Weltpremiere: Konferenz bringt Bitcoin-Kritiker und -Verfechter zusammen

Internationale Experten diskutieren im Hause der BayernLB in München über den Wert Bitcoins und dessen Einfluss auf Unternehmen und die Weltwirtschaft. München, Deutschland, 29. April 2019 – Hochrangige Entscheidungsträger müssen mit objektiven Informationen versorgt werden, um eine umfassende Perspektive auf Bitcoin gewinnen zu können und ihren Innovationsvorsprung zu halten. Diese Auffassung vertritt Daniel Wingen, der gemeinsam… Artikel ansehen

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Bitcoin News: Iran und Schweiz wollen durch Crypto US-Sanktionen umgehen

Bitcoin Kurs vor der Trendwende? TON erfolgreicher als ETH und XRP? KW 9 im Überblick

Kryptowährungen werden durch US-Sanktionen zu einer echten Alternative für internationale Zahlungen. Der reguläre Zahlungsverkehr in und aus dem Iran ist seit den Sanktionen der US-Regierung zum Erliegen gekommen. Um diese Sanktionen zu umgehen, verfolgt die iranische Zentralbank seit einigen Monaten eine neue Strategie. Die Schweiz teilt diese Strategie und diskutiert darüber, weiterhin Geschäfte mit sanktionierten […]

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Zeux nimmt NEO ins Zahlungs-Portfolio der App auf

Zeux erweitert die Vielfalt der Coins für Zahlungen im Einzelfall abermals – dieses Mal ist die Wahl zugunsten von NEO gefallen. Nächste Währungs-Aufnahme innerhalb weniger Wochen Knapp einen Monat ist es her, da teilte das britische Unternehmen Zeux mit, dass Kundinnen und Kunden die digitale Währung IOTA für Zahlungen im normalen Handel nutzen können. Die more info …

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RChain wird Betrugsopfer – KuCoin sperrt Wallet

Der Anbieter des RHOC Coins informiert Investoren und Kunden über einen aktuellen Betrugsfall. KuCoin sperrte daraufhin die involvierte Wallet. Coin-Anbieter von Kriminellen hinters Licht geführt Aktuelle wird in verschiedenen Fachportalen berichtet, dass das Unternehmen RChain einem Betrug zum Opfer gefallen ist. Der Anbieter zeichnet nicht zuletzt für denn RHOC Coin verantwortlich, mit dem das Unternehmen more info …

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Bitcoin Kurs Reaktion auf Tether’s USDT News zeugt von starken BTC Fundamentals

Bitcoin BTC braucht neue Use Cases

Der Bitcoin Kurs hat uns alle wieder mehr als überrascht. Anfang dieser Woche kam die Nachricht über die Ermittlung gegen Tether und Bitfinex durch das New Yorker Justizministerium (NYAG). Den beiden wird vorgeworfen, einen Verlust von 850 Millionen USD durch Barreserven des Stablecoin USDT vertuscht zu haben. Doch diese Nachricht hatte nur einen kurzzeitigen Einfluss […]

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Bitcoin-Handelsvolumen steigt in Thailand um 250 % nach dem Bitcoin-Seefahrer-Fiasko

Coincierge.de – Aktuelle Krypto-News

Ein illegales, „seefahrendes“ Haus eines Bitcoin-reichen Paares wurde von der thailändischen Marine abgeschleppt. Das hat ziemlich Aufsehen erregt – und dazu geführt, dass die Bitcoin-Volumina in Thailand in die Höhe geschnellt sind. Die thailändische Marine hat das Haus eines überaus bitcoinvermögenden Paares beschlagnahmt. Berichten zufolge sollen die thailändischen Behörden das Visum von Chad Elwartowski und […]

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Darknetmarket Wall Street Market macht offenbar den Exit Scam

Nachdem der bislang führende Darknet-Drogenmarkt Dream Market vor einigen Wochen den Dienst einstellte, wurde Wall Street Market zum neuen Platzhirsch im Darknet. Letzte Woche scheinen die Betreiber nun den berühmten Exit-Scam eingeleitet zu haben – sie verschwinden mit den Bitcoins der Kunden in der Anonymität. Zurück bleibt eine verunsicherte Darknet-Szene.

