Bitcoin wird sich eher in Richtung $10.000 als auf $5.000 bewegen

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Die üblichen Verdächtigen haben wieder einmal in CNBCs Fast Money über die zukünftige Preisentwicklung des volatilen Krypto-Marktes spekuliert. Während die Schlagzeilen der letzten Tage durchwachsen waren, konnte sich Bitcoin etwas von seinem Tief erholen. “Wir sehen eher $10.000, als $5.000.” Am Mittwoch nahm Michael Moro, CEO von Genesis Trading und Genesis Capital, an CNBCs Show […]

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Studie offenbart „Handels-Blase“ bei vielen Kryptobörsen

Die Daten vieler Handelsmärkte und -börsen rund um den Handel mit Kryptowährungen weisen seit Jahren steigende Umsätze und Handelsvolumina auf. Für Anleger und Investoren ein klares Zeichen, dass der Markt samt der Handelsplätze weiterhin boomt. Aber stimmt diese Wahrnehmung wirklich in allen Fällen? Eine aktuelle Studie zeigt nun recht deutlich, dass es nicht bei allen Plattformen mit rechten Dingen zugeht, wenn Statistiken und Unternehmensberichte zu Handelsaktivitäten veröffentlicht werden.

Wissenschaftliche Bewertung zeigt gravierende Manipulationen

Urheber der Studie ist das renommierte Blockchain Transparency Institute. Dieses Institut ist ein Zusammenchluss von Wissenschaftlern, die sich mit möglichen Betrugsfällen bei Krypto-Börsen befassen. Und die Forscher kamen zu der Erkenntnis, dass viele der Börsen keineswegs mit fairen Mitteln arbeiten. Der zentrale Begriff lautet: „Wash-Trading“. Dahinter steckt eine Vorgehensweise, die beispielsweise Anbietern für den Aktienhandel seit Jahren untersagt ist. Die Funktionsweise: Börsenbetreiber kaufen und vergleichen selbst umfangreich Tokens. Das Ergebnis ist erwartungsgemäß ein deutliches höheres Handelsvolumen und damit eine bessere Positionierung in Fachportalen, die Börsen-Ranking präsentieren.

Daten für Plattformnutzer meist undurchschaubar

Kunden in spe erkennen diesen Hintergrund in den Daten nicht und kommen so zur Fehleinschätzung, die Plattformen wickelten weitaus mehr Transaktionen ab, als es eigentlich der Fall ist. Für Bankenaufsichten ist dieses Wash-Trading nichts anderes als eine Manipulation des Kryptomarktes. Der Bericht offenbart nun die wirklichen Werte vieler Börsen. Unterm Strich kamen die anonym agierenden Wissenschaftler zu dem Resultat, dass mehr als 70 Prozent der analysierten Börsen nachhelfen.

Teils Betrug im großen Stil – große Börsen weitgehend ehrlich

Kunden der großen Namen der Branche wie Bitfinex, Coinbase oder Binance können entspannt bleiben. Die meisten führenden Betreiber ließen in der Auswertung keinen Manipulationsverdacht aufkommen. Ein Negativbeispiel: Die Plattform Okex. Hier viel das Handelsvolumen um den Faktor 19 größer als berechnet aus. Doch es geht noch schlimmer. Das tatsächliche Volumen im Hause Lbank schätzen die Experten auf lediglich 1/4400 des vom Anbieter genannten Wertes. Unterm Strich spricht die Studie von einem gefälschen Tagesvolumen mit einer Größenordnung von mehr als 67 Prozent am Markt – das entspricht rund sechs Milliarden US-Dollar. Täglich.

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Ethereum Mitgründer: ICOs haben noch eine Zukunft

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Im Gespräch mit Bloomberg diskutierte Ethereum-Mitgründer Gavin Wood über Ethereum und die Entwicklung der ICO-Märkte. Wood beantwortete auch die Fragen der Veranstalter zum derzeitigen Marktabschwung und wie sich dies auf die Entwicklung der digitalen Infrastruktur auswirkt. Im Gespräch mit Joe Weisenthal erklärte Wood, dass der Marktrückgang eigentlich eine gute Sache sei, was die Produktion und […]

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Eine Anleitung, wie man mit einem Lightning-Node Geld empfängt

Als Vorbereitung für den LightningHackday am Samstag habe ich einen Lightning-Node aufgesetzt. Mein Ziel war es, damit nicht nur zu bezahlen, sondern auch so bezahlt zu werden, wie ich es mit Bitcoin werde. Wie es lief und über welche Probleme ich gestolpert bin, erfahrt ihr in diesem Artikel.

1. Greshams Gesetz und Lightning

Es mag ein wenig seltsam sein, aber dieser Lightning-Guide beginnt mit jemandem, der vor knapp 500 Jahren geboren ist: Thomas Gresham (1519-1579), ein Berater der englischen Krone und der Vater des berühmten Gresham’schen Gesetzes. Die Geschichte geht so: Heinrich II. hatte minderwertige Silbermünzen prägen lassen und die Händler per Gesetz gezwungen, diese zu gleichen Sätzen wie die vollwertigen Münzen anzunehmen. Gresham beobachtete, dass die Händler die schlechten Münzen rasch ausgaben, aber die guten horteten. Der Nachfolgerin von Heinrich, Königin Elisabeth, erklärte er die Beobachtung mit dem Satz, dass das schlechte Geld das gute Geld aus dem Umlauf verdränge. Dieser Satz wurde zu Greshams Gesetz.

Auch Bitcoin scheint die Regel zu bestätigen: Die mengenmäßig begrenzte Kryptowährung ist das gute, der dahininflationierende Euro das schlechte Geld. Bei Bitcoin geht es dementsprechend gar nicht so sehr darum, die Münzen auszugeben, sondern darum, sie einzunehmen. Dies trifft meine eigene Erfahrung: Ich benutze Bitcoin zwar auch, um digitale Güter zu bezahlen, aber vor allem, um Geld einzunehmen – als Spenden fürs Blog, für Käufe meines Buches, für Affiliate-Auszahlungen und vieles mehr.

Um Lightning zu testen, hätte sich die Android-Wallet Eclair angeboten. Mit ihr kann man angeblich in wenigen Minuten beginnen, Bitcoins mit Lightning auszugeben. Allerdings kann man mit ihr keine Bitcoins empfangen, weshalb es für mich recht reizlos gewesen wäre. Ich wollte Lightning so benutzen, wie ich Bitcoin benutze; mein Ziel war es, die Spendenadresse, die ich mit Bitcoin seit 2013 habe, mit Lightning zu reproduzieren.

2. Was man braucht, um mit Lightning Geld zu empfangen

Wenn man mit Lightning Geld empfängt, stößt man auf mehrere Probleme: Erstens muss man online sein, damit die Zahlung den Weg zu einem findet. Das ist ein riesiger Unterschied zwischen Bitcoin und Lightning. Zweitens braucht man eingehende Liquidität in den Payment Channels. Das werde ich später noch genauer erklären. Drittens muss man dem Sender irgendwie eine Zahlungsaufforderung zukommen lassen.

