch hinter sich bringt und in die Price Discovery übergeht. Ab diesem Zeitpunkt gibt es für ETH erstmal keine Grenzen, da diese Höhen noch nie zuvor erreicht wurden.

Viele gehen davon aus, dass nach einem Durchbruch Kurse von 1.800 USD und mehr durchaus möglich sind. Jedoch darf man an dieser Stelle nicht vergessen, dass Ethereum alleine dieses Jahr einen 91 %igen Anstieg hinter sich hatte.

Das Allzeithoch wurde zwar auf den meisten Börsen knapp übertroffen aber der Verkaufsdruck war zu hoch und schickte den ETH Kurs wieder in Richtung 1.250 USD.

Wir sind gespannt wie Ethereum in den nächsten Tagen performen wird und halten euch auf dem Laufenden.


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Polkadot: Von Null auf 15 Milliarden in vier Monaten

Polkadot (DOT) ist erst Mitte 2020 live gegangen – und hat schon den vierten Platz im Ranking der Kryptowährungen erobert. Handelt es sich um einen Hype? Oder den lange erwarteten Ethereum-Konkurrenten? Oder um etwas ganz anderes? Wir werfen einen gründlichen Blick auf das vielversprechende Projekt, das auf ein bärenstarkes Jahr 2020 zurückblickt.

Polkadot hat es geschafft. Die neue Kryptowährung mit dem Ticker DOT landete erst im August 2020 auf den ersten Börsen. Der Einstand war mit 3 Dollar je Token bereits stark, doch danach ging es nur noch stärker weiter.

Polkadot rutschte im Ranking der Kryptowährungen immer weiter nach oben, um an Bitcoin Cash, Litecoin und Cardano vorbei zu ziehen und schließlich sogar Ripple zu überholen. Der Preis des mit DOT angekürzten Tokens stieg auf fast 17 Dollar, die Marktkapialisierung auf knapp 15 Milliarden.

Kursverlauf von Polkadot nach Coinmarketcap.com

Zugegeben – Ripple hatte schon bessere Tage und leidet darunter, dass die SEC Ripple Labs wegen der unerlaubter Herausgabe eines Security anklagt (was den Verbleib von XRP auf den meisten Börsen massiv gefährdet). Aber war deswegen alles umsonst – die Entwicklung, der Aufbau eines Ökosystems, die Werbung bei Banken, die strategischen Investments?

Auch Litecoin und Bitcoin Cash sind seit langem etabliert. Bitcoin Cash hat ein breites Ökosystem, mit guten Wallets, Plattformen und einer breiten Akzeptanz. Ist das alles nun – gar nichts mehr wert? Was macht Polkadot so richtig, dass es einen solchen Senkrechtstart hinlegt und in wenigen Monaten Zeit alles, was sich Ripple und Bitcoin Cash im Lauf von Jahren aufgebaut haben, in den Schatten stellt?

Schauen wir uns an, worum es bei Polkadot geht. Der Text wird lang werden. Wir beginnen damit, Polkadot aus einer technischen Perspektive zu beschreiben. Danach betrachten wir, was die Blockchain im vergangenen Jahr erreicht hat, welche Projekte es auf ihr gibt, und wo sie derzeit steht.

Also – los geht’s!

Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu Cardano

Polkadot ähnelt Projekten wie Cardano, EOS, Avalanche oder Tron: Es handelt sich um eine „Next-Generation-Blockchain“, die angetreten ist, um Ethereum das Fürchten zu lehren. Sie ist ebenso gut in der Lage, Smart Contracts zu verarbeiten, wiederholt aber nicht die Fehler, die Ethereum gemacht hat, skaliert besser und hat ein Konzept für eine sinnvolle Governance. Das hört sich gut an, ist aber eigentlich ein alter Hut.

Schon EOS und Tron sind mit diesem Konzept gestartet und nun mehr oder weniger gescheitert. Die beiden Blockchain liefen vielversprechend an, konnten sich aber nicht gegen die extremen Netzwerkeffekte behaupten, die Ethereum gesammelt hat, und versickern derzeit immer weiter in den Tiefen des Rankings von Coinmarketcap. Avalanche (AVA) ist zu jung, um schon gescheitert zu sein, und Cardano drückt sich vor der Entscheidung, indem es weiterhin mit den Stützräder zentralisierter Server fährt.

