Studie: Wer finanziert die Open-Source-Entwicklung von Bitcoin und Lightning?

Die Derivate-Börse BitMex hat eine Studie veröffentlicht, welche Gruppen die Open-Source-Entwicklung von Bitcoin und Lightning finanzieren. Die Studie zeigt, dass sich die Geldgeber der Entwicklung in den letzten Jahren weiter dezentralisiert haben – aber dennoch ein relativ kleiner Club bleibt.

Die Bitcoin-Software ist Open Source. Ihr Quellcode ist öffentlich einsehbar, und jeder kann sie kostenlos herunterladen. Anders als bei proprietärer Software steht hinter Bitcoin keine Firma, die Geld durch ihren Verkauf verdient. Dies führt zur oft gestellten Frage, wie sich die Bitcoin-Entwickler denn finanzieren.

BitMex Research, die Recherche-Abteilung der gleichnamigen Börse für Krypto-Derivate, geht dieser Frage in einem ausführlichen Bericht auf den Grund. Dazu haben die Autoren öffentliche Informationen ausgewertet und mit einzelnen Entwicklern gesprochen. Dadurch konnten sie ein recht breites Bild darüber schaffen, wie die Open-Source-Entwicklung von Bitcoin und Lightning finanziert wird. Nicht ganz nachvollziehbar ist allerdings, weshalb sie dabei Lightning und Bitcoin in einen Topf werfen, aber die Entwicklung von (anderen) Wallets außen vor lassen.

Das Ergebnis zeigt, welche Unternehmen oder Institutionen wie viele Entwickler finanzieren. An erster Stelle stehen die Firmen Blockstream und Lightning Labs, die jeweils acht Entwickler bezahlen, gefolgt von Square Crypto mit sechs Entwicklern und der Digital Currency Initiative des MITs, Chaincode Labs und Purse mit jeweils fünf Entwicklern. DG Labs und Acinq finanzieren vier, die Börse Bitfinex drei, die Wallet Xapo, der Hardcore Fund sowie private Sponsoren jeweils zwei, und BitMEX, OKcoin, BTSE und Bit Bull jeweils einen Entwickler.

Diese nackten Zahlen sagen noch relativ wenig aus. Im Prinzip umfassen sie jeden, der an der Open-Source-Entwicklung rund um Bitcoin teilnimmt. BitFinex etwa stellt drei Entwickler, die ein Token-Protokoll für Lightning entwickeln, Bull Bitcoin einen Entwickler für das Cyphernode-Projekt, und Purse hat sechs Entwickler an seiner Zahlungs-App, die auch an der hauseigenen Bitcoin-Implementierung bcoin in JavaScript arbeiten. Und sowohl Lightning Labs als auch Acinq bezahlen ihre Entwickler auch, um Lightning-Wallets zu bilden, die jeweils auch ihre hauseigenen kommerziellen Projekte integrieren. Angesichts dieser Breite der Projekte könnte und sollte man diese Liste noch um die Entwickler von Wallets wie Electrum, von Bibliotheken wie BitcoinJ und von Mining-Software ergänzen. Ohne dies bleibt die Auswahl etwas willkürlich.

Hilfreich ist nun, dass BitMEX aus diesen Werten die aktiven Bitcoin-Core-Entwickler isoliert. Denn diese bilden die wichtigste Implementierung von Bitcoin und arbeiten am Protokoll. Sie sind im Kern von Bitcoin. Also hat sich BitMEX die 33 aktivsten Entwickler herausgepickt und nach ihren Sponsoren gefragt. Dabei fällt auf, dass von den ehemals 62 bezahlten Entwicklern nun nur noch 22 bleiben. Der Großteil derjenigen, die einen Sponsor haben, arbeiten also nicht direkt am Protokoll, sondern eher an einer Anwendung.

11 von den aktivsten 33 Entwicklern sind unabhängig. Sie haben keinen bekannten Sponsor. Die verbleibenden 22 werden von insgesamt 9 Parteien finanziert. Mit sieben Entwicklern auf der Gehaltsliste ist Chain Code Labs der aktivste Sponsor, gefolgt von Blockstream mit drei und dem MIT, DC Labs, Square sowie dem Hardcore Fund mit jeweils zwei Entwicklern.

Was verbirgt sich hinter den Namen – und welche Entwickler finanzieren sie?

All das sagt noch relativ wenig aus, wenn man nicht weiß, was sich hinter den Namen der Sponsoren verbirgt. Daher schauen wir uns hier die wichtigsten Sponsoren von Bitcoin Core an.

ChainCode Labs ist eine New Yorker Firma, die von den Entwicklern Alex Morcos und Suhas Daftuar gegründet wurde. Sie bietet kein kommerzielles Produkt an und finanziert sich vermutlich durch das Vermögen der Gründer, die beide vor Bitcoin im Hochfrequenzhandel gearbeitet haben und wohl durch Bitcoin ein nettes Vermögen gemacht haben. An Entwicklern bezahlt ChainCode Labs neben den beiden Gründern noch John Newbury, Russ Yanofsky, Marco Falke und Carl Dong. Sie dürfte der derzeit aktivste Treiber der Bitcoin-Core-Entwicklung sein und veranstaltet auch Workshops für neue Bitcoin-Entwickler. Mit Marco Falke hat sie auch einen der sechs Maintainer im Boot, der einen Schreibzugriff auf den Code hat.