Geld mit Lightning zu empfangen, ist also nicht eben trivial. Es mag sein, dass es einfacher geht, aber mein Eindruck ist, dass ich auf jeden Fall einen Node brauche, der rund um die Uhr läuft. Da ich keine Lust habe, bei mir zuhause einen Laptop oder einen Raspberry permanent an zu haben, habe ich beschlossen, einen Node auf einen virtuellen privaten Server zu laden. Um dem Sender eine Zahlungsanweisung zu geben, werde ich meine Webseite benutzen, die irgendwie mit dem Node kommuniziert.

Ob und wie all das funktioniert, werde ich im Folgenden beschreiben.

3. VPS, SSH, SSH, Bitcoin Core

Zunächst einmal brauche ich also einen virtuellen privaten Server, kurz VPS. Da ich darauf einen vollen Bitcoin und Lightning Node aufsetzen werde, muss das VPS mindestens 200 Gigabyte SSD-Festplattenspeicher haben. Ich suche auf hosttest.de nach einem entsprechenden VPS, das ich mit Bitcoin bezahlen kann, und werde fündig.

Danach muss ich mich per SSH einloggen. SSH ist ein verschlüsselter Kanal zur Command Line des Servers. Wenn man es gewohnt ist, mit dem Linux-Terminal zu arbeiten, ist es nicht weiter schwierig. Ich muss nur in meinem Terminal SSH root@185.169.97.66 sowie mein Passwort eingeben. Dann bin ich auf dem Server, und kann mich dort mit üblichen Befehlen wie ls -all oder cp orientieren. Nach einigen Minuten bin ich bereit, den nächsten Schritt zu gehen.

Ich logge mich auf mein VPS ein. Innerhalb von weniger als einem Tag gab es mehr als 27.000 Versuche, den Account zu hacken. Ganz sicher fühle ich mich damit nicht.

Ich lade die neueste Version von Bitcoin Core herunter. Eigentlich sollte man die Signaturen prüfen, aber das spare ich mir der Faulheit wegen. Nach ein wenig Googlen finde ich heraus, dass man mit SCP Dateien auf ein VPS laden kann. Nachdem ich Bitcoin Core in mein Downloadverzeichnis geladen habe, schubse ich es mit dem folgenden Code auf mein VPS: SCP bitcoin-0.16.0-x86_64-linux-gnu.tar.gz root@185.169.97.66:. Dort entpacke ich die Datei und starte Bitcoin Core mit der Anmerkung, dass der Client Transaktionen indizieren soll (was für Lightning nötig ist), und dass ich den Status im Terminal verfolgen möchte: bitcoin-0.16.2/bin/bitcoind --txindex=1 --printtoconsole.

Danach beginnt Bitcoin Core die Blockchain zu synchronisieren. Das dauert ein bis zwei Tage. Nachts fahre ich meinen Computer herunter. Ich nehme an, dass Bitcoin Core auf dem VPS weiterläuft, stelle aber am nächsten Tag fest, dass ich das Programm mit dem Terminal geschlossen habe. Nach ein wenig googlen erfahre ich, dass ich es per screen öffnen muss: Ich gebe einmal screen ein und starte dann Bitcoind. Wenn ich danach mein Terminal schließen möchte, muss ich STRG + a + d drücken. Dann geht der Screen zu, aber Bitcoin läuft weiter.

Ich warte nochmal einen Tag, dann beginne ich, Lightning zu installieren.

4. Den Lightning Node installieren

Es gibt mehrere Versionen von Lightning. Von C-Lightning heißt es, es sei vor allem für Profi-Nutzer gemacht, die volle Version von Eclair braucht Java, was meiner Erfahrung nach bei Linux immer schiefgeht. Also nehme ich LND von Lightning Labs. Das gilt auch als der am weitesten fortgeschrittene und stabilste Client.

Eine Anleitung, wie man LND installiert, gibt es im Github von LND selbst, und im ersten Teil des Lightning-Reviews von Andreas Brekken. Beide Anleitungen sind sehr hilfreich und sollten den User gut durch die Installation führen. Daher werde ich hier nicht so sehr ins Detail gehen.

Zunächst muss man die Programmiersprache Go sowie den Go-Paketmanager Dep installieren. Irgendwie muss man dann auch einen Go-Path bestimmen, wofür man das auch immer braucht. Ich hatte hier das Problem, dass das Ubuntu auf meinem VPS den klassischen Befehl apt-get install nicht kannte. Nach einigem Suchen habe ich aber entdeckt, dass es mit yum geht. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich auch eine Installationsdatei herunterladen musste, habe aber auf jeden Fall einige Zeit bei diesem Schritt verbracht.

Danach klont man das Lightning-Repository auf dem VPS und installiert es. Ich habe mich dabei an die Codes auf dem LND-Github gehalten, was super geklappt hat.

Anschließend wurde es etwas haarig. Zunächst starte ich den Lightning-Node mit einem relativ ausführlichen Befehl, der dem Node sagt, dass ich das Bitcoin-Mainnet mit Bitcoind benutze. Er sieht etwa so aus: lnd --bitcoin.active --bitcoin.mainnet --debuglevel=debug --bitcoin.node=bitcoind. LND startet und informiert mich darüber, dass ich mit lncli einen neuen Account bilden und diesen entlocken soll.

LND ist nämlich eine Art “Daemon”, also ein Programm, das unterhalb der Nutzeroberfläche läuft. Um es zu bedienen, muss man mit lncli Befehle eingeben. Also probiere ich es mit lncli create, woraufhin ich eine Seed bekomme und ein Passwort wählen kann. Sehr gut. Danach entlocke ich meinen Account mit lncli unlock.

Nun beginnen die Probleme. Denn sobald ich den Account entlocke, fährt LND herunter. Warum, ist für mich schwer nachvollziehbar, und ich hänge etwa ein bis zwei Tage daran. Irgendwie sind die Konfigurationen von Bitcoind und LND nicht kompatibel, weshalb ich es mit den verschiedensten Config-Dateien versuche. Dabei lerne ich, im Terminal Dateien mit vim zu bearbeiten. Irgendwann klappt es.