Mit Cardano hat Polkadot jedoch einiges gemeinsam:  Sowohl Cardano-Gründer Charles Hoskinson als auch Polkadot-Gründer Gavin Wood waren Teil des Ethereum-Gründungsteams und sind später ausgestiegen, um ihr eigenes Ding zu machen; sowohl Cardano als auch Polkadot nutzen den Konsens-Algorithmus, auf den Ethereum hinaus will – Proof of Stake. Beides Blockchains finanzieren die Entwicklung durch ein extrem erfolgreiches ICO, und beide sind extrem hoch bewertet, ohne ernsthaft Anwender zu haben.

Doch hier enden die Gemeinsamkeiten: Während Charles Hoskinson frühzeitig aus Ethereum ausgestiegen ist, um mit merkwürdigen Podcasts und der Unterstützung von Ethereum Classic aufzufallen, blieb Gavin Wood lange dabei. Er schuf in Berlin das Startup Parity, pflegte lange den gleichnamigen, hochperformanten Ethereum-Node, der einmal sogar Ethereum vor dem Untergang rettete. Und während Charles Hoskinson vor allem Blockchain-Forschung betreibt, durch die er sich dann in Youtube-Videos als wichtiger als Satoshi verkauft, treibt Gavin Wood die praktische Entwicklung von Polkadot energisch voran, so dass die Blockchain trotz einer sehr viel kürzeren Entwicklungszeit schon jetzt live und dezentral ist.

Die Voraussetzung scheinen bei Polkadot also besser zu sein als bei Cardano. Daher werfen wir einen gründlicheren Blick auf das Projekt. Was macht die Blockchain aus – und warum startet sie gerade jetzt so sehr durch?

Die Technologie von Polkadot

Polkadot wäre keine Next-Generation-Blockchain 2.0 oder 3.0, wenn das Konzept nicht etwas kompliziert wäre. Schauen wir uns die Technologie an, wie die Webseite und das Lightpaper sowie Whitepaper über sie informieren.

Mit Parachains und Parathreads

Zunächst ist Polkadot keine Blockchain im eigentlichen Sinn, sondern „ein Netzwerk-Protokoll, das es erlaubt, alle Arten von Daten – nicht nur Token – zwischen Blockchains zu transferieren.“ Polkadot sei, erklärt die Webseite, eine „echte Umgebung für Multi-Chain-Anwendungen, was etwa Blockchain-übergreifende Verzeichnisse oder Berechnungen möglich macht.“ Polkadot verbindet die verschiedensten Blockchains, was es beispielsweise erlaubt, Daten zwischen einer öffentlichen Blockchain wie Bitcoin und einer privaten Blockchain auszutauschen.

Dafür bildet Polkadot ein Grundgerüst, an welches die verschiedenen Blockchains andocken können. Diese werden „Parachains“ und „Parathreads“ genannt. Im Zentrum steht aber die „Polkadot Relay Chain“, welche die miteinander verwobenen Blockhains sichert und koordiniert. Brücken („Bridges“) erlauben es zudem, an externe Netzwerke anzudocken.

Konzeptionell erinnert das ganze ein wenig daran, wie Ethereum 2.0 geplant ist: Im Zentrum ist die Beacon-Chain, welche ein Universum von Blockchains regieren soll. Das Konzept wird auch „Sharding“ genannt, weil die Blockchain dadurch in viele einzelne Chains aufgespalten wird, was analog zur Datenbanktechnologie besser skalieren dürfte.

Die Polkadot Relay Chain benutzt die DOT-Token als native Token. Diese Token sind das, was derzeit auf Börsen gehandelt wird, und was es geschafft hat, eine Marktkapitalisierung von vorübergehend bis zu 16 Milliarden Dollar aufzustellen. Die Relay Chain ist „verantwortlich für die geteilte Sicherheit des Netzwerks, den Konsens sowie die Interoperabilität über die Blockchains hinweg.“

Parachains hingegen sind Blockchains, die zwar an die Relay-Chain anknüpfen, aber ihre eigenen Token haben und für ihre spezifischen Anwendungen optimiert sind. Parathreads sind ähnlich, kommen aber mit einem „Pay-as-you-go“ Modell an, welches „ökonomischer als Blockchains“ sei, da sie „nicht kontinuierlich mit dem Netzwerk verbunden sein müssen.“ Das ist derzeit noch schwer vorstellbar, klingt aber interessant.

Dank der Brücken schließlich können Parachains und Parathreads mit externen Netzwerken wie Ethereum und Bitcoin kommunizieren.

