XOLARIS Service KVAG legt ersten regulierten Bitcoin Farming Fonds für professionelle Investoren auf

Presseinformation: XOLARIS Service KVAG legt ersten regulierten Bitcoin Farming Fonds für professionelle Investoren auf

Private Equity Fonds investiert als Spezial-AIF in die Erweiterung einer bestehenden Mining-Infrastruktur für Bitcoins
München, 29. November 2018 – Die XOLARIS Service KVAG hat einen Spezial-AIF für professionelle Investoren aufgelegt. Der Private Equity Fonds „Bitcoin Farming“ investiert mittelbar über eine Liechtensteiner Zielgesellschaft in die zur Produktion von Bitcoins notwendige Infrastruktur und Hardware und finanziert die Erweiterung einer bereits bestehenden operativ tätigen Miningfarm. Der Fonds kann von professionellen Investoren ab einer Mindestbeteiligungssumme von EUR 250.000 und zunächst bis zu einem Emissionsvolumen von EUR 30 Mio. gezeichnet werden.

Die XOLARIS Service KVAG hat einen Spezial-AIF für professionelle Investoren aufgelegt. Die als Private Equity Fonds konzipierte Bitcoin Farming GmbH & Co. (Geschlossene Investment) KG investiert mittelbar über die Liechtensteiner Zielgesellschaft in die Infrastruktur und notwendige Hardware zur Produktion von Bitcoins, dem sogenannten „Mining“ oder „Farming“.

„Von Seiten professioneller Investoren wurde immer wieder der Wunsch an uns herangetragen, im Bereich der Kryptowährungen ein reguliertes Produkt aufzulegen“, erläutert Stefan Klaile, Vorstand Portfoliomanagement der XOLARIS Service KVAG. „Wir haben uns für das gemeinsame Produkt mit Marc Stehr entschieden, da Herr Stehr mit seinem Projekt bereits über eine bestehende Mining-Infrastruktur verfügt, die bereits heute nachweislich erfolgreich Bitcoins produziert. Damit sind etliche Risiken bereits eliminiert. Daneben ist es uns gelungen, ausgewiesene Bitcoin-Experten als Berater zu gewinnen: Durch deren Expertise stellen wir sicher, dass wir über die gesamte Fondslaufzeit immer auf dem neuesten Wissenstand der Entwicklungen in Sachen Bitcoin und Kryptowährungen sind.“ Die Geschäftsführung des Fonds wird von der Sunrise Capital übernommen, die als Teil der XOLARIS Group auch die Einwerbung des Eigenkapitals übernimmt.

Der Fonds kann von professionellen Investoren ab einer Mindestbeteiligungssumme von EUR 250.000 und zunächst bis zu einem Emissionsvolumen von EUR 30 Mio. gezeichnet werden. „Bestätigt sich die hohe Nachfrage nach einem Krypto-Fonds für professionelle Investoren, können wir das Emissionsvolumen einmalig auf bis zu EUR 50 Mio. erhöhen“, erklärt Thomas Backs, Geschäftsführer der Sunrise Capital. Ein Agio wird nicht erhoben. Die Investitionsquote auf Ebene des AIF beträgt mindestens 96,4 Prozent der Pflichteinlage. Die erwarteten Gesamtkosten pro Jahr werden mit 1,1 Prozent p.a. angegeben. Die Laufzeit des Fonds beträgt etwa vier Jahre und endet zum 31. Dezember 2022. Im Basis-Szenario steht ein Gesamtmittelrückfluss von rund 165 Prozent in Aussicht.

Der Fonds wurde grundsätzlich als Blindpool konzipiert, wobei das erste Investitionsobjekt schon identifiziert ist. Eine von Initiator Marc Stehr in Schweden installierte Farm mit ca. 2.000 Hochleistungsrechnern produziert bereits Bitcoins und soll mit dem Kapital des Fonds weiter ausgebaut werden. Das Farming der Bitcoins rechnet sich noch zu Preisen, die unter dem aktuellen Marktkurs des Bitcoins liegen. Aufgrund der im Algorithmus der Bitcoin-Blockchain festgelegten maximalen Anzahl von Bitcoins erwarten Experten dagegen mittel- bis langfristig steigende Kurse.

„Aufgrund der immer komplexeren notwendigen Rechenschritte zur Produktion eines Bitcoin, wird immer speziellere Hochleistungstechnologie erforderlich“, erläutert Marc Stehr, der Initiator des Fonds. „Daher ist es für uns von allergrößter Wichtigkeit, dass wir über unser Netzwerk sichergestellt haben, dass wir jederzeit Zugriff auf die neuesten Mining Rigs in großer Stückzahl haben. Die Produktion neuer Bitcoins wird sich zukünftig auf immer weniger, dafür immer größere Marktteilnehmer verteilen. Der Fonds ist so angelegt, dass wir unsere Rechenleistung stetig an den Bedarf anpassen und damit dauerhaft konkurrenzfähig bleiben.“

Der Standort in Schweden ist aufgrund gleich mehrerer Faktoren vorteilhaft. Das kühlere Klima im Norden reduziert die notwendige Kühlleistung, der benötigte Strom wird günstig und „grün“ aus Wasserkraft gewonnen und das wirtschaftliche wie politische Umfeld in Schweden bietet einen stabilen Rahmen.

Die XOLARIS Group plant einen weiteren Bitcoin Farming Funds für internationale Investoren in Hong Kong.