Die Datei bitcoin.conf, die im Verzeichnis .bitcoin liegt, sieht so aus:
server=1
txindex=1
maxconnections=10
rpcuser=MeinName
rpcpassword=MeinPassWort
zmqpubrawblock=tcp://127.0.0.1:28332
zmqpubrawtx=tcp://127.0.0.1:28333

Ich habe, um ehrlich zu sein, keine Ahnung, wofür die zmq... Zeilen gut sind, aber scheinbar sind sie notwendig. Wenn ich sie weglasse, bringt LND eine Fehlermeldung. Im Verzeichnis .lnd liegt schließlich die Datei lnd.conf. Sie sieht bei mir nun so aus:

[Application Options]
debuglevel=trace
maxpendingchannels=5
alias=MOBY_Blitz
externalip=185.169.97.66:9735
listen=0.0.0.0:9735
[Bitcoin]
bitcoin.active=1
bitcoin.mainnet=1
bitcoin.node=bitcoind
[Bitcoind]
#bitcoind.rpcuser=MeinName
#bitcoind.rpcpass=meinPassWort
#bitcoind.zmqpubrawblock=tcp://127.0.0.1:28332
#bitcoind.zmpubqrawtx=tcp://127.0.0.1:28333
[autopilot]
autopilot.active=1
autopilot.maxchannels=5

Mit Alias kann ich einstellen, wie ich nach außen heiße; mit autopilot weise ich LND an, automatisch mein Guthaben auf einige Payment-Channels zu verteilen.

LND filtert die Blockchain. Es heißt mal wieder “Warten”.

Mit dieser Konfiguration starte ich erneut. Und, voila, es läuft. LND beginnt, die Blockchain zu filtern. Ich vermute, um darin die Channels des Lightning-Netzwerkes zu finden. Das dauert nochmal ein bis zwei Tage. Da ich LND mit screen gestartet habe, kann ich das Terminal schließen und meinen Computer herunterfahren.

5. Lightning benutzen

Nachdem LND synchronisiert hat, kann ich endlich loslegen. Zuerst brauche ich Geld auf meiner Wallet. Also gebe ich mit lncli newaddress p2wkh eine neue Adresse aus, schicke ein wenig Bitcoin darauf und warte auf die Bestätigung.

Danach sollte eigentlich der Autopilot dafür sorgen, dass das Stückchen Bitcoin auf mehrere Channels verteilt wird. Ich warte ein bis zwei Stunden, aber nichts passiert. Mit lncli getinfo erfahre ich, wie die Lage ist. Mein Node hat erst zwei Verbindungen zur Außenwelt und noch nicht mal einen “pending” Channel. Ich nehme meinen “Identity Pubkey” und suche bei 1ml.com, ob mein Node schon gesehen wird. Wird er nicht.

Die Webseite 1ml.com ist eine Art Explorer für Lightning. Meinen Node finde ich dort aber nicht.

Ich lasse mich nicht entmutigen und verbinde mich mit mehreren prominenten Lightning-Nodes, etwa von 1ml.com selbst oder von CoinGate. Das klappt. Mit CoinGate baue ich einen Payment-Channel auf, was nach einigen Versuchen ebenfalls klappt, und es gelingt mir auch, eine Zahlung zu tätigen, um einen Artikel bei yall’s freizukaufen. Das Ergebnis ist aber eher enttäuschend und war die Satoshis nicht wert.

Ich verbinde mich mit CoinGate (“connect”) und öffnen einen Channel (“openchannel”). Nach einigen Versuchen läuft es.

Dennoch bin ich nicht zufrieden. Mein Node ist weiterhin nicht auf 1ml.com sichtbar, keiner baut eine Verbindung zu mir auf, und der Autopilot läuft auch nicht. Ich vermute, dass es daran liegt, dass auf meinem VPS Port 9735 geschlossen ist. Google meint zwar, dass bei den meisten VPS alle Nodes offen sind, doch ein Test auf YouGetSignal zeigt, dass bei mir nur der für SSH zuständige Port 22 offen ist.

Wie kriege ich bei meinem VPS nun den Lightning-Port 9735 auf? Nach einigen verzweifelten Stunden mit Google entdecke ich den Befehl iptables, mit dem es mir irgendwie gelingt, den Port zu öffnen. Danach beginnt der LND-Daemon zu arbeiten, das Display zeigt wirre Logs an, der Autopilot öffnet offenbar Channels mit anderen Nodes. Lightning frisst plötzlich alle Systemressourcen meines VPS.

Mein Port ist offen, der Autopilot arbeitet: Plötzlich ist einiges los bei meinem Lightning-Client.

Aber dafür bin ich auf 1ml.com zu sehen. Ich bin stolz, nun einen vollwertigen Lightning-Node zu haben, klopfe mir auf die Schulter und mache zufrieden Pause.

6. Geld empfangen

Nun aber zu der schwierigen Frage, wie man mit Lightning Geld empfängt. An sich muss man nur eine Invoice bilden mit lncli addinvoice 5000. Die 5000 steht für 5000 Satoshi und kann durch jeden beliebigen Betrag ersetzt werden. Lncli spuckt nun eine Invoice aus, die in meinem Fall so aussieht:
"r_hash": "8b552c600ceeb5c5906cd043667dfc34c4e92afa6f12ec92531bb033f14c2691",
"pay_req": "lnbc50u1pdcv7k6pp53d2jccqva66utyrv6ppkvl0uxnzwj2h6dufweyjnrwcr8u2vy6gsdqqcqzysune4jtuuy8y6u53s4tpe5zsgeuyy8d2vlcwtv92nd3z05veh0z5k83030d49v0lg5r44cy9j6quxkwc55tnln5q83c5vd0fyd7nwusqp0k08r7",
"add_index": 161

Um bezahlt zu werden, muss ich dem Sender einfach nur die pay_req zukommen lassen. Bevor ich mir überlege, wie ich das mache, muss ich mich aber erst um ein anderes Problem kümmern: Wie bekomme ich genügend eingehende Liquidität in meine Channels?

Wenn man selbst einen Lightning-Channel öffnet, steckt man ein wenig Geld hinein, das man ausgeben kann. Ein frischer, von mir gebildeter Channel sieht so aus, dass beispielsweise 0,1 Bitcoin bei mir und 0,0 Bitcoin bei meinem Partner liegen. Ich kann bis zu 0,1 Bitcoin in die andere Richtung schubsen, aber der andere kann derzeit nur 0,0 Bitcoin, also gar nichts, zu mir weiterleiten. Mit einem solchen Channel kann ich kein Geld zu empfangen.

Also warte ich ein wenig, ob jemand einen Channel zu mir eröffnet. Allerdings passiert das nicht. Offenbar ist mein Knoten nicht interessant genug. Ich könnte nun natürlich bei Bitrefill Gutscheinkarten für Amazon oder so kaufen, und den Betrag, den ich ausgegeben habe, wieder einnehmen. Aber das wäre witzlos und skaliert auch nicht wirklich gut. Also frage ich herum, hier auf dem Blog, im Coinforum, und per Twitter. Nach ein bis zwei Stunden habe ich dank der netten Hilfe der Lightning-Community etwa 1000 Euro eingehende Liquidität. Das reicht erstmal.