Großvaters Proof of Stake

Ähnlichkeiten zu Ethereum 2.0 findet man auch beim Konsens-Algorithmus. Wie bereits angedeutet ist dieser „Proof of Stake“. Das bedeutet, dass es keine Miner mehr gibt, die Strom verbrauchen, um kryptographische Rätsel zu lösen, sondern Staker. Diese frieren ein Guthaben in der nativen Währung der Blockchain ein, um entsprechend dem Anteil ihres Guthabens eine Art simulierte Hashpower er erhalten.

Polkadot hat einen eigenen Konsens-Algorithmus entwickelt: „GRANDPA“. Das steht für „GHOST-based Recursive Ancestor Deriving Prefix Agreement“. Aber das ist vermutlich egal. Interessanter ist, wie dieser Algorithmus funktioniert.

Im Proof-of-Stake-System von Polkadot gibt es vier Parteien: Zunächst die Kollatoren („Collators“). Diese kommen den klassischen Minern am nächsten: Sie erzeugen eine Art von Block, indem sie die Transaktionen der User prüfen und mit einem Beweis ausstatten. Dieser Beweis wird von den Validatoren, der zweiten Partei, geprüft. Wenn sich die Validatoren einig sind, also einen Konsens über die Gültigkeit von Transaktionen erreichen, finalisieren sie die Transaktionen.

Dieser hybride Ansatz der Arbeitsteilung zwischen Validatoren und Kollatoren hilft, die Daten, die getauscht weden müssen, gering zu halten, während die Blockchain rasch Finalität erreichen kann.

Finalität meint einen Zustand, ab dem eine Transaktion „endgültig“ ist – der Zeitpunkt, ab dem sie nicht mehr rückgängig zu machen ist. Bei Bitcoin gibt es keine endgültige, sondern nur eine probabilistische Finalität: Man könnte einen Block jederzeit rückgängig machen, wenn man genügend Hashpower hat. Das allerdings ist nach einigen Blocks so gut wie unmöglich und vollkommen unrentabel. Finalität wird also in ökonomischen Anreizen verstanden. Für Polkadot geht das nicht weit genug. Die Blockchain erstrebt eine „Finalität durch Haftbarkeit“: Wenn jemand den Algorithmus missbraucht, ist dies beweisbar und kann durch eine Strafe vergolten werden. Diese Strafe besteht darin, dass die Einlagen des Stakers verbrannt werden.

Auch dieses Konzept der Finalität findet man bei Ethereum 2.0. Vitalik Buterin und seine Mitforscher haben lange darüber nachgedacht und ebenfalls Mechanismen entwickelt, die Fehlverhalten automatisch bestrafen.

Zurück zu Polkadot: Die Kollatoren wählen Transaktionen aus und prüfen diese. Sie sind die Instanz, die stempelt. Doch erst die Validatoren schaffen Finalität. Sie werden durch eine dritte Partei gewählt, die Nominatoren. Darüber hinaus gibt es eine vierte Partei, die Fischer („Fischermen“), welche das Netzwerk beobachten und Regelverstöße der Validatoren melden. Jeder Kollator und jeder Full Node einer Parachain kann diese Rolle einnehmen.  Als Belohnung erhalten die beteiligten Akteure die DOT genannten nativen Token der Blockchain.

Mit dieser Beschreibung kratzen wir natürlich nur an der Oberfläche. Wer es genauer wissen will, sollte in die Paper auf der Polkadot-Webseite oder in die dort verlinkte Doku schauen.

Weitere technische Besonderheiten

Neben den beiden beschriebenen fundamentalen technischen Konzepten wartet Polkadot mit einigen weiteren Features auf:

So gibt es ein „Governance“-System, das es zwei Parteien, dem Rat und dem technischen Kommittee, erlaubt, auf sichere Weise über Änderungen am Konsens abzustimmen. Dies soll helfen, schädliche Änderungen zu verhindern, aber gleichzeitig Anreize für die Weiterentwicklung setzen.

Gebildet wurde die Blockchain mit „Substrate“, einem „Framework für den Aufbau von Blockchain“, welches „das Destillat“ von dem ist, was Parity Technologies dadurch gelernt hat, Software für Ethereum, Bitcoin und andere Blockchains zu entwickeln. Substrat ist ein modulares System, durch das man individuelle Blockchains je nach den Anforderungen zusammenzusetzen kann; es kann auch benutzt werden, um relativ einfach (relativ!) qualitativ hochwertige und sichere Parachains zu starten.

