Warum die Politik wegen Facebooks Libra-Coin besorgt ist – und was sie daran nicht versteht

Politiker aus aller Welt kritisieren Facebooks Libra-Coin. Man befürchtet das Schlimmste: Zuwenig Datenschutz, aber zuviel Anonymität, und die Gefährdung des globalen Finanzsystems. Noch lange bevor Libra live geht, rufen Politiker nach einer entschlossenen Regulierung. Dabei übersehen sie aber, dass Facebook Libra vor allem schafft, um eben nicht zur Zielscheibe der Regulierung zu werden.

Plötzlich sind sie alle wach geworden. Für die meisten Politiker waren Kryptowährungen bisher nur eine unbedeutende Nische, die man vielleicht ein wenig kommentieren und regulieren muss, aber ansonsten getrost ignorieren kann. Mit dem Libra-Coin von Facebook ändert sich das plötzlich. Der Coin existiert bisher nur auf dem Papier und geht frühestens in einem Jahr ernsthaft online – aber er sorgt schon jetzt für mehr Furcht und Schrecken, als es Bitcoin und Co. jemals vermocht haben.

Datenschutz und Geldwäsche

Einerseits beunruhigt die schiere Marktmacht von Facebook viele Politiker: Die Vorsitzende des Finanzausschusses im US-Repräsentantenhaus, Maxine Waters, sagt, Facebook führe seine „ungeprüfte Expansion fort und erweitert seinen Einfluss auf das Leben seiner User. Regulierer sollten dies als Weckruf ansehen, um den Gefahren für Privatsphäre und nationale Sicherheit, die von Kryptowährungen ausgeht, ernsthaft ins Auge zu sehen.“ Sherrod Brown, ein hochrangiges Mitglied im Banking-Kommittee des US-Senats, meint, Facebook sei „schon jetzt zu groß und zu mächtig.

Auch in Deutschland warnen Experten. Gerhard Schick, Vorstand und Mitgründer der Bürgerbewegung Finanzwende, mit den Grünen verbunden, sagt: „Meines Erachtens wird hier eine marktbeherrschende Stellung von Facebook im Bereich Social Media genutzt, um Marktmacht in einem anderen Bereich, nämlich Zahlungen zu erreichen.“ Die Dominanz von Facebook würde sich in eine enorme Dominanz am Finanzmarkt ausweiten. Um zu verhindern, dass Staat und Gesellschaft in einer Krise erpressbar würden, wie durch Großbanken in den Jahren 2008/2009, müssten „die Wettbewerbsbehörden einschreiten.“

Üblicherweise geht die Kritik an Libra mit Bedenken zum Datenschutz einher. So warnt US-Senator Brown etwa, Libra würde Facebook „Wettbewerbsvorteile beim Sammeln von Useraten über finanzielle Transaktionen geben.“ Auch der deutsche Experte Schick fürchtet, dass „den Datenschutz-Versprechungen von Facebook nicht zu trauen ist“. Die Transaktionsdaten könnten systematisch ausgewertet werden, womit die ohnehin bereits enormen Überwachungsmöglichkeiten von Facebook noch größer werden. „Das muss unbedingt verhindert werden.“

Ein Kommentar der in der US-Politik einflussreichen Washington Post fürchtet, „Libra könnte die Privatsphäre der User unterminieren.“ Zwar sage die Libra Stiftung, sie werde die Transaktionsdaten von den Identitäten der User trennen, „aber Facebook hat hier eine gemischte Bilanz vorzuweisen.“ Als der Konzern etwa WhatsApp übernahm, hat er versprochen, keine Kreuzverbindungen zwischen den Userdaten der Plattformen zu ziehen – wurde aber nun genau dafür von europäischen Regulierern verklagt. „Libra wird Metadaten von jeder Transaktion speichern, was durch Kreuzverbindungen mit WhatsApp-Daten die Userprofile schärfen könnte.“ Libra drohe, einen „Schatz an feinmaschigen Informationen über das alltägliche Leben“ zu generieren, und das Geschäftsmodell von Facebook, den „Überwachungskapitalismus“, noch auszubauen.

