Der „echte“ Bitcoin-Dominanz-Index liegt nicht bei gut 60, sondern bei knapp 80 Prozent

Laut der Seite Coinmarketcap ist die Dominanz von Bitcoin im Krypto-Markt auf etwa 62 Prozent gefallen. Eine alternative Seite errechnet den „wahren“ Bitcoin-Dominanz-Index. Und der liegt bei knapp 80 Prozent – oder noch höher.

Vor etwa fünf Jahren haben „Bitcoin“ und „Kryptowährungen“ noch beinah dasselbe gemeint. Es gab zwar schon einen Haufen Altcoins, aber deren Wert war so gering, dass sie im gesamten Markt kaum aufgefallen sind. Mittlerweile hat sich das deutlich geändert. Der Markt der Kryptowährungen wurde viel bunter und diverser, und es tummeln sich darin tausende der verschiedensten Coins und Token.

Der Marktanteil von Bitcoin ist derweil auf etwa 62 Prozent gefallen, mal etwas mehr, mal etwas weniger. Das lange angekündigte „Flippening“ durch Ethereum blieb zwar aus, aber auch die von vielen Bitcoinern erhoffte Rückkehr eines Marktanteils von Bitcoin auf mehr als 80 Prozent. Zumindest kann man das so auf der beliebtesten Krypto-Chartseite sehen, auf Coinmarketcap.

Eine alternative Webseite sagt nun, dass das alles Unsinn ist. Bitcoindominance.com errechnet angeblich den „echten Bitcoin-Dominanz-Index“. Und der liegt bei knapp 80 Prozent, wenn man Ethereum weglässt, sogar bei mehr als 90 Prozent. Was machen die Macher der Seite mit der schon in der Domain ersichtlichen Intention anders als Coinmarketcap?

Bitcoindominance beschränkt die Auswahl des Marktes drastisch. Der Index enthält nur „Coins, die Proof of Work benutzen und versuchen, Geld zu sein.“ Die Token von ICOs sind ebenso wenig dabei wie Stablecoins oder Kryptowährungen mit einem Proof-of-Stake-Algorithmus. Unter den gelisteten Coins sind lediglich Bitcoin (BTC), Litecoin (LTC), Ethereum (ETH), Bitcoin SV (BSV), Bitcoin Cash (BCH) – das die Macher verächtlich Bcash nennen – Monero (XMR), Dash (DASH), Zcash (ZEC), Bitcoin Gold (BTG), Ethereum Classic (ETC), Dogecoin (DOGE) und Decred (DCR).

Damit fallen zahlreiche Coins weg, die Coinmarketcap unter den Top-20 listet: Ripple (XRP), Tether (USDT), Cardano (ADA), das Crypto.com-Token (CRO), der Binance-Coin (BNB), EOS, Chainlink, Tezos, Stellar, Tron und weitere. Bei einer so reduzierten Auswahl ist es klar, dass die Dominanz von Bitcoin höher wird.

Zum Teil ist die Argumentation verständlich. ICO-Token „werden von einer zentralisierten Entität herausgegeben und kontrolliert und können daher kein hartes Geld sein.“ Und Stablecoins sind lediglich „eine Erweiterung des von Regierungen kontrollierten Fiat-Geldes.“ Das trifft schon zu, wer eine echte Kryptowährung mit ICO-Token und Stablecoins in einen Topf wirft, vergleich Äpfel mit Birnen.

Etwas haariger wird die Argumentation bei Proof-of-Stake-Coins. Hier wird einfach angenommen, dass sie nicht zählen, da Proof-of-Work der einzige bekannte Algorithmus sei, der ein Netzwerk dezentral hält. Wenn es keine Dezentralität gäbe, stelle ein Coin keine Verbesserung gegenüber dem zentralisierten Bankwesen dar. Wie Coins mit anderen Konsens-Verfahren, wie Ripple oder Stellar, hier hineinpassen, erwähnen die Macher nicht. Sie bieten den Usern darüber hinaus die Option an, Ethereum auszublenden. Das sei zwar an sich ein Proof-of-Work-Coin, aber „viele Leute denken, dass Ethereum nicht versucht, Geld zu sein.“ Wenn man die Option aktiviert, verschwindet Ethereum aus dem Index und die Dominanz von Bitcoin steigt auf 93 Prozent. Heisa!

Natürlich ist eine solche Alternative zu Coinmarketcap sinnvoll. Sie zeigt, wie aufgebläht die gesamte Marktkapitalisierung bei Coinmarketcap ist. Wenn man dagegen an einem neuen, digitalen Geld interessiert ist, wird der Markt sehr viel kleiner, und die Dominanz von Bitcoin dementsprechend größer. Allerdings folgt die Methode auch der Intention, an der die Macher mit dem Namen „Bitcoindominance“ sowie der verächtlichen Schreibweise von Bitcoin Cash als bcash keinen Zweifel lassen: Es geht darum, zu zeigen, wie dominant Bitcoin ist. Dem werden dann Bedingungen unterstellt – das Geld muss hart sein wollen, und es muss dezentral sein – und aufgrund dieser vage formulierten Bedingungen wird durch Schnellschüsse gekürzt. So scheint es durchaus Coins zu geben – etwa XRP, Stellar, EOS, Tron, Tezos oder Cardano – die auch ohne Proof of Work funktionieren, ohne komplett zentralisiert zu sein. Der konkreten Beschäftigung mit diesen Coins entziehen sich die Seitenmacher, indem sie „dezentral“ in den Raum werfen, aber nicht definieren.

