Größte russische Bank reicht Antrag für Rubel-Stablecoin ein

Während die Sberbank ihre Pläne, einen Stablecoin herauszugeben, konkretisiert, verbietet die Regierung es den Politikern und Beamten, Kryptowährungen zu halten.

Die größte Bank Russlands, die Sberbank, hat bei der Zentralbank des Landes einen Antrag eingereicht, um eine eigene Kryptowährung herauszugeben. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende, Analoly Popov, erklärte, dass man bereits einen Prototypen erfolgreich getestet habe, um eine „Fiat-Währung“ zu operieren. Dementsprechend dürfte es sich um einen digitalen Rubel handeln.

Das Verfahren der Registrierung dauert 45 Tage. Während dieses Zeitraums wird die Anmeldung entweder bestätigt, oder die Bank erhält Auflagen, die sie erfüllen muss. Die Bank hofft jedoch, den Stablecoin noch im Frühjahr herauszubringen – obwohl sich die Zentralbank noch Ende November des vergangenen Jahres sehr negativ über an den Rubel gekoppelte Stablecoins geäußert hatte.

Konkrete Details über den geplanten Stablecoin sind nicht bekannt. Die Sberbank schreibt von einer „Blockchain-Plattform“, was ein wenig klingt, als würde sie die komplette Technik im eigenen Haus neu entwickeln und hosten. Aber das kann freilich auch an der Übersetzung liegen.

Harte Linie

Zur gleichen Zeit müssen sich russische Politiker und ihre Familien auf einen unangenehmen Erlass einstellen.

Nachdem schon Ende 2020 eine Bestimmung alle Beamten und Politiker gezwungen hat, ihre Krypto-Portfolios offenzulegen, folgt nun ein Investitionsverbot. Sowohl die Beamten und Politiker selbst als auch ihre Verboten dürfen sich nicht länger in Kryptowährungen einkaufen. Ja, sie müssen sogar bis zum 1. April sämtliche Kryptowährungen veräußern, die sich in ihrem Besitz befinden.

Die Verordnung des Arbeitsministeriums zielt darauf ab, Korruption durch Kryptowährungen zu verhindern. Wie viele Politiker und Beamte in welchem Umfang betroffen sind, werden wir vermutlich bis April durch den Kurs mitbekommen.

Diese strenge Haltung dürfte der Regierung Putin entgegenkommen. Denn ihr derzeit stärkster Gegner, der Oppositionspolitiker Alexej Nawalny, erhielt jüngst weitere 3,5 Bitcoins auf seinen Account. Nawalny sammelt für seine Kampagnen bereits seit Ende 2016 Bitcoins ein. Seine Wallets empfingen seitdem knapp 800 Bitcoins, durch die er seine Kampagnen gegen die Regierung finanzieren kann. Seit Nawalny im Januar nach Russland zurückkehrte, empfing er 3,5 Bitcoin – rund 100.000 Euro.

Original source: https://bitcoinblog.de/2021/01/27/groesste-russische-bank-reicht-antrag-fuer-rubel-stablecoin-ein/

3 Gründe, warum der Ethereum Kurs immer noch auf dem Weg zu 2.000$ ist

Das Bild zeigt gestapelte Ethereum Münzen. Ethereum ist die größte Plattform für dApps und SmartContracts. Ethereum ist ein Kryptowährung.

Ein beträchtliches Spot-Volumen, eine günstige Futures-Prämie und Top-Händler, die den Dip kaufen, könnten alles Signale dafür sein, dass der Ethereum Kurs eine Fortsetzung seiner Rallye erleben könnte.

Nachdem er innerhalb von drei Tagen um 27% gefallen war, erreichte der Ethereum Kurs am 22. Januar schließlich einen Boden bei 1.040$.

Die scharfe Korrektur liquidierte Future-Kontrakte im Wert von 600 Milliarden US-Dollar. Interessanterweise erholte sich der Ethereum Kurs schnell auf ein neues Allzeithoch, während Bitcoin (BTC) weiter konsolidierte.

Gleich wenn die aktuelle Korrektur auch Ethereum (ETH) betrifft, verzeichnen Fundamentaldaten wie die zunehmende TVL und das Transaktionsvolumen der dezentralen Finanzsektor einen beeindruckende Anstieg.

Ethereum Kurs auf dem Tages-Chart von ETH/USDT
Tages-Chart ETH/USDT. Quelle: Tradingview

Um festzustellen, ob der jüngste Anstieg ein potenzielles lokales Top widerspiegelt, werfen wir einen genaueren Blick auf die On-Chain-Flows und die Derivate-Daten.

Börsenabflüsse von ETH deuten auf Akkumulationen von Walen hin

Zunehmende ETH-Abhebungen von den Börsen können durch mehrere Faktoren verursacht werden, einschließlich Staking, Yield Farming und Käufer, die Coins in ein Cold Storage schicken.

Normalerweise deutet ein stetiger Fluss von Nettoeinzahlungen auf eine Bereitschaft zum kurzfristigen Verkauf hin. Auf der anderen Seite sind Nettoabhebungen im Allgemeinen mit Perioden der Walakkumulation verbunden.

Grafik über ETH, die in Exchange Wallets gehalten werden
ETH, die in Exchange Wallets gehalten werden. Quelle: Kryptoquant.de

Wie die obige Grafik zeigt, haben die zentralen Börsen am 23. Januar den niedrigsten Stand der Ether-Reserven seit November 2018 erreicht.

Obwohl es eine Diskussion darüber gibt, ob ein Teil dieses Ether-Exodus ein interner Transfer zwischen Bitfinex Cold Wallets ist, gab es im letzten Monat einen klaren Netto-Abzugstrend. Daher deuten diese Daten trotz dieser „Gerüchte“ auf eine Akkumulation hin.

Diese Daten fallen auch damit zusammen, dass der gesperrte Gesamtwert (TVL) in DeFi ein Allzeithoch von 26 Mrd. US-Dollar erreicht hat und signalisieren, dass die Investoren sich entschieden haben, die lukrativen Renditechancen zu nutzen, die außerhalb der zentralisierten Börsen bestehen.

Futures waren überkauft

Durch die Messung der Kostenlücke zwischen Futures und dem regulären Kassamarkt kann ein Händler den Grad des allgemeinen Aufschwungs am Markt einschätzen.

Die 3-Monats-Futures sollten in der Regel mit einem annualisierten Aufschlag (Basis) von 6% bis 20% gegenüber den regulären Spot-Börsen gehandelt werden. Wann immer dieser Indikator schwächer wird oder ins Negative dreht, ist dies ein alarmierendes Warnsignal. Diese Situation ist als Backwardation bekannt und zeigt an, dass der Markt bärisch wird.

Andererseits signalisiert eine nachhaltige Basis von über 20% eine übermäßige Hebelwirkung von Käufern, was das Potenzial für massive Liquidationen und eventuelle Marktzusammenbrüche schafft.