Xolaris Service Kapitalverwaltungs-Aktiengesellschaft
Die Xolaris Service Kapitalverwaltungs-Aktiengesellschaft mit Sitz in München ist eine bei der BaFin seit 2014 nach § 44 KAGB registrierte Kapitalverwaltungsgesellschaft für Alternative Investmentvermögen. Sie konzipiert und verwaltet als unabhängige Service KVG für Dritte Alternative Investmentfonds (AIF) in den Bereichen Private Equity und Immobilien. Ihr Leistungsspektrum umfasst alle notwendigen Prozesse von der Konzeption über die Prospektierung, das Portfolio- und Risikomanagement bis zur Compliance. Ihre Schwestergesellschaft ADREALIS Service KVG ergänzt das Leistungsangebot um AIF in den Bereichen Erneuerbare Energien, Schiff und Immobilien.

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ethBounties: Sammel Müll für Ether

Hand hält Smartphone mit Ethereum-Logo

Auf den Philippinen kann man sich jetzt für das Aufräumen des Strandes bezahlen lassen – auszahlbar per Ether aufs Wallet durch ethBounties.

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ethBounties: Sammel Müll für Ether erschien zuerst auf Base58 – Decoding Blockchain

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Wie IOTA plant, eine dezentrale Kryptowährung zu werden

Es gibt einige Gründe, IOTA zu kritisieren. Der stärkste dürfte der zentrale Coordinator sein. Nun stellt die IOTA-Foundation Pläne vor, ihn abzuschalten. Wir schauen uns an, worum es beim “Coo” geht – und welche Pläne die Foundation konkret hat.

IOTA ist das bekannteste Krypto-Projekt, das die Blockchain durch einen Tangle ersetzt. Da der Tangle – so die IOTA-Gründer – überragend gut skalieren kann, preist sich IOTA als die perfekte Infrastruktur für das Internet der Dinge an. Nur der Tangle ist in der Lage, all die Zahlungen zu transportieren, die die Milliarden von Maschinen auf dieser Welt in der Zukunft einmal tätigen wollen – so die Story.

In der Realität ist IOTA ein Produkt, das Experten aus vielen Gründen nicht überzeugt. Einer dieser Gründe ist der “Coordinator”, eine zentrale Instanz, die dafür sorgt, dass IOTA sicher ist. Kritiker sagen, dass die Kryptowährung wegen des “Coo” nicht dezentral und daher im Grunde nicht einmal eine echte Kryptowährung ist. Weil die IOTA-Foundation immer wieder mit dieser Kritik konfrontiert wird, stellt sie nun in einer vierteiligen Blogserie ihre Pläne vor, um den Coo abzuschalten.

Was der zentrale Koordinator macht

Vielleicht am interessantesten ist der erste Teil, der erkärt, was der Coo genau ist und warum IOTA ihn braucht: Die Sicherheit von IOTA beruht “auf der Annahme, dass die Rate der ehrlichen Transaktionen viel größer ist als die eines Angreifers.” Da diese Annahme erst erfüllt ist, wenn IOTA weithin von “ehrlichen” Maschinen benutzt wird, wäre der Tangle derzeit noch verwundbar. Das Konzept funktioniert nur, wenn es sehr viele Transaktionen gibt.

Der Coo verhindert nun, dass ein Angreifer Double Spends ausführt, also eine Einheit IOTA doppelt ausgibt. Und zwar funktioniert das so: Der von der IOTA-Foundation betriebene Coo “gibt regelmäßig eine normal signierte Transaktion heraus. Diese Transaktionen werden Meilensteine genannt. Die Definition des Konsens bei IOTA ist sehr eindeutig: Eine Transaktion gilt als bestätigt, wenn – und nur wenn – sie durch einen Meilenstein direkt oder indirekt referenziert wurde.” Der Job des Coo ist es, dafür zu sorgen, dass die Meilensteine kohärent sind. Wenn der Coo etwa Double-Spends referenziert, würden die anderen Knoten im Netzwerk diesen Meilenstein nicht akzeptieren. “Das bedeutet, dass selbst dann, wenn der Coo kaputtgeht, keine Guthaben verloren sind oder Transaktionen zurückgenommen werden.”

Dennoch ist der gegenwärtige Zustand mit dem Coo suboptimal: Er erlaubt es der Fundation, Transaktionen zu priorisieren oder zu zensieren und damit Guthaben einzufrieren. Darüber hinaus stellt er eine zentrale Schwachstelle dar, über die ein Angreifer das Netzwerk lahmlegen kann, und er begrenzt die Skalierbarkeit des Systems. Der Coo macht nicht alle, aber viele der Gründe, weshalb Kryptowährungen erfunden wurden, zunichte.

Daher strebt die Foundation zu Recht an, diesen zentralen Kern ihres Systems zu entfernen. Allerdings darf dies natürlich nicht dazu führen, dass die Guthaben der User unsicher sind. Daher hat die Foundation das “Coordicide”-Projekt gestartet, das Wege finden soll, sich auf eine sichere Weise des Coos zu entledigen. Wann dies passiert, ist derzeit schwer zu sagen.

Bevor die Foundation erklärt, welche Möglichkeiten zur Debatte stehen, schiebt sie ein Post ein, das erklären soll, was der Unterschied zwischen einer Blockchain und einem Tangle ist. Allerdings geht das Post nicht wirklich in die Tiefe, sondern verbreitet vor allem Halbwahrheiten, die ganz offenbar nicht dem Zweck dienen, den Horizont des Lesers zu erweitern, sondern ihm lediglich ein irreführend schlechtes Bild von Bitcoin und Blockchain-Währungen in den Kopf setzen sollen. Dies ist eine fragwürdige Marketing-Masche, die die IOTA-Szene leider schon seit geraumer Zeit pflegt.

Na klar, eine Transaktion gilt erst nach sechs Blöcken als bestätigt. Das ist nicht halbwahr, sondern vollfalsch.