Aber auch ideologisch eingefärbte Analysen bringen einen Erkenntnisgewinn. Man darf sie nur nicht zu blauäugig betrachten.

Original source: https://bitcoinblog.de/2020/07/30/der-echte-bitcoin-dominanz-index-liegt-nicht-bei-gut-60-sondern-bei-knapp-80-prozent/

Australien versucht, die Macht der Blockchain zu entfesseln

Neue Technologien wie die Blockchain können Werte freisetzen. Australien erwägt Regulierungsreformen, um die Branche voranzutreiben

In einem kürzlich veröffentlichten Bericht des Finanzministeriums von New South Wales wird dargelegt, wie ein veralteter Rechtsrahmen dazu führen kann, die Vorteile disruptiver Technologien wie Blockchain zu übersehen. Der Bericht fordert Reformen, damit Blockchain der australischen Wirtschaft helfen kann.

In einem traditionellen Regulierungsmodell werden neue Gesetze und Vorschriften auf vorgeschriebener Basis umgesetzt. Neue Technologien wie autonome Fahrzeuge, KI und vor allem die Blockchain verfügen jedoch über einen sich ständig weiterentwickelnden Zyklus der Produktentwicklung.

Daher sollten Regulierungsbehörden neue Vorschriften in einem Tempo vorschreiben, das der Geschwindigkeit des technologischen Fortschritts entspricht. Sie bleiben derzeit jedoch in Bezug auf das sogenannte „Stimulationsproblem“ zurück.

Das NSW-Finanzministerium erklärte:

„Die Regulierungsbehörden können gezwungen sein, die Regeln und Vorschriften schrittweise zu ändern, was häufig die Geschwindigkeit und den Nutzen von Innovationen beeinträchtigt.“

Die Antwort sind Reformen

Das Papier schlägt vor, dass Unternehmen durch den Übergang zu einem ergebnisorientierten Rechtsrahmen alle Technologien, die zu einem gewünschten Ergebnis führen könnten, frei übernehmen, implementieren und damit experimentieren können.

Eine umfassende Regulierungsreform könnte das maximale Potenzial aktueller und zukünftiger disruptiver Technologien ausschöpfen. Diese Regulierungsphilosophie schafft Wettbewerbsbedingungen, in denen Unternehmen weiter innovieren und zusätzlichen Wettbewerb schaffen können, um den Technologiesektor voranzutreiben.

Der Bericht stellt fest, dass die Wirtschaft durch kleine Anpassungen des Rahmens enorme Vorteile erzielen könnte. Eine Reduzierung der Compliance-Gebühren um 5 % könnte zu einem Nettovorteil von 600 Mio. AUD auf 4 Mrd. AUD (430 Mio. USD auf 2,86 Mrd. USD) führen.

Darüber hinaus könnte eine Reform Innovationen beschleunigen. Denn Unternehmen können so wertvolle Zeit sparen, ohne auf die Erlaubnis der Aufsichtsbehörden angewiesen zu sein.

Das Papier schließt mit dem Vorschlag, dass die Reform während der Sperrung inmitten von Covid-19, wo Unternehmen schließen und mehr Menschen arbeitslos sind, die wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie beschleunigen könnte.

In dem Papier heißt es:

„Jede Verbesserung des Geschäftsumfelds könnte den Unterschied zwischen einer schnellen Erholung und einer längeren Rezession bedeuten. Wo die Regulierungsreform früher die Geschäftstätigkeit erleichtert hat, könnte sie heute den zusätzlichen Vorteil haben, die Erholung zu erleichtern.“

Eine wachsende Kraft

Im Jahr 2018 gab Chinas Präsident Xi Jinping bekannt, dass die Blockchain für das Land oberste Priorität haben wird. In den folgenden Jahren hatte China viele Initiativen ergriffen, um die Blockchain-Entwicklung im Inland zu liberalisieren und zu fördern.

Zum Monatsbeginn hat die erfolgreiche Blockchain-Integration zwischen Bundesbehörden durch ein E-Seal-System zu einer besseren Gesamtkommunikation und weniger Papierkram in der chinesischen Stadt Hangzhou geführt.

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Original source: https://coin-hero.de/news/australien-versucht-die-macht-der-blockchain-zu-entfesseln/

Gesetz in Russland erkennt Kryptowährungen als Investment an – aber verbietet sie als Zahlungsmittel

Russland entscheidet ein autoritäres Gesetz zu Kryptowährungen: Als Zahlungsmittel sind die digitalen Münzen verboten, als Investment in streng kontrolliertem Rahmen erlaubt. Während die Zentralbank vor der kriminellen Nutzung von Kryptowährungen warnt, preist Ex-Schachweltmeister Garri Kasparow sie als Technologie, durch das sich die Bürger ein Stück Kontrolle zurückerobern können.

Zum Teil dürfen Bitcoiner in Russland aufatmen. Anders als in der Vergangenheit vorgeschlagen, wird der Besitz von und der Handel mit Kryptowährungen nicht illegal. Doch das Gesetz ist dennoch weit davon entfernt, befriedigend zu sein.

Die Duma hat einen geänderten Gesetzesvorschlag für den Umgang mit Kryptowährungen nun nach der zweiten Lesung akzeptiert. Damit gilt das Gesetz als so gut wie verabschiedet. Kryptowährungen werden in dem Gesetz als eine Art von Eigentum betrachtet, dessen Besitz legal ist. Das könnte man als Legalisierung verstehen.