Grafik über den Verlauf der ETH futures premiums
März 2021 ETH Futures Premium. Quelle: NYDIG Digital Assets Data, Cointelegraph

Der obige Chart zeigt, dass die Prämie am 19. Januar einen Höchststand von 6,5% erreichte, was einer annualisierten Rate von 38% entspricht. Dieses Niveau wird als extrem überkauft angesehen, da Händler einen noch höheren Preisanstieg vor dem Verfall benötigen, um davon zu profitieren.

Überkaufte Derivate-Niveaus sollten als gelbe Flagge betrachtet werden, obwohl es normal ist, sie für kurze Zeit zu halten. Händler könnten während der Rallye kurzzeitig ihre reguläre Hebelwirkung überschreiten und später den Basiswert (ETH) kaufen, um das Risiko anzupassen.

So oder so hat sich der Markt während des Ethereum Kurs Absturzes angepasst und die Futures-Prämie liegt derzeit auf einem gesunden Niveau von 4,5%, oder 28% auf Jahresbasis.

Händler kauften den Ethereum Kurs Dip

Zusätzlich zur Beobachtung der Futures-Kontrakte verfolgen Händler auch das Volumen auf dem Spotmarkt. Typischerweise deuten niedrige Volumina auf einen Mangel an Vertrauen hin. Daher sollten signifikante Preissteigerungen von einer robusten Handelsaktivität begleitet werden.

Grafik über das ETH-Gesamtvolumen an den Spot-Börsen
ETH-Gesamtvolumen an den Spot-Börsen. Quelle: Coinalyze.net

In der letzten Woche hatte Ether ein durchschnittliches Tagesvolumen von 6,1 Milliarden US-Dollar und obwohl diese Zahl weit von dem 12,3 Milliarden Allzeithoch vom 11. Januar entfernt ist, ist es immer noch 240% höher als die vom Dezember. Daher kann die Aktivität, die das jüngste Allzeithoch von 1.477$ unterstützt, als ein positiver Indikator gewertet werden.

Ethereum, Bitcoin und weitere Kryptos zu handeln

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3 Gründe, warum der Ethereum Kurs immer noch auf dem Weg zu 2.000$ ist erschien zuerst auf CryptoMonday – Decoding Blockchain

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Der Bitmain-CEO tritt zurück und legt die langjährige Führungsfehde bei

Jihan Wu ist offiziell als Chef des Bitcoin-Miining-Unternehmens Bitmain Technologies zurückgetreten

Bitmain-CEO und -Mitgründer Jihan Wu gab gestern bekannt, er sei von seiner Führungsposition bei der Krypto-Mining-Firma Bitmain zurückgetreten. Es wurde lange gemunkelt, dass es in der Firma Streitigkeiten zwischen Wu und seinem Mitgründer gegeben habe. Berichten zufolge hat Wu nach einem hässlichen Kampf mit Mitbegründer Micree Zhan seinen Rücktritt beschlossen.

Zhan und Jihan Wu taten sich 2013 zusammen, um Bitmain an den Markt zu bringen. Die beiden sind jedoch im Streit und führen seit 2019 sogar einen regelrechten Bürgerkrieg. Der Machtkampf zwischen Zhan und Wu hätte das Unternehmen zu einem bestimmten Zeitpunkt fast zum Erliegen gebracht. Der jetzt ehemalige Bitmain-CEO hat seinen Twitter-Followern verschlüsselte Abschiedsnachricht gesendet.

Bezüglich der Einigung zwischen den beiden Mitbegründern von Bitmain. Resilio-Synchronisierungsschlüssel: BEHPKSVC4IHNZ7YXP2K5TAVZYVYUAO57E“, schrieb er.

Wu stimmte Bedingungen zu, die eine Barabfindung in Höhe von 600 Mio. USD zur Deckung des 50 %-Anteils des Unternehmens beinhalten. Zhan wird ein Darlehen in Höhe von 400 Millionen US-Dollar aus Bitmains Barreserven erhalten und weitere 200 Millionen US-Dollar seiner privaten Mittel zur Abwicklung des Geschäfts verwenden.

Um den Aktienkauf abzuschließen, erhielt Micree von Bitmain ein Darlehen in Höhe von 400 Millionen US-Dollar, während er sich dazu verpflichtete, weitere 200 Millionen US-Dollar von außerhalb der Gruppe aufzubringen. […] Die Finanzen von Bitmain sind stark und gesund, daher wird das Darlehen an Micree keine negativen Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit des Betriebs von Bitmain haben“, heißt es in einem Abschnitt seines Rücktrittsschreibens.

Nach seinem Rücktritt hat der Vorstand Mitgründer Micree zum Leiter des in China ansässigen Unternehmens ernannt. Viele Bitcoin-Nutzer glauben, dass sein Rücktritt die seit über einem Jahr bestehenden Meinungsverschiedenheiten endgültig beendet. Wu sandte eine Nachricht aus, dass die Fehde einvernehmlich beigelegt wurde.

Neben der Geldentschädigung behält sich Wu das Recht vor, zwei Vorstandsmitglieder zu ernennen. Seine Nominierungen im Vorstand sind Xiang Zhu und Jianchun Liu.

Während er aus dem Kreis von Bitmain verschwunden ist, bleibt Wu in der größeren Kryptoszene nach wie vor präsent und aktiv. Im Rahmen der Vergleichsbedingungen wird Wu die Bitmain-Tochter Bitdeer leiten. Die Tochterfirma betreibt MIning-Betriebe in Norwegen und den USA.

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Goldman Sachs: Aufsichtsbehörden sollten sich Sorgen um Bitcoin machen

Goldman Sachs-Senior Chairman Lloyd Blankfein erklärte, Aufsichtsbehörden sollten über die jüngste Bitcoin-Rallye besorgt sein

Der Goldman Sachs-CEO argumentierte gestern, der Bitcoin stelle ein Hindernis für Finanzaufsichtsbehörden dar, die den Sektor überwachen wollen. Er erklärte, Aufsichtsbehörden würden möglicherweise bald nicht mehr in der Lage sein, den Finanzsektor zu verwalten, wenn sie es dem führenden Krypto-Asset weiterhin Erfolge ermöglichen. Seiner Meinung nach sollten sich Aufsichtsbehörden mit Bitcoin nicht wohl fühlen, besonders jetzt, da er von Tag zu Tag beliebter wird.

Im Gespräch mit dem CNBC-Programm Squawk Box implizierte Blankfein ausdrücklich, dass der digitale Vermögenswert die Regulierungsbehörden untergräbt. Er verwies ausdrücklich auf die relative Anonymität des Bitcoins und behauptete, sie sabotiere Bemühungen zur Regulierung des Finanzsystems. Er fügte hinzu, dass die Anwendung von Vermögenswerten als Tauschmittel ideal für illegale und kriminelle Aktivitäten in der Branche sei.

Sie wissen nicht, ob Sie die Nordkoreaner, Al-Qaida oder die Revolutionsgarde bezahlen oder nicht“, sagte er.

Blankfeins Behauptung widerspricht anscheinend dem allgemeinen Wissen, dass Behörden die Blockchain-Transparenz zuvor nutzten, um die Verwendung von Kryptowährungen durch Kriminelle zu verfolgen. Der Goldman Sachs-Chef wies darauf hin, dass die Aufsichtsbehörden dem Bitcoin und anderen Krypto-Assets nicht erlauben sollten, sich in ihrer gegenwärtigen Form zu vermehren und zu gedeihen.