Wenn ich jetzt mit lncli addinvoice eine neue Zahlungsaufforderung bilde, kann sie auch bedient werden. Aber ich kann kaum jedesmal manuell den Befehl eingeben, wenn mir jemand etwas spenden will. Also muss ich das irgendwie automatisieren. Dafür nehme ich meine Domain Bitcoin-Buch.org und richte eine Lightning-Seite ein. Die Idee ist, dass ich mit PHP irgendwie das VPS ansteuere, um eine Invoice herauszukriegen.

Nach einigem Googeln finde ich heraus, dass man mit der PHP-Erweiterung “phpseclib” SSH benutzen kann. Es brachte mich fast zur Verzweiflung, dass einem niemand erzählt, wie man die Erweiterung installiert, kam aber am Ende darauf, dass ich sie einfach in mein Verzeichnis hineinkopieren muss. Danach konnte ich mich mit dem folgenden PHP-Code in mein VPS einloggen und eine Zahlungsaufforderung kreieren kann:

// include library
//set_include_path('phpseclib');
//set_include_path('includes/classes/net');
include('Net/SSH2.php');
include('Crypt/RSA.php');
// connection parameters
$config = array(
'host' => '185.169.97.66',
'port' => '22',
'username' => 'MeinUserName',
'password' => 'MeinPassWort',
);
// connect
$ssh = new Net_SSH2($config['host'] . ':' . $config['port']);
if (!$ssh->login($config['username'], $config['password'])) {
echo('Login via ssh at host ' . $config['host'] . ' failed.');
} else {
echo $ssh->exec("lncli addinvoice");
};

Natürlich kann man nun noch relativ einfach eine Variable mit dem Betrag einfügen und so weiter. Ein Problem war nun aber, dass die Zahlungsaufforderung als gesamter String ankommt. Um das Payment-Request, das der Sender braucht, herauszufiltern, muss ich den String in ein JSON umbauen, und in diesem dann das Request finden. Es hat ein wenig gedauert und mich einige Nerven gekostet, aber am Ende funktionierte es mit etwa diesem Code:

$lncli = 'lncli addinvoice ' . $betragKrypto;
$string = $ssh->exec($lncli);
$string = str_replace('n', '', $string);
$string = rtrim($string, ',');
$string = "[" . trim($string) . "]";
$json = json_decode($string, true);
$paymentrequest = $json[0]["pay_req"];

Vielleicht hilft das ja jemandem, der vor ähnlichen Problemen steht. Indem ich dieses Invoice nun mit einem schnöden HTML-Formular verbinde, kann ich individuelle Spenden für das Blog entgegennehmen. Ihr könnt es auf Bitcoin-Buch.org/Lightning ausprobieren.

Aber zuvor möchte ich noch ein letztes Detail vorstellen: Wie man erfährt, ob man bezahlt wurde.

7. Eine Zahlung mit Lightning erkennen

Mittlerweile mag ich LND. Der Daemon läuft stabil und verbraucht relativ wenig Systemressourcen, und der Client, lncli, hat recht intuitive Befehle. Man findet sich rasch darin zurecht.

Die Befehle von lncli: Schön intuitiv und übersichtlich.

Dennoch ist es für mich recht unübersichtlich, ob ich nun Geld erhalten habe, und wenn ja, wie viel und woher. Man kann bei lncli mit zwei Befehlen Guthaben prüfen: lncli walletbalance schaut nach dem Guthaben onchain. Es ist möglich, dass dieses vom tatsächlichen Guthaben erheblich abweicht.

Der andere Befehl ist lncli channelbalance. Er zeigt an, wie das Guthaben in den Channels ist. Auch das finde ich recht verwirrend, da ich nicht weiß, ob es zu- oder abgenommen hat. Einmal schaue ich und stelle fest, dass es im Vergleich zu vor fünf Minuten weniger geworden ist, obwohl ich keine Zahlung abgesendet habe. Damit ist meine Verwirrung komplett.

Am übersichtlichsten scheint noch die Einsicht in die Invoices sein. Mit lncli listinvoices kann ich mir die Invoices anzeigen lassen. Das werden nach einigen Tests schon ziemlich viele, und offenbar gibt es noch keine Funktion, Invoices löschen zu lassen. Die Datensätze für die Invoices haben eine Variable “settled”, die entweder “true” oder “false” ist. Ich nehme an, mit ihr kann man herausfinden, ob eine Zahlungsaufforderung erfüllt wurde.

Wer nicht alle invoices manuell durchsuchen möchte, muss recht umständlich über mehrere Schritte die Invoice dekodieren.

Vermutlich könnte man sich ein recht komplexes System bauen, das Walletbalance, Channelbalance, die einzelnen Channels und die Invoices fortlaufend in eine Datenbank einträgt und auch Buch über jede Veränderung führt. Das ist mir aber derzeit noch zuviel. Ich entscheide mich zunächst dafür, einfach per PHP bzw. SSH zu fragen, ob eine Invoice erfüllt wurde, und das Ergebnis auf meiner Spendenseite mitzuteilen.

Getestet habe ich es noch nicht, da ich mir mit Lightning nicht selbst etwas schicken kann (zumindest weiß ich nicht, ob es geht). Wenn jemand von euch eine Lightning-Wallet parat hat, würde ich mich freuen, wenn ihr auf Bitcoin-Buch.org/lightning ein paar Satoshis an mich spendet und testet, ob meine Webseite es erkennt, wenn eine Invoice bezahlt wurde. Es wäre ziemlich grandios, wenn es funktioniert.

Ich habe den Verdacht, dass es ein paar Sekunden bis Minuten dauert, bis die Zahlung bei mir als “settled” angezeigt wird. Falls es jemand versucht, wäre es interessant zu erfahren, was nach ein paar Minuten passiert.

Daher schon mal vielen Dank dafür. Morgen oder übermorgen werde ich hier ein erstes Resümée aus meiner Beschäftigung mit Lightning veröffentlichen.

Original source: https://bitcoinblog.de/2018/08/29/eine-anleitung-wie-man-mit-einem-lightning-node-geld-empfaengt/

Steigendes Bitcoin-Interesse aus Gründen des Krypto-Datenschutzes?

In Europa sind es vor allem einige Länder Skandinaviens, die schrittweise Bargeld zugunsten digitaler Zahlungsabwicklungen abschaffen. Ansätze dieser Art verfolgt auch manche Zentralbank im Rest Europas, in Deutschland sprechen sich viele Experten ebenfalls für elektronisches Geld aus.

Derartige Entwicklungen könnten zu einem wachsenden Interesse vieler Verbraucher und Unternehmen für den Bitcoin als digitale Alternative sprechen. Dies legt ein Papier nahe, das die Federal Reserve Bank von St. Louis publiziert hat.

Führt fehlende Privatsphäre bei elektronischem Geld zum neuen Bitcoin-Boom?