Die State Machine von Polkadot ist in WebAssembly geschrieben. Die State Machine ist die Umgebung, in welcher die Smart Contracts ausgeführt werden. Während bei Ethereum hierfür das eher unbequeme Solidity verwendet wird, ist WebAssembly (Wasm) eine weit verbreitete Umgebung, die unter anderem von Google, Apple, Microsoft und Mozilla genutzt wird.

Technologie vs. Netzwerkeffekte

Polkadot ist ohne Zweifel ein ambitioniertes Projekt. Die Entwickler um Gavin Wood haben viel Erfahrung, gelten als talentiert und haben offenbar aus der Geschichte von Ethereum ihre Lektionen gezogen. Technisch betrachtet dürfte Polkadot eines der vielversprechendsten Projekte sein, das der Kryptomarkt derzeit hergibt.

Polkadot ist so, wie Ethereum gerne wäre. Und das nicht morgen oder in einer unbestimmten Zukunft – sondern schon heute.

Aber – ist das überhaupt von Bedeutung? Auch EOS, Tron, Binance und Cardano konkurrieren mit Ethereum und punkten durch eine besser skalierbare Technologie; die Idee, Smart Contracts auf Sidechains in gebräuchlicheren Sprachen laufen zu lassen, erfand bereits Lisk; mit dem Distributed Proof of Stake Algorithmus von EOS, Steem und Lisk gibt es längst einen hochskalierbaren Konsens-Algorithmus; für Token bieten sich neben Ethereum auch Ethereum Classic und Stellar an, beide mit deutlich tieferen Gebühren. Oder das Waves Netzwerk. Oder — es herrscht wirklich absolut kein Mangel an Alternativen zu Ethereum, die den Gebührendruck lindern können.

Dasselbe Phänomen kennen wir von Bitcoin: Wir haben zahlreiche Blockchains zu Auswahl, um die hohen Gebühren zu vermeiden, sei es Bitcoin Cash, Bitcoin SV, Litecoin, Dogecoin, Dash oder viele andere; und auch wenn es darum geht, der doch recht transparenten Natur von Bitcoin zu entgehen, bieten sich mit etwa Zcash oder Monero sehr viel privatere Coins an.

Doch weder Bitcoin noch Ethereum konnten bislang von anderen Blockchains vom Thron gestoßen werden. Der Thron wurde nicht einmal angekratzt. Kein Stück. Die Netzwerkeffekte, die eine etablierte Blockchain aufbringt, wiegen offenbar mehr als die eleganteste, ideale, überlegene Technologie. Sehr viel mehr, selbst dann, wenn die Technologie des Marktführers geradezu veraltet ist.

Hat Polkadot eine Chance, dieses Gesetz zu brechen? Und wenn nein – ist Polkadot deswegen überbewertet? Oder ermöglicht Polkadot Anwendungen, die bisher weder mit Ethereum noch Bitcoin möglich sind und kann so seine eigene Marktnische finden?

Um den Antworten auf diese Fragen zumindest ein Stückchen näher zu kommen, werfen wir zum Abschluss noch einen Blick darauf, was Polkadot erreicht hat.

Ein ziemlich starkes Jahr 2020

Man muss an dieser Stelle dem Team von Polkadot einiges an Respekt zollen. In seinem „Polkadot 2020 Roundup“ fasst Gavin Wood zusammen, was sie 2020 erreicht haben. Und das ist so viel, dass es schwer fällt, die Kinnlade nicht fallen zu lassen.

Start von Polkadot

Im Mai ging Polkadot live. Es begann mit einem Genesis-Block in einem geschlossenen Proof-of-Authority-Netzwerk, ging dann aber zügig in ein offenes, dezentrales Netzwerk über, welches Ende August so weit war, dass die DOT-Token auf den ersten Börsen aufliefen. Der Start verlief reibungslos; andere Projekte wie IOTA oder Cardano, die es seit Jahren nicht schaffen, diesen Schritt zu gehen, können hier nur neidisch rüberlinsen.

Neben der Mainchain gingen auch zwei Testnets live, Westend und Rococo.

Wachstum des Netzwerks

Nach dem Start stieg die Anzahl der Validatoren stetig an. Schon 24 Stunden nach der Öffnung des Netzwerks betrug die Anzahl 197; heute sind es 274  Knoten, hinter denen 7.000 einzelne Accounts stehen. Wenn jeder Validator einem Mining-Pool gleichkommt, könnte zutreffen, was Gavin schreibt: dass Polkadot „das am stärksten dezentrale“ Blockchain-Netzwerk ist.