Wenn ich ein Regulierer wäre, würde ich über den Erfolg von [Bitcoin] im Moment hyperventilieren und mich darauf einstellen, damit umzugehen.“

Aufgrund seiner Ausführungen ist Blankfein keineswegs davon überzeugt, dass der Bitcoin ein idealer Wertspeicher ist. Er missbilligte den Vermögenswert unter Berufung auf seine Preisvolatilität und die technologische Kompetenz, die für den Umgang mit Kryptos erforderlich ist.

Es ist ein Wertspeicher, der sich an einem Tag um 10 % verändern kann. Wenn Sie den Code oder den Zettel verlieren – dieser ist für immer verloren oder wenn jemand ihn Ihnen wegnimmt – woher wollen Sie das wissen?“

Blankfein schlug die Einschränkung mehrerer Grundfreiheiten vor, die der Bitcoin (pseudonyme Datenschutzfunktionen) für die Verwaltung des Assets ermöglicht. Dies könnte sich aber negativ auf die Wertentwicklung des Vermögenswerts auswirken. Insbesondere auf seine Marktanforderungen.

Das könnte praktikabel sein, aber es wird die Freiheit und den Mangel an Transparenz untergraben, die Leute an erster Stelle mögen. Das ist also das Rätsel, aus dem sich der Bitcoin herausarbeiten muss.

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Bitcoin Kurs Korrektur in Richtung 20.000$ laut Indikator mit 100%iger Trefferquote wahrscheinlich

Der Bitcoin (BTC) Preis ist stark gefallen und verzeichnet große Verluste. Der Bitcoin Kurs hat schnell an Wert verloren. Dies wird auch als BTC Dump bezeichnet. Das Bild zeigt einen zerbröckelnden Bitcoin Preis auf einem absteigenden Kurs Graph.

Der aktuelle Preisabsturz könnte Teil einer größeren Korrektur sein. Dafür spricht ein Indikator, der größere Korrekturen und Tops beim Bitcoin Kurs mit einer bislang 100%igen Trefferquote vorausgesagt hat.

Es gibt einen Indikator, der dafür spricht, dass sich der Bitcoin Kurs inmitten einer größeren Marktkorrektur befindet. Dieser Indikator hatte bislang eine Trefferquote von 100%. Das klingt zwar beeindruckend , aber hinsichtlich der Tatsache, dass wir nur auf 6 solcher Signale zurückgreifen können, sollte das Ganze natürlich nicht überbewertet werden. Zudem ist Bitcoin ein sehr junger und sich noch entwickelnder Markt, sodass Indikatoren aus der Vergangenheit nicht zwingend Gültigkeit für die Gegenwart oder Zukunft haben.

Die Rede ist von dem RSI-Indikator beim Bitcoin Kurs auf Wochenbasis.

Jedes Mal, wenn der Bitcoin Kurs beim RSI-Indikator auf dem Wochen-Chart den kritischen Wert von „90“ erreicht oder sogar überschritten hatte und damit einen stark überkauften BTC signalisierte, folgte eine größere Korrektur zwischen -40% und -93%.

Schauen wir uns das Ganze also genauer an.

Disclaimer: Diese Analyse wurde am 24.01.2020 in dem Telegram-Channel von Bitcoin-Bude gepostet und basiert einzig und allein auf der Arbeit der dortigen Analysten. Natürlich stellt weder diese noch andere Artikel auf cryptomonday.de eine Anlageberatung dar.

Das „bearische“ Szenario für den Bitcoin Kurs

Wenn wir über den Bitcoin Kurs und seine langfristige Entwicklung sprechen, dann ist oft die Rede von 4-Jahreszyklen. Jeder dieser Zyklen endet mit einem Bitcoin Halving, welches den nächsten Zyklus einleitet. Dementsprechend hatten wir bislang drei solcher Zyklen und befinden uns aktuell nach dem 3. Halving im Mai 2020 im vierten Zyklus.

Chart mit dem Bitcoin Kurs in seinen 4-Jahreszyklen

Auffällig ist, dass bislang jeder Zyklus zwei solcher Signale produziert hat. Das jeweils erste markierte eine größere Korrektur inmitten einem zu euphorischen Markt und das zweite das Ende des Bullentrends und damit den Anfang des nächsten Bärenmarktes. Aktuell liegt uns das 1. Signal beim RSI-Indikator im vierten Zyklus vor.

Doch was heißt das genau?

Preisabsturz von BTC Teil einer 50%igen Korrektur?

Die ersten solcher Signale eines jeden Zyklus fallen zeitlich gesehen deutlich kürzer aus. Genauer gesagt, haben sie bislang zwischen 5 und 12 Wochen angehalten und -40 bis -75%ige Korrekturen zur Folge. Manch einer mag meinen, dass man bei solchen Zahlen nicht mehr von einer Korrektur sprechen kann, aber wir nutzen diesen Terminus, da diese Abwärtsbewegungen kurzfristig waren und ihnen eine Fortsetzung des vorigen Aufwärtstrends folgte.

Jede dieser Korrekturen führte den Bitcoin Kurs zurück zur 25 MA-Linie auf dem Wochen-Chart. Aktuell befindet sich diese Trendlinie bei knapp 17.800$. Je länger diese Korrektur anhält, desto weiter wird sich die 25 MA-Linie nach oben bewegen.

Sollte sich dieses Schema fortsetzen, wäre eine Rückkehr zu dem Unterstützungsniveau von 20.000$ ein mögliches Szenario. Dies würde einer etwa 50%igen Korrektur zum bisherigen Hoch bei 42.000$ entsprechen und damit sehr gut in den Rahmen voriger Korrekturen passen.

Die gute Neuigkeit ist, dass bearisch in der ersten Überschrift bewusst in Anführungszeichen gesetzt wurde. Denn sollte sich dieser Indikator bewahrheiten, bedeutet das gleichzeitig auch, dass für den Bitcoin Kurs ein noch viel höheres Allzeithoch vor uns liegt.

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Bitcoin Kurs Korrektur in Richtung 20.000$ laut Indikator mit 100%iger Trefferquote wahrscheinlich erschien zuerst auf CryptoMonday – Decoding Blockchain

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Trotz BTC-Rückzug: Ex-„Goldman Sachs“-Führungskraft sieht Bitcoin bis März bei $50.000

Coincierge.de – Aktuelle Krypto-News

Nachdem er Anfang des Monats auf ein neues Allzeithoch bei $42.000 Dollar explodiert ist, konsolidiert Bitcoin sich aktuell. Der Coin tradet nun bei $31.000 – fast 25 Prozent unter diesen Höchstständen. Während manche Branchenteilnehmer bereits eine Rückkehr der Bären und ein Ende des Bull-Runs befürchten, behalten die meisten ihre bullishe Haltung bei. Viele Experten halten […]

Der Beitrag Trotz BTC-Rückzug: Ex-„Goldman Sachs“-Führungskraft sieht Bitcoin bis März bei $50.000 erschien zuerst auf Coincierge.de | Bitcoin-Blog | Coincierge.de | Bitcoin-Blog – .