Allerdings geht dies mit scharfen Auflagen einher. Zum einen ist es nur legal, Kryptowährungen zu besitzen, wenn man sie angemeldet hat. Für die Herausgabe, den Kauf und den Verkauf plant Russland ein „Rahmenwerk von speziellen Informationssystemen“ sowie ein Register bei der Zentralbank. Die Regierung versucht also, den Handel in einen von ihr genau beaufsichtigten und kontrollierten Rahmen zu bringen. Zum anderen hat die Zentralbank den Vorbehalt, zu entscheiden, welche „digitalen Assets“ qualifizierten Investoren vorbehalten sind. Ob dies vor allem auf Security Token wie tokenisierte Aktien abzielt, oder ob dies auch für Bitcoin und andere Kryptowährungen gelten kann, ist ungewiss.

Schmerzhafter für Bitcoiner dürfte jedoch sein, dass das neue Gesetz es nicht gestattet, Kryptowährungen oder andere digitale Assets für Zahlungen anzunehmen oder mit ihnen zu bezahlen. Die Akzeptanz im Handel dürfte damit auf Grauzonen und Nischen beschränkt bleiben.

Zentralbank steht Kryptowährungen feindselig gegenüber

Insbesondere die starke Rolle der Zentralbank könnte in Zukunft noch unangenehme Folgen zeitigen. Wie Cointelegraph berichtet, betrachtet die Bank von Russland Kryptowährungen weiterhin als ein Instrument des Verbrechens.

Sergei Schwezow, stellvertretender Governeur der Zentralbank, erklärt in einem Live-Video auf Youtube zum Gesetz, dass die Zentralbank Kryptowährungen nicht als Investment empfehle: „Die Bank von Russland als Regulierer bleibt bei der Position, dass Kryptowährungen kein Investment sind. Sie sind mehr wie ein Pyramidenspiel oder ein Roulettespiel, und sollten kein Teil des Finanzmarktes sein. Weder die Regierung noch finanzielle Mittelsmänner sollten Bürger dazu ermutigen, sich Kryptowährungen zu kaufen.“

Kurz darauf wird er noch deutlicher: „Wir unterstützen keine Investments in diesen kriminellen Sektor.“ Schwezow vergleicht Kryptowährungen mit Geld-Surrogaten, welche von keiner Zentralbank der Welt unterstützt werden. Die russische Konstitution verbiete sie, und sie seien ein Fall für das Strafgesetz. Kryptowährungen würden benutzt, um die Anti-Geldwäsche-Regeln zu umgehen, meint Schwezow, und wiederholt noch einmal, dass die Zentralbank es nicht unterstützt, dass Bürger in diesen kriminellen Sektor investieren.

Diese harte Ansage der Zentralbank dürfte bei Banken und anderen von ihr beaufsichtigen Finanzdienstleistern nicht ihre Wirkung verfehlen. Es ist unerwünscht, wenn Banken mit Kryptowährungen arbeiten oder es zulassen, dass ihre Kunden in sie investieren.

Ein Bitcoin-freundlicher Schwachweltmeister

Diese nun doch eher autoritäre Linie der Regierung widerspricht zum Teil manchen Signalen, die sie in der Vergangenheit gesendet hat.

So hat etwa ein Berater von Präsident Putin bereits dafür geworben, die ungeheuren Energiereserven des Landes zu nutzen, um Bitcoins zu minen, wobei er auch dafür plädierte, die Bürger selbst minen zu lassen. Auch wenn das Bürger-Mining wohl auf Eis gelegt wurde, ist Russland die Heimat vieler großer Mining-Farmen, an denen womöglich auch die großen Energiekonzerne des Landes beteiligt sind. Sogar die Moskauer Börse hat geplant, eine Plattform für den Handel mit Kryptowährungen einzurichten, die jedoch qualifizierten Investoren vorbehalten ist.

Auf der anderen Seite hat Schwezow nicht ganz unrecht, wenn er sich darüber beklagt, dass Kryptowährungen wie ein Pyramidensystem funktionieren und dafür missbraucht werden, um Anti-Geldwäsche-Regeln zu umgehen. Die westlichen Strafverfolger stoßen bei ihren Ermittlungen zu Hackern und Ransomware-Autoren oft genug auf eine Spur nach Russland. Ebenso ist Russland die Heimat einiger großer und etablierter Darknetmarktplätze, wo neben Drogen auch etwa Kreditkartendaten gehandelt werden. Ein russischer Marktplatz hat vor einiger Zeit sogar angekündigt, den Bürgern die Chance zu geben, sich per ICO an dem Geschäft zu beteiligen. Russland ist ferner die Heimat zahlreicher suspekter ICO- und Altcoinprojekte und hat zur Zeit des ICO-Hypes eine ganze Industrie von ICO-Marketingagenturen hervorgebracht. Und eine Welle von Bombendrohungen mit Bitcoin-Erpressungen macht das Bild nicht eben besser.

Allerdings ist auch dies bestenfalls die halbe Wahrheit. Denn der russische Staat ist selbst gerne bereit, Bitcoin zu benutzen, etwa wenn der Geheimdienst Domains kauft, um im US-Wahlkampf zu intervenieren.