Manche Dinge sind nicht wirklich überraschend. Vor gut einem Monat hat Dream Market, mehrere Jahre lang der größte Schwarzmarkt im Darknet, angekündigt, die Seite offline zu nehmen. Ein solches ehrliches Ende einer Darknet-Plattform ist selten; meist verhaftet die Polizei die Betreiber, wenn diese nicht schon vorher den Exit Scam machen, also mit den Kundenbitcoins verschwinden.

Nach der Ankündigung von Dream Market hat sich die Darknet-Szene offenbar recht zügig auf Wall Street Market als Nachfolger geeinigt. Märkte sind eben wie Fischschwärme, sobald die Masse eine Richtung gefunden hat, ziehen die Einzelnen unweigerlich nach. Wie bei den tierischen Schwärmen kann das die Einzelnen davor schützen, gefressen zu werden – aber es kann sie auch direkt in eine Falle führen. Mit Wall Street Market geschah dies offenbar.

Dem „Branchenmagazin“ DeepDotWeb zufolge spricht alles dafür, dass Wall Street Market einen Exit Scam macht. Zunächst haben die Administratoren angekündigt, dass der Marktplatz technische Probleme mit einem Server hat, weshalb der Bitcoin-Node nicht mit der Blockchain synchronisieren kann. In der Folge, so der Admin, musste man die Bitcoins manuell auf eine andere Wallet transportieren. Dementsprechend konnten die Händler nicht auf die Bitcoins zugreifen, die sie für ihre kriminellen Leistungen – überwiegend Drogen, aber wohl auch Waffen und illegale Software wie Ransomware-Kits – erhalten hatten. Die Händler beschwerten sich, die Admins von Wall Street Market brachten neue Ausreden und neue Verzögerungen hervor.

Dieses Schema ist, zitiert ZDnet einen Twitter-User, aus dem Drehbuch der Exit Scams wohlbekannt. Das Ziel, den finalen Exit Scam so lange wie möglich hinauszuzögern, besteht darin, noch von vielen Usern, die hoffen, dass es sich zum Guten wendet, weitere Bitcoin-Einzahlungen zu erhalten. Also um die Beute zu erhöhen.

Rational betrachtet ist das Vorgehen mehr als nachvollziehbar: Mit der Stellung als führender Darknet-Market wurde die Arbeit der Wall Street Market Admins sehr viel anstrengender. Große Märkte werden ständig von DoS-Angriffen bzw -Erpressern heimgesucht und stehen zudem im Visier der Strafermittler. Die Chance, seine Rente im Gefängnis anstatt auf einer Insel zu verbringen, steigt gewaltig. Gleichzeitig wird der Topf voll Gold, den man als Beute mitnehmen kann, immer größer. Vermutlich waren die Wallets von Wall Street Market noch nie so voll wie zum Zeitpunkt des Exit Scams.

ZDnet verlinkt auf eine Adresse, an die die Admins angeblich die Kunden-Bitcoins hin überweisen haben. Insgesamt hat diese Adresse mehr als 2.500 Bitcoins erhalten (12,5 Millionen Euro), von denen rund 2.000 im Lauf der letzten Woche eingelaufen sind. Mittlerweile ist die Wallet aber leer; die Bitcoins wurden auf verschiedene Adressen gesendet, was bedeuten könnte, dass Wall Street Markets bereits beginnt, sie zu anonymisieren. Während ZDNet von einer Beute von etwa 15 Millionen Dollar ausgeht, beziffert DeepDotWeb sie auf 30 Millionen Dollar – allerdings ohne auf Adressen zu verweisen.

Manchen scheint dies aber noch zu wenig zu sein. Es gibt Berichte darüber, dass Mitarbeiter des Marktes beginnnen, User zu erpressen. Leute, die es versäumt haben, die Adressen ihrer Drogenlieferungen zu verschlüsseln, scheinen aufgefordert zu werden, etwa 0,05 Bitcoin abzudrücken, um zu verhindern, dass Wall Street Market die privaten Daten an das FBI und Europol weitergibt. Es soll wohl eine Liste geben, die an die Strafverfolger geleakt werden wird, und nur wer bezahlt, wird von ihr gelöscht.