Ironischerweise geht die Sorge vor zuwenig Datenschutz mit der Sorge vor zuviel Datenschutz einher. So ruft etwa der französische Finanzminister Bruno Le Maire die Zentralbanker und Regulierer auf, sich mit Facebook zu beschäftigen. Seine Befürchtungen drehen sich um „Privatsphäre, Geldwäsche und Terrorfinanzierung.“ Auch Markus Ferber, ein EU-Parlamentarer der CSU, sagte, Facebook könne mit seinen 2 Milliarden Usern zu einer „Schattenbank“ werden, was die Regulierer in höchste Alarmbereitschaft versetzen sollte. In ähnlicher Weise meldet sich Joachim Wuermeling, Vorstandsmitglied der Bundesbank, zu Wort: Facebook dürfe nicht zu einem neuen „Marktplatz werden, um Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung zu tätigen“. Ähnlich der eben noch über die mangelnde Privatsphäre besorgte grüne Finanzexperte Schick: „Anonyme Zahlungsmöglichkeiten“ wie Libra erleichterten auch, „dass man Dienstleister ohne Blick des Fiskus fast weltweit entlohnen kann.“

Wie man es macht, ist es falsch: Ist eine Kryptowährung zu transparent, verletzt sie den Datenschutz, ist sie zu privat, wird sie zur Schattenbank. In der Vorstellung der meisten Politiker ist Libra, irgendwie, beides zugleich.

Der Erfolg wird vorausgesetzt

Gleichzeitig scheinen viele der Politiker und Experten schon jetzt davon überzeugt, dass Facebook mit seiner Kryptowährung – die sich im Whitepaper ein wenig wie ein Bullshit-Bingo der neuesten Blockchain-Trends liest – ein maßloser Erfolg sein wird. Und zwar so sehr, dass man sich bereits bis in die höchsten Etagen über die globale Geldmarktstabilität Sorgen macht.

So sagte Frankreichs Le Maire, dass Libra nicht als Ersatz für traditionelle Währungen gesehen werden sollte. „Es steht nicht zur Debatte, dass es eine souveräne Währung wird. Das kann es nicht und das darf nicht geschehen.“ Auch der Governeur der britischen Zentralbank, Mark Carney, betonte mit Blick auf Libra, dass „alles, was in dieser Welt funktioniert, augenblicklich systemisch wird und zum Subjekt der höchsten Standards der Regulierung werden muss.“ Er verspricht, gemeinsam mit der G7, dem Internationalen Währungsfond, der Bank für Internationalem Zahlungsausgleich (BIZ) sowie dem Financial Stability Board (FSB) über Libra zu diskutieren.

Die mächtige BIZ, auch bekannt als „Zentralbank der Zentralbanken“, hat Libra bereits kommentiert. Wenn eine solche große Tech-Firma ihre riesigen Userdaten mit finanziellen Aktivitäten verbinde, könne dies „die finanzielle Stabilität gefährden“. Hyun Song Shin, ein Analyst der BIZ, sagte, es sei ein koordiniertes Bemühen der globalen Politik nötig, um mit dem Facebook-Coin umzugehen. Auf Social Europe fragt derweil Katharina Pistor, eine Rechtsprofessorin an der Columbia Law Schook, ob die Regierungen „die Risiken für die Finanzstabilität verstehen.“ Ein Zahlungssystem – oder eine Währung – verlange nach einem Maß an Liquidität, die kein privater Akteur aufbringen könne. Libra sei „eine Gefahr für das gesamte globale Finanzwesen“. Daher müsse die Politik es stoppen.

Sogar die BILD titelt, dass Libra den Druck auf die EU erhöhe, „eine eigene Antwort auf das bargeldlose Geldsystem zu finden“. Sie zitiert Danyal Bayaz, Finanzpolitiker der Grünen mit der Frage, „ob unsere Zentralbank eigene Angebote wie beispielsweise einen E-Euro schaffen sollte.“ Facebooks Libra-Projekt sieht er als Angriff auf das Monopol der Politik: „Es geht um die Frage, wer in Zukunft eigentlich noch das Privileg hat, Geldschöpfung zu betreiben. Der Staat? Banken? Oder Digitalkonzerne wie Facebook?“ Zustimmung kommt von einer Partei, die eigentlich nicht oft mit den Grünen einig ist. Hansjörg Durz, digitalpolitischer Sprecher der CSU, meint, Libra zwinge „staatliche Institutionen dazu, sich noch intensiver mit digitalen Währungen auseinanderzusetzen. Dabei ist kritisch zu hinterfragen, inwieweit die Ausgabe einer Währung und die Anwendung finanzpolitischer Instrumente durch NGOs und Unternehmen statt durch staatliche Akteure dem Allgemeinwohl dienlich sind.“