Blockstream dürfte eine weitgehend bekannte Firma sein. Sie wurde 2014 gegründet, um Sidechains zu entwicklen, und hat zu dieser Zeit eine einzigartige Menge an Bitcoin-Entwicklern angeheuert. Nachdem Gregory Maxwell, Jorge Timon, Patrick Statemen und Matt Corallo die Firma verlassen haben und Luke Dashjr offenbar auch nicht mehr bei ihr arbeitet, ist ihr Einfluss auf das Bitcoin-Protokoll jedoch deutlich gesunken. Mit Pieter Wuille steht aber weiterhin einer der aktivsten Core-Entwickler, der zudem auch Maintainer ist, auf ihrer Gehaltsliste, sowie der Kryptograph Andrew Chow. Vermutlich zählt BitMEX auch Rusty Russel zu den Core-Entwicklern, obwohl sich dieser vor allem auf Lightning fokusiert. Blockstream konzentriert sich mittlerweile offenbar stark auf Lightning und Sidechains, nachdem die Firma zwischen 2014 und 2018 einen extrem starken Einfluss auf die Core-Entwicklung genommen hat.

Die Digital Currency Initiative (DCI) des Massachusetts Institute of Technology (MIT) ist seit langem eine Größe der Core-Entwicklung. Sie hat ehemals den Leitentwickler Gavin Andresen gesponsort, der aber seit 2016 keine Rolle mehr spielt. Heute bezahlt sie mit Wladimir van der Laan den Release-Maintainer, vermutlich die wichtigste Figur bei Core, sowie den Entwickler Cory Fields. Ansonsten finanziert die DCI vor allem unabhängige Forschungen zu Bitcoin, anderen Kryptowährungen und Blockchains.

DG Labs  ist eine japanische Investmentgesellschaft, die aus dem Zusammenschluss mehrerer japanischer Tech- und Investmentunternehmen hervorgegangen ist und sich auf technologische Schlüsselthemen konzentriert, zu denen neben künstlicher Intelligenz und Biotech auch Blockchains gehören. Laut BitMEX finanziert DG Labs zwei bis vier Entwickler, von denen aber lediglich der Core-Entwickler Karl-Johan Alm sowie der Entwickler des BTCPayServers Nicolas Dorier bekannt sind.

Square Crypto ist eine Ausgründung von Square von Twitter-Gründer Jack Dorsey, die mit der Cash App eine App fürs Bezahlen betreiben, über die man auch Bitcoin kaufen kann. Mit Square Crypto möchte Dorsey etwas an das Ökosystem zurückgegeben, indem er die Open-Source-Entwicklung rund um Bitcoin unterstützt. Neben fünf Entwickler, die an Lightning arbeiten, finanziert Square Crypto auch die Arbeit der Core-Entwickler Jon Atack und Matt Corallo. Letzterer hat Blockstream mitgegründet und danach bei Chain Code Labs gearbeitet, sich dann aber für das Programm von Square genießen.

Der Hardcore Fund schließlich ist eine private Initiative, die kleine Stipendien an die Core-Entwickler Luke Dashjr und Ben Woosley vergeben hat.

Interessant an dieser Liste ist auch, wer nicht mehr dabei ist. BitMEX nennt mehrere Firmen, die früher einmal die Entwicklung finanziert haben, dies aber heute nicht mehr machen: BitPay, Bitmain, Blockchain.info, BTCC und die Bitcoin Foundation. Allerdings haben diese Parteien niemals je mehr als einen oder zwei Bitcoin-Entwickler finanziert, und dies zum Teil auch nur vorübergehend.

Wie sieht es bei anderen Kryptowährungen aus?

Keine andere Kryptowährung hat eine mit Bitcoin vergleichbare Diversität der Finanzierung des Kern-Protokolls. Am nächsten kommt dem noch Ethereum. Hier teilen sich die gemeinnützige Ethereum-Foundation und Consensys den Großteil der Finanzierung.

Während die Ethereum-Foundation vor allem den wichtigen Client in Go (Geth) entwickelt und viele Entwickler für die Arbeit an Ethereum 2.0 und experimentelleren Features wie Zero-Knowledge-Proofs bezahlt, fokusiert sich Consensys auf eher anwendungsorientierte Entwicklungen, etwa die Test-Suite Truffle, das Node-Netzwerk Infura oder die Browser-Wallet Metamask. Allerdings finanziert Consensys auch Ethereum-Core-Entwickler.