In diesem Schriftstück äußert der Ökonom Charles Khan, dass gerade die geltenden Merkmale im Datenschutz-Kontext die internationale Bitcoin-Nachfrage in den kommenden Jahren befeuern könnten. Als mögliche Ursache nennt Kahn zum Beispiel die (nach Auffassung vieler Kritiker berechtigten) Bedenken vieler privater und gewerblicher Nutzer hinsichtlich der Privatsphäre im digitalen Zahlungsverkehr.

Auch potentieller Amtsmissbrauch oder fahrlässige Fehler von Geschäftspartnern und insbesondere der Anbieter neuer Zahlungssysteme könnten dem Bitcoin und anderen Kryptowährungen neue User einbringen, wie das Papier nahelegt.//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js

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Bitcoin erlaubt Transaktionsausführung ohne aufwendige Identifizierung

Datenschutz sei bisher durch die Zahlung in bar gewährleistet. Sollten die Zentralbanken aber nach und nach vollständig auf elektronisches Geld umstellen, werde die Nachfrage nach alternativen Zahlungsvarianten fast zwangsläufig steigen.

Der Bitcoin ist deshalb Khans Anwärter auf wachsende User-Zahlen, weil hier einerseits die gewünschte Privatsphäre ohne Offenlegung persönlicher Daten gegeben ist, was den meisten überzeugten Benutzern wichtig ist. Andererseits sind Nutzer dort nicht zur Durchführung mühsamer Identifizierungprozesse gezwungen, wie es bei vielen bekannten Zahlungsdienstleistern im Internet der Fall ist.

Der Ökonom Khan erkennt letztlich an, dass es trotz guter Argumente für umfassenden Datenschutz auch Gründe für die Begrenzung der Privatsphäre gibt – beispielsweise im Kampf gegen Kriminalität. Die nach wie vor wichtigste Kryptowährung Bitcoin könnte laut Khans Analyse eine große Rolle spielen.

An dieser Stelle sei angemerkt, dass Bitcoin nicht anonym ist, sondern einfach nur keine Identitätsprüfung erforderlich ist, um Bitcoin zu versenden und zu empfangen.

Der Kurs von Bitcoin verzeichnet zum Redaktionszeitpunkt (14:00 Uhr) einen minimalen Kursanstieg von + 1,28 Prozent auf einen Preis von 6.068,86 Euro. Die Marktdominanz des Bitcoin liegt aktuell bei 52,7 Prozent.

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TRON CEO gibt Pläne zu Belohnungen und User-Beteiligung bekannt

Erst am 25. Juni 2018 ging das Mainnet zum Netzwerk der Tron Independence Group an den Start. Die Foundation hat seit dem Marktstart bereits alle geplanten ERC20-Token „verbrannt“. Die letzten Aktivitäten standen am 27. August 2018 bevor – insgesamt hat die Foundation über 670 Millionen ERC20-Tokens vernichtet.

Sun ließ unter anderem via Twitter verlautbaren, was die Ziele der Organisation für die Zukunft sind. Diese sind im Grunde nachvollziehbar und naheliegend, schaut man sich die anfänglichen Argumente für den Marktstart an.

TRON soll ein demokratisches Ökosystem sein

Die Community hinter der Kryptowährung solle „dezentralisiert und autonom“ arbeiten und zugleich die Funktion eines „demokratischen TRON-Ökosystems“ erfüllen. Diese Ziele scheinen ganz im Sinne der User weltweit zu sein, denn die Zahl der registrierten Nutzerkonten wie auch der über das System durchgeführten Transaktionen steigt rasant.//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js

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Um diese Ziele zu erreichen, gab Gründer und CEO Sun ebenfalls bekannt, dass sowohl der „Token Burn“-Prozess als auch das integrierte Belohnungssystem zusammen mit der Community einen schrittweisen, synchronisierten Wandel durchlaufen wird.

Gutes Wachstum innerhalb des Netzwerks bestätigt

Nur so könne dafür gesorgt werden, dass das Netzwerk in den genannten Punkten dauerhaft den Anforderungen der Entwickler und Nutzer gerecht wird.

Eine Maßnahme für die Umsetzung des Konzepts war der Austausch der ursprünglichen 27 sogenannten „Genesis-Repräsentanten“ (diese waren Mitglieder Tron Independent Group) durch „Super-Repräsentanten“. Insbesondere im Bereich der im Netzwerk entstehenden dApps weist das System laut Meldungen der Stiftung gute Expansionswerte auf.

Das Kollektiv ist die Basis für Verbesserungen

Bei allen Maßnahmen wird die Community aktiv involviert sein. Dieser Ansatz samt Abstimmungsprozess ist für Sun der beste Weg der Regulierung und Weiterentwicklung von TRON.//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js

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Der Kurs von TRON verzeichnet innerhalb der letzten 24h einen Anstieg von + 9,25 Prozent auf einen Preis von 0,02215 Euro. Mit einer Marktkapitalisierung von 1,4 Milliarden Euro belegt TRON Platz 12 der größten Kryptowährungen weltweit.

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Wie man Bitcoins speichert: Ein Tutorial

Bitcoin zu benutzen ist ganz einfach. Man muss gar nicht viel wissen, um Bitcoins selbst zu speichern – und damit eine beispiellose monetäre Autonomie zu genießen.

Eines der hartnäckigsten Märchen über Bitcoins ist, dass sie kompliziert sind. Viele Leute denken, um Bitcoins zu benutzen, bräuchte man am besten ein Informatik-Studium, und im mindesten eine einschlägige Ausbildung. Nichts ist weniger wahr als dies. Bitcoins sind unglaublich einfach. Um etwa zu verstehen, wie Bitcoins gespeichert werden, muss man wirklich nicht viel wissen oder verstehen.

Dabei verkörpert vermutlich keine Operation so sehr die Freiheit, die Bitcoin innewohnt, wie das Speichern. Bitcoin ist das einzige digitale Zahlungsmittel, das fundamentale Eigenschaften der Aufbewahrung von Bargeld digital reproduziert. Allein dies sollte Grund genug sein, sich damit zu beschäftigen, wie man seine Bitcoins aufbewahrt, anstatt sie nur auf der Wallet einer Börse liegen zu lassen.

Die wichtigste Regel

Wenn Sie Geld auf einem Bankkonto, einer Kreditkarte oder einem PayPal-Account speichern, ist es relativ kompliziert, “wie” es gespeichert wird. Wer hat es wirklich, wer kann darüber verfügen, mit welchen technischen Mitteln ist der Zugriff beschränkt?

Bei Bitcoin ist es dagegen ziemlich simpel. Bitcoins werden durch einen privaten Schlüssel gespeichert. Ein privater Schlüssel ist eine Kette einiger Bytes, etwa KzBFbyw1jbKZkWQzrhNisDXR6WH29ah2fdhuAmM4Sc4pd59FJ5XF. Nur derjenige, der einen solchen privaten Schlüssel hat, kann Bitcoins ausgeben. Von dieser Regel gibt es keine Ausnahme. Bitcoins zu speichern bedeutet, einen privaten Schlüssel zu speichern. Mehr nicht. Wer den privaten Schlüssel hat, besitzt die Bitcoins, wer ihn nicht hat, besitzt sie nicht. Ende.