Was die Politiker nicht verstehen …

Diese schnellen, ranghohen und aufgeschreckten Statements zeigen: Der Facebook-Coin ist für die Politik etwas ganz anderes als Bitcoin und Co. Zum einen weil sich die meisten Politiker nicht vorzustellen können, dass eine Kryptowährung erfolgreich sein kann, hinter der kein globaler Konzern steht. Dass etwas dezentral funktioniert, anstatt durch eine zentrale Macht, geht weiterhin über die Phantasie der meisten hinaus. Erst wenn eine richtige, große Firma dabei ist, muss man es ernstnehmen.

Sie übersehen dabei, dass hinter Bitcoin ein mittlerweile gereiftes Ökosystem von Firmen steht, von denen einige einen Marktwert von mehr als einer Milliarde und viele Bewertungen von hunderten oder zumindest zig Millionen haben. Ein solches Ökosystem ist sehr viel widerstandsfähiger und innovativer als eine um Facebook und einige Platzhirsche herum zentralisierte Währung, die den Ballast lange gewachsener Strukturen mit sich schleppt. Die harte Kritik der Politik an Libra zeigt zunächst vor allem, dass hier noch immer in alten Mustern gedacht wird, um neue Phänomene wie Bitcoin zu begreifen; eventuell steht dahinter sogar eine Art Wunschdenken, dass nur das, was man versteht und was ein Zentrum hat, auch erfolgreich sein kann. Die Übertreibung der Gefahr und des Potentials von Libra könnte eine Art psychologische Strategie sein, um die eigene Hilflosigkeit angesichts dezentraler Kryptowährungen zu verdrängen.

Auf der anderen Seite zeigt die Kritik der Politiker auch ziemlich deutlich, warum nur dezentrale Kryptowährungen eine Chance haben, erfolgreich zu sein. Wenn man der Regierung einen Angriffspunkt bietet, indem man eine Kryptowährung zentralisiert aufbaut, nutzt sie ihn. Was ein Zentrum hat, kann zerstört und beherrscht werden, und wenn die Politik eine Möglichkeit hat, auf ein Zentrum zuzugreifen, fordert sie schon präventiv, noch bevor es überhaupt losgeht, ihre Einflussnahme ein. Bei Bitcoin weiß die Politik nicht, an wen sie sich wenden soll; Aufrufe, dass Bitcoin nicht sein darf, werden dann und wann laut, aber sie verschallen, weil es niemanden gibt, an den man herantreten kann, um Bitcoin auszuschalten. Diejenigen, die das fordern, zeigen damit meist, dass sie schlicht nicht verstanden haben, welche Bedeutung Bitcoin hat. Bei Facebooks Coin ist das anders – hier können die Regierungen eingreifen. Und genau das wollen sie auch tun.

Facebook ist bereits einen Schritt voraus

Dabei aber scheint Facebook genau das bereits bedacht zu haben. Der Konzern versucht schon seit einigen Jahren, eine Lizenz zu bekommen, um seine mächtige Userbasis für finanzielle Transaktionen zu nutzen. Die Entwicklung einer eigenen Kryptowährung scheint nun dem Umstand geschuldet zu sein, dass sich Facebook auf dem geordneten Wege der regulierten, unternehmerischen Finanzdienstleistung schwer tut. Wenn es nur um die Technologie ginge, könnte Facebook einfach ein neues PayPal auf Basis seiner breiten Infrastruktur schaffen.

Libra ist daher nicht der Versuch, das technische Problem zu lösen – sondern sich den Zwängen von Aufsicht und Politik zu entziehen. Indem der Coin von 100 Mitgliedern der Stiftung betrieben wird, ist Facebook kein hinreichender Ansprechpartner, um regulatorische Wunschvorstellungen durchzusetzen. Auch die Stiftung selbst ist es nicht, da sie keine Verfügungsgewalt über ihre Mitglieder hat. Schon allein diese Konstruktion macht es der Politik enorm schwierig, einen Hebel zu finden, um Libra zu kontrollieren.