Original source: https://coincierge.de/2021/trotz-btc-rueckzug-ex-goldman-sachs-fuehrungskraft-sieht-bitcoin-bis-maerz-bei-50-000/

Wie die Zentralbanken die Chancen verpassen, die in digitalen Währungen liegen

Fast alle Zentralbanken liebäugeln mit einer digitalen Währung. Das könnte eine große, wundervolle Sache sein und gerade einen Währungsverbund wie die Eurozone verjüngen und wieder attraktiv machen. Doch den Notenbankern rund um die Welt fehlt offenbar Mut, um das riesige Potenzial der Blockhains für Zentralbanken zu heben.

Indien hat es vor, China rollt es bereits vorsichtig aus. Thailand, Hong Kong und Australien planen es, die EU forscht daran. Frankreich führt die ersten Tests aus, die Ukraine kooperiert mit der Stellar-Foudation, das Weltwirtschaftsforum gibt ein Framework heraus, und die Bank für internationalen Zahlungsausgleich koordiniert irgendwie mit.

Angeblich planen 80 Prozent aller weltweiten Zentralbanken, eine digitale Währung herauszugeben. Der Fachbegriff dafür lautet „Central Bank Digital Currency“ (CBDC). Immer dann, wenn eine weitere Zentralbank ein CBDC-Projekt bekannt gibt, schütteln die Online-Magazine einige Überschriften heraus, und der eine oder andere Experte wähnt schon die Stunde gekommen, ab der „das richtige Geld“ Blockchain-Währungen wie Bitcoin überflüssig macht. Doch was dann passiert, ist meistens eher ernüchternd.

Am weitesten ist die digitale Währung bereits in China gediehen. Die Volksrepublik hat den digitalen Yuan energisch vorwärtsgetrieben, hat ein recht durchdachtes Design entworfen, verfolgt mit der CBDC strategische Pläne, die womöglich bis hin zu einer neuen Währungsunion unter chinesischem Dach gehen, und beginnt derzeit, das System in ersten flächendeckenden Tests auszuprobieren.

Die EU verstrickt sich dagegen in Entscheidungsfindungsgremien, -orgien und Vorstudien, so dass man seit fünf Jahren weiß, dass die EU das ganze beobachtet und erwägt. In den USA passiert noch weniger. Die französische Zentralbank immerhin hat vor kurzem in einem Test simulierte Anleihen über zwei Millionen Euro auf einer Blockchain transferiert. Bravo!

Der Gesellschaftsvertrag der Blockchain

Eine digitale, durch die Zentralbank herausgegebene Währung ist eine gute Idee. Sie kann sogar eine starke, mächtige, epochenmachende Idee sein. Dafür aber müssen die Zentralbanken mutig sein. Wenn sie lediglich das bisherige System unter einem neuen, schicken Namen replizieren wollen, können sie sich die Mühe sparen.

Blockchains von Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum sind dezentrale und stabile, liquide, wertvolle und geographisch weit verteilte IT-Netzwerke. Sie sind mächtige  Artefakte des digitalen Raums, die vor allem dann nützlich sind, wenn man Werte sicher, schnell und global bewegen will. Jede Zentralbank sollte so etwas haben wollen. Als glühender Anhänger der europäischen Einigung und als Steuerzahler in Europa will ich unbedingt, dass unsere EU und unsere EZB sich eine CBDC-Blockchain zulegen, die diesen Namen auch verdient. Und zwar um jeden Preis. Es kann gar nicht schnell genug gehen.

Die EU muss natürlich bereit sein, sich auf die Technologie einzulassen. Jede Blockchain ist ein Geflecht von Anreizen. Diese Anreize belohnen und bestrafen und bilden ein Gleichgewicht, das die Eigeninteressen aller Akteure nutzt, um Sicherheit zu schaffen. Eine gute Blockchain ist wie ein Gesellschaftsvertrag oder eine Verfassung.

Ein digitaler Euro sollte dies auch haben. Er kann Anreize für die Politik, die Zentralbank, die Banken, Unternehmen aber auch einzelne Bürger setzen. Dies sollte man nicht als Kür begreifen, die es zu absolvieren gilt, wenn man eine Blockchain aufzieht, sondern als Chance – als Gründungsmonument einer neuen, zukunftssicheren europäischen Währungsunion.

DAOs und DEXes

Etwas wagen müsste die EU auch bei der Regulierung. Die Resistenz gegen Regulierung, die echte Kryptowährungen wie Bitcoin auszeichnet, ist sehr viel mehr als nur ein Schleichweg für Kriminelle. Wer Bitcoin schon einmal ausprobiert hat, weiß, wovon ich spreche: Es gibt Zonen, wo es keinen Platz für Regulation gibt, etwa in der eigenen Wallet, oder im Kontakt zwischen Wallet und Blockchain, oder, seit einiger Zeit, in der Gestaltung und Nutzung von dezentralen Börsen (DEX). Das hat den Effekt, dass es keine Mittelsmänner gibt, viel weniger Reibung, aber mehr Liquidität und Chancen.

Die Kombination der Wallet Metamask mit der dezentralen Börse UniSwap ist ein solches Beispiel. Man loggt sich mit nichts als der Wallet ein. Dann kann man beliebige Token tauschen, und man kann auch seine eigenen Token als Liquidität für Wechsel zur Verfügung stellen, um Zinsen zu erhalten. Es gibt keinen Mittelsmann, sondern nur die User und die Blockhain. Die User bilden eine DAO, eine Dezentrale Autonome Organisation, und die Blockchain gewährleistet, dass jeder zu 100 Prozent nach den Regeln spielt. Welcher wahre Zentralbanker fühlt sich nicht genötigt, ein solches System zu vergöttern? So etwas muss die EU doch unbedingt haben wollen.

Dezentrale Börsen sind nur ein Beispiel für eine DAO. Ein Stablecoin wie DAI ist ein anderes. Hier regulieren die Teilnehmer der Maker-DAO den Preis für einen DAI-Dollar, ähnlich wie ein ETF den Preis eines Wertpapiers reguliert. Andere Experimente, wie „Die DAO„, skizzierten faszinierende Entwürfe dafür, wie ein Regelwerk auf der Blockchain eine Organisation gründen kann, welche Aufgaben übernimmt, die man ansonsten nur von Firmen oder Regierungen kennt. Wäre das nicht etwas, das ein Staatenbund wie die EU haben wollen sollte? Hätte die EU hier nicht Chancen, unparteiische Institutionen zu schaffen, die für Jahrhunderte bestehen können?

Wer keinen Mut hat, kann es gleich lassen

Eine Blockchain kann so unsagbar nützlich für Europa sein. Es beginnt bei einer dezentralen Börse, wo europäische Anleihen und Aktien gehandelt werden, und jeder Liquidität beigeben kann; es geht zu speziellen Euro-Token, etwa ein knapperer Edeleuro, zu DAOs, die Funktionen kommunaler oder zwischenstaatlicher Fondverwaltung übernehmen und vielleicht auch Bürger integrieren; über tokenisierte europäische Ausweise oder Fördergeld-Marken zu — die Bandbreite an Möglichkeiten ist gigantisch.