Vor allem aber haben Bitcoins und andere Kryptowährungen auch für ehrliche, gesetzestreue Bürger Russlands viele Vorteile. Auf der einen Seite können Bitcoins für sie ein gutes Instrument zu sein, um der auch in Russland anziehenden Inflation zu entkommen. Allein in diesem Jahr hat der Euro gegenüber dem Rubel mehr als 20 Prozent an Wert gewonnen, im Lauf der letzten 12 Jahre sogar etwa 150 Prozent. Andererseits zieht Russland die Überwachung seiner Bürger immer enger an, zuletzt im Zuge der Corona-Krise. Auch dagegen könnten sich die Bürger zumindest zum Teil mit Bitcoin schützen.

So ist es auch gerade der ehemalige Schachweltmeister, Putin-Kritiker und Menschenrechter Garri Kasparow, der zum prominentesten Bitcoin-Befürworter in Russland wird. In einem Interview mit der Forbes erklärt er, dass die Befürchtungen der Bitcoin-Kritiker „überbewertet“ seien: „Wir sehen viele Vorteile von Kryptowährungen wie Bitcoin und anderen sowie der Blockchain-Technologie, weil sie uns die persönliche Kontrolle zurückgeben, und das zu einer Zeit, in der immer mehr Elemente unseres Lebens durch den Staat, Unternehmen oder andere Parteien mit einer heimlichen Agenda kontrolliert werden.“ Kryptowährungen seien daher eine natürliche technologische Antwort auf ein Überhandnehmen der Kontrolle.

Kasparow meint damit sowohl die Kontrolle über das Geld als auch über die Privatsphäre. Kryptowährungen helfen, die – für ihn durchaus notwendigen – Verletzungen der Privatsphäre durch den Staat zu regulieren, und sie dienen als „Alternative, um den Wohlstand und die Ersparnisse gegen Inflation und eine unkontrollierte Beinflussung der Finanzwirtschaft durch den Staat zu schützen.“ Vielleicht nennt Kasparow damit auch den tatsächlichen Grund, weshalb die russische Regierung eines der autoritärsten Krypto-Gesetze der Welt schafft. Denn Kryptowährung werden vor allem für unehrliche und autoritäre Regierungen zu einer Bedrohung.

Original source: https://bitcoinblog.de/2020/07/29/gesetz-in-russland-erkennt-kryptowaehrungen-als-investment-an-aber-verbietet-sie-als-zahlungsmittel/

Institutionen beschäftigen sich derzeit mehr denn je mit Bitcoin

Coincierge.de – Aktuelle Krypto-News

Der Preis von Bitcoin wurde in der vergangenen Woche von einem starken Aufwärtstrend erfasst. Es scheint, dass sich die fundamentale Stärke, die die Kryptowährung in den letzten Monaten aufgebaut hat, allmählich in seinem Preis widerspiegelt. Der jüngste Kursanstieg erfolgt vor einem noch nie dagewesenen Hintergrund einer lockeren Finanzpolitik von Regierungen auf der ganzen Welt sowie […]

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Maximilian von Wallenberg ist neuer Geschäftsführer der Boerse Stuttgart Digital Exchange GmbH

Pressemitteilung: Maximilian von Wallenberg (36) ist seit 1. Juli 2020 Geschäftsführer der Boerse Stuttgart Digital Exchange GmbH. Er folgt auf Dr. Dirk Sturz, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat, um sich neuen beruflichen Aufgaben zu widmen. Künftig ist von Wallenberg neben Peter Großkopf Geschäftsführer der Gesellschaft, die den technischen Betrieb der Börse Stuttgart… Artikel ansehen

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Rekord bei Bitcoin und Co. – Grayscale verwaltet nun über 5,1 Mrd. USD

Bitcoin Trading, Crypto Trading, Handel

Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowährungen werden bei institutionellen Investoren immer beliebter. Das zeigen vor allem Daten von Grayscale, einem der größten Vermögensverwalter für BTC und Co.

Vor einigen Wochen haben wir den offiziellen Q2 Bericht von Grayscale zusammengefasst, der uns einen Einblick in das Verhalten der institutionellen Investoren gegeben hat. Dabei konnte Grayscale ein Wachstum von über 80% zum ersten Quartal verzeichnen und insgesamt über 900 Millionen USD für den Bitcoin Trust und andere einsammeln. Gestern gab es ein weiteres Update von Grayscale auf Twitter. Wir schauen uns kurz an, um was es dabei geht und welche Informationen wir aus dieser Nachricht ziehen können.

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Grayscale erreicht Rekordsumme bei Bitcoin, Ethereum und Co.

Grayscale hat mit seinem Q2 Bericht schon für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Kein Wunder wenn in Q2 alleine Grayscale mehr BTC gekauft hat, als neu produziert wurden. Die Nachfrage von institutionellen Investoren in diesem Jahr ist kaum zu stoppen. Es wird ein Rekord nach dem anderen durchbrochen. Dennoch ist es erst der Anfang, da es sich verhältnismäßig um kleine Volumina handelt, wenn man es mit dem traditionellen Markt vergleicht. Es ist aber ein wichtiger Schritt, um Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowährungen zu etablieren. Viele orientieren sich nämlich nach dem „Big Money“ und folgen den Anlege-Strategien der professionellen Investoren.

Gestern hat Grayscale auf Twitter ein Update der aktuellen Zahlen seiner Krypto-Finanzprodukte veröffentlicht. Dabei wurde ein neuer Rekord an zu verwaltendem Vermögen erzielt. Insgesamt verwaltet Grayscale aktuell 5,1 Milliarden USD in Kryptowährungen.