Vor allem Börsen bieten das Staking von DOT begeistert an. So sind zum Jahresanfang 2021 bereits 63 Prozent der verfügbaren DOT-Token im Staking-System eingefroren. Dies macht Polkadot bereits jetzt zur Blockchain mit den meisten Werten im Staking. Aber dies reicht Gavin noch nicht: „Wir werden uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen.“ Das „1000 Validatoren Programm“ startete und wird von der Schatzkammer der Web3-Stiftung unterstützt.

Governance

Die ersten Governance-Vorschläge wurden eingereicht und bestätigt. Dies zeigt, so Gavin, dass das Governance-System funktioniert.

Projekte

Zahlreiche Projekte auf Basis von Polkadot begannen und gediehen 2020. Die meisten sind aber noch eher auf dem Niveau der „Grundlagenforschung“ – sie arbeiten vorwiegend an der Infrastruktur.

So hat die Web3-Stiftung einen automatischen Registrar-Service für Polkadot gestartet, der den Teilnehmern des Systems helfen soll, Reputation zu gewinnen. LimeChain arbeitet an Subsembly, einem Framework, um Parachains mit AssemblyScript zu bilden. Equilibrium hat eine erste Version einer Integration des Interplanetary File Systems – wir kennen es von ENS-Domains – für Polkadot veröffentlicht. Node Factory bildet derweil ein Metamask-Plugin, das die beliebte Ethereum-Wallet an Polkadot andockt. Daneben gibt es rund 100 weitere Teams, die mit Polkadot arbeiten, 30 davon allein in China.

Auch etablierte Projekte, wie Chainlink oder Gitcoin, haben sich 2020 auf Polkadot eingelassen. Auch die ersten Non-Fungible-Token (NFT) wollen Polkadot anstatt Ethereum benutzen. Das Interesse ist in jedem Fall da.

Bridge

Polkadot hat den Anspruch, die eigenen Blockchains mit anderen Chains zu verbinden. Eines der Projekte, die dies versuchen, ist Frontier, eine Software, die es erlaubt, eine Parachain zu bilden, die exakt aussieht wie Ethereum. Dies erlaubt es, die bestehenden Werkzeuge wie Metamask oder Truffle zu benutzen. Ferner wurde 2020 bereits an Brücken für Bitcoin und Ethereum gearbeitet, die vermutlich 2021 starten.

Substrat

Im Herbst erschien Substrat 2.0, das Upgrade von „Paritys bahnbrechender Blockchain-Entwicklungs-Plattform.“

Events

Trotz Corona gelang es Polkadot, mehr als 70 virtuelle und Präsenzveranstaltungen durchzuführen. Etwa der Hackathon Hackusama, zwei Entwickler-Konferenzen Subzero, das Web 3.0 Bootcamp, Polkadot Decoded und – sogar live – das Web3 Forum in Shanghai. Damit konnte Polkadot tausende von Entwicklern erreichen und trainieren, die veröffentlichten Videos und Texte wurden mehr als eine Million mal angeklickt.

Statistiken

Insgesamt nahm die Rust-Codebase um eine halbe Million Zeilen Code zu. Das Substrat-Repository wurde von mehr als 1000 Github-Usern geforkt, den Tech-Channel von Substrat haben 2.600 Leser abonniert. Mehr als 200 Projekte wurden durch die Web3-Schatzkammer unterstützt, Polkadot hat mehr als 100.000 DOT an 23 Vorschläge ausgeschüttet.

Fazit

All das ist für ein einziges Jahr eine beeindruckende Liste an Errungenschaften. Polkadot wartet mit einem starken technischen Konzept auf, auf das viele bei Ethereum mit einem gewissen Neid blicken dürften, und das Team scheint in der Lage zu sein, den Plan zügig, aber sorgfältig auszuführen.

Das große Interesse aus der Entwickler-Szene, die ersten kommerziellen Projekte, die sich für Polkadot interessieren, der starke Rang unter den Staking-Coins – all das macht Polkadot schon jetzt zu einer vielversprechenden Blockchain. Vielleicht gelingt es ihr tatsächlich, das Gesetz der Netzwerkeffekte zu brechen; vielleicht findet Polkadot eine sinnvolle Nische, die es erobert und erhält.