Um dieses riesige Potenzial zu heben, muss die EU nur eines sein: Mutig. Sie darf die Blockchain nicht in Regulierungswünschen ertränken. Sie darf sich bei der Planung nicht zum Knecht bestehender Interessen machen lassen. Und sie darf nicht übersehen, dass eine Blockchain vor allem eines sein muss – offen. Blockchains müssen interagieren und sie müssen frei für jeden sein. Wie mächtig das ist, zeigt die unglaublich vitale Krypto-Ökonomie.

Sobald es die üblichen Beschränkungen der Regulierung gibt, beginnt der Papierkram und die Reibung. Dann wird alles kompliziert und langsam, und dann würde die Blockchain nicht mehr halb so gut funktionieren wie PayPal, wo ein gewinnorientiertes Unternehmen alles tut, um die regulatorisch injizierten Reibungen vor dem Kunden zu verbergen. Die EU kann vieles – aber einen Kundenservice zu leisten, wie ihn ein Unternehmen bietet, gehört nicht dazu.

Man sieht das in China: Die CBDC der Zentralbank rollt derzeit die ersten Tests aus, bei denen einige tausend Menschen mit einer Wallet auf dem Smartphone in Geschäften bezahlen können. Und? Ist daran irgendetwas neu? Die Leute haben Yuan auf dem Konto, und sie bezahlen seit langer langer Zeit, indem sie eine Kreditkarte oder ihr Smartphone an ein Terminal halten. Jede Kryptowährung, die ein IT-Student in seinem WG-Zimmer aufsetzen kann, schafft dasselbe.

Selbst an der vorwärtsweisenden chinesischen CBDC ist so wenig neu außer dem Begriff „Digitale Währung“, dass es geradezu schmerzt. Wenn überhaupt, dann zeigen solche Versuche, dass man eine CBDC nicht braucht.

Frankreichs Zentralbank zeigt, wie man es wohl nicht machen sollte

Die französische Zentralbank hat am 17. Dezember in einem Test simulierte Anleihen über zwei Millionen über eine Blockchain transferiert. Das ist immerhin ein Schritt – aber ein ziemlich zaghafter.

Die Banque de France hätte auch einfach ein ERC20-Token auf Ethereum herausgeben können. Jeder halbwegs erfahrene Blockchain-Entwickler hätte das an zwei Arbeitstagen programmiert, und wenn er mehr Zeit hat, könnte er jeden beliebigen Regulierungswunsch der Bank in den Smart Contract einpflegen. Jeder Bürger, der ans Internet gewohnt ist, bräuchte nur eine Idea-artige Anleitung in drei Schritten, um das Token zu benutzen. Die zwei Millionen Euro wären in Sekunden angekommen. Und man könnte sie auch noch in DeFi investieren, sie hätten über Börsen Kontakt zu allen anderen Blockchains und Fiat-Währungen, und – und – und —

Aber stattdessen: Die Bank von Frankreich benutzt eine „private Blockchain-Plattform“. Die Technologie wird von SETL hergestellt, einem Anbieter aus dem Drittland Großbritannien. Die Technologie von SETL ist laut eigenen Angaben „urheberrechtlich geschützt, am Markt führend und speziell für hochperformante, niedriglatente regulierte Anwendungen entwickelt.“

Der Konsensmechanismus nennt sich „Proof of Identity“, was bedeutet, dass nur autorisierte Parteien am Konsensverfahren teilenhmen können. Daher braucht es nur eine kleine Anzahl an Servern – üblicherweise weniger als 10 – um die Integrität zu wahren. Immerhin kann sich jeder einen Node herunterladen und die Blockchain verifizieren. Details sind aber unbekannt, da die Software Closed Source ist. Angeblich schafft sie eine Milliarde Transaktionen am Tag.

Kann sein, dass es schlechter sein könnte. Immerhin kann sich, wer die Lizenzgebühr bezahlt, nehme ich an, einen Knoten aufstellen. Immerhin können Firmen, die die Lizenzgebühr bezahlen, Wallets betreiben und Blockexplorer aufstellen. Aber wie soll es eine freie Software-Entwicklung geben, wenn die Hauptsoftware Closed Source ist? Microsoft und Google bauen dafür die richtigen Schnittstellen und Treiber. Aber ist SETL das Microsoft der Blockchains?

Und warum sollte man dem digitale Euro trauen, wenn man die Software und den Konsensmechanismus nicht kennt? Wie kann eine Software, die die Zentralbanken zu Betatestern macht, ebenso sicher sein wie eine, die seit mehr als zehn Jahren im freien Kriegsfeld stehen bleibt? Und ist es wirklich sicher genug, wenn es weniger als 10 Konsens-Knoten gibt? Wird eine solche Blockchain jemals ein mit Bitcoin vergleichbares Vertrauen genießen? Wird sie jemals so viele Entwickler anziehen wie Ethereum, die freiwillig Apps und Dapps bilden und der ganzen Geschichte erst Leben einhauchen? Wird sie zum Zentrum eines freien Ökosystems werden, dessen Kreativität jedes Jahr mehr Projekte schafft, als man sich vorstellen kann?

Kein Aufbruch in ein neues Zeitalter

Vermutlich nicht. Vermutlich wird eine solche Blockchain, wenn sie denn jemals läuft, geschlossen bleiben. Man wird weiterhin der EZB vertrauen, anstatt der Blockchain, die Anwendungen werden auf das beschränkt bleiben, was ein Gremium aus EZB und anderen Banken am runden Tisch beschließt und ein SETl-Entwickler dann im Blockchain-Design umsetzt. Es wird eine ziemlich langweilige Sache bleiben, so ähnlich wie DEMail, GiroPay, das „PayPal der Volksbanken“, oder — oder …

Falls es denn segensreiche Wirkungen geben wird, werden die im Bankwesen verbleiben, und nur der eine oder andere technische Experte wird verstehen, dass dies oder das so oder so läuft, weil man auf einer Blockchain aufbaut. Ein Aufbruch in ein neues Zeitalter sieht anders aus. Falls es wahr ist, dass die Ukraine vorhat, eine CBDC auf der Stellar-Blockchain herauszugeben, wird man irgendwann feststellen, dass die digitale Hrywnja besser ins Fintech-Ökosystem Deutschlands passt als der digitale Euro.

Das sind natürlich alles Vermutungen. Vielleicht kommt es auch anders. Aber bis jetzt wirkt es nicht, als würde die EZB – oder eine andere Zentralbank, ausgenommen die der Ukraine – den Mut haben, das riesige Potenzial der Blockchain auch nur anzutappsen.

Original source: https://bitcoinblog.de/2021/01/26/wie-die-zentralbanken-die-chancen-verpassen-die-in-digitalen-waehrungen-liegen/

Die neue Welle des FUDs und „die klassische Bitcoin-Antwort“

Nachdem der Bitcoin-Preis auf ein neues Allzeithoch gestoßen ist, geht wieder eine Welle des „FUD“ herum, die Bitcoin um jeden Preis schlecht zu machen versucht. Bitcoiner reagieren darauf augenzwinkernd mit dem Wunsch, dass das Armbleiben wenigstens Spaß machen möge.