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An der Darstellung erkennt man wunderbar, dass der Bitcoin Trust die höchste Nachfrage erfährt und insgesamt 4,3 Milliarden USD einnimmt. Mit 581,7 Millionen USD ist der Ethereum Trust zwar weit abgeschlagen aber zeigt ebenfalls ein relativ hohes Interesse der institutionellen Investoren. Weiter findet sich der Ethereum Classic Trust mit 80,4 Millionen USD wieder. Bitcoin Cash, Zcash und Litecoin bewegen sich ungefähr bei 9-12 Millionen USD. Die Verlierer sind XRP, Horizen und Stellar.


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Steigende Nachfrage trifft auf fallendes Angebot

Das interessante an der Nachricht ist, dass vor 11 Tagen das gesamte Investitionsvolumen bei Grayscale ca. 1 Milliarde USD weniger ausmachte. Somit konnte das Unternehmen in unter 2 Wochen über 1 Milliarde USD von verschiedenen Investoren einsammeln. Die Mehrheit der Investitionen (ca. 84%) kam von institutionellen Anlegern, die von Hedge-Fonds dominiert werden.

Welche Informationen können wir nun dieser Nachricht entnehmen? Es ist eindeutig, dass institutionelle Investoren anfangen ihr Portfolio mit Bitcoin zu diversifizieren. Es gibt nämlich fundierte Gründe, warum BTC in jedes gute Portfolio gehört. Durch das steigende Interesse der großen Investoren wird nicht nur Bitcoin, sondern auch anderen Kryptowährungen immer etablierter. Das führt automatisch zu einer höheren Adoption. Wenn wir nun bedenken, dass Bitcoin extrem begrenzt ist und alle vier Jahre die Produktionsrate halbiert wird, dann trifft hier steigende Nachfrage auf fallendes Angebot. Was bei diesen Bedingungen langfristig mit dem Preis passiert, kann sich jeder an dieser Stelle selbst denken.

Wir sind gespannt wie sich die Zahlen bei Grayscale weiterentwickeln und werden euch auf dem Laufenden halten.

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Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.


Rekord bei Bitcoin und Co. – Grayscale verwaltet nun über 5,1 Mrd. USD erschien zuerst auf CryptoMonday – Decoding Blockchain

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Preiseinbruch bei Cardano trotz Bestätigung des bevorstehenden Hard-Fork

Coincierge.de – Aktuelle Krypto-News

Cardano (ADA) erlebte heute einen Preissturz wie die meisten anderen Altcoins. Diese Bewegung schloss sich an eine starke Rallye an, die zu Beginn dieser Woche zu beobachten war. Die bullische Preisbewegung der Kryptowährung ist weitgehend auf positive Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Hard-Fork zurückzuführen. In einem Tweet erklärte Charles Hoskinson – der CEO der Cardano-Muttergesellschaft […]

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Litecoin bricht nach dem Bitcoin-Aufstieg aus dem Kanal aus

Litecoin bewegte sich um mehr als 10 % ins Grüne, nachdem Bitcoin auf 11.000 USD gestiegen war

Krypto-Marktausblick

Der jüngste Anstieg des Bitcoin-Handelspreises wirkt sich positiv auf den von Litecoin-Preis aus. Der  wird  oft als auch als Silber für das Gold des Kryptokönigs bezeichnet.

Während Ethereum in den letzten Stunden nach dem Rückstand von Bitcoin auf 10.000 US-Dollar Probleme hatte, brach Litecoin aus seinem engen Kanal aus und erzielte in den letzten 48 Stunden einen bemerkenswerten Aufwärtstrend

Das Paar ETH/USD ist in der vergangenen Woche um mehr als 30 % gestiegen, Ethereum handelte zuletzt über 330 USD. Der erhöhte Verkaufsdruck während der asiatischen Handelssitzung hat den Preis jedoch an diesem Tag um etwa 3 % nach unten gedrückt, sodass der Kurs derzeit bei 315 USD notiert.

Ripples XRP-Token ist in den letzten 24 Stunden um 2,3 % gestiegen, während BCH/USD und BSV/USD jeweils um fast 6 % stiegen.

Dennoch verzeichnet Litecoin die größten Zuwächse, wobei das Währungspaar LTC und USD in den letzten 24 Stunden um mehr als 10 % zulegte.

Zum Zeitpunkt des Schreibens handelt das Paar bei 53,50 USD, sodass Bullen wahrscheinlich darauf abzielen, die Unterstützung über 50 USD zu konsolidieren, um den Preis zu erhöhen, falls Bitcoin über 12.000 USD explodiert.

Litecoin Preisanalyse

Ähnlich wie Bitcoin ist auch Litecoin gerade aus einem engen Kanal ausgebrochen, bei dem die Preise in den letzten Wochen eine Begrenzung erlebten. Der Anstieg über 50 USD ist das erste Mal seit 8. März 2020, dass die Kryptowährung über diesem Niveau gehandelt wurde. Dies ist die beste Periode für LTC seit dem Anstieg von Tiefstständen bei 40 USD auf Höchststände um 49 USD Ende April dieses Jahr.

LTC/USD-Preischart/Quelle: TradingView

LTC/USD auf der Oberseite wird sehr stark dem Muster höherer Hochs und höherer Tiefs folgen, die sich beim Bitcoin abspielen. Wichtige Preisniveaus sind die Widerstände bei 57,107 USD, 61,208 USD und 66,38 USD. Darüber hinaus sehen sich Litecoin-Bullen mit minimalem Widerstand konfrontiert. Der Kurs könnte Februar-Höchststände von 83 USD erreichen.