Es gibt dabei kein Backup oder so: Wenn der private Schlüssel verloren wurde, sind die Bitcoins weg, wenn jemand den privaten Schlüssel stiehlt, kann er die Bitcoins unwiderbringlich stehlen. Bitcoins verhalten sich wie Bargeld: Man speichert es im Geldbeutel, und wenn es weg ist, ist es weg.

Damit hätten wir die erste und wichtigste Regel für das Aufbewahren von Bitcoins: Sie sollten in der Lage sein, einen privaten Schlüssel sicher zu verwahren. Wenn dies zuviel für Sie ist, fahren Sie besser, wenn Sie Ihre Bitcoins bei vertrauenswürdigen dritten Parteien aufbewahren, etwa bei Handelsplattformen wie Bitcoin.de. Natürlich können Sie sich auch sukzessive daran hintasten, indem Sie kleine Beträge selbst speichern.

Ein klein wenig Theorie

Bevor wir zur Praxis kommen, schauen wir uns das Speichern ein Stück ausführlicher an. Denn es  verkörpert nicht nur die monetäre Autonomie, die in Bitcoin liegt, sondern auch die Magie, die die Kryptographie entfaltet.

Ein privater Schlüssel ist an sich lediglich ein Stückchen Entropie. Um ihn zu generieren, sammelt Ihre Wallet ein wenig Zufall in den Operationen Ihres Computers, und bildet daraus eine Kette von Zeichen, etwa diese: KzBFbyw1jbKZkWQzrhNisDXR6WH29ah2fdhuAmM4Sc4pd59FJ5XF. Das ist, wie wir schon wissen, der private Schlüssel.

In der asymmetrischen Kryptographie gibt es für jeden privaten Schlüssel einen öffentlichen Schlüssel. Die Mathematik ist komplex, aber das Prinzip ist einfach: Mit dem privaten Schlüssel kann man Nachrichten signieren, also unterschreiben, und jeder, der den öffentlichen Schlüssel kennt, kann prüfen, ob die Signatur korrekt ist. Andersherum funktioniert es nicht. Die asymmetrische Kryptographie erlaubt es also, dass man einen öffentlichen Schlüssel veröffentlicht, woraufhin jeder verifizieren kann, ob eine bestimmte Nachricht von einem selbst geschrieben wurde. Die asymmetrische Kryptographie hilft, um digital Identitäten zu verifizieren.

Der öffentliche Schlüssel zum oben genannten privaten Schlüssel wäre die folgende Zeichenkette: 02EE8C3021D77EC2EE406F657CBCBF3815049C060F99D2A1901F6FD04FB361CCE6. Bei Bitcoin wird dieser noch ein paar Mal mathematisch verarbeitet, bis man schließlich zur Adresse kommt, die am Ende so aussieht: 1CHPdC2zPoeMd1bzR2hrCJ3GeGfntqxgJm. Wer es genauer wissen will, sollten diesen Artikel zu Adressen bei Kryptowährungen lesen.

Die Magie der Kryptographie liegt darin, dass es unmöglich ist, den privaten Schlüssel zu erraten, selbst wenn man den öffentlichen Schlüssel kennt. Unmöglich ist hier nicht theoretisch, sondern praktisch zu verstehen: Als so schwierig, dass es quasi unmöglich ist. Es ist leichter, vier oder sechs Mal in Folge im Lotto zu gewinnen, als einen privaten Schlüssel zu erraten.

Bitcoins, die einer Adresse zugeordnet sind, können nur überwiesen werden, wenn man eine Transaktion mit dem privaten Schlüssel signiert und alle Knoten im Netzwerk bestätigen, dass die Signatur gültig ist. Damit sind Ihre Bitcoins absolut sicher davor, gestohlen zu werden, solange Sie nur den privaten Schlüssel gut verwahren. Wenn Sie dies machen – und nur dann – gehören Ihre Bitcoins wirklich Ihnen und keinem einzigen Menschen sonst.

Verlust, Diebstahl und Nutzerfreundlichkeit

Das wichtigste Werkzeug zur Schlüsselverwahrung ist die sogenannte Wallet. Das ist das englische Wort für “Geldbeutel”, meint aber auch dessen digitale Version.

Jede Wallet hat die schwierige Aufgabe, den privaten Schlüssel sowohl vor Verlust als auch vor Diebstahl zu schützen. Diese beiden Ziele sind bei Daten teilweise widersprüchlich: Möglichst viele Backups helfen, wenn Sie Ihre Wallet verlieren, aber sie erhöhen auch das Risiko, dass sich jemand anderes die Schlüssel aneignet. Hier muss man als User abwägen, welches der beiden Risiken für einen selbst wichtiger ist.

Ein weiterer Widerspruch besteht oft zwischen der einfachen Bedienbarkeit und der Sicherheit. Je leichter es für Sie als User ist, Ihren privaten Schlüssel zu laden, um eine Transaktion zu signieren, desto einfacher hat es auch ein Dieb. Daher sind die sichersten Wallets meistens auch am umständlichsten zu benutzen.

Es empfiehlt sich, die Methode an die Umstände anzupassen. Es ist ganz einfach. Sie müssen nur die Methoden, die Sie bereits von baren Geldmitteln kennen, auf Bitcoins übertragen: Sie stopfen nur eine begrenzte Menge Bargeld in Ihren Geldbeutel, und Sie nehmen das Risiko, dass der Geldbeutel gestohlen wird, in Kauf, um nicht die Mühe zu haben, ihn irgendwie zu verschließen oder anzuketten. Ihren Goldbarren hingegen verwahren Sie in einem Tresor. Das verkompliziert Ihren eigenen Zugriff aufs Gold, macht es aber auch sicherer davor, gestohlen zu werden.

Exakt dieselben Abwägungen sind auch zu treffen, wenn Sie darüber nachdenken, wie Sie Bitcoins speichern.

Der Standard mit dem Seed

Welche Methoden gibt es also, um die privaten Schlüssel aufzubewahren? Man kann die Technik der Wallets grob in zwei Kategorien einteilen:

Erstens, sie generieren direkt einen privaten Schlüssel und bilden daraus die Adresse. Dieser Vorgang wird wiederholt, wenn Sie eine weitere Adresse bilden. Wenn Sie ein Backup machen, müssen Sie jeden Schlüssel einzeln speichern.