Es gibt ein paar Dinge im Leben, die sicher sind. Üblicherweise sind das die Steuern, der Tod und die FUD-Welle, die ein Bitcoin-Allzeithoch begleitet.

FUD steht Englisch für „Fear, Uncertainty, Doubt„, also „Furcht, Unsicherheit und Zweifel“, und meint eine Kommunikationsstrategie, die darauf abzielt, eben dies zu streuen. FUD. Zu eilig von „FUD“ zu reden, macht es einem zwar manchmal zu leicht, die Augen vor Kritik zu schließen. In letzter Zeit füllt sich das Internet allerdings wieder mit so viel FUD gegen Bitcoin und Kryptowährungen, dass es durchaus gerchtfertig ist, von einem solchen zu reden.

Die Kritiken sind im besten Fall halbinformiert, holen in der Regel alte, längst diskutierte Einwürfe hervor, und tun dabei so, als hätten sie exklusiv erkannt, weshalb Bitcoin scheitern muss.

Lieber Schnaps und Thunfisch als Bitcoin?

Ein exzellentes Beispiel für den FUD 2021 ist dieser Artikel in der ZEIT: Autor Mark Schieritz konstatiert, dass Bitcoin ein neues Allzeithoch von 42.000 Dollar erreicht hat, verkündet jedoch kalauernd: „Das könnte sich als Fehlkalkulation herausstellen, denn Bitcoin ist – nun ja – sein Geld nicht wert.“

Warum? Erstens sei Bitcoin nicht krisensicher, da die Kryptowährung auf eine digitale Infrastruktur angewiesen ist. Wer sich wirklich wappnen möchte, sollte, so der im Ernstfall ziemlich gefährliche Rat des Journalisten, Thunfisch, Schnaps und Waffen kaufen. Und selbst in einer weniger apokalyptischen Krise werde der Staat, prophezeit Schieritz, auch die Bitcoiner zu Ader lassen.

Das Argument ist einfach zu entkräftigen. Bitcoin es dem Staat zwar tatsächlich nicht unmöglich, Geld zu konfiszieren, aber ziemlich schwer. Beim Bankkonto reicht ein Brief an die Banken, und schon befinden sich die Bürger in der juristischen Bringschuld, um wieder Zugriff auf ihr Vermögen zu haben. Bei Bitcoin müsste Vater Staat 1) von den Coins wissen (was möglich, aber weniger geradlinig als bei Bankengeld ist), 2) einen Gerichtsbeschluss erzielen und 3) sich die Coins durch physische Gewalt aneignen. Dies ist durchaus „sein Geld wert“.

Zweitens muss eine Krise nicht knallen. Bitcoiner wissen einfach nur, dass das Fiat-Geld so, wie es derzeit läuft, schlichterdings immer weiter entwerten wird. Die Bürger werden mit dem Euro die Schulden des Staates bezahlen, ohne dass dieser konfiszieren muss. Wer Euro hält, ist ein Opfer, wer Bitcoins besitzt, wählt den Ausstieg aus diesem schmutzigen Spiel, das seit Jahrhunderten läuft.

Wir wären damit schon fast bei der klassischen Bitcoin-Antwort. Aber wir bleiben noch ein Stück beim FUD.

Die alte Sache mit dem Stromverbrauch

Der zweite Kritikpunkt von Schieritz ist, wenig überraschend, der Stromverbrauch. Das finde ich noch halbwegs angemessen, da die Bitcoin-Miner tatsächlich eine riesige Menge Strom verbrauchen und wir ja bekanntlich eine Klima- und Energiekrise haben. „Eine gewaltige weltweite Umweltschweinerei“ findet Schieritz das, und das auch noch für „ein Spielzeug für Digi-Nerds und Finanzapokalyptiker“.

Das Umweltthema ist komplex. Auf den ersten Blick verbraucht Bitcoin irrsinnig viel Strom – etwa so viel wie ein kleines Industrieland – und das ist selbstverständlich ein Problem für Energiewende und Klimawandel. Aber wer wie Schieritz und viele andere Kritiker beim ersten Blick stehen bleibt, wird einiges übersehen.

Denn auf den zweiten Blick sind Bitcoin-Miner einzigartig effizient, dort zu produzieren, wo Strom günstig ist. Das sorgt schon beinah von selbst dafür, dass nachhaltige Energien verwendet werden – vor allem Wasserkraft – und es eröffnet der Politik mehr als genügend Optionen, das System ohne Zwang zu nachhaltigen Energien zu treiben. Wenn der Wille da ist. Nicht das Mining ist das Problem, sondern zu günstige Preise für konventionelle Energien. Dieses Problem wird das Klima auch dann ruinieren, wenn alle Miner verboten wären.

Auf den dritten Blick wird das Halvening die Erträge der Miner in Bitcoin alle vier Jahre halbieren – und damit auch den Stromverbrauch. In wenigen Jahrzehnten werden die Miner ihre Stromrechnung nur noch durch Transaktionsgebühren bezahlen. Bitcoin wird damit einen ähnlichen Stromverbrauch haben wie andere hochskalierbare Transaktionssysteme. Der exzessive Stromverbrauch ist nur eine Übergangssituation, bis die Subventionen durch den Block-Rewad auslaufen.

Auf den vierte Blick schließlich ist und bleibt unser sich in der Wachstumsfalle befindendes Finanzsystem die größte Quelle von Umweltverschmutzung und Klimawandel. Mit weitem Abstand. Dass die Menschheit innerhalb der letzten 150 Jahre die Umwelt mehr zerstört hat als in den ersten 100.000 Jahren unserer Spezies – das ist nicht die Schuld von Bitcoin. Wenn ein deflationäres Geld wie Bitcoin auch nur eine winzige Chance hat, dieses System zu überwinden, dann wäre Bitcoin unsere einzige Aussicht, die Katastrophe des Klimawandels noch aufzuhalten – trotz, vielleicht sogar gerade wegen des horrenden Stromverbrauchs.

Noch mehr FUD: Tether und die Skalierbarkeit

Natürlich haben wir noch mehr FUD:

Beliebt ist etwa Tether-Komplott. Kritiker sagen, der Bitcoin-Preis werde nur durch die Tether-Dollar nach oben manipuliert, und weil diese nur durch heiße Luft anstatt Papiergeld gedeckt seien, werde das System implodieren und mit ihm alle Krypto-Kurse.

Natürlich kann ich den Tether-FUD nicht entkräftigen. Er existiert seit Anfang 2018, und das System läuft fröhlich weiter. Warum mich das angebliche Tether-Komplott nicht mehr besorgt, habe ich hier beschrieben.