Es lohnt sich also, die Blockchain im Auge zu behalten. Der hohe Preis macht die DOT-Token allerdings derzeit eher zu einer Option für risikofreudige Anleger.

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Mit 1 BTC zum Multi-Millionär: Die wohl bullishste Bitcoin-Prognose des Bull-Runs

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Nachdem er gestern einige Anzeichen von Stärke demonstriert hat, wirkt Bitcoin aktuell wieder richtungslos. Analysten warnen sogar vor weiteren Verlusten, sollte es BTC nicht in absehbarer Zeit gelingen, über 40.000 Dollar zu steigen. Neutral bis bearishe Aussichten also – doch Krypto-Investor und Autor Preston Pysh bleibt langfristig unbeirrt bullish. Er sagt: Eine Bitcoin-Marktkapitalisierung in Höhe […]

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ARK Investment-Chefin sagt mehr Bitcoin-Investments von Unternehmen vorher

Laut der Ark Invest-Vorstandsvorsitzenden hat das Bitcoin-Ökosystem das Ende institutioneller Investoren noch nicht erreicht

Catherine Wood, die Gründerin von ARK Investment (Ark Invest), glaubt, dass in den kommenden Tagen viele weitere große Unternehmen den Bitcoin erkunden werden. Wood sagte voraus, dass eine neue Welle institutioneller Investoren unterwegs sei.

Sie behauptete, das Interesse an digitalen Assets habe in letzter Zeit zugenommen und der epische Lauf werde mehrere Firmen anziehen, die den Bitcoin in ihre Portfolios aufnehmen wollen. Wood hob insbesondere Tech-Unternehmen als die wahrscheinlichsten hervor, die dem aktuellen Trend von Square und MicroStrategy folgen.

Der Star Stock Picker erklärte, diese Unternehmen hätten ein Verständnis für die Blockchain-Technologie und fänden es im Vergleich zu anderen leicht, in BTC zu investieren. Sie fügte hinzu, dass Technologiefirmen den Bitcoin als Absicherung gegen den Dollar erwerben werden.

Ich denke, wir werden erleben, dass mehr Unternehmen diese Absicherung in ihre Bilanzen aufnehmen, insbesondere Technologieunternehmen – innovative Unternehmen, die die Technologie verstehen und mit ihr vertraut sind.“

Weiterhin wies Wood darauf hin, dass die Regulierungsbüro implementierten freundlichen Richtlinien ein großer Treiber für die Krypto-Einführung sein werden. Sie verwies auf die OCC-Verordnung, die es Banken ermöglicht, Zahlungen mit Stablecoins zu verarbeiten.

Außerdem denke Ich, dass es mehr Validierung geben wird, wenn die Regulierer ins Spiel kommen“, sagte sie.

Wood betrachtet den digitalen Vermögenswert derzeit als die beste Sicherheit gegen die Abwertung des Dollars. Vor diesem Hintergrund sieht sie auch die vielen großen Firmen, die das Bitcoin-Ökosystem überschwemmen.

Ich glaube, es gibt keine bessere Absicherung gegen Inflation als den Bitcoin. Der Dollar fiel im vergangenen Jahr um rund 7 %. In den USA haben wir im Vergleich zu anderen Währungen weltweit 7 % an Kaufkraft verloren.“

An anderer Stelle hat der frühere US-Finanzminister Larry Summers den Bitcoin hoch gelobt und gesagt, er sei keine Blase. Der Ökonom behauptete, BTC habe die Widerstandsfähigkeit, über Wasser zu bleiben und das Potenzial, weitere Investoren anzuziehen. In einem Bloomberg-Interview am vergangenen Freitag sagte er: „Ich werde nicht die Schwankungen der nächsten sechs Monaten vorhersagen. Aber ich denke, einige Institutionen mögen ihn und er ist hier, um zu bleiben. Ich glaube nicht, dass das Ganze zusammenbrechen wird.“

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Bitcoin-Zahlungen auf Allzeithoch

Die Anzahl der täglichen Bitcoin-Zahlungen erreicht ein neues Allzeithoch – während der MemPool erstaunlich ruhig bleibt. Grund dafür ist die zunehmend effiziente Nutzung von Platz auf der Blockchain durch Batching.

Trotz des immer stärkeren Statuses als digitales Gold ist Bitcoin weiterhin vor allem ein Zahlungssystem. Und ein Zahlungssystem kann man auch danach bewerten, wie viele Zahlungen es prozessiert. Dementsprechend passt es gut zum Allzeithoch des Preises, dass auch die Anzahl der Zahlungen ein neues Allzeithoch erreicht hat.