Auf diese Weise könnte Facebook die Zeit gewinnen, um Libra weiter zu dezentralisieren und den eigenen Einfluss verschwindend gering zu machen. Es ist geplant, auch Nicht-Mitgliedern der Stiftung zu erlauben, einen Validator-Node – das entspricht einem Mining-Node bei Bitcoin – zu betreiben, wenn sie sich durch einen „Stake“, also einen gewissen Betrag an Libra-Coins, ausweisen. Auch soll es Usern erlaubt sein, „Full Nodes“ zu betreiben, die zwar keine Daten in die Blockchain schreiben, aber die gesamte Blockchain – wenn man das bei Libra noch so nennen kann – herunterladen und validieren können. Sollte dies schneller geschehen, als es der Politik gelingt, einen regulatorischen Fuss in der Tür zu haben, dürfte es extrem schwer werden, Libra zu beherrschen.

Facebook steht hier vor einer der interessantesten Anreiz-Konstellationen von Kryptowährungen. Als Unternehmen will man keine Kryptowährung beherrschen. Ripple hat es versucht, aber seit die Firma Ripple Labs von den US-Regulierern bestraft wurde, versucht sie, Ripple zu dezentralisieren, um selbst nicht länger Zielscheibe zu sein. Für Facebook gilt dasselbe. Dezentralisierung scheint bei Kryptowährungen das natürliche Interesse gerade jener Parteien zu sein, die noch einen zentralen Einfluss ausüben können.

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Malta setzt auf Blockchain Technologie bei Mietverträgen

Blockchain in der Anwendung Maltas Premierminister Joseph Muscat hat in einem Interview Details zu der neuen maltesischen Mietrechtsreform preisgegeben. Demnach werden Bürger des Landes zukünftig zur Registrierung von Mietverträgen auf der Blochchain verpflichtet. Malta erreicht damit ein neues Level in puncto Blockchain Adaption und bestätigt einmal mehr den Ruf als „Blockchain Island“. Blockchain für mehr… Artikel ansehen

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Der Bitcoin Bullrun – Wie geht es weiter und was ist mit den Altcoins?

Der Bitcoin Bullrun – Wie geht es weiter und was ist mit den Altcoins? In dem heutigen Marktupdate mit Alex (Accointing) geht es natürlich um die Bitcoin Kurs Explosion. Wie geht es mit Bitcoin in den nächsten Tagen weiter und was ist mit den Altcoins? Viel Spaß! Alle wichtigen Links & Artikel:► Cost Average Strategie: […]

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Der Aufstieg eines neuen Geldes geht in die zweite Auflage

Nun ist die zweite, aktualisierte Auflage meines Buches „Bitcoin: Die verrückte Geschichte vom Aufstieg eines neuen Geldes“ erschienen. Es gibt sie nun als Softcover sowie als E-Book. Wer mit Kryptowährungen bezahlt, hat die Chance, ein Stückchen BSV zu gewinnen.

Eigentlich hätte ich es besser wissen müssen. Wenn man ein Buch über die Geschichte von Bitcoin schreibt, ist das Buch veraltet, sobald es gedruckt ist. Bitcoin passiert ja in der Gegenwart, jede Woche, jeden Tag, und überrascht dabei selbst Leute, die sich täglich damit beschäftigen, mit immer neuen Wendungen.

Aber daran habe ich nicht gedacht, als ich vor beinah einem Jahr mein Buch „Bitcoin: Die verrückte Geschichte vom Aufstieg eines neuen Geldes“ herausbrachte. Das Buch stellt Bitcoin in seiner ganzen Pracht dar: Als eine zauberhafte Technologie, ökonomische Disruption und politische Revolution. In es fließt mein Bloggen über Bitcoin seit 2013 ein; viele Leser haben gesagt, es sei das spannendste und unterhaltsamste Buch über Bitcoin, das es derzeit gibt, und dass sie es, trotz einer Seitenanzahl von mehr als 400, in wenigen Tagen durchgelesen haben. Das war für mich, als Autor, eines der schönsten Komplimente überhaupt. Hier, dort und da geht es zu mehr Rezensionen und Leserfeedbacks. Wer will, kann auch das Vorwort sowie ein Probekapitel lesen.