Gitcoin, ein Smart Contract zur Finanzierung von Open-Source-Entwicklern, dürfte einen Beitrag zur unabhängigen Finanzierung von Entwicklern leisten, auch wenn dieser wohl relativ klein ist verglichen mit der Foundation und Consensys. Bis vor einigen Monaten hat auch Parity mit dem gleichnamigen Clienten eine bedeutende Rolle in der Ethereum-Entwicklung gespielt. Doch mittlerweile hat sich das Berliner Startup von diesem Gebiet zurückgezogen, um sich auf Polkadot zu konzentriert. Daneben dürfte es bei Ethereum noch zahlreiche unabhängige Entwickler geben, die sich entweder durch die enorme Kurssteigerung der Ether seit der ICO oder lukrativen Beraterverträgen finanzieren.

Daneben findet man bei Ethereum eine Legion an Entwicklern auf der Anwendungsseite: Token-Architekten, Dapp-Designer und DAO-Konstrukteure. Man könnte diese mit Entwicklern wie für Lightning, den BTCPayServer oder andere Bitcoin-Anwendungen vergleichen, womit Ethereum vermutlich eine deutlich größere Entwickler-Community als Bitcoin aufstellt.

Auch bei Bitcoin Cash finden wir ein Stückchen Diversität. Es gibt mehrere Clienten: ABC, Bitcoin Unlimited, Bitcoin Verde und BCHD, die unabhängig voneinander entwickelt werden. Ein großes Problem ist hier allerdings die Finanzierung. Während Bitcoin Unlimited über ein gutes Polster aus früher eingegangenen Spenden verfügt, klagen alle anderen Entwickler-Gruppen über einen Mangel an Spenden – obwohl Bitcoin.com und einige chinesische Miner gerne bereit sind, die Entwickler bezuzuschussen. Dennoch scheint es nicht genügend Sponsoren für Bitcoin Cash zu geben.

Bei Bitcoin SV, der Fork von Bitcoin Cash, steht die Finanzierung der Entwicklung zwar auf sicherem Boden, ist aber extrem zentralisiert. Die Entwicklung liegt komplett in den Händen von nChain, das von Craig Wright und dem kanadisch-karibischen Milliardär Calvin Ayre bezahlt wird. Neben der Node-Entwicklung ist aber eine Diversifizierung bei den Anwendungen zu erkennen, wo etwa die Firma von Unwriter in New York einen wachsenden Einfluss genießt, während es unter den Minern sehr aktive Zentren wie MemPool gibt.

Ähnlich zentralisiert wie bei Bitcoin SV ist die Entwicklung bei vielen anderen Kryptowährungen. Etwa Ripple, Stellar, IOTA oder EOS. Hier haben wir entweder eine Firma, die die Entwicklung alleine stemmt, oder eine Stiftung, die sie vorantreibt, indem sie die Einnahmen aus einer ICO oder anderen initialen Erschaffung von Token nach eigenem Ermessen verteilt.

Bemerkenswert ist schließlich das Modell von Dash, bei dem ein Teil der Blockrewards in eine Art DAO fließt, in der die Master Nodes darüber abstimmen, für welche Entwicklungen diese Gelder verwendet werden. Ebenfalls erwähnenswert ist Monero, wo die Entwicklung auf Basis eines Community-Fundraisings bezahlt wird, das Belohnungen für bestimmte Aufgaben ausschreibt und Ziele und Teilziele definiert. Bei den beiden Währungen gelingt es so, die Fortentwicklung des Kernprotokolls und der Node-Software unabhängig von externen Sponsoren zu bezahlen.

Original source: https://bitcoinblog.de/2020/03/30/studie-wer-finanziert-die-open-source-entwicklung-von-bitcoin-und-lightning/

Umfrage: Trader prophezeien Bitcoin Preis von 22.000 USD in 2020

Die in San Francisco ansässige Börse Kraken hat eine Umfrage durchgeführt, die auf den Antworten von 400 „VIP“-Händlern mit Kryptowährungen beruht. Davon zeigt sich ein Großteil weiterhin bullisch und erwartet einen steigenden Bitcoin Preis.  Trotz des aktuellen Wirtschaftsklimas glauben die Teilnehmer der Umfrage immer noch, dass sich Kryptomarkt in einem „Bullenmarkt“ befindet. Außerdem glauben die Weiterlesen…

Original source: https://coin-hero.de/news/bitcoin/umfrage-trader-prophezeien-bitcoin-preis-von-22-000-usd-in-2020/

Bitcoin Kurs All-Time-High nicht in 2020? – So unwahrscheinlich ist ein ATH

Bitcoin Kurs mit Candle Chart im Hintergund der nach oben zeigt

Der Bitcoin Kurs hat turbulente Wochen hinter sich. Die einsetzende Coronakrise hat die digitale Währung zunächst mit allen anderen Assets in die Tiefe gerissen, nur um anschließend direkt für eine kleine Erholung anzusetzen. Mittlerweile ist der Kurs wieder seit einigen Tagen auf einem niedrigeren Niveau unterwegs, hält sich dort aber wacker. Genauso volatil, wie der Bitcoin Kurs in den letzten Wochen war, genauso weit gehen die Meinungen der Crypto-Fans zum weiteren Verlauf auseinander. Dabei waren die Hoffnungen auf ein neues Allzeithoch für dieses Jahr doch so hoch. Laut einer Analysefirma sieht es damit nun eher schlecht aus. Wie (un)wahrscheinlich ist ein All-Time-High in 2020 also?