Andere wiederum sagen, Bitcoin sei dabei gescheitert, seine ursprüngliche politische Vision zu verwirklichen – als ein digitales P2P-Bargeld – weil die Gebühren zu hoch und die Transaktionsbandbreite zu gering sind, weshalb die Kryptowährung heute nicht mehr als Bargeld verwendet wird, sondern als Spekulationsinstrument und digitales Gold. Das kann man so sehen. Aber das digitale Gold funktioniert offenbar prächtig – sehr viel besser, als viele erwartet hätten. Und man braucht schon viel Phantasie, um ein Allzeithoch des Preises als ein Scheitern zu verkaufen.

Meiner Meinung nach ist es auch ein Erfolg von Bitcoin, wenn man andere Kryptowährungen – sagen wir, Litecoin, Monero oder Bitcoin Cash – als digitales Bargeld verwendet kann. Außerdem gibt es ja noch das Lightning-Netzwerk, das noch längst nicht perfekt ist, aber für die eine oder andere Transaktion die Gebühren abschneidet.

Psychologie des spontanen FUD

Es geht derzeit also eine relativ breite FUD-Welle herum, die ungefähr mit denselben Argumenten arbeitet wie wir sie seit 2013 im Übermaß hören.

Woher kommt das? Und warum jetzt?

Vermutlich fühlen sich viele Investoren, Journalisten und Influencer berufen, eben darum so laut zu warnen, weil der Preis so hoch ist. Das ist vollkommen legitim. Ich wünsche schon lange, dass die populären Medien das Loblied über Bitcoin nicht dann zu singen beginnen, wenn die Blase schon ausgebildet ist, sondern davor, und dass sie in Blasenzeiten eher vorsichtig mahnen.

Manche Bitcoiner meinen auch, dass hinter dem FUD organisierte Kräfte stehen, denen der Arsch nun, da Bitcoin entgegen aller Erwartungen nicht stirbt, sondern immer weiter wächst, auf Grundeis geht. Die EZB und das etablierte Bankwesen haben Muffesausen, so die Theorie, und daher bezahlen sie Leute, um FUD zu streuen. Dieser Verdacht dürfte aber eher dem Wunschdenken und der Neigung zu Verschwörungstheorien entsprossen sein. Wenn die herrschenden Mächte gegen Bitcoin vorgehen, brauchen sie kein FUD. Sie haben den Hammer des Gesetzes.

Ich vermute eher, dass relativ banale psychologische Mechanismen hinter der derzeitigen FUD-Welle steht: Es muss recht ärgerlich sein, seit 2013 oder länger zu wissen, dass Bitcoin Unfug ist, aber dann zuzusehen, wie der Markt das wieder und wieder anders sieht. Man hat ja recht, aber die anderen werden reich. Die Befriedigung, die man aus dem Platzen der letzten Blase gezogen hat, wird mehr um mehr zum Unbehagen.

Für die meisten Leute ist es sehr schwierig, sich selbst einzugestehen, dass sie unrecht hatten, umso mehr, wenn dieses Unrechthaben rückblickend eine ziemlich teure Entscheidung war. Daher vertreten sie eine festgefasste Meinung nur umso aggressiver, desto stärker sie ins Wanken kommt. Psychologen haben das mal so erklärt, dass die eigene Meinung ein Teil des Ichs ist, und ein Angriff auf die Meinung so zum Angriff auf die Persönlichkeit wird. Eventuell erklärt das 60 Prozent des Datenaufkommens in sozialen Medien.

Aber viel wichtiger ist: Wie reagieren Bitcoiner auf all diesen FUD? Gibt es eine Standardantwort?

Ja, die gibt es. Aber ihr werdet euch damit nicht zwingend beliebt machen.

„Die klassiche Bitcoiner-Antwort“

Bitcoin-Über-CEO Michael Saylor führte kürzlich in einem Interview vor, wie man die korrekte Standardantwort auf die korrekte Weise gibt:

Bitcoin sei, so Saylor, „das erste thermodynamisch stabile Geld-Netzwerk“, und es gäbe keinen Grund, weshalb der Preis nicht weiter um den Faktor 100 steigen solle. „Und wenn du darin nicht investierst oder sonstwie einen Profit daraus schlägst, weil du fürchtest, dass in 1000 Jahren, oder in 100 oder 20 oder 10, Dr. Evil einen Quantencomputer haben wird“, führt der CEO aus …

(die Furcht, ein Quantencomputer könne Bitcoin zerstören, ist naheliegend, aber wie so viele Sorgen bei genauerem Hinsicht viel weniger besorgniserregend als man zunächst denkt)

… um dann zu antworten, und zwar mit, kündet Saylor augenzwinkernd an, „der klassischen Antwort der Bitcoiner:

Viel Spaß dabei, arm zu bleiben!“ Auf Englisch: „Have fun staying poor.“

Dieses geflügelte Wort geht seit einigen Monaten in den sozialen Medien rund um Bitcoin und Krypto herum: Als Antwort auf FUD, auf Einwände gegen Bitcoin, auf Werbung für Altcoins. Und so weiter: „Deine Entscheidung, arm zu bleiben, viel Spaß dabei.“

Das klingt natürlich maßlos zynisch und arrogant. Aber ist sie das wirklich?

Die fröhliche Resignation

Die „klassische Bitcoiner-Antwort“ drückt auch eine Art der fröhlichen Resignation aus.

Viele Bitcoiner klären ihre Verwandt- und Bekanntschaft seit Jahren über die Kryptowährung auf. Sie erzählen hier, erzählen da, und immer, wenn die Preise wieder steigen, werden sie durch ihre Verwandt- und Bekanntschaft mit Dutzenden von Fragen bombardiert.

Kann das sein, dass Geld aus Nichts entsteht? Ist das nicht zu riskant? Ist der Preis jetzt nicht zu hoch? Kann jemand den Algorithmus ändern? Gibt es jemanden, der mir die Coins aus der Wallet wegnimmt? Benutzen das nicht nur Kriminelle? Und soll ich nicht lieber etwas neues kaufen, so wie Coin XYZ, weil der noch mehr steigt als Bitcoin? Und so weiter.

Die meisten Bitcoiner haben diese Fragen zehnmal öfter beantwortet, als sie es wollen, und viel zu oft scheinen Leute die Antworten nicht zu verstehen oder nicht verstehen zu wollen. Die Leute kaufen dann nicht während der Blase, weil es zu teuer ist, und danach kaufen sie nicht, weil es zu billig ist; sie sind genervt von den Bitcoin-Fans, die ständig für Bitcoin werben wollen, aber entscheiden sich dann, in eines der Blockchain-MLM-Systeme einzusteigen, für die ihnen ein entfernter Bekanner so tolle Profite versprochen hat.

Gerade im Corona-Jahr 2020 wurde es mehr als offensichtlich, dass die braven Bürger, die in Euro sparen, gemolken werden, und dass systematisch Weichen gestellt wurden, die alternativlos das Vermögen von den kleinen Bürgern zur Regierung und zu denen transportiert, die ihr Vermögen in Aktien halten. Es dürfte mittlerweile auch offensichtlich sein, dass dieser gigantische Raubzug, der Geld von unten nach oben schauffelt, seit gut einem Jahrzehnt läuft, und auch schon die ersten statistisch und lebensweltlich spürbaren Folgen zeitigt.