Als der Stoß Bücher in meiner Garage immer kleiner wurde, war das natürlich eine Erleichterung. Es verkauft sich. Aber es war auch die Aufforderung, die Geschichte von Bitcoin weiter zu schreiben. Die erste Auflage endete im Februar 2018, zu dem Zeitpunkt, als der Bärenmarkt gerade einsetzte; sie endete auch mit der Fork von Bitcoin Cash, die ja bekanntermaßen darin münden sollte, dass es die Fork von Bitcoin SV gab; und die Geschichte endete mit einem Lightning-Netzwerk, das sich zart aufspannte, aber weit davon entfernt war, so agil und groß zu sein wie heute. All das schrie danach, überarbeitet zu werden.

Vor kurzem kamen nun die nächsten Paletten mit Büchern an. Das Cover ist diesmal heller und freundlicher, das Buch ist als Softcover gebunden und damit deutlich leichter und dünner. Zugleich habe ich es endlich geschafft, ein E-Book zu erstellen, sowohl als PDF als auch als Epub. In Planung ist zudem ein Hörbuch, für das ich tatsächlich einen echten Hörbuchverlag mit einem echten Hörbuchsprecher gefunden habe. Wann es erscheint, weiß ich aber noch nicht.

Der Preis für das Softcover-Buch beträgt 20,09 Euro. Ich dachte mir, das ist eine nette Zahl für ein Buch über Bitcoin. Bestellen kann man es wie gewohnt mit BTC, ETH, BCH, Lightning, Banküberweisung und PayPal über meine Seite Bitcoin-Buch.org. Zugleich habe ich noch einen neuen Shop eingerichtet, MobyBit.Shop, der flexibler ist und mehrere Produkte erlaubt. Ich habe vor, dort noch Bücher anderer Autoren sowie generell Produkte, die etwas mit Bitcoin zu tun haben, aufzunehmen. Der Shop ist noch etwas experimentell, falls jemand einen Bug findet, bitte melden. Es wird nichts verloren gehen.

Bezahlen kann man hier mit „Bitcoin Complete“, womit ich BTC, BCH und BSV meine, sowie per Banküberweisung. PayPal habe ich vorerst rausgenommen, Ethereum auch, weil es kaum nachgefragt wurde; Lightning ist natürlich weiterhin dabei. Auf MobyBit.Shop kann man auch das E-Book kaufen, entweder vollständig für 14,40 Euro, oder je einen der vier Teile für 5 Euro. Das könnte sich für diejenigen anbieten, die die erste Auflage gekauft haben, aber nun wissen wollen, was es neues gibt, ohne gleich das ganze Paket zu kaufen. Dafür sind vor allem die Teile 2 und 4 interessant. Da das E-Book direkt nach der Zahlung geladen wird, akzeptiere ich hierfür nur die drei Bitcoins.

Gestern hatte ich noch eine amüsante Idee, um den Start der zweiten Auflage zu feiern: Ich verlose Coins unter den ersten Käufern des physischen sowie des vollständigen E-Books. Dafür gibt es eine nette Methode, nämlich PixelWallet, womit man Bitcoin SV (BSV) in eine Bilddatei laden kann. Also habe ich 10 Bilder aus dem Buch genommen, leicht abgeändert, und darauf einen Bitcoin SV – also etwa 200 Euro – gelegt, verteilt auf verschieden große Pakete. Als Mechanismus der Verlosung dient die ID der Bestellung. Sie ist eine Hash im Hexadezimalformat; ich habe einfach zwei der 16 möglichen Zeichen ausgewählt, und wessen Bestell-ID mit einem der beiden Zeichen beginnt, erhält eines der Bilder sowie eine Anleitung, wie er die BSV rausziehen kann. Sprich: Die ersten 80 Käufer haben eine Chance von 1:8, 0,05 bis 0,2 Bitcoin SV zu erhalten. Die Verlosung findet aber nur auf der Seite MobyBit.Shop statt.

Und natürlich gibt es das Buch auch auf Amazon. Das hat seine Tücken und Schmerzen, aber auch seine Vorteile. Ich freue mich mehr, wenn jemand direkt bei mir bestellt, klar, aber wenn jemand lieber den gewohnten Weg zum Buch gehen will, ist das auch kein Problem und hilft mir dabei, meinen Verkaufsrang bei Amazon wieder anzuheben. Nachdem das Buch gut einen Monat lang nicht lieferbar war, ist der nämlich ein wenig in den Keller gerutscht.

Abschließend möchte ich anmerken, dass ich ab heute für einige Tage unterwegs bin. Ich werde erst am Montag dazu kommen, die physischen Exemplare des Buches zur Post zu bringen.