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Bitcoin Kurs bei 20.000 USD sehr unwahrscheinlich

Laut der Crypto-Analyse Firma Skew ist die Chance, dass der Bitcoin Kurs dieses Jahr ein neues Allzeithoch bei 20.000 USD erreicht, in den Keller gerutscht. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Bitcoin Preis am 25. Dezember 2020 bei 20.000 USD steht beträgt nach ihren Berechnungen nur noch 4%. Andersherum ist es so also mit 96% wesentlich wahrscheinlicher, dass BTC dieses Jahr keine neuen Höhen erreicht.

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Zur Berechnung dieser Wahrscheinlichkeit hat sich die Firma am Markt für Bitcoin Optionen orientiert. Optionen sind dabei Derivate, die dessen Eigentümer das Recht, aber nicht die Pflicht einräumen BTC später zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Mit anderen Worten spekuliert man mit einer BTC Option auf den Bitcoin Kurs in der Zukunft. Hierbei hat Skew den sogenannten „Open Interest“ betrachtet, also die Summe aller offenen Positionen in den Optionskontrakten.

Die Berechnungen sind natürlich auch nur Momentaufnahmen und können sich jederzeit wieder ändern. Genauer gesagt spiegeln sie eher die Meinung der Marktteilnehmer wieder, die sich in BTC Optionen ausdrücken. Es scheint also so, als wenn das Halving, welches im Mai kommen wird, aktuell wenig Beachtung findet und diesem aufgrund der aktuellen Lage wenig Auswirkungen auf den Bitcoin Kurs zugesprochen wird. Doch wie schaut es aktuell am Markt aus?


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BTC befindet sich wieder in einer Konsolidierungsphase

Aktuell dotiert der Bitcoin Kurs zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei ca. 6.280 USD und damit am heutigen Tag 2,6% im Plus. Damit befindet sich der Kurs momentan am oberen Ende einer erneuten Konsolidierungsphase, in der er sich seit Samstag befindet.

In der Nacht von Freitag auf Samstag ist der Bitcoin Kurs von ca. 6.700 USD auf 6.300 USD und später sogar dann auf 6.100 USD abgefallen. Seit dem rangiert er relativ konstant im Bereich zwischen 5.900 und 6.300 USD, wobei am heutigen Tag eindeutig ein Aufwärtstrend zu erkennen ist.

Bitcoin Kurs Verlauf

Das Potential für einen Ausbruch nach oben, aber auch für einen weiteren Einbruch ist also weiterhin gegeben. Auch, wenn die Volatilität bei BTC sogar geringer ist, als die bei Aktien, bleibt es also weiterhin spannend. Damit bleibt nur noch eine Frage:

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Analyst: Warum der Bitcoin Kurs die $5.800 halten muss

Coincierge.de – Aktuelle Krypto-News

Der Bitcoin-Preis war in letzter Zeit volatiler als je zuvor, nachdem BTC innerhalb eines Monats von 10.000 auf unter 4.000 Dollar gefallen war. Nach einem solchen Zusammenbruch ist die führende Kryptowährung nach Marktkapitalisierung seitdem wieder aufgestiegen und handelt nach einer erfolgreichen Wochenend-Abwehr bei über 6.300 Dollar – eine wichtige Linie, die laut einem Kryptoanalysten das […]

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Kryptos fallen am Samstag

Downtrend zum Wochenende Die meisten Kryptowährungen müssen am Samstag mittelschwere Verlust hinnehmen. Trotzdem können wir auf eine positive Woche zurückblicken. Der Bitcoin hält weiterhin ein Niveau über der wichtigen 6000 USD-Marke und die traditionellen Märkte scheinen sich allmählich zu fangen. Jedoch könnte dieser Eindruck täuschen. Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten Ereignisse. Bitcoin-Chart im… Artikel ansehen

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Tether Bilanz wächst auf 6 Mrd. USD – Wie vertrauenswürdig ist die Kryptowährung?

Tether (USDT) und Bitcoin (BTC). Die beiden Kryptowährungen profitieren voneinander: Mit Tether kann FIAT Geld schnell in Kryptosgetauscht werden. Auf dem Bild ist eine Bitcoin und eine Tether Münze.

Die Kryptowährung Tether (USDT), welche von der Firma Tether Limited ausgegeben wird, ist schon länger die 4. größte Kryptowährung, findet aber dennoch vergleichsweise wenig Beachtung. Das liegt vermutlich an der für den Crypto-Bereich unspektakulären Eigenschaft, an den USD gekoppelt zu sein. So ist es auch kein Wunder, dass Tether relativ unbeachtet die 6 Milliarden Dollar Marke durchbrochen hat. Bei solchen Summen bleibt weiterhin unklar, wie vertrauenswürdig die Kryptowährung Tether ist.