Möglicherweise stammt diese Erpressung aber nicht direkt von den Admins, sondern von einem Moderator im Kundensupport. Das Personal solcher Märkte setzt sich ja aus Leuten zusammen, die sich nie gesehen haben und nur über das Internet kommunizieren. Man könnte sich vorstellen, dass derjenige, der den Zugriff auf die Wallets hat, den Exit Scam ohne Wissen und Beihilfe der anderen macht, und jemand aus den tieferen Ränge nun versucht, auch noch ein Stück vom Kuchen abzubekommen, bevor er arbeitslos wird. Kurz darauf hat derselbe Mod in einem Darknet-Forum seine Login-Daten für den Marktplatz gepostet. Diese enthalten wohl auch die IP-Adresse des Servers; was es wahrscheinlich macht, dass die Polizei bereits Zugriff auf die ganzen Datensätze des Marktes hat.

Für die vielen Händler und Kunden, die von Dream Market zu Wall Street Market migriert sind, entpuppt sich das Schwimmen im Schwarm vermutlich als Falle. Die ganze Serie der Ereignisse – erst die Schließung von Dream Market, dann der Exit Scam von Wall Street Market – wirkt ein wenig wie eine Parodie auf den Doppel-Shutdown von Alphabay und Hansa im Sommer 2017. Damals hat die Polizei öffentlichkeitswirksam den bis dahin größten Darknetmarket, Alphabay, heruntergefahren und den Betreiber einkassiert. Die Schwärme sind daraufhin zu Hansa gezogen, das aber bereits unter Kontrolle der niederländischen Polizei stand, und bald darauf ebenfalls abgeschaltet wurde. Der Schwarm hatte die Darknet-User in eine Falle gelockt.

Diesmal scheint die Polizei nicht im Spiel zu sein. Die ökonomischen Dynamiken im Darknet erledigen den Job von selbst; die Szene kannibalisiert sich, und das Ergebnis ist dasselbe: Ein Markt schließt, die Masse schwimmt zum nächsten, die Falle schnappt zu, die Polizei bekommt einen Haufen Daten von Drogenhändlern und -käufern, und die Szene ist verunsichert.

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Tether und Bitfinex bestreiten die Anschuldigungen der New Yorker Staatsanwaltschaft

Die letzten beide Tagen bedeuteten für Krypto-Investoren einen kleinen Dämpfer, nachdem sich der Markt die letzten Wochen im Aufwind befand. Die Anschuldigungen gegenüber Bitfinex, die Börse habe Mittel, die für die Deckung von Tether gedacht waren, veruntreut, verunsicherten den Markt und sorgten für einen deutlichen Rücksetzer bei den Kursen. Vorgestestern wurde ein Schreiben der New more info …

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Bitbond STO: Ein aus meiner Sicht hohes Risiko für die Anleger

Machen wir uns nichts vor – STOs sind die Zukunft. Mit STOs können endlich auch Kleinanleger und Privatpersonen in mittelständische Unternehmen oder Start-ups investieren und so an deren Erfolg partizipieren und gleichzeitig von der Fungibilität von Security Token profitieren. Eigentlich eine super Sache und dementsprechend war die Freude in der Krypto-Szene auch groß, als Bitbond ankündigte, den ersten voll regulierten STO in Deutschland zu starten – ein Meilenstein für STOs in Deutschland. Dazu hat Bitbond das rechtliche „Ok“ der BaFin eingeholt und einen Prospekt erstellt. Aus rechtlicher Sicht scheint der Bitbond STO also vollkommen korrekt aufgebaut und abgesichert.

Das Problem in diesem Fall liegt bei den Anlegern, die rechtliche Sicherheit mit geringem Risiko und hoher Gewinn-Wahrscheinlichkeit gleichsetzen, aber meiner Meinung nach auch mit dem STO Aufbau an sich. Bevor man ein Investment tätigt, sollte man sich immer ausführlich informieren. Was also macht Bitbond genau?