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Kommt bald der E-Euro als Krypto-Konkurrenz?

Wenn sich die Politik in den Bereich der digitalen Währungen einmischt, hinterlässt dies immer einen faden Beigeschmack. So auch beim sogenannten „E-Euro“. Unionsschwestern möchten Staats-Coin schaffen Dass die Unionsparteien in einem Eckpunktepapier die Einführung eines digitalen Euro fordern, rief ganz automatisch echte „Kryptofans“ auf den Plan. Die meisten Anleger, die Bitcoin, Ethereum und andere Coins more info …

Original source: https://coin-hero.de/kommt-bald-der-e-euro-als-krypto-konkurrenz/

Brave Browser arbeitet an der Integration von Ethereum-, Ledger- und Trezor-Wallets

Coincierge.de – Aktuelle Krypto-News

Brave arbeitet derzeit daran, Ethereum-, Ledger- und Trezor-Wallets in den Browser zu integrieren, damit User ihre verdienten Gelder direkt in einem selbstverwahrten Wallet speichern können. Das Unternehmen hat die News zwar noch nicht offiziell verkündet, Screenshots des Github-Repositorys zeigen allerdings deutliche Fortschritte. Ethereum-Wallet kommt zum Brave Browser Als Opera Software die Veröffentlichung des neuen Desktop-Browsers […]

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Ripple CEO gibt zu: Er ist ganz und gar kein XRP-Maximalist

Coincierge.de – Aktuelle Krypto-News

Ripple CEO Brad Garlinghouse gibt zu, dass er kein XRP-Maximalist ist – nach eigener Aussage besitzt er nämlich auch Bitcoin. Bitcoin ist ein Wertspeicher Während der „Fortune Brainstorm Finance 2019“-Konferenz am Donnerstag wurde deutlich, dass der Ripple CEO auch einen Bitcoin-Bag besitzt. Mit Blick auf die Vielschichtigkeit der aufkommenden Kryptowährungslandschaft erklärte Garlinghouse: Ich glaube nicht, […]

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Initial Exchange Offerings (IEO) vs. Initial Coin Offerings (ICO)

ico-ieo-exchange

Initial Exchange Offerings (IEO) sind derzeit der beliebteste Fundraising-Trend in der Kryptowährungsbranche. Mittlerweile werden IEOs auch gerne als „die besseren ICOs“ bezeichnet. Wie der Name vielleicht schon erahnen lässt, werden bei Initial Exchange Offerings erste „Börsengänge“ von Coins über Krypto-Handelsplattformen und Börsen durchgeführt. Der heutige Artikel soll erklären, was ein IEO genau ist, wie er […]

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Bitcoin Kurs auf neuem Jahreshoch und durchbricht 9.500 USD Marke – Nächster Halt 10.000 USD?

Bitcoin BTC Kurs neue Höchststände

Der Bitcoin Kurs hat nach einer bisher eher ruhigen Woche gestern Abend wieder enorm Fahrt aufgenommen und konnte die 9.500 USD hinter sich lassen. Bisher konnte eigentlich nur der neue Facebook Coin Libra auf sich aufmerksam machen und der Crypto Markt blieb weitestgehend unauffällig. Auch Binance konnte ein neues Jahres und Allzeithoch markieren. Glaubst du […]

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„Es gibt eigentlich keine kompletten Laien auf der Veranstaltung“

In einer Woche findet in Hamburg die DISTRIBUTE statt, die „Hands on Blockchain conference“. Die Präsenz von Vertretern aus der Wirtschaft ist beeindruckend, inhaltlich geht es weniger um die Finanzrevolution, sondern eher pragmatisch um Blockchain-Technologie im Einsatz für Unternehmen. Veranstalter Tobias Worzyk erzählt uns ein wenig mehr über die Veranstaltung.

Konferenzen wie die DISTRIBUTE, die kommende Woche am Donnerstag und Freitag in Hamburg stattfindet, sind nicht ganz unkontrovers in der Bitcoin-Szene. Denn anstatt dass die Vertreter von Kryptowährungen von ihrer Arbeit mit Blockchains berichten, stehen hier vor allem Vertreter von Unternehmen auf der Bühne, von der Commerzbank, der Börse Stuttgart, BMW, der Bahn oder E.ON, und erzählen davon, welche Erfahrungen sie mit Blockchains gemacht haben. Macht das nicht gerade die, die eigentlich am meisten zu sagen hätten, zu einer Minderheit?