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Kryptowährung Tether knackt 6 Milliarden USD

Das Durchbrechen der 6 Milliarden USD Marke der Kryptowährung Tether fand nicht bei der auf Coinmarketcap angegebenen Marktkapitalisierung statt, die bei 4,67 Mrd. USD liegt, sondern bei der auf der Seite von Tether angegebenen Bilanzsumme.

Laut der Kryptowährung Tether betragen die Vermögenswerte so 6.229.953.321,45 USD, wohingegen die Verbindlichkeiten 6.105.675.392,45 USD betragen.

Bilanz der Kryptowährung Tether

Klar zu sehen ist auch, dass der Stablecoin hauptsächlich auf der Ethereum Blockchain ausgegeben wird. Aber auch auf anderen Blockchains, wie der Tether-eigenen Blockchain Omni oder der Tron oder EOS Blockchain wird USDT geschaffen.

Die Meilenstein der Kryptowährung ist wahrscheinlich der Tatsache geschuldet, dass in den letzten Tagen enorm viele USDT erschaffen wurden. Fast täglich berichtete der Service Whale Alert über neue Millionensummen. Doch wie vertrauenswürdig ist dieses Vorgehen?

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Wie vertrauenswürdig ist USDT?

Neue Token der Kryptowährung werden für gewöhnlich nur bei erhöhter Nachfrage geschaffen. Die Tatsache, dass in den letzten Wochen viele Trader und Investoren in Cash (wozu auch Tether durch die Kopplung an den USD gehört) flüchteten, würde die Millionensummen erklären. Trotzdem bleiben einigen Fragen offen, die einige Crypto-Fans beunruhigen, weil ein Zusammenbrechen der 4. größten Kryptowährung möglicherweise auch andere Coins nach unten reißen könnte.

Zum einen ist weiter unklar, ob jeder einzelne USDT tatsächlich durch einen USD gedeckt ist. Die Tatsache, dass die Firma Tether das abstreitet, der CEO trotzdem öffentlich verkündet, dass das „nicht wirklich relevant“ sei, lässt also bei vielen Zweifel aufkommen. Auch ist die Frage, weshalb sich die Marktkapitalisierung auf Coinmarketcap und die Bilanzsumme der Kryptowährung um fast 1,5 Mrd. USD unterscheiden. Hier wird es wahrscheinlich zu einer Anpassung kommen.

Nichtsdestotrotz ist die Kryptowährung Tether weiterhin die unangefochtene Nummer 1 unter den Stablecoins und wichtig für den gesamten Crypto-Markt, weil das Handelspaar BTC/USDT z.B. einen großen Teil der täglichen Volumina ausmacht.

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Tether Bilanz wächst auf 6 Mrd. USD – Wie vertrauenswürdig ist die Kryptowährung? erschien zuerst auf CryptoMonday – Decoding Blockchain

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Diese 3 Faktoren zeigen, dass Bitcoin nach dem Erreichen von 6.000 $ weiter fällt

Coincierge.de – Aktuelle Krypto-News

In den letzten 24 Stunden hat Bitcoin nicht allzu gut abgeschnitten. Nachdem die Kryptowährung mehrere Tage lang die Unterstützung von 6.700 Dollar aufrechterhalten hatte, tauchte sie am Freitagabend in einer Bewegung auf 6.050 Dolla. Obwohl der Verkaufsdruck inzwischen nachgelassen hat und BTC in den letzten Stunden bei 6.160 Dollar lag, befürchten einige, dass der Krypto-Markt […]

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Die „Kryptowährung“ Cardano verschwitzt wieder eine Deadline und läuft weiterhin auf drei Servern

Cardano verschiebt das Shelley-Update erneut. Die Kryptowährung läuft daher weiter auf den Servern von zwei Firmen und einer Stiftung – was aber nichts ausmacht, da sie sowieso keiner benutzt. Den Gründer Charles Hoskinson hindert das nicht daran, weiter mit den größten und allergrößten Versprechungen um sich zu werfen.

Im Reich der Kryptowährungen stößt man gelegentlich auf Projekte, die immer extrem revolutionär, aber niemals ganz vollendet sind. Das ist bei Startups normal. Der Unterschied ist jedoch, dass Startups auf diesem Weg das Geld von professionellen Investoren verbrennen, während Krypto-Projekte sich am Geld von Privatanlegern laben. Eines dieser Projekte ist Cardano (ADA). Da dieser Coin immer wieder kleinere und größere Nachrichten macht, schauen wir uns heute seine Geschichte und Gegenwart an.

Cardano entstand aus einer ICO, die zwischen 2015 und 2017 stattfand, und ist bis heute noch nicht vollständig fertig gebaut, da er noch immer nicht den Sprung zur Dezentralität geschafft hat.  Es gibt immer wieder Deadlines, wann es soweit ist, aber diese verschieben sich fortlaufend. Während die meisten Anleger in Cardano massiv Verluste gemacht haben, wurde der Gründer Charles Hoskinson durch ihn zu einer der reichsten und prominentesten Personen im Krypto-Universum.

Aber beginnen wir am Anfang.