Bitbond – Eine P2P Lending-Plattform

Die Bitbond GmbH betreibt eine P2P Lending-Plattform, auf der Personen an andere Personen oder Unternehmen Geld bzw. Kryptowährungen verleihen können. Dies geschieht laut eigenen Angaben zu einem Zinssatz von 10-35%. Die Firma Bitbond GmbH ist aber nicht die Firma, die den STO Token herausgibt. Dies passiert über die Bitbond Finance GmbH, die eine Tochtergesellschaft der Bitbond GmbH ist. Folgende Punkt sind nun zu beachten und für das weitere Verständnis wichtig:

  • Die Bitbond Finance GmbH ist eine 78,6%ige Tochtergesellschaft der Bitbond GmbH und unterliegt somit Weisungen der Gesellschafterversammlung der Bitbond GmbH. Radoslav Albrecht ist CEO von beiden Firmen.
  • Die Hauptaufgabe der Bitbond Finance GmbH soll die Vergabe (also Finanzierung) von Darlehen auf der Bitbond Plattform sein.
  • Die von der Bitbond Finance GmbH herausgegebenen Token sind qualifiziert nachrangige tokenbasierte Schuldverschreibungen. Es werden maximal 100000000 Token zu jeweils 1 Euro herausgegeben (es gibt Discounts, somit liegt der Preis für Investoren zwischen 0,7 und 1 Euro).
  • Der Investor soll auf seine Token 4% Zinsen p.A. und  einen variablen Zins erhalten („Der variable Zinssatz für eine Zinsperiode ist der Vomhundertsatz, der sich daraus ergibt, dass 60 Prozent des – soweit vorhandenen – Jahresüberschusses vor Steuern (ohne Berücksichtigung der variablen Verzinsung) entsprechend des festgestellten und geprüften Jahresabschlusses der Emittentin für das dem Zinszahlungstermin für die variable Verzinsung vorausgegangene Geschäftsjahr durch den Gesamtnennwert der ausstehenden tokenbasierten Schuldverschreibungen geteilt wird.“ – Bitbond Prospekt, Seite 10 C9).
  • Die Token sollen nach 10 Jahren zu einem Preis von 1 Euro pro Token zurückgekauft werden.
  • Die Bitbond Finance GmbH kann Darlehen an die Bitbond GmbH zu marktüblichen Konditionen gewähren.
  • Die Kosten für den STO werden vom eingesammelten Kapital der Bitbond Finance GmbH (zzgl. 8000 Euro Zinsen, da das Kapital von der Bitbond GmbH vorgestreckt wurde) abgezogen. Diese Kosten für den STO belaufen sich laut Wertpapierprospekt auf 120.000,00 für Euro Rechtsberatung, 400.000,00 Euro für Marketing und Vertrieb, 1.785,00 Euro für Wirtschaftsprüfungs- und Abschlusskosten, 80.000,00 Euro Software-Entwicklung sowie der variable Kostenfaktor „Provision Tippgeber“. Insgesamt belaufen sich die Fixkosten für den STO somit auf 609.785,00 Euro.
  • Im Rahmen des operativen Geschäftes nutzt die Bitbond Finance GmbH Ressourcen der Bitbond GmbH (z.B. Personal, Geschäftsräume, etc…), die entsprechend in Rechnung gestellt werden.
  • Die Bitbond Finance GmbH „trägt vollständig das Insolvenz- und Ausfallrisiko bezüglich ihrer Vertragspartner. Sicherheiten zu Gunsten der Emittentin werden nicht bestellt“ (Bitbond Prospekt, Seite 11 D2).

Warum ich beim aktuellen Stand des STOs persönlich nicht investieren würde

Stellen wir uns nun einmal folgendes Szenario vor. Aktuell (27.04.2019) steht auf der offiziellen Webseite (https://www.bitbondsto.com/de/), dass 2 Millionen Euro eingesammelt wurden. Nehmen wir nun an, dass bis zum Ende des STO 2,5 Millionen Euro investiert worden sind. Von diesen werden zunächst die oben genannten 609.785,00 Euro abgezogen, womit noch ca. 1,89 Millionen Euro übrigbleiben (ohne Berücksichtigung der Provision für sog. „Tippgeber“), um Kredite auf Bitbond zu vergeben. Weiterhin werden allerdings, wie ich vermute, von diesem Betrag noch weitere Kostenfaktoren im Laufe der Zeit abgezogen werden, da die Bitbond Finance GmbH u.a. z.B. auf die Geschäftsräume und Personal der Bitbond GmbH zurückgreift. Mit dem verbleibenden Kapital, welches nun zwischen 10-35% Zinsen abwirft, sollen nun mindestens 4% Zinsen (rechnet man die gewährten Discounts ein, ist der Zinssatz noch deutlich höher) auf 2,5 Millionen Euro pro Jahr für die Anleger erwirtschaftet werden und nach 10 Jahren genug Kapital vorhanden sein, um 1 Euro pro Token zu bezahlen. An dieser Stelle sollte jeder für sich diese Rechnung einmal durchführen und sich selbst fragen, ob dies ein realistisches Szenario ist oder nicht.