Allerdings muss man ein Weilchen suchen, um dieses Allzeithoch in den Charts zu finden. Wenn man sich die Anzahl der täglichen Transaktionen anschaut, beispielsweise auf blockchain.com, wird man auf Ernüchterung stoßen: Mit 401.000 täglichen Transaktionen gab es am 7. Januar zwar eine kleine Spitze, doch der Wert ist weiterhin ein ordentliches Stück von bisherigen Rekorden entfernt, etwa am 2. Mai 2019 mit mehr als 450.000 Transaktionen.

Anzahl täglicher Transaktionen nach Blockchain.info

Warum hat Bitcoin dennoch einen neuen Rekord an täglichen Zahlungen erreicht?

Anatomie einer Transaktion

Um dies zu verstehen, muss man sich vergegenwärtigen, wie eine Bitcoin-Transaktion beschaffen ist. Banküberweisungen haben einen Sender und einen Empfänger, was man technisch als einen Input und einen Output bezeichnen könnte.

Bitcoin-Transaktionen dagegen haben beliebig viele Inputs und Outputs. Man nennt das ein „UTXO“-System: Wenn man eine Transaktion bildet, nimmt man eine bestimmte Anzahl an Münzen, schmilzt sie ein, und bildet daraus die ausgehenden Münzen. Im Grunde steckt in jeder Transaktion eine Münzpresse.

Eine einzelne Transaktion kann also mehrere Outputs haben und damit mehrere Empfänger. Da es nicht viel Sinn ergibt und zudem sehr unpraktisch ist, eine Zahlung in Form von mehreren Münzen anzunehmen, kann man grob davon ausgehen, dass jeder Output einer Transaktion eine Zahlung repräsentiert. So gesehen erkennt man die Anzahl der täglichen Zahlungen nicht durch die Anzahl der Transaktionen, sondern durch die der Outputs.

Die Anzahl der täglichen Bitcoin-Zahlungen laut Transactionfee.info

Genau dies macht Transactionfee.info, um einen Chart mit den täglichen Zahlungen zu plotten. Und dieser Chart hat am 9. Januar mit beinah 800.000 Zahlungen ein neues Allzeithoch erreicht.

Immer mehr Zahlungen je Transaktion

Es lässt sich also beobachten, dass Bitcoin bei konstant bleibendem Transaktionsvolumen mehr Zahlungen abwickelt. Einzelne Transaktionen enthalten mehr Zahlungen und damit mehr Outputs. Auch dies lässt sich in Statistiken nachweisen.

Zahlungen bzw. Outputs je Transaktion. Quelle ebenfalls transactionfee.info.

Anfang 2020 enthielt eine Transaktion im Durchschnitt gut 1,5 Outputs. Heute sind es etwa 2,2. Das ist eine Steigerung von beinah 50 Prozent.

Der Haupttreiber dieser Entwicklung ist das sogenannte „Batching“ durch Plattformen wie Börsen: Anstatt jede Auszahlung sofort zu verarbeiten, sammeln sie sie, um in einer einzelnen Transaktion einen ganzen Stoß an Zahlungen unterzubringen. Das spart, wie wir später sehen werden, deutlich mehr Gebühren, als man auf den ersten Blick vermutet.

Bitcoin skaliert also eher nach innen als nach außen: Anstatt mehr Platz zu benötigen, wird der Platz effizienter genutzt. Man könnte es damit vergleichen, mehr Sitze in einem Bus unterzubringen, anstatt einen größeren Bus zu bauen. Oder man komprimiert Dateien, anstatt eine neue Festplatte einzubauen.

Der entspannte MemPool

All das funktioniert erstaunlich gut. Der MemPool der unbestätigten Transaktionen bleibt trotz des Hypes und der Blase ruhig.

Ende 2017, als es die letzte große Blase gab, sah es ganz anders aus. Damals wurde der Anstieg des Preises durch einen mindestens ebenso starken Anstieg der Gebühren begleitet. Teilweise kostete es mehr als 50 Dollar, eine einfache Transaktion zu versenden. Auch bei Ethereum manifestiert sich derzeit eine Gebührenblase, die den Preis von schlichten Transaktionen auf mehr als 10 Dollar katapultiert, während komplexere Smart Contracts auch mal 100 oder mehr Dollar kosten.