Was den Coo nun ersetzen kann

Im dritten Teil geht es endlich zur Sache: Wie soll der Coo abgeschaltet werden? Besser gesagt: Was soll an seiner statt die notwendige Sicherheit schaffen, die der Tangle derzeit nicht leisten kann? Die Antworten sind, meiner Meinung nach, eher enttäuschend. Aber ihr solltet euch ein eigenes Bild machen.

Die Foundation stellt drei theoretische Konzepte vor. Das erste übergibt die Verantwortung an die Nodes des Netzwerks, indem diese Transaktionen als gut oder schlecht klassifizieren müssen. Dafür soll ein Reputationssystem geschaffen werden, so ähnlich wie es im P2P-Filesharing verwendet wird. Die Entwickler der Foundation haben verschiedene Reputationssysteme angeschaut und vielversprechende Varianten gefunden, sich aber offenbar noch für keines entschieden. Man könnte diese Konzept auch als einen Rückfall in die Zeiten vor der Blockchain ansehen, als dezentrale Netzwerke noch angegriffen werden konnten, indem man die Mehrheit der Knoten stellt.

Das zweite Konzept arbeitet mit dem “Tip Selection Algorithm”. Die Entwickler testen verschiedene Algorithmen “um gute Startpunkte für den MCMC Random Walk” zu finden. Was auch immer das heißt. Soweit ich es verstehe, geht es dabei darum, Parameter zu finden, die aufzeigen, ob eine Transaktion gültig ist oder nicht. “Die nächsten Schritte in dieser Richtung beinhalten die Anwendung von Regressions-Analysen, Performance-Optimierungen und die Unterschung anderer Alternativen, wie lokale Modifikanten.” Die Beschreibung dieses Teils bemüht sich nicht einmal, konkret zu erklären, was sich hinter dem Fachwortgeschwurbel verbirgt. Daher kann ich sie nicht beurteilen.

Die dritte Option schließlich läuft unter dem Titel “Stars”. Sie bedeutet einfach nur, dass Knoten von bekannten öffentlichen Entitäten betrieben werden, wie Regierungen, Unternehmen oder bekannte und vertrauenswürdige Individuen. Diese Knoten werden dann Transaktionen auf dieselbe Weise referenzieren wie der Coo.

Gegenwärtig planen die Entwickler aber vor allem, einen Coo-freien IRI-Node herauszugeben. Das Ziel ist es nicht, den Coo zu ersetzen, sondern lokale Instanzen und Testnets eines Tangles ohne Coo zu bilden, so dass Forscher und Entwickler ihre Ideen für die Zeit nach dem Coo testen können.

Zugleich veröffentlicht die Foundation eine Open Source Version des Coos. Der bisher benutzte Coo is closed source, was man so verstehen kann, dass die Entwickler nicht vollständig überzeugt sind, dass er sicher ist. Die nun unter dem Titel Compass herauszugebende Open Source Version “ist aber nicht exakt dieselbe wie der Coo auf dem Mainnet, aber sie erfüllt einige wichtige Funktionen.” Sie soll der Community helfen, die Technologie zu bewerten und zu verifizieren.

Es scheint also noch ein ziemlich weiter Weg zu sein, bis der Coo obsolet wird, ohne dass es eine klare Vision vom Ziel gibt.

Original source: https://bitcoinblog.de/2018/11/29/iota-plant-eine-dezentrale-kryptowaehrung-zu-werden/

Masternodes FAQ

Masternodes FAQ – Wie setzt man Masternodes richtig auf?

Masternodes FAQ: Beim Aufsetzen von Masternodes kommt es vor allem um die richtige Software an, darüber hinaus muss eine stabile Netzwerkverbindung gewährleistet sein. Das Aufsetzen von Masternodes erfordert Geduld und Zeit – es ist wichtig, mit der Materie vertraut zu sein und am besten auch Linux-Kenntnisse mitzubringen.

Der erste Schritt ist die Mindesteinzahlung der jeweiligen Kryptowährung, welche an das Core Wallet geschickt wird. Darüber hinaus ist ein Linux-Server bzw. ein VPS erforderlich. Hierfür gibt es im Internet passende Dienste, welche vollautomatisch eingerichtet werden und nicht sonderlich kompliziert aufgebaut sind.

Ebenfalls notwendig ist eine dedizierte IP-Adresse, die in der Regel bereits im Umfang des Server-Diensts oder im VPS enthalten ist. Die genaue Vorgehensweise beim Aufsetzen von Masternodes hängt von den einzelnen Kryptowährungen ab und ist immer individuell.

Laien finden hierfür im Netz gute Anleitungen, die Unterstützung bieten. Sollte man dennoch nicht damit zurecht kommen, gibt es die Möglichkeit, im Internet nach Masternode-Betreibern zu suchen, wobei dies natürlich mit Kosten verbunden ist.

Masternodes FAQ: Lohnt sich die Investition in Masternodes überhaupt?

In Masternodes zu investieren rentiert sich in den meisten Fällen erst nach einer gewissen Zeitspanne. Keinesfalls sollte man damit rechnen, schon nach wenigen Wochen eine hohe Rendite zu erhalten – dann müsste der Kurs der jeweiligen Kryptowährung schon einen enormen Aufschwung erleben. Sinnvoll ist die Investition für allem für jene, welche sich langfristig am Netzwerk einer Kryptowährung beteiligen möchten.

Allerdings lässt sich durch Masternodes dennoch ein nettes Nebeneinkommen verdienen, sofern das Return of Investment im Blick behalten wird – und es fallen natürlich auch Energiekosten für den stetigen Online-Betrieb an. Weiterhin sollte der Kursverlauf der jeweiligen Kryptowährung immer im Auge behalten werden. Dabei ist es vor allem wichtig, zu beobachten, wie sich der Kurs in Zukunft entwickeln wird.