Die Lösung des Proof of Stake Problems

Cardano beruht auf der wissenschaftlichen Arbeit von Charles Hoskinson und anderen. Der knapp über 30-jährige Amerikaner hat Ethereum mitgegründet, sich dann aber mit Vitalik Buterin und den anderen über der Frage zerkracht, wie die künftige Entwicklung zu koordinieren sei. Etwas später hat er mit seiner Firma IOHK Ethereum Classic unterstützt, das sich von Ethereum in Folge des DAO-Hacks abgespalten hatte, sich bald aber auf sein eigenes Projekt konzentriert: Cardano.

Das Twitter-Profil von Cardano-Gründer Charles Hoskinson

Cardano ist eine Proof-of-Stake-Kryptowährung, die das Ourobous-Protokoll verwendet. Dieses Protokoll wurde Mitte 2016 in einem Paper formuliert. Es sei, so die Webseite von Cardano, „das erste Proof of Stake Protokoll, das mathematisch bewiesen habe, sicher zu sein.“

Proof of Stake ist ein alternatives Konsens-Verfahren. Während bei Bitcoin die Miner Strom verbrennen, um die Blockchain zu sichern, hinterlegen bei Proof-of-Stake die „Staker“ einfach ihre Coins. Anstatt der Hashrate entscheidet die Anzahl von hinterlegten Coins über die Chance, einen Block zu finden. Dieses Verfahren ist offensichtlich weniger ressourcenhungrig und vermutlich auch weniger klimaschädlich.

Auch wenn es schon lange Kryptowährungen gibt, die Proof-of-Stake verwenden, etwa Peercoin, Whitecoin, Blackcoin oder Gridcoin, galt die Methode niemals als vollständig sicher. Es gibt mehrere Probleme, etwa das Nothing-at-Stake-Problem oder das Fehlen echter Entropie. Es wäre zuviel, diese Probleme hier im Detail zu erklären. In ihnen geht es darum, falsche Anreize und Forks zu verhindern, unter denen die Sicherheit der Blockchain zerbröselt. Vitalik Buterin hat in einem Tweetstorm vor einiger Zeit erläutert, wie die Ethereum-Entwickler auf der Suche nach ihrem perfekten Proof-of-Stake-System versuchen, diese Probleme zu lösen, ohne, wie die „klassischen“ PoS-Coins wie Peercoin zentralisierte Checkpoints zu verwenden, die notfalls nach einem Angriff auch manuell eingesetzt werden.

Mit Ourobous behaupten die Entwickler nun, ein mathematisch sicheres Proof-of-Stake-Protokoll geschrieben zu haben. Das Paper dazu ging durch mehrere Peer-Reviews und scheint den hohen Versprechungen gerecht zu werden.

Verluste pur für spätere Investoren

Soweit so gut. Danach geschah aber etwas, was relativ typisch für die Krypto-Welt ist. Charles Hoskinson nahm dieses ideale Protokoll und stellte einige Entwickler ein, um „die am präzisten konstruierte Kryptowährung“ zu bilden (so die Webseite).

Diese Kryptowährung, Cardano genannt, sollte nicht nur das perfekte Protokoll benutzen, sondern auch die erste sein, die in der Programmiersprache Haskell geschrieben ist, einer Sprache mit einer stark akademischen Herkunft. Darüber hinaus trennt Cardano die Blockchain in zwei Schichten, eine für das Settlement der Werte, die andere für die Ausführung von Smart Contracts, was verspricht, alle Skalierungsprobleme zu lösen und auch noch Privatheit sowie Identitifizierung perfekt zu verbinden. Man könnte sagen, Cardano sei eine „Elfenbeintum-Blockchain“: Eine Blockchain, die auf dem Papier perfekt ist, in der Praxis aber oft daran scheitert, den Markt zu gewinnen.

Hoskinson finanzierte Cardano durch eine ICO, die zwischen 2015 und 2017 stattfand.  In dieser wurden Gutscheine für die ADA-Token auf der Cardano-Blockchain verkauft, wohl zu einem Preis von etwa 0,0024 Dollar. Dabei nahm Hoskinsons Unternehmen IOHK mehr als 100.000 Bitcoin ein, was zu dieser Zeit freilich deutlich weniger wert war als heute. Gut 8.000 Bitcoin überwies er an die für die neu gegründete Cardano-Foundation. Als Cardano dann Ende 2017 live ging, generierte das Team noch einmal 20 Prozent der als Gutscheine verteilten ADA-Token, die auf Hoskinsons Firma, die Cardano-Foundation und die Firma Emurgo verteilt wurden.

Im November 2017 waren die Token für 2 Cent zu kaufen, was für die Teilnehmer an der ICO schon mal ein guter Gewinn bedeutete. In kürzester Zeit explodierten jedoch die Preise. Von zwei auf zehn Cent Anfang Dezember, dann von 10 auf 40 Cent bis Ende Dezember, auf 66 Cent am 1. Januar, und von dort aus am 8. Januar auf mehr als einen Euro. Boom. Wer zum richtigen Zeitpunkt investiert hatte, konnte sein Investoment innerhalb von zwei Monaten um das Fünfzigfache steigern. Danach ging es aber abwärts. Zurück auf 60 Cent. Auf weniger als 30 Cent. Im September 2018 war der Kurs schon wieder unter 10 Cent, seit 2019 ist er fast immer unter 5 Cent. Heute ist ein Cardano-Token (ADA) 2,7 Cent wert, was von der Spitze aus einen Wertverlust von mehr als 97 Prozent bedeutet.