Zweitens, sie generieren einen zufälligen mnemonischen Seed. Das ist eine Folge von 12 bis 24 zufälligen Wörtern, in der Regel englisch, etwa: return identify basic dignity nice icon race imitate address soccer fiscal goddess skirt welcome corn. Dank der Technik der “hierarchischen deterministischen Schlüsselgenerierung” kann die Wallet aus dieser Wortfolge eine fast unendliche Anzahl an privaten Schlüssel (und damit Adressen) in einer bestimmten Reihenfolge ableiten. Anders gesagt: Die Seed ist alles, was Sie brauchen, um ein Backup für alle Adressen zu haben, die Sie mit einer Wallet jemals erzeugen. Wenn Sie den Seed aufgeschrieben haben, können Sie die komplette Wallet auf einem beliebigen anderen System wiederherstellen.

Die Methode mit dem Seed macht es für den Benutzer sehr viel einfacher, die privaten Schlüssel zu sichern. Sie hat sich daher bei fast allen Wallets als Backup-Methode durchgesetzt. Sie hat allerdings – und das wird oft übersehen – den Nachteil, dass sie das Risiko des Diebstahls erhöht. Denn wenn es jemandem gelingt, an den Seed zu kommen, kann er sämtliche Bitcoins, die mit der Wallet gespeichert werden, stehlen. Daher ist es extrem wichtig, den Seed sicher zu verwahren.

Im Folgenden zählen wir die Möglichkeiten auf, die Sie haben, um sowohl Seed als auch private Schlüssel zu speichern.

Arten von Wallets

Jetzt geht’s ans Eingemachte. Wie und mit welchen Hilfsmitteln können Sie Seed und private Schlüssel aufbewahren? Die maßgeblichen Unterschiede zwischen den Methoden liegen in Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit.

Die klassische Hot Wallet

Diese Wallets gibt es für sämtliche Geräte, für PCs mit Windows und Linux, für Smartphones und Tablets mit Android, iOS und Windows. Sie speichert die privaten Schlüssel auf dem PC oder Smartphone, in der Regel verschlüsselt, und holt ihn unverschlüsselt in den Arbeitsspeicher, wenn sie ihn braucht, um eine Transaktion zu signieren. Diese Wallets sind dafür gemacht, um benutzt zu werden, und weniger, um große Mengen Bitcoins langfristig aufzubewahren.

In den allermeisten Fällen müssen Sie am Anfang einen Seed aufschreiben und können dann die Wallet benutzen. Einige Wallets geben den Seed aber auch nur auf Anfrage heraus, wenn man ein Backup macht, was den Aufwand, eine Wallet einzurichten, reduziert. Die meisten Wallets verlangen einen Passwortschutz, bei manchen ist er jedoch optional. Einige Wallets benutzen auch eine vierstellige PIN, mit der Sie sich einloggen, etwa CoPay, was ziemlich benutzerfreundlich ist, da man danach kein Passwort mehr braucht.

Es gibt also einige Variationen der klassischen Hot Wallet, die es Ihnen erlauben, die Wallet an Ihre Sicherheitsbedürfnisse anzupassen. Wenn Sie nur vorhaben, ein Smartphone mit 50 bis 100 Euro aufzuladen, um hier und dort ein Bier oder einen Kaffee zu bezahlen, brauchen Sie sich keine Gedanken um Seeds oder Passwörter zu machen. Wenn Sie dagegen größere Beträge auf einem Gerät speichern, sollten Sie unbedingt den Seed notieren und ein Passwort einstellen. Das Passwort schützt nicht nur in dem Fall, dass andere Personen auf Ihr Handy oder Ihren PC zugreifen, sondern auch, wenn ein Hacker in Ihr System eindringt. Damit er eine passwortgeschütze Wallet abgreifen kann, muss er in der Regel einen Keylogger benutzen und es aufzeichnen, wie Sie Ihr Passwort eingeben. Dies macht einen Diebstahl deutlich weniger wahrscheinlich.

Ich selbst benutze nur einige Hot Wallets. Auf dem PC mag ich Electrum, weil es das Backup mit dem Seed, aber auch den Im- und Export von privaten Schlüsseln erlaubt und allgemein eine übersichtliche Benutzeroberfläche mit einer Vielzahl an Optionen verbindet. Daneben verwende ich auch Bither, das zwar kein Backup per Seed ermöglicht, aber gut ist, um private Adressen zu verwalten und auch einige nette Feature wie Vanity Adressen hat. Auf meinem Smartphone dagegen benutze ich, systembedingt, lediglich CoPay. Diese Wallet ist recht schlicht gehalten, aber dafür einfach zu bedienen, und sie unterstützt auch Multisig-Adressen, was für eine mobile Wallet bemerkenswert ist.

Die meisten Hot Wallets sind mittlerweile für mobile Geräte gebaut. Wer ein Android-Phone hat, kann etwa mit Bread Wallet, Samourai und Edge einige als gut geltende Wallets benutzen. Die ehemals beliebteste Android-Wallet, Mycelium, scheint dagegen mittlerweile etwas ins Hintertreffen geraten zu sein. Auf dem PC hat sich die Entwicklung neuer Hot Wallets leider erheblich verlangsamt.

Die Multi Wallet

Für die meisten User gibt es nicht nur Bitcoin, sondern mehr Kryptowährungen. Für den Fall ist es natürlich praktisch, wenn man eine Wallet hat, die nicht nur Bitcoins, sondern auch Ether, Bitcoin Cash, Litecoin, Dash und andere Währungen speichert.

Auch hier gibt es eine anständige Auswahl an Hot Wallets. Beispielsweise Jaxx für alle Systeme, Exodus für den Desktop, Coinomi für Android. Diesen Wallets gelingt es, eine angenehme Benutzeroberfläche mit einer breiten Auswahl an Coins zu verbinden. Die meisten von ihnen benutzen einen Seed, aus dem die Adressen für alle Coins abgeleitet werden, erlauben es aber auch, private Schlüssel zu exportieren. Bei Coinomi kann man sogar private Schlüssel importieren, was enorm praktisch ist, um beispielsweise Forkcoins abzugreifen.

Insgesamt muss man jedoch auch feststellen, dass die Multi Wallets zwar einen guten Job machen, um verschiedene Coins zu speichern, aber in Sachen Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Optionsvielfalt selten an reine Bitcoin-Wallets herankommen.

Die Hardware-Wallet

Der vielleicht beste Kompromiss zwischen Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit dürften die Hardware-Wallets bieten. Sie sind sowohl nutzerfreundlich als auch sicher. Denn während eine Hot Wallet immer daran krankt, dass sie die privaten Schlüssel in den Arbeitsspeicher eines potenziell unsicheren Systems lädt, benutzen Hardware-Wallets eine externe Hardware, um Transaktionen zu signieren.

Auf dem System des Benutzers – sei es ein PC, sei es ein Smartphone – läuft lediglich das Interface, um die Wallet zu bedienen. Bei den beliebtesten Hardware-Wallets Trezor und Ledger (hier meine Tests von Trezor und Ledger) sind die Benutzeroberflächen äußerst komfortabel, während es zugleich möglich ist, die Hardware mit anderen Wallets wie Electrum zu benutzen. Man muss eben die Hardware-Wallet per USB mit dem Gerät verbinden und mit einer PIN oder einem Passwort entsperren.