Wo liegt der Unterschied zwischen Masternodes und Mining?

Der größte Unterschied ist, dass beim Mining deutlich mehr in Hardware investiert werden muss: Nicht nur sind mehrere CPUs und Grafikkarten erforderlich, auch wird deutlich mehr Strom verbraucht. Allerdings fällt beim Mining dafür auch das Return of Investment früher aus.

Bei den Kosten für die Eintrittszahlung gibt es keine gravierenden Unterschiede, denn bei den meisten Kryptowährungen sind ohnehin mehrere CPUs und Grafikkarten notwendig. Allerdings hängt es bei den Masternodes davon ab, wie hoch die Mindestzahlung beim Eintritt in der jeweiligen Kryptowährung ist. Schon ein normaler Laptop genügt als Masternode.

Masternodes FAQ: Wie können Masternodes installiert werden?

Grundsätzlich ist für die Installation von einem Masternode in den meisten Fällen ein Windows Server oder auch ein eigener Linux-PC erforderlich. Es ist zudem ratsam, zumindest grundlegende Kenntnisse dieser Systeme zu besitzen. Weiterhin ist es häufig von Vorteil, wenn man sich mit dem Programmieren auskennt. Allerdings gibt es inzwischen bei fast allen Masternodes sehr detaillierte Anleitungen im Internet, die vor allem Laien weiterhelfen.

Ehe man jedoch eine Installation vornimmt, sollte man sich unbedingt erst einmal mit der Basis-Technologie auseinandersetzen. Sollten die Coins nämlich in der Blockchain einmal versehentlich an die falsche Adresse versendet worden sein, lassen sie sich nicht mehr zurückholen!

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Tim Draper: Kryptowährungen werden zwei Drittel des Fiat-Markts ausmachen

Coincierge.de – Aktuelle Krypto-News

Trotz der rückläufigen Entwicklung des Krypto-Marktes und des starken Rückgangs der Bitcoin-Preise bleibt der Risikokapitalgeber und Krypto-Bulle Tim Draper überaus positiv bezüglich der Zukunft der Kryptowährungen. Unterdessen nimmt die Dominanz von Bitcoin seit der ersten Novemberwoche zu. Tim Draper: Bullish wie eh und je In einem Gespräch mit Mike Green von Thiel Macro am Rande […]

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“Die EU hat eine exzellente Gelegenheit, ein globaler Führer auf dem Feld der Blockchain-Technologie zu werden.”

Das Europäische Parlament (EP) hat einen Vorschlag für eine Resolution zum Umgang mit der Blockchain-Technologie erstellt. Die Resolution begegnet der Technologie mit einer bemerkenswerten Offenheit, während sie damit verbundene Probleme klar benennt.

Wer schon einmal versucht hat, sich im Dokumenten-Dschungel der EU zu orientieren, weiß, dass es nicht so einfach ist, aus Resolutionsvorschlägen den Sinn herauszufiltern. Das Dokument packt die eigentlichen Aussagen in einen Wust von Statements zu dem, was schon vorher festgestellt wurde und was sie sagen solle. Ich vermute, wenn man geübt darin ist, ist es relativ einfach. Wenn nicht, wird es ziemlich verwirrend.

“Das Europäische Parlament berücksichtigt …”

Also, versuchen wir, uns durchzuschlagen. Die Resolution beginnt mit dieser Wendung:

“The European Parliament,
–  having regard …”

Was soviel heißt wie “das Europäische Parlament berücksichtigt, — dass …”. Dann folgen neun Punkte, die aufzählen, was das Europäische Parlament nun alles berücksichtigt. Darunter sind die Fragen der Europäischen Kommission zur Distributed-Ledger- / Blockchain-Technologie, die vorgeschlagene Resolution eines Kommittees, die verabschiedeten Resolution zu virtuellen Währungen, Fintech und Geoblocking, die generellen Datenschutzveordnungen der EU und weitere Vorarbeiten. Dies ist der Kontext der Resolution.

Anschließend folgen fünzehn Aussagen zur Blockchain-Technologie, die mit dem Wort “whereas” beginnen, was wörtlich übersetzt “wohingegegen”, “während”, “obwohl” oder “indessen” bedeutet. Die darauf folgenden Aussagen sind überwiegend extrem positiv. Man könnte sogar sagen, dass das Europäische Parlament geradezu begeistert ist vom Potential der Blockchain:

  • Die Blockchain kann ein Werkzeug sein, dass die Bürger ermächtigt, ihre Daten zu kontrollieren. Gleichzeitig hilft sie, die Integrität von Daten zu gewährleisten, und ermöglicht dadurch fälschungssichere Audit-Ketten und neue Modelle der öffentlichen Verwaltung. Die auf Blockchains gespeicherten Daten sind sicherer gegen Cyberangriffe. Mit diesen Eigenschaften können Blockchains verschiedene Schlüsselsektoren der Wirtschaft wie auch die Qualität des öffentlichen Services signifikant verbessern.
  • Eine Blockchain kann die Effizienz von Transaktionen erhöhen, indem sie Mittelsmänner und die durch sie entstehenden Kosten beseitigt, während sie die Transparenz von Transaktionen erhöht. Die User einer Blockchain sind pseudonym, aber nicht anonym, was helfen kann, Korruption, Steuerflucht, Geldwäsche und weitere gesetzeswidrige Zahlungen aufzuspüren und zu bekämpfen.