Oder, um es anders zu sagen: Jeder, der seit Dezember 2017 in Cardano investiert hat, egal zu welchem Zeitpunkt, hat Verluste gemacht. Es gibt wirklich wenig Kryptowährungen, die so schlecht abgeschnitten haben.

Gleichzeitig posiert Charles Hoskinson auf Twitter und anderen sozialen Medien mit seinen vielen Reisen und Vergnügungen. Mal ist er auf einer Party in einem Bunker, dann raucht er mit Freunden Zigarren, ist in Lissabon, New York, Südkorea, auf der Skipiste und am Strand, und so weiter. Die miese Performance der ADA-Token sowie die Selbstinszenierung von Charles Hoskinson als Krypto-Beta-Promi wirkt auf manche Beobachter so absurd, dass sie „eine Studie über die Korrelation zwischen Mr. Charles Hoskinsons Reisen, Speisen, Vergnügungen und dem Cardano ADA Preis“ schrieben.

Aber lasst uns die Währung nicht auf den Preis oder die Person Charles Hoskinson reduzieren. Was ist bei Cardano seitdem geschehen?

Die Drei-Server-Geisterchain

Schauen wir uns zunächst an, wie sehr Cardano genutzt wird. Ein Blick auf den Blockexplorer zeigt eine Geisterchain. Die allermeisten Blöcke haben genau null Transaktionen. Nach gut zwei Jahren Cardano gibt es keinerlei nennenswerte wirtschaftliche Aktivität.

Laut der Webseite von Cardano handelt es sich um eine „dezentralisierte öffentliche Blockchain“ – eine Beschreibung, die ob der Umstände sehr zweifelhaft ist. Dies zeigt sich spätestens in einem Blog, das Charles Hoskinson am 28. Dezember 2017 veröffentlichte. Darin erklärt er – neben einer weitschweifigen Feier des tollen Fortschritts von Cardano – wo die Kryptowährung derzeit steht und wo es hingeht: „Wir haben Byron (die September-Veröffentlichung von Cardano) als ein minimales arbeitsfähiges Produkt gebildet, um die Konzepte zu testen, auf denen Cardano aufbaut.“ Das Experiment sei ein „ungeheurer Erfolg“ gewesen. Am aufregendsten sei aber, „dass Cardano im Jahr 2018 beginnen wird, sich für die Welt zu öffnen. Delegierung und Staking werden währen des ersten und zweiten Quartals ausgerollt.“ Und genau das ist der entscheidende Punkt.

Im Stadium von Byron ist Cardano keine echte Proof-of-Stake-Kryptowährung. Man könnte sogar bezweifeln, ob der Begriff Kryptowährung angebracht ist. Denn die „Delegierung ist“, erklärt Hoskinson in einem späteren Post, „an die Core-Knoten unter der Kontrolle von IOHK, Emurgo und der Cardano Foundation gebunden, und Block-Belohnungen sind abgeschalten.“ Mit anderen Worten: Nur die drei Parteien hinter Cardano sind in der Lage, Blöcke zu bilden.

Cardano ist eine zentralisierte Blockchain mit privat ausgehandeltem Konsens, die von niemandem benutzt wird. Das ist der Ist-Zustand.

Wann kommt endlich Shelley?

Aber dieser Zustand ist nur vorübergehend. Es war von Anfang an klar, dass er sich bald ändern würde. Hoskinson hatte ja schon angekündigt, dass Cardano in den ersten beiden Quartalen 2018 dezentral werden würde. Das Update, dass dies einleiten soll, wird Shelley genannt.

Das erste Quartal 2018 verstrich. Hoskinson kündigte ein Forschungsprogramm an, um Cardano quantensicher zu machen, und redete vor der London School of Economics darüber, wie Cardano die Welt in Afrika durch eine dezentrale, sichere Blockchain verbessern werde. Es gäbe ein endloses Potential, versichert ein „African Operation Manager“ von Cardano auf dem Blog. Am 9. April schließlich informierte Hoskinson über das Shelley-Update. Die Entwickler seien phantastisch, man sei auf einem sehr guten Weg. Ein konkretes Datum nannte er aber nicht. Im Herbst kündigte Hoskinson schließlich an, das Shelley im ersten Quartal 2019 erscheinen würde.

Doch auch das erste Quartal 2019 verstrich. Anstatt der Live-Version stellte Cardano im April 2019 die „formale Spezifizierung“ von Shelley vor. Es dauerte dann noch bis September, bis Shelley endlich aktiviert wurde – in einem Testnet. Hoskinson sagte siegessicher, dass Cardano dank der wissenschaftlichen Methodik die meisten, wenn nicht sogar alle Kryptowährungen auf dem Markt überholen werde. Ab dem ersten Quartal 2020 würde Shelley im Live-Netzwerk aufschlagen.