Das technische Bild wird durch den MACD-Indikator verstärkt, der gut über der Signallinie platziert ist. Die parabolische SAR auf dem Tageschart ist ebenfalls bullisch für den Altcoin. Denn die gepunkteten Markierungen gewähren Spielraum für Erweiterungen, weil sie klar unter den Preiskerzen liegen.

LTC/USD-Tagespreis-Diagramm/Quelle: TradingView

Ein Anstieg auf ein höheres Preisniveau hängt indes davon ab, ob die Bullen Gewinne über 50 USD halten können. Sollte es zu einem rückläufigen Zusammenbruch kommen, können sich die Bullen auf große Unterstützung bei 48,179 USD und 43,00 USD verlassen. Diese Niveaus sind entscheidend für das Halten der Kursmarken an ihren aktuellen Stellen. In diesem Fall wird ein Szenario vermieden, in dem eine Ablehnung die Preise wieder unter eine langfristig absteigende Trendlinie senkt.

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Bitcoin erreicht neues Jahreshoch über 11.000 USD – BTC Kurs von 20.000 USD bis Jahresende?

Bitcoin (BTC) Kurs ist eine deflationäre Währung, die grundsätzlich im Preis steigen soll. Auf lange Sicht ist dies bis jetzt immer eingetreten. Auf dem Bild Bitcoin Münzen vor einem Smartphone Preisgraph.

Bitcoin hat es tatsächlich geschaffte. Nach der langen Phase der Konsolidierung seit dem Halving im Mai und der damit einhergehenden geringen Volatilität, konnte der König der Kryptowährungen in den letzten Tagen wieder zeigen, wofür ihn seine Anhänger unter anderem lieben. Dabei erreichte BTC in der vergangenen Nacht sogar ein neues Jahreshoch und durchbricht eine wichtige Trendlinie die bis ins Jahr 2017 zurück reicht. Als Folge davon schätzt der Futures Markt die Wahrscheinlichkeit für einen Bitcoin Kurs von 20.000 USD bis Jahresende auf 9% ein. Das entspricht mehr als einer Verdopplung innerhalb kürzester Zeit. Wo steht Bitcoin aktuell und wo geht die Reise hin?

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Bitcoin klettert über Nacht auf Jahreshoch

In der Nacht von Montag auf Dienstag hat Bitcoin das geschafft, wovon viele Beobachter und Investoren lange Zeit geträumt hatten: das Asset hat ein neues Jahreshoch erreicht und ebnet so den Weg für eine weitere explosive Rallye.

In der Spitze erreichte der Bitcoin Kurs so am späten Montagabend 11.300 USD, liegt zum Zeitpunkt des Verfassens des Artikels aber bei knapp 10.900 USD mit 400 USD niedriger. Dennoch setzt der Spitzenkurs ein neues Exempel auf Jahresebene. Das vorherige Jahreshoch lag knapp unter der Marke von 10.400 USD, die BTC am Montag mit Leichtigkeit durchbrach.

Bitcoin Chart

Mit der jüngsten Rallye seit Sonntag verbessert Bitcoin auch seine Performance auf mehreren Zeitebenen massiv. So liegt BTC innerhalb der letzten 24 Stunden fast 6%, innerhalb der letzten 7 Tage 16%, innerhalb der letzen 30 Tage 19% und seit Jahresbeginn fast 52% im Plus.

Mit dieser Entwicklung hat es das digitale Gold auch geschafft charttechnisch gesehen den enormen, bis ins Jahr 2017 zurück reichenden Widerstand und die zugehörige Trendlinie zu durchbrechen. Die Hoffnungen sind hoch, dass der ehemalige Widerstand nun als Unterstützung dienen könnte und so eine Korrektur nach der Rallye der letzten Tage verhindert.

BTC Trendlinie


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Bitcoin Kurs von 20.000 USD bis Jahresende?

Nach der Rallye und dem Durchbrechen der langjährigen Trendlinie sind die Erwartungen nun groß, dass es mit dem Aufwärtstrend weiter geht. Das übergeordnete Ziel dabei ist ein Bitcoin Kurs von 20.000 USD, womit BTC sein bisheriges Allzeithoch aus dem Jahr 2017 brechen würde.

Von den aktuellen Kursen aus gesehen entspricht das also fast einer Verdopplung. Das hört sich viel an, aber wir wissen wie schnell sich die Dynamik bei Bitcoin entwickeln kann. Laut der Analysefirma Skew schätzt der Futures Markt die Wahrscheinlichkeit für einen Bitcoin Kurs von 20.000 USD bis Dezember diesen Jahres auf 9% ein. Während das nicht viel erscheint, hat sich dieser Wert trotzdem seit Kurzem verdoppelt. Vor genau einer Woche berichteten wir über einen Wert von 4%.

Skew Wahrscheinlichkeit

Deine Chance sich zu positionieren

Während die jüngste Bitcoin Rallye sowohl zu den fundamentalen und charttechnischen Entwicklungen bei BTC selbst passt, kann man auch noch andere entscheidende Gründe finden. So erreichte Gold in diesen Tagen ein neues Allzeithoch bei 1.945 USD. Auch die Nachrichten über ein zweites Stimulationspaket in den USA haben sich positiv auf die Finanzmärkte ausgewirkt.