Klingt eigentlich gut. Nach diesem schwärmerischen Vorwort beginnt die eigentliche Resolution. Sie besteht aus 78 Einzelsätzen, die ich unmöglich alle wiedergeben kann. Eingeteilt sind sie in fünf Unterpunkte: (1) Anwendungen, (2) Ökosystem, (3) strategische Bedeutung für die öffentliche Infrastruktur, (4) die Finanzierung kleiner und mittelständischer Unternehmen, sowie (5) die notwendige Politik, um Blockchain-Technologien zu befördern. Im folgenden gebe ich Ausschnitte aus diesen Punkten wieder.

Die EZB soll prüfen, ob sie Kryptowährungen in das europäische Zahlungswesen inkorporieren kann

Der erste Teil der Resolution geht davon aus, dass die Blockchain-Technologie “die Kosten von Mittelsmännern zwischen den Partnern von Transaktionen reduziert und es erlaubt, Werte Peer-to-Peer auszutauschen, was die Bürger ermächtigt, hergebrachte Modelle umwälzt, Dienstleistungen verbessert und die Kosten durch Ketten von Werten hindurch reduziert.” Darüber hinaus könnten “Blockchain-basierte Anwendungen einen profunden Einfluss auf die Strutur der öffentlichen Verwaltung und auf die Rolle von Institutionen ausüben.”

Die Bereiche, in denen das Parlament Potential für die Blockchain sieht, sind größtenteils bekannt. Man könnte sie die Klassiker der weitgehend uneingelösten Blockchain-Versprechen nennen:  Energiemärkte, die Logistik, das Gesundheitswesen, Lieferketten, das Bildungswesen, Urheberrechte und das Finanzwesen. Äußerst interessant ist der Absatz über das Finanzwesen, der sich der bisher einzigen realisierten Blockchain-Anwendung widmet – Kryptowährungen:

“[Das Parlament] erkennt die Volatilität und Unsicherheit, die Kryptowährungen umgibt; bemerkt, dass die Machbarkeit einer alternativen Methode, um zu bezahlen und um Werte mit Kryptowährungen zu überweisen, weiter untersucht werden sollte; ruft die Kommission und die EZB dazu auf, ein Feedback zu den Quellen der Volatilität von Kryptowährungen zu geben, Gefahren für die Öffentlichkeit zu identifizieren und die Möglichkeit zu prüfen, ob man Kryptowährungen in das europäische Zahlungswesen inkorporieren kann.”

Von manchen Medien wurde dieser Satz dahingehend misinterpretiert, dass die EU Bitcoin in den europäischen Zahlungsverkehr integrieren möchte. Das ist natürlich sehr weit hergeholt – schmälert aber nicht die Bedeutung dessen, dass das Europäische Parlament es in Betracht zieht, Kryptowährungen zum Teil des Zahlungswesens zu machen.

Blockchain gibt Usern die Kontrolle über die persönlichen Daten

Der zweite Teil widmet sich dem Ökosystem. Er ist selbst in mehrere Unterkapitel unterteilt, die verschiedene Eigenschaften oder Features von Blockchains thematisieren: die Selbst-Souveränität, Identität und Vertrauen, Smart Contracts, Interoperabilität, Standardisierung und Skalierbarkeit.

So “betont” die Resolution etwa, dass die Blockchain “es Usern ermöglicht, sich zu identifizieren, aber gleichzeitig die Kontrolle darüber zu behalten, welche persönlichen Daten sie teilen.” Wer sich schon einmal bei einer internationalen Krypto-Börse angemeldet oder auch nur eine Prepaid-Telefonkarte aktiviert hat, kennt das Problem, dass es heute kaum mehr möglich ist, keine Fotokopien des Personalausweises in irgendeiner Weise digital einzureichen. Sollte hier eine blockchain-basierte Lösung helfen, wäre dies ein gewaltiger Schritt für den Datenschutz.

Die Resolution sieht allerdings auch diverse Probleme darin, diese Anwendungen ein Einklang mit den EU-Gesetzen zu bringen. Beispielsweise ist es schwierig, das “Recht auf Vergessen” durchzusetzen. Problematisch sind auch die hohen technischen Anforderungen an die User, damit diese ihre Daten sicher selbst verwalten.

Hinsichtlich von Smart Contracts stellt die Resolution vor allem juristische Unsicherheiten fest, die zeigen, wie weit der Weg ist, um solche elektronischen, selbstausführenden Verträge in das bestehende Rechtssystem zu integrieren. Das Parlament fordert die Kommission auf, als einen ersten Schritt hierfür Rechtssicherheit für die Gültigkeit kryptographischer Signaturen zu schaffen. Man steht hier also noch ganz am Anfang. Auch solle die Kommission die Entwicklung von technischen Standards für Blockchains und Smart Contracts befördern.

Interessant ist hier auch der Ruf des Parlaments, dass die Kommission Schritte ergreifen soll, um Blockchains selbst zu schützen. So soll sie beispielsweise die Entwicklung von Quantencomputern genau beobachten, technische Risiken einschätzen und Methoden unterstützen, die die Resilienz gegen Cyberangriffe stärkt.

Eine blockchain-basierte Plattform, die Regierungs-Transaktionen transparent macht

Der für eine Instanz wie die EU vermutlich wichtigste Aspekt von Blockchains ist ihre Bedeutung für die Entwicklung der öffentlichen Infrastruktur. Die Technologie habe das Potential, bürokratische Strukturen zu entschlacken, insbesondere in Hinsicht auf die Pläne der EU für das eGovernment.