Tobias kommentiert das damit, dass es „eine Vielzahl Konferenzen“ gebe, „auf denen sich die Vertreter der verschiedensten Coins tummeln und dort eine rosige Zukunft für die Wirtschaft und Gesellschaft ‚predigen‘. Fair enough.“ Das sei aber nicht das, was er mit der DISTRIBUTE erreichen wolle: „Wir wollen uns davon abgrenzen und aufzeigen, was HEUTE passiert bzw. relevant ist.“ Dies umfasst für ihn unter anderem regulatorische und rechtliche Fragestellungen wie auch „Unternehmen, die bereits konkrete Projekte im Einsatz haben.“

Spannend am Themenbereich Blockchain ist für Tobias, dass er „extrem facettenreich“ ist und „sich nicht nur aus einem Blickwinkel betrachten“ lässt. Es gibt auf der einen Seite Implikationen für den Finanzsektor, auf der anderen neue „Business Cases, die durch den Einsatz der Technologie erst möglich werden, etwa DAOs oder DApps.“ Interessant findet Tobias auch, wie „existierende Unternehmen versuchen, die Technologie zu adaptieren und damit bestehende Prozesse komplett auf den Kopf stellen.“

Die DISTRIBUTE findet 2019 zum dritten Mal statt. Daher haben Tobias und sein Team bereits Erfahrung mit der Organisation, und „durch die bereits entstandene Reputation hatten wir auch keine Probleme damit, hochwertige Speaker zu gewinnen.“ Im Vergleich zum Vorjahr fällt ihm aber auf, dass sich „die Spreu vom Weizen“ trennt. „Dieses Jahr werden wir fast ausschließlich Teilnehmer vor Ort haben, die sich professionell mit dem Thema Blockchain beschäftigen. 2017 und 2018 hatten wir dagegen einen hohen Anteil an Privatbesuchern, die sich unter anderem über Investmentmöglichkeiten schlau machen wollten. Insofern kann man sagen, dass sich die Veranstaltung professionalisiert, ohne hoffentlich den fast familiären Charakter der letzten Jahre zu verlieren.“

Einen ähnlichen Trend macht er beim Umgang der Unternehmen mit Blockchain-Technologie aus: Einerseits „setzt aktuell ein wenig Ernüchterung ein nach dem überbordenden Hype im letzten Jahr.“ Die vielen Blockchain-Projekte der Wirtschaft sind durch einen Realitätscheck gegangen, nun zeige sich, „wo sich der Einsatz von Blockchain-Technologie TATSÄCHLICH lohnt.“ Dieser Prozess war, so Tobias, notwendig für den langfristigen Erfolg der Technologie. Die konkreten Anwendungsfälle, die sich dabei herausgeperlt haben, kann man auf der DISTRIBUTE in Augenschein nehmen.

Er selbst freut sich vor allem auf „Diskussionen zum Facebook Projekt Libra und auf die Ausführungen von Bitbond, Lindenpartners und stokr zum Themenfels ‚STOs‘, weil letzteres die Finanzierung von jungen Unternehmen revolutionieren könnte.“ Gespannt ist Tobias auch auf „den Vortrag von Martin Würmli, der als Verwaltungschef der Stadt Zug maßgeblich am Erfolg des ‚Cryptovalley‘ beteiligt war.“ Ebenso wie den Präsentationen blickt er aber den Pausen entgegen, in denen „man mit den Speakern und den anderen Teilnehmern die Themen, die vorher präsentiert wurden, ausführlich – und gerne auch mal konrovers – diskutieren kann.“ Ihm gefällt es, dass die Gespräche dabei schnell ein hohes Niveau erreichen, weil es „eigentlich keine kompletten Laien auf der Veranstaltung“ gebe.

Klingt schon gut, oder? Ich auf jeden Fall freue mich, nächste Woche auf der DISTRIBUTE zu sein. Wenn jemand von euch auch hinmöchte, kann er sich mit dem Aktions-Code BTCBLOGD2019 auf der Webseite anmelden und bekommt 30 Prozent Rabatt aufs Ticket.

Original source: https://bitcoinblog.de/2019/06/19/es-gibt-eigentlich-keine-kompletten-laien-auf-der-veranstaltung/