Falls du dich nun auch am Markt für die nächsten Bewegungen in Stellung bringen, also BTC kaufen wollen solltest und deine eigene ausführliche Recherche gemacht hast, achte unbedingt auf die Auswahl der richtigen Exchange oder des richtigen Brokers. Dein Geld und deine Coins sind nämlich nur so sicher, wie der Partner, dem du dabei vertraust. Nach unseren eigenen Tests können wir dir deshalb u.a. wegen der Benutzerfreundlichkeit eToro als Anlaufstelle empfehlen. Zudem kann man hier nicht nur auf steigende, sondern auch auf fallende Kurse setzen und so von jeder Marktlage profitieren. Bevor wir dir aber zu viel versprechen, klicke auf den Button und überzeuge dich einfach selbst!

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Die Ausführungen in diesem Artikel stellen keine Handelsempfehlungen und keine Anlageberatung dar.


Bitcoin erreicht neues Jahreshoch über 11.000 USD – BTC Kurs von 20.000 USD bis Jahresende? erschien zuerst auf CryptoMonday – Decoding Blockchain

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Bitcoin Cash (BCH) streitet über neuen Algorithmus für die Mining-Schwierigkeit

Im November wird Bitcoin Cash (BCH) wieder eine Hardfork durchlaufen. Wie stets gibt es im Vorfeld heftige Diskussionen. Diesmal geht es um einen neuen Algorithmus für die Schwierigkeit des Minings, was an sich eine notwendige Verbesserung ist. Doch ABC-Leitentwickler Amaury bringt mal wieder die Community gegen sich auf.

Es gehört bei Bitcoin Cash (BCH) mittlerweile zur Tradition, dass die halbjährliche Hardfork zum Gegenstand von Diskussionen wird, die immer heftig und mal konstruktiv, mal bitter sind. Schließlich geht es dabei darum, was in das Protokoll von Bitcoin Cash gehört, und darüber sollte kritisch gestritten werden.

Ebenfalls zur Tradition gehört es, dass das selbstherrliche Auftreten von Amaury Sechet die anderen Entwickler dabei immer wieder vor den Kopf stößt. Der Chefentwickler von Bitcoin ABC und selbsternannte „Gründer von Bitcoin Cash“ kann es auch diesmal nicht lassen.

Anlass ist die Wahl eines neuen „Difficulty Adjustment Algorithm“ (DAA). Das meint den Algorithmus, der die Schwierigkeit bestimmt, gegen die die Miner arbeiten. Diese Schwierigkeit muss sich an die von den Minern eingesetzte Hashpower anpassen, damit die Produktion neuer Blocks regelmäßig abläuft. Bei Bitcoin (BTC) passt sich der Algorithmus alle zwei Wochen an.

Bei einem Coin, der wie Bitcoin Cash (BCH) denselben Hashing-Algorithmus wie Bitcoin (BTC) nutzt, aber durch den sehr viel geringeren Marktpreis deutlich weniger Belohnungen an die Miner ausschüttet, reicht dies jedoch nicht: Die Hashrate würde viel zu stark oszillieren, weil die Miner je nach Profitabilität kommen und gehen, und die Intervalle zwischen den Blöcken zwischen extrem kurz und extrem lang schwanken. Ein Zeitraffer würde sich mit einer Eiszeit abwechseln.

Der aktuelle Zank hat eine lange Vorgeschichte

Daher hat Amaury Bitcoin Cash schon mit der initialen Hardfork 2017 einen neuen DAA verpasst. Der war gut genug, um zu verhindern, dass die Blockchain komplett unbenutzbar wurde, war aber so simpel gestrickt, dass die Miner ihn schon bald ausnutzten. In den ersten Monaten hatte Bitcoin Cash eine extrem erratische Blockproduktion, die die Benutzbarkeit stark einschränkte.

Das änderte sich erst mit der Einführung eines neuen Algorithmus im Herbst 2017. Dort hatte Amaury zum ersten Mal andere Entwickler mit einer „NIH“-Mentalität vor den Kopf gestoßen. NIH meint „Not Invented Here“, zu deutsch: „Nicht hier erfunden“, und meint eine unter Entwicklern gar nicht so seltene Krankheit – sie akzeptieren nur das, was sie selbst erfunden haben.

Zunächst fand die Diskussion des neuen DAA offen in einer Mailing-Liste statt. Tom Harding von Bitcoin XT hatte einen Algorithmus entwickelt und ihn von einem Altcoin-Entwickler prüfen lassen, der viel Erfahrung mit Schwierigkeitsalgorithmen hatte. Begeistert teilte Tom das äußerst positive Urteil in einer Mailing-Liste. Doch Amaury und seine ABC-Mitentwickler zogen sich aus der Diskussion zurück, um kurz darauf anzukündigen, sich für die kommende Fork für einen von Amaury entwickelten Algorithmus entschieden zu haben. Das ist der gegenwärtige Algorithmus von Bitcoin Cash, der zwar ein großer Fortschritt ist, allerdings weiterhin Anreize für die Miner setzt, je nach Schwierigkeit zwischen BTC, BCH und Bitcoin SV (BSV) zu wechseln. Daher schwanken die Blockintervalle weiterhin deutlich.

ASERT vs. Grasberg

Nun wiederholt sich dasselbe in Grün. Anstatt Tom Harding hat Jonathan Toomim vor zwei Wochen einen neuen Algorithmus vorgeschlagen. Dieser heißt ASERT.