Mit der Blockchain könne man Regierungstätigkeiten dezentralisieren und die Möglichkeiten der Bürger verbessern, ihre Regierungen zur Verantwortung zu ziehen. Die Kommission solle, so das Parlament, prüfen, inweiweit die Technologie die traditionellen öffentlichen Dienstleistungen verbessern können. Es weist dabei insbesondere auf die Digitalisierung von öffentlichen Registern, Grundbüchern, Lizenzen, Geburts- oder Heiratszertifikaten und das Management der Migration hin.

Gleichzeitig ist sich das Parlament aber der damit verbundenen Risiken bewusst. Diese entstehen vor allem aus freien Kryptowährungen, etwa deren Nutzung für kriminelle Aktivitäten, Steuervermeidung und Geldwäsche. Daher pocht das Parlament darauf, dass Kommission und Mitgliedsstaaten diese Probleme schleunigst beobachten und adressieren.

Für das Parlament stellt die Transparenz der Blockchain eine große Chance dar. So fordert es die Kommission auf, eine blockchain-basierte Plattform zu bilden, die es ermöglicht, die Zahlungen der EU an Nichtregierungsorganisationen zu beobachten, um dadurch die Sichtbarkeit von EU-Förderprogrammen zu verbessern. An dieser Stelle warte ich noch darauf, dass die EU entdeckt, dass es so etwas mit Bitcoin schon gibt …

ICOs als essentielles Element der Union der Kapitalmärkte

Das Parlament gesteht der Blockchain ein großes Potential zu, die Situation kleiner und mittlerer Unternehmen zu verbessern. “Offene Blockchain-Protokolle können die Hürden für kleine und mittlere Unternehmen senken und deren Wettbewerbsfähigkeit auf digitalen Märkten verbessern.” Relevant ist hier, dass Blockchains auf der einen Seite die Kosten für Transaktionen und Mittelsmänner reduzieren, und dass sie auf der anderen Seite mit ICOs ein alternatives Instrument haben, um Kapital zu sammeln.

Natürlich betont das Parlament die Gefahren, die mit ICOs einhergehen, wie den großen Markt für Betrug und graue Investments. Aber gleichzeitig erklärt es, dass “ICOs ein essenzielles Element der Union der Kapitalmärkte sein können”. Das ist ein ziemlich großes Statement, das optimistisch stimmt, dass wir in Europa in den kommenden Jahren einen weißen ICO-Markt sehen werden.

Bildung und Umschulung als Schlüssel zur Blockchain-Union

Der regulatorische Ansatz für Blockchains solle, so das Parlament, “innovationsfreundlich sein, aber Identifizierung ermöglichen, und er soll durch die Prinzipien technologischer und unternehmerischer Neutralität geleitet werden.” Die Kommission und die Mitgliedsstaaten sollten Trainingsprogramme für die erforderlichen digitalen Fähigkeiten entwickeln und durchführen, und “Umschulungs-Strategien entwickeln, die sicherstellen, dass die Europäische Gesellschaft aktiv an dem Paradigmenwechsel teilhaben kann.”

Blockchains an sich sollten nicht grundsätzlich reguliert werden. Stattdessen sollten die existierenden Hürden, um Blockchains zu implementieren, abgebaut werden. Neben einer breiten Schulung von Bürgern, Unternehmen und dem öffentlichen Dienst soll auch die Erforschung von und das Investment in die Technologie gefördert werden.

Die Europäische Union habe, meint das Parlament abschließend, eine “exzellente Gelegenheit, ein globaler Führer auf dem Feld der Blockchain-Technologie zu werden.”

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Tether auszahlen: Plattform unterstützt nun USDT zu USD

Münze mit Tether-Logo liegt auf Euroschei

Tether (USDT) ist ein sogenannter Stablecoin in der Cryptocommunity. Mit Platz sieben auf CoinMarketCap erfreut er sich größter Beliebtheit und bietet ab jetzt direkte Auszahlungen von USDT in USD. Tether-Plattform Seit der Gründung von Tether im Jahr 2014 wuchs seine Beliebtheit stetig. Laut Aussagen der Tether Limited war es von Anfang an geplant, eine Auszahlen […]

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Tochterfirma der österreichischen Staatsdruckerei stellt Blockchain Entwicklung vor

Österreich gilt nicht ohne Grund als wichtiger Blockchain Standard in Europa. Ganz aktuell stellt nun sogar eine direkte Tochter der Staatsdruckerei eine eigene Sicherheitstechnologie vor, die auf der Blockchain und zusätzlichen Sicherheitstechnologien basiert.

Partnerschaft soll Anwendern vielfältigen Schutz bieten

Während deutsche Behörden noch immer überlegen, wie der Bitcoin und andere Währungen, vor allem aber die Blockchain für staatliche Verwendungszwecke zum Einsatz kommen können, sind einige Länder bereits mit eigenen innovativen Anwendungen am Start. Unter dem Namen „Chainlock“ veröffentlichte in dieser Woche die digitale Tochterfirma YOUNIQX Identity AG der österreichischen Staatsdruckerei ein eigenes Lösungsmodell für die „Private-Key“-Nutzung. Schon früher es in Österreich Überlegungen, wie die Blockchain beispielsweise den Medizinsektor fördern könnte. Bei der besagten Entwicklungsarbeit hatte sich das Unternehmen Unterstützung vom nicht allein in Österreich bekannten Anbieter Coinfinity geholt. Neben dem Schutz gegen Hackerangriffe steht beim neuen Format außerdem der Identitätsschutz im Zentrum. Auch für den Sektor Kunsthandel soll das Angebot laut der Stellungnahme Schutz gegen Fälschungen bieten.