Gebühren je Transaktion. Quelle: blockchain.info

Bei Bitcoin dagegen ist die Lage den Umständen entsprechend sehr entspannt. Die Blockchain wird zwar voller, was sich etwa daran zeigt, dass die Größe der Blöcke mit 1,3 Megabyte im Durchschnitt ebenfalls ein Allzeithoch erreicht. Doch wer es nicht allzu eilig hat, kommt in diesem Moment mit einer Gebühr von etwa 90 Cent gut durch; wer seine Transaktion unbedingt im nächsten Block haben will, hat mit rund 5 Euro Gebühr gute Aussichten. Selbst in den betriebsamsten Momenten der vergangenen Wochen wurde es niemals sehr viel teurer. Wer seine Zahlung auf Samstag oder Sonntag verschiebt, kommt auch mit 20-30 Cent durch.

Gleichzeitig ist das je Transaktion versendete Volumen deutlich höher geworden, wie ein Chart von Bitinfocharts.com zeigt: Waren es im Dezember 2017 noch gut 100.000 Dollar, sind es nun weit mehr als 200.000 Dollar (im 30-Tagesschnitt übrigens ein weiteres Allzeithoch!). Damit sind die Gebühren in Relation zum versendeten Betrag noch ein Stückchen moderater.

Der MemPool der letzten 30 Tage in Jochen Hoenickes Visualisierung

All dies setzt natürlich voraus, dass man „einfache“ Transaktionen versendet, die einen einzelnen Input ausgeben. Wer mehrere Inputs ausgibt, vervielfacht die Höhe der Gebühren rasch.

Das schreit nach einer Erklärung, oder?

Warum Inputs so viel teurer sind als Outputs

Ein Input ist wie gesagt eine „Münze“. Wenn ihr beispielsweise 0,001 Bitcoin (etwa 30 Euro) an meine Adresse 1BergmanNpFqZwALMRe8GHJqGhtEFD3xMw sendet, liegt der Betrag als eine 30-Euro-Münze in meiner Wallet. Wenn danach jemand weitere 0,0005 Bitcoin an dieselbe Adresse sendet, liegen diese als zweite Münze in meiner Wallet.

Bezahle ich anschließend etwas mit Bitcoin, kann ich bei Beträgen bis zu 30 Euro eine einzelne Münze ausgeben. Ein Input, geringe Gebühren. Wenn ich jedoch mehr als 30 Euro bezahle, muss ich die beiden Münzen verschmelzen. Zwei Inputs, höhere Gebühren.

Anders als Outputs benötigt jeder Input eine Signatur. Der Besitzer der Münze muss beweisen, dass er sie besitzt. Daher muss er die Transaktion mit dem mit der Münze verbundenen Schlüssel signieren. Und diese Signaturen machen einen Großteil der Daten in einer Transaktion aus. Ein Output dagegen ist nur die Info über den nächsten Besitzer dieser Münze.

Einige Beispiele: Eine Standardtransaktion mit einem Input und zwei Outputs ist 220 Byte groß. Erhöht man die Anzahl der Outputs auf sechs, steigt die Größe lediglich auf 344 Bytes. Enthält die Transaktion dagegen zwei Outputs und sechs Inputs, ist sie 960 Byte groß. Die Logik ist leicht zu erkennen: Mehr Outputs steigern die Transaktionsgröße nur geringfügig, mehr Inputs dagegen enorm.

Dementsprechend groß ist der Effekt von Batching: Wenn eine Börse fünf Standard-Transaktionen mit je einem Input und zwei Outputs versendet, muss sie fünf mal signieren und braucht deshalb insgesamt 1100 Byte. Versendet sie dagegen nur eine Transaktion mit einem Input und sechs Outputs, muss sie nur einmal signieren, weshalb sie nur 344 Bytes verbraucht. Das ist nicht einmal ein Drittel.

Die Kosten für Transaktionen sinken also, wenn die Nutzer eine Plattform benutzt, die wie Bitcoin.de Transaktionen bündelt. Prinzipiell können alle Plattformen, die Coins für ihre User verwalten, ein solches Verfahren anbieten. Trotz der einigermaßen weiten Verbreitung von Batching dürfte in der Beziehung noch Luft nach oben sein – was für die Skalierung von Bitcoin eine ziemlich gute Aussicht ist.

Original source: https://bitcoinblog.de/2021/01/18/bitcoin-zahlungen-auf-allzeithoch/