ASERT beruht auf dem exponentiell-bewegenden Durchschnitt (Exponential Moving Average, EMA). Laut Toomim reduziert er den Verlust, den ein konstant BCH schürfender Miner gegenüber einem Miner macht, der stets auf die profitabelste Blockchain springt, von 6 auf 0,35-0,65 Prozent. Damit wären die Anreize, Bitcoin Cash für ein wenig Profit zu destabilisieren, extrem gering. Unter den umfangreichen Testserien, die Toomim durchgeführt hat, erwies sich ASERT als der Algorithmus, der die stabilsten Blockprotokolle gewährleistet. Daher hat er den Code für die Nodesoftware BCHN (Bitcoin Cash Node) implementiert, an Amaury und dessen ABC-Entwicklern geschickt und vorgeschlagen, ihn mit der Hardfork im November zu aktivieren.

ASERT kommt gut an. Die Bitcoin-Cash-Community interessiert sich sehr für einen neuen DAA, da die Probleme mit dem alten Algorithmus seit langem bekannt sind. Das räumt auch Amaury auf einem Post auf read.cash vor vier Tagen ein: „Die Bitcoin Cash Community hat ein großes Interesse daran gezeigt, den DAA zu verbessern.“ Und so, als hätte der Vorschlag von Jonathan Toomim niemals existiert, fährt er fort: „Obwohl es eine breite Diskussion über mögliche DAA gibt, liegt ABC zu diesem Zeitpunkt kein Vorschlag vor, was bedeutet, dass wir nicht mehr genügend Zeit haben, um es ausreichend zu simulieren und zu testen und zu diskutieren, bevor wir die Features [für die Hardfork] am 15. August einfrieren.“

Es ist für Jonathan Toomim schon schräg, dass Amaury so tut, als kenne er ASERT nicht. Nicht minder verwunderlich ist aber, wenn Amaury danach zeigt, dass die von ihm aufgestellten Regeln offenbar nicht für ihn selbst gelten. Er zieht einen neuen Algorithmus aus der Tasche, den noch keiner kennt, und tütet ihn als das ein, was in die Hardfork kommen muss: „Daher wird Bitcoin ABC mit dem Grasberg DAA fortfahren.“  Diesen Algorithmus hat Amaury offenbar entwickelt, ohne davon jemandem in den umfangreichen Diskussionen zum DAA zu erzählen. Grasberg baut auf Toomims ASERT auf – den Amaury offenbar doch kennt – und führt plötzlich eine „Drift Correction“ ein.

Mit der Drift Correction möchte Amaury etwas korrigieren, was die Folge des von ihm eingeführten alten DAA ist: Weil die Miner so oft die Chain gewechselt haben, war die Schwierigkeit im Schnitt etwas zu tief, weshalb etwas mehr Coins erzeugt wurden als eigentlich vorgesehen. Grasberg soll das korrigieren, indem er die Blockemission für die kommenden Jahre leicht drosselt – anscheinend um 12,5 Prozent – bis sie wieder auf der ursprünglichen Kurve liegt.

Dann erklärt Amaury, dass Bitcoin ABC den Algorithmus bereits teste, „aber die anderen Parteien einlädt, die Ergebnisse zu reproduzieren – hoffentlich – oder nicht.“ Zur Diskussion scheint der Algorithmus für ihn nicht mehr zu stehen.

Die Chance verpasst, ein guter Anführer zu sein

Die Community ist empört und bis auf wenige Ausnahmen auf der Seite von Jonathan Toomim. Warum kann Amaury sich nicht wenigstens einmal Mühe geben, ein guter Teamleiter zu sein? Warum kann er seinen Vorschlag nicht diskutieren, wie es jeder macht? Warum muss er es, ohne die Einigung mit den anderen Teams abzuwarten, in ABC einführen und damit eine Spaltung der Blockchain riskieren, wenn es zur Fork kommt? Wer hat jemals eine Drift Correction gewünscht? Und ist ihm nicht klar, dass er schon mit der Mining-Steuer sein Blatt überreizt hat? Und so weiter. Die Verärgerung füllt viele Blogposts und Threads auf Reddits r/btc.

Einige BCH-Entwickler argumentieren technisch. ASERT ist sehr viel simpler im Code, und wird auch sehr viel simpler in der Implementierung sein. So verlangt Grasberg beispielsweise offenbar ein Upgrade aller SPV-Wallets und bricht womöglich einige Smart Contracts. Auch die Erhöhung der Blockintervalle, bis die „Drift“ korrigiert ist, behagt den wenigsten. Schließlich macht das Bitcoin Cash langsamer und reduziert die Belohnung für die Miner. Darüber hinaus wurde ASERT auch schon ausführlicher simuliert und gestestet und ist bereits fertig programmiert, während Grasberg von den ABC-Entwicklern aktuell noch ständig geändert wird.

Mehr als die technischen Details – die durchaus eher für ASERT als für Grasberg sprechen – dürfte die Community aber empören, dass der „Gründer von Bitcoin Cash“ erneut eine Gelegenheit verpasst hat, zu zeigen, dass er mit anderen Teams kooperieren kann. Aber vielleicht benötigt die Bitcoin Cash Community auch gerade diese Spannung, um das, was ins Protokoll kommt, lebhaft und kontrovers zu diskutieren.

Original source: https://bitcoinblog.de/2020/07/28/bitcoin-cash-bch-streitet-ueber-einen-neuen-algorithmus-fuer-die-neue-hardfork/