Private-Key Anwendungen mit höchsten Sicherheitsstandards

Als ein Beispiel für die Verwendung präsentierten die Entwicklungspartner eine sogenannte Card Wallet, welche für die Bitcoin Aufbewahrung einsetzbar ist. Zum Service sollen zukünftig unter anderem eine App fürs digitale Ausweisen sowie ein Video-Ident-Vrfahren gehören. Das Konzept Chainlock ist laut den Verantwortlichen beim der Staatsdruckerei-Tochter und ihrem Partner Coinfinity ein wichtiges Bindeglied zwischen den Technologien in den Bereichen On- und Offline. Die Blockchain soll deshalb nun die Lücke füllen. YOUNIQX hat es sich mit der Neuentwicklung zur Aufgabe gemacht, die eigenen Erfahrungen auf dem Gebiet des Hochsicherheitsdrucks und der Online-tauglichen Sicherheitskonzepte für Kunden unterschiedlichster Branchen zugänglich zu machen. Der Private Key soll besonders fälschungssicher sein.

Kombinierte Lösungen aus Online-Leistungen und Offline-Technik

Die Verbindung aus der Offline-Technologie und den online realisierten „intelligenten Verknüpfungen“ sollen Anwendern bestmögliche Sicherheit garantieren. Eine Anwendungsmöglichkeit sind Blockchain-basierte Abbildungen von Aktien-Transaktionen über das Modell Chainlock. Natürlich könnte eine erfolgreiche Markteinführung die Blockchain bei ansonsten branchenfernen potentiellen Anwendern bekannter machen. Eine Beteiligung des Staates führt zudem für ein allgemein besseres Gefühl der Verbraucher, wenn es um Währungen wie Ethereum oder Ripple geht. Viele normale Bürger haben noch immer nicht ausreichend Vertrauen in den Kryptomarkt. Aktivitäten staatlicher Einrichtungen können einen Vertrauensgewinn bedeuten.

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Infineon Produkt soll Blockchain Entwicklern mehr Sicherheit bieten

Der deutsche Chiphersteller Infineon kündigte ganz aktuell zum Start der neuen Woche an, Anfang 2019 ein neues Produkt unter dem Namen „Blockchain Security 2Go“ an den Start bringen zu wollen. Die neue Entwicklung soll die an sich sichere Blockchain noch sicherer gestaltet und als „Starter-Kit“ in den Handel kommen.

NFC-Technologie spielt eine zentrale Rolle

Neben Entwicklern, die innerhalb der Blockchain arbeiten, will der Hersteller mit seinem Format ebenfalls Dienstleister aus dem FinTech Sektor ansprechen. Denn auch dort geht es schon mit Blick auf die Sicherung von Kunden- und Partnerdaten um perfekte Rahmenbedingungen. Grundlage des Sets sind nach Herstellerangaben unter andere fünf Chipkarten, die auf der Technologie „Near Field Communication“ (NFC) basieren. Diese Technik ist auch vielen Smartphone-Inhabern bereits vertraut. Sie wiederum sollen über dem hauseigenen Sicherheitscontroller fußen, der über verschiedene Funktionen der Blockchain verfügen soll. Auch mehrere Blockchains sollen nebeneinander nutzbar sein. Teil des Kits wird außerdem eine Anwendung sein, die als Open-Source-Format beispielsweise das Erstellen von Ethereum Smart Contracts erlaubt. So spricht Infineon nicht nur Bitcoin Nutzer an.

Sichere Speicherorte für sensible Entwicklerdaten

Die erwähnten Chipkarten sollen Anwendungs-Entwicklungen unter derzeit bestmöglichen Sicherheitsbedingungen einfacher entwickelt werden können. Blockchain-Designer können Sicherheits-Hardware noch bequemer in ihre eigenen Systeme implementieren. Insbesondere beim Generieren von Schlüsselpaaren (privater oder öffentlicher Art) können die Security-Tokens des Starter-Kits für zusätzlicher Sicherheit sorgen, wie es beim Hersteller heißt. Die Anmeldedaten der User können im Controller abgespeichert werden. Eine Speicherung in der Software oder der Entwicklungsumgebung ist nicht nötig, sodass dort keine Angriffsflächen für Kriminelle entstehen.

Mehrere Stufen der Sicherheit für Blockchain-Nutzer

Gehen Token verloren oder werden diese durch Dritte gestohlen, können Täter die Zugangsdaten nicht von außen abrufen. Dafür soll unter anderem die Authentifizierung mittels PIN garantieren. Infineon möchte Usern gerade bei der sicheren Unterbringung von Informationen rund um die Anmeldung besseren Schutz bieten. Zukünftig sollen vertrauliche Daten und Schlüssel-Informationen gegen Angreifer durch eine weitere technische Hürde geschützt werden. Auch die Identifizierung berechtigter User soll die Neuentwicklung die Sicherheitsstandards weiter auf neues Level gehoben werden. Interessant wird es nun, da sicher auch die Konkurrenz Krypto-Entwicklern bald ähnliche Produkte zur Verfügung stellen werden. Für User in spe ist die Neuheit insofern eine Option, weil es in der digitalen Welt letztlich nie genug Sicherheit geben kann.

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PERFECT & PRICELESS – Wertesysteme auf der Blockchain

Rather than money issued by a nation and administrated by central banks, art is a networked, decentralized, widespread system of value. (Hito Steyerl)

Als der CEO der JP Morgan Bank Jamie Dimon im Januar 2014 den Bitcoin herablassend als “terrible store of value” titulierte, überstieg die von Satoshi Nakamoto ins Leben gerufene Kryptowährung erstmals die 1000 Dollar Marke. Darauf folgte ein Kurssturz ins Bodenlose – ausgelöst durch den Konkurs der Handelsplattform Mount Gox – bis der Kurs schliesslich im Dezember 2017 erneut ein Rekordhoch von beinahe 20’000 Dollar erreichte. Mutige Investoren wurden innerhalb kürzester Zeit zu Millionären, die Winklevoss-Zwillinge gar zu Bitcoin Milliardären. Spätestens zu dieser Zeit wurde in allen Medien über Kryptowährungen und die neu aufkommende Blockchaintechnologie berichtet.