Zudem muss man auch die erwartbaren Kreditausfälle in die Betrachtung mit einbeziehen. Wichtig ist es auch, zu verstehen, dass nicht klar ist, wie hoch die Kosten der Bitbond Financing GmbH durch die Nutzung von Ressourcen der Bitbond GmbH sein werden.  Im Falle einer Insolvenz der Bitbond Finance GmbH („Es besteht das Risiko, dass die Emittentin für die Erfüllung der von ihr übernommenen Verpflichtungen nicht über ausreichend Liquidität verfügt.“ – Bitbond Prospekt, Seite 14 D2) kann auf die Bitbond GmbH als Muttergesellschaft wahrscheinlich nicht zurückgegriffen werdenInvestoren würden in diesem Fall, da die Token qualifiziert nachrangige tokenbasierte Schuldverschreibungen sind, erst nach allen anderen Forderungen, die zum Zeitpunkt der Insolvenz bestehen, ggf. Rückzahlungen erhalten.

Rangordnung

Die tokenbasierten Schuldverschreibungen begründen im Verhältnis der Gläubiger der tokenbasierten Schuldverschreibungen gleichrangige und im Verhältnis zu Forderungen anderer Gläubiger der Emittentin nachrangige Gläubigerrechte. Im Fall der Liquidation, der Auflösung oder der Insolvenz der Emittentin sowie eines der Abwendung der Insolvenz der Emittentin dienenden Verfahrens gehen die Rechte aus den tokenbasierten Schuldverschreibungen allen anderen bestehenden und zukünftigen nicht nachrangigen Verbindlichkeiten der Emittentin entsprechend § 39 Insolvenzordnung (InsO) im Rang nach (qualifizierter Rangrücktritt).“

Bitbond Prospekt, Seite 9 C8

Insgesamt finde ich persönlich das Risiko mit den oben genannten Unsicherheiten zu groß und mir stellt sich die Frage, ob man nicht besser fährt, wenn man ohne den STO und damit ohne die oben genannten Risiken als Darlehensgeber direkt auf der Plattform Geld verleiht. Damit könnte man die Kosten des Investments in die Bitbond Finance GmbH vermeiden. Im FAQ der Seite https://www.bitbond.com/de steht:

Jeder, der unsere Video-Identifikation erfolgreich durchläuft, kann Kreditgeber bei Bitbond werden.

Auf die aus meiner Sicht derzeit ohnehin fragliche Fungibiltät des Tokens müsste man bei einer Direktanlage auf der Plattform natürlich verzichten.

-Lukas Fiedler

Dieser Artikel basiert auf Informationen, die im offiziellen Wertpapierprospekt der Bitbond Finance GmbH gefunden werden können (https://www.bitbondsto.com/files/bitbond-sto-prospectus-de.pdf).

Original source: https://altcoinspekulant.com/2019/04/27/bitbond-sto-ein-aus-meiner-sicht-hohes-risiko-fuer-die-anleger/

Bitcoin und Ethereum News: Werden BTC und ETH auf eTrade 5 Mio. Nutzern angeboten?

Bitcoin und Ethereum auf eTrade

Die Mainstream-Einführung von Kryptowährungen war das Hauptziel von Befürwortern und Organisationen, die in der Welt der digitalen Assets arbeiten. Dieses Ziel scheint der Realität näher zu kommen. Das Interesse an Kryptowährungen ist bei entsprechenden Institutionen groß. Entweder indem sie sich an der Technologie versuchen oder indem sie das Konzept vollständig übernehmen und Kryptowährungen in ihren […]

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Bitcoin und Ethereum News: Werden BTC und ETH auf eTrade 5 Mio. Nutzern angeboten? erschien zuerst auf CryptoMonday – Decoding Blockchain

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