Nun neigt sich auch das erste Quartal 2020 dem Ende zu – und Shelley ist noch immer nicht aktiviert, nach nunmehr zwei Jahren Verspätung. Cardano läuft weiterhin auf den drei Servern von IOHK, Emurgo und der Foundation. Immerhin gibt es ein „Testnet mit Anreizen„, in dem Teilnehmer echte ADA staken können – freilich ohne dass sie dabei am Konsens-Prozess für Cardano teilnehmen. Hoskinson sagte, es gäbe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Shelley in den nächsten zwei Monaten soweit sei, aber er wolle diesmal keine Deadlines mehr nennen. Dafür verspricht er, dass Cardano „die dezentralste Kryptowährung“ überhaupt werden wird, und dass die 2020er Jahre das Zeitalter von Cardano werden, das zur vorherrschenden Kraft der Kryptowährungen wird.

In einem Video ärgerte er sich zudem über die Kritik von Investoren und der Community. Cardano sei ein wissenschaftliches Projekt, und das brauche eben Zeit. Neben all den anderen Herausforderungen, die Shelley mit sich bringe, müssten die Entwickler auch die Programmiersprache Haskell optimieren, um Bibliotheken zu überarbeiten und Kompatibilitätsprobleme zu lösen.

Gar nicht so untypisch …

Es gibt einige frappierende strukturelle Ähnlichkeiten zwischen Cardano und IOTA: Beide Projekte versprechen alles, leisten bisher aber noch sehr wenig. Beide Projekte sind weiterhin enorm zentralisiert und versemmeln seit Jahren alle Deadlines, die sie für die Dezentralisierung gesetzt haben.

Dazu kommen noch einige Details, etwa dass beide auch an Nebenbaustellen wie der Sicherheit gegen Quantencomputer arbeiten oder sich aus unklaren Gründen für eine exotische Infrastruktur entschieden haben – bei Cardano die Sprache Haskell, bei IOTA das ternäre Design – und nun überraschenderweise mit den Folgen dieser Entscheidung kämpfen müssen. Schließlich sind beide Projekte für Investoren seit mehr als zwei Jahren ein Quell der Enttäuschungen und Verluste.

IOTA und Cardano markieren gewissermaßen die Spitze eines unschönen Trends: Man kündigt ein revolutionäres Design an, veröffentlicht einen „minimal arbeitsfähigen Prototypen“, holt ICO-Gelder ein, verspricht, alles andere nachzuholen, versäumt eine Deadline nach der anderen, aber lenkt davon mit neuen Projekten, Nebenbaustellen und Partnerschaften ab. Bei IOTA und Cardano ist dies besonders eklatant, weil die beiden Projekte sich selbst von Anfang an über alle Maßen hinaus als die Neuerfindung von Kryptowährungen feiern, aber bequemerweise bisher darauf verzichten, die absolute Kerneigenschaft von Kryptowährungen – die Dezentralität – umzusetzen.

Aber das Phänomen ist, in milderer Form, nicht so selten. Bei ICOs ist das Versprechen ohne Produkt schon geradezu eine Voraussetzung, und selbst Ethereum baut darauf, dass es den Entwicklern gelingt, mit Ethereum 2.0 die Blockchain neu zu erfinden. Aber immerhin hat Ethereum ein arbeitsfähiges und dezentrales Netzwerk, auch wenn dieses nicht das leisten, was Ethereum eigentlich zu leisten verspricht.

Für Anleger und Investoren, wie auch für Unternehmen, die Blockchains benutzen wollen, kann daraus nur eines folgen: Schaut euch ganz genau an, auf was ihr euch einlasst.

Original source: https://bitcoinblog.de/2020/03/24/die-kryptowaehrung-cardano-verschwitzt-wieder-eine-deadline-und-laeuft-weiterhin-auf-drei-servern/

IOTA-basierte Apps unterstützen Corona-Kampf

IOTA hat seit jeher den Anspruch, sehr alltagsnah zu sein. Tangle-basierte Apps sind der beste Beweis. Sie wollen helfen das Corona-Virus einzudämmen. Tangle soll Corona-Daten erfassen und zugänglich machen Dass die Corona-Krise nicht nur das traditionelle Finanzsystem unter Druck setzt, haben die Kursentwicklungen des Bitcoin und vieler Altcoins zuletzt deutlich gezeigt. Die schwierige Lage weckt Weiterlesen…

Original source: https://coin-hero.de/news/unkategorisiert/iota-basierte-apps-unterstuetzen-corona-kampf/

Digital Exchange – Börse Stuttgart (bsdex) – Vorstellung und Erfahrungen

bsdex — Auf den ersten Blick Eine Krypto Börse aus dem Schwabenländle, voll reguliert und dann auch noch von der Börse Stuttgart? Wir vom Krypto Magazin kommen ja selbst aus der Gegend von Stuttgart, dieser Umstand macht die ganze Geschichte noch um einiges spannender. In diesem Artikel haben wir uns die neue Börse mal genauer… Artikel ansehen

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