Wie bei Hot Wallets generiert eine Hardware-Wallet zunächst einen Seed, den man sich aufschreiben muss. Aus diesem Seed kann man im sämtliche privaten Schlüssel rekonstruieren, im Zweifel auch auf anderen Wallets, wenn man die Hardware verloren hat. Etwas ungünstig ist, dass die Hardware-Wallets nicht den Import- und Export von privaten Schlüsseln erlauben. Aber insgesamt gelingt es den Hardware-Wallets hervorragend, eine fast ideale Balance zwischen Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit zu finden, während man dank des Seeds die Coins selbst dann wiederherstellen kann, wenn man die Hardware verliert.

Darüber hinaus unterstützen die meisten Hardware-Wallets nicht nur Bitcoin, sondern eine Vielzahl von alternativen Kryptowährungen.

Die Cold Wallet

Der Goldstandard beim Speichern von Bitcoin ist die Cold Wallet. Eine Cold Wallet meint, dass die privaten Schlüssel immer offline sind. Dies ist bei Hardware-Wallets fast gegeben, aber es gibt noch ein Restrisiko, dass es einem Hacker irgendwie gelingt, über das System auch die Hardware-Wallet zu infiltrieren. 100-prozentige Sicherheit existiert niemals, wenn man mit dem Internet verbunden ist.

Eine Cold Wallet dagegen speichert die privaten Schlüssel auf einem Gerät, das offline ist. Electrum beispielsweise hat die Option, eine Transaktion offline zu signieren und dann auf einem anderen System einzuspielen. So kann man die privaten Schlüssel auf einem System oder Laptop halten, das oder der nicht ans Internet angeschlossen ist, aber dennoch Transaktionen absenden. Mit Bitcoin Core kann man auch eine Transaktion offline signieren, und sie auf einem anderen Gerät mit Bitcoin Core oder der Webseite coinb.in als “Rohtransaktion” eingeben.

Etwas plumper, aber ähnlich sicher ist die Methode, einfach die Wallet-Datei auf einem USB-Stick zu speichern und dann von der Festplatte zu löschen. Wenn man die Coins dann ausgibt, muss man die Wallet-Datei eben wieder zurück kopieren.

Noch weiter geht die Methode der Paper-Wallet. Hier findet Ihr ein Tutorial, um eine Paper Wallet zu generieren. Das Grundprinzip ist einfach: Man erzeugt einen Schlüssel – oder eine Seed -, schreibt diesen auf, löscht die Wallet vom Computer, und steckt den Schlüssel oder die Seed dann in einen Tresor. Den Schlüssel kann man mit jeder beliebigen Wallet erzeugen, die die Option hat, einen Schlüssel zu exportieren, oder auch mit Online-Tools wie Bitadress.org oder Ian Colemans BIP39 Seed-Generator. Beide Tools kann – und sollte – man offline verwenden.

Wenn es gelingt, die privaten Schlüssel offline zu speichern, genießt man einen fast perfekten Schutz vor Hackern. Es gibt aber einige fiese Fallen. Etwa dass die Software, mit der man die Schlüssel erstellt, manipuliert wurde. Man muss natürlich auch dafür sorgen, dass das Gerät, das die Schlüssel speichert, im Idealfall niemals mit dem Internet in Kontakt kommt, sondern nur mit sicheren USB-Sticks. Eine extrem detaillierte Anleitung, wie man mit großem Aufwand und maximaler Sicherheit eine Paper-Wallet generiert, findet ihr im Glacier-Protokoll. Man muss nicht zwingend jeden Schritt davon beachten, aber es ist sinnvoll, es zumindest zu kennen, um sich der Risiken bewusst zu werden.

Die Sicherheit des eigenen Systems

Für welche Variante man sich entscheidet, hängt maßgeblich von den Ansprüchen ab. Wer einfach nur ein wenig mit Bitcoins bezahlen möchte, kann bedenkenlos eine Hot Wallet benutzen. Wer dagegen einen Teil seiner Ersparnisse aufbewahren möchte, sollte über eine Hardware- oder Cold Wallet nachdenken. Unabhängig von der Methode hängt die konkrete Sicherheit aber vor allem davon ab, inwieweit man sein Computersystem – und sich selbst – im Griff hat.

Es ist beispielsweise verlockend, den Seed in einer Textdatei zu speichern, um ihn danach bequem abzugeben. Ebenso ist es sicherlich praktisch, den Seed in einer E-Mail oder einer DropBox zu speichern, oder ihn einfach auf einen Zettel zu schreiben, den man im Geldbeutel mit sich herumträgt. All dies kann sinnvoll sein, etwa wenn man eine Wallet testet oder wenn man auf einfachste Weise etwas Kleingeld überall verfügbar haben möchte. Aber man sollte sich bewusst sein, dass man damit das Risiko, bestohlen zu werden, erheblich erhöht, und einen keine Hardwarewallet davor schützen wird.

Entscheidend ist natürlich auch der Sicherheitszustand des Systems. Wer Windows benutzt, ohne Firewall seltsame Webseiten besucht und bedenkenlos PDFs öffnet, die einem Unbekannte per E-Mail schicken, hat gute Chancen, ein vollkommen virenverseuchtes System zu haben. Hier kann es sein, dass die Malware nicht nur unverschlüsselt gespeicherte Schlüssel abgreift, sondern auch per Keylogger Passwörter abhört. Es bringt nicht viel, mit diesem System einen privaten Schlüssel oder einen Seed zu generieren, um ihn offline zu speichern.

Auf der anderen Seite ist man mit einem einigermaßen hygienisches System – etwa Linux, Windows mit guten Schutzmaßnahmen, oder Android – auch dann relativ sicherer, wenn die Wallet keinen Passwortschutz hat. Hier muss man natürlich darauf achten, ob es einem Dieb gelingt, sich physisch Zugriff auf die Software zu verschaffen.

Der Schlüssel der monetären Autonomie

Insgesamt kann es sehr einfach sein, Bitcoins zu speichern, gerade wenn es nur um kleine Summen geht. Man sollte sich aber, vor allem, wenn größere Geldbeträge im Spiel sind, gut darüber informieren. Wer es sich zutraut, die Schlüssel sicher zu verwahren, und ein wenig Mühe darin investiert, hat mit Bitcoins ein skandalös einfaches Instrument, um eine beispiellose monetäre Autonomie zu genießen. Man muss es nur versuchen.

Original source: https://bitcoinblog.de/2018/08/28/wie-man-bitcoins-speichert-ein-tutorial/

Charlie Shrem über Bitcoin und die Zukunft von Kryptowährungen

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