Der Krypto-Hype ging auch der Kunstwelt nicht spurlos vorüber. Wenn man für einen Bitcoin einen fünfstelligen Betrag zu bezahlen bereit ist, warum nicht auch für ein digitales Cartoon Kätzchen? Die freundlich lächelnden Cryptokitties eroberten die spekulationsfreudigen Blockchain-Enthusiasten im Sturm und für manch ein Motiv wurden bereits fünf-bis sechsstellige Summen geboten.

Die Zürcher Galerie Kate Vass zeigt erstmals in der Schweiz eine umfangreiche Überblicksausstellung mit den wichtigsten Protagonisten der Blockchainkunst. Die Ausstellung wurde von Georg Bak kuratiert.

Die Blockchaintechnologie bietet vielseitige neue Monetarisierungs- und Finanzierungsmöglichkeiten sowohl für Künstler als auch für Galeristen. Partizipationsmöglichkeiten an der künstlerischen Produktion, Tokenisierung von einzelnen Kunstwerken bis hin zu aktivistischen Tätigkeiten zeigen eine endlose Vielfalt von künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten auf.

Rob Myers aus Vancouver zählt zu den Pionieren der Blockchainkunst und setzt sich in seiner fortlaufenden Werkserie Blockchain Aesthetics mit der Visualisierung von Bitcoin Transaktionen auseinander. Er nimmt dabei Bezug auf die Konzeptkunst der 1970er Jahre. Zur Übertragung von Bitcoin von einem Wallet auf ein anderes Wallet (peer-to-peer) wird ein Hashwert erzeugt, dh. es werden Daten über ein mathematisches Verfahren verschlüsselt und komprimiert. Rob Myers visualisiert diese Transaktionen, indem er jedem Buchstaben und jeder Zahl einen Farbwert aus einer Farbpalette von 256 Farben zuordnet. So sieht man auf dem Bildschirm den Lauf der Transaktionen, die ein stetig wandelndes abstraktes Farbschema erzeugen.

Mit dem Aufkommen der ICO’s (Initial Coin Offerings) wurde ein neues Finanzierungsmodell ins Leben gerufen, wonach ein Unternehmen unter Vermeidung des komplizierten und kostenaufwendigen Börsengangs (IPO) auf effizientere Art ein breites Publikum an Investoren erreichen und sich finanzieren kann. Auch die künstlerische Produktionswerkstatt funktioniert oft nach unternehmerischen Grundsätzen. Ed Fornieles lässt seine Mäzene und Kunstsammler an seiner Kunstproduktion und seinem Erfolg an den Verkäufen partizipieren, indem er Anteilsscheine – The Certificate Program – herausgibt, die gleichzeitig auch Kunstwerke sind. Über Smart Contracts auf der Ethereum Blockchain werden wichtige strategische Entscheide sowie die Verteilung der Gewinne aus Verkäufen von Kunstwerken und Zertifikaten reguliert. Diese künstlerische Strategie weckt Reminiszenzen an den Dadaisten Marcel Duchamp. Schon Duchamp zeichnete in den 1920er Jahren Anteilsscheine – Zertifkate à 500 francs – die den Erwerber an den Casino-Gewinnen des Künstlers in Monaco partizipieren liessen.

Der gemeinhin verbreitete Spekulationstrieb unter Kunstsammlern und die neuen Gesetzmässigkeiten der Token Economics bewogen den aus Irland stammenden Künstler Kevin Abosch dazu, sich selbst als Commodity zu tokenisieren. “We come into the world like newly minted coins – perfect and priceless. Yet we are constantly being ascribed a value.” (“Wir kommen auf diese Welt wie neu geprägte Münzen. Dabei wird uns fortlaufend ein Wert zugeschrieben”) erklärt der Künstler.

In den Werken von Kevin Abosch dreht es sich oft um die Frage, wie und warum eine numerische Wertzuschreibung entsteht und welche Faktoren diese beeinflussen können. Dabei stehen die Adressen auf der Blockchain als Platzhalter für emotionale Werte. Zusammen mit dem chinesischen Agent Provocateur Ai Weiwei haben die beiden Künstler die unbezahlbaren gemeinsam verbrachten Momente wie beispielsweise “Gemeinsames Tee trinken” tokenisiert. Jeder dieser Momente ist mit einer Blockchain Adresse versehen und mit einer kleinen Anzahl der virtuellen Krypto-Währung PRICELESS (Ticker: PRCLS) ausgestattet. Insgesamt existieren nur zwei ERC20 Tokens dieser Währung, teilbar in 18 Dezimalstellen, wobei der eine dem Markt vollständig entzogen ist.

Gekonnt hinterfragen Künstler mittels dem Medium der Blockchaintechnologie die Wertzuschreibung von geistigem Eigentum und reflektiern über die Irrationalität des Kunstmarkts.

Teilnehmende Künstler:

Nicolas Maigret & Maria Roszkowska (Disnovation.org)
John Watkinson (Cryptopunks)
Grayson Earle
Rob Myers
Kevin Abosch & Ai Weiwei
Terra 0
Cullen Miller & Gabriel Dunne
César Escudero Andaluz & Martin Nadal
Ed Fornieles
Harm van den Dorpel
Distributed Gallery
Sarah Friend



Der Beitrag PERFECT & PRICELESS – Wertesysteme auf der Blockchain erschien zuerst auf Kryptomagazin.

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