Bitcoin ist einfach nur ein Angebot, diesem destruktiven System zu entkommen. Ein individuelles Bitcoin-Investment wird das System nicht stoppen und es wird auch nicht verhindern, dass andere in der Falle bleiben. Aber Bitcoin – ob als Geld oder Investment – gibt jedem Individuum der Welt die Chance, das eigene Vermögen und Leben diesem System zu entziehen. Und wer diese Chance nicht wahrnimmt, wegen diesem oder jenem oder sellem Grund, der … —

Um ehrlich zu sein, habe ich mich auch schon öfter in einer solchen leicht resignativen Situation vorgefunden. Irgendwann bleibt nicht viel mehr, als nach einer langen Diskussion zu sagen „Naja, das System macht dein Erspartes kaputt, das ist logisch, und Bitcoin hilft dir, dich dagegen zu schützen. Du kannst das nutzen, oder eben auch nicht, ich werde dich zu nichts überreden.“

Oder, etwas prägnanter und darum auch unhöflicher: „Viel Spaß dabei, arm zu bleiben.“

Original source: https://bitcoinblog.de/2021/01/25/die-neue-welle-des-fuds-und-die-klassische-bitcoin-antwort/

UNI erreicht Rekordhoch über 13 USD, da Bullen mehr Gewinne anstreben

UNI erreichte bei Binance ein neues Allzeithoch von 13,09 USD, wobei Bullen kurzfristig Höchststände von 20 USD anstreben dürften

Uniswap (UNI) stieg am Montagmorgen auf ein neues Allzeithoch von 13,09 USD und setzte damit die massiven Aufwärtsbewegungen des Dezentral Finance (DeFi)-Tokens am Wochenende fort.

Im Moment, als UNI/USD seinen Meilenstein erreichte, durchbrach Ethereum (ETH) die jüngsten Widerstandsniveaus und erreichte ein neues Allzeithoch von 1.467 USD.

Zum Zeitpunkt des Schreibens haben sich sowohl ETH als auch UNI inzwischen zurückgezogen, obwohl sie den Aufwärtstrend beibehalten. UNI handelt derzeit um 12,03 USD, während ETH nach einem Rückgang auf Tiefststände von 1.400 USD eine Erholung anstrebt.

UNI/USD

Uniswap-Bullen versuchen, wieder über 12,00 USD zu steigen. Technische Indikatoren deuten auf weitere Aufwärtsbewegungen hin, wenn die Preise auf Intraday-Hochs steigen.

Im 4-Stunden-Chart bleibt der UNI-Preis trotz aufeinanderfolgender roter Kerzen in den letzten beiden Sitzungen über dem 20-Tage- und 50-Tage-EMA. Wie die Kerzen zeigen, kaufen Bullen den Rückgang jedoch aggressiv, was wahrscheinlich auf höhere Gewinnmitnahmen zurückzuführen ist, nachdem der Token sein neues Allzeithoch erreicht hat.

UNI/USD 4-Stunden-Chart. Quelle: TradingView

Obwohl der RSI in der obigen Grafik nach unten zeigt, um darauf hinzuweisen, dass auch der kurzfristige rückläufige Druck weiterhin besteht, fällt das Gesamtbild optimistisch aus. Abgesehen vom RSI-Indikator, der unter überkauften Bedingungen tendiert, scheint UNI/USD auch stark über der mittleren Trendlinie eines aufsteigenden Parallelkanals zu liegen.

Wenn Bullen ihren aggressiven Kauf fortsetzen können, besteht die Möglichkeit, dass das nächste Ziel darin besteht, die obere Grenze des Kanals erneut zu testen. Dies bedeutet, dass Preise nahe an der Widerstandslinie von 13,00 USD liegen. Ein erfolgreicher Ausbruch über dem oben genannten Niveau könnte UNI/USD ins Preisfindung-Gebiet befördern.

Hier liegen die psychologisch wichtigen Ziele bei 15,00 USD und 20,00 USD in einem starken Aufwärtstrend.

UNI/USD-Stundenchart. Quelle: TradingView

Das Stunden-Chart deutet darauf hin, dass sich eine robuste Unterstützungszone in der Nähe von 11,50 USD gebildet hat. Wobei sowohl der stündliche RSI als auch der MACD im positiven Bereich liegen. Der RSI erlebte eine Umkehr und versucht, sich weiter von der Mittellinie zu entfernen. Der MACD hingegen befindet sich innerhalb der bullischen Zone und deutet auf eine versteckte bullische Divergenzbildung hin, wenn die Stärke der Bären nachlässt.

Um den Aufwärtstrend zu stärken, müssen Bullen einen Tagesschluss über 12,50 USD erreichen. Rückenwind um dieses Preisniveau ermöglicht es den Bullen, höhere Bereiche zu erkunden, wenn UNI/USD den Preisfindungsmodus erreicht.

Im Gegenteil könnte ein Rückzug vom aktuellen Preisniveau dazu führen, dass UNI auf 11,72 USD fällt (20-Tage-EMA im Stunden-Chart).

Weitere Unterstützung bieten im 4-Stunden-Chart die beiden exponentiellen gleitenden Durchschnitte – der 20-Tage-EMA (10,33 USD) und der 50-Tage-EMA (9,19 USD).

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Original source: https://coin-hero.de/news/uni-erreicht-rekordhoch-ueber-13-usd-da-bullen-mehr-gewinne-anstreben/

Bitcoin Kurs mit Absturzgefahr!

Bitcoin Kurs Absturz mit Pfeil nach unten

In den letzten zwei Wochen befand sich der Bitcoin Kurs in einer Seitwärtsphase. Die wochenlange Ralley ist zumindest kurzzeitig ins Stocken gekommen. Auf welche Preise sich Anleger und Trader gefasst machen müssen wird in dieser technischen Analyse auf wöchentlicher, täglicher und 4-Stunden-Basis besprochen. Wann lohnt es sich noch einzusteigen?

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Bitcoin Kurs korrigiert seit zwei Wochen!

Seit der letzten Korrekturphase Anfang September 2020 ist der Bitcoin Kurs in der Spitze um 325% gestiegen. Ob dies schon als Blase bezeichnet werden kann bleibt erst einmal außen vor gelassen. Da in der technischen Analyse nur auf den Chart geachtet wird, muss man mit dem arbeiten was uns der Chart liefert. Zu erkennen ist ein sinkendes Handelsvolumen. Dies bedeutet, dass viele Anleger und Trader ihre Positionen verringert oder geschlossen haben und nun auf neue Einstiege warten.

Interessant ist auch der Relative Strength Index (RSI, unten im Bild), ein Indikator der anzeigt, wenn Märkte teuer oder günstig sind. Nach langer Zeit im teuren Bereich (über 80) und bedingt durch die zwei letzten bärischen Wochen, reguliert sich der RSI wieder ein Stück weit in den Normalbereich. Dies lässt die Bullen aufatmen um neue Kraft zu tanken. Ein mögliches Ziel einer weiteren Korrektur ist die Zone um das alte All Time High von 2017, wie wir auch schon in unserem letzten Bericht beschrieben haben.

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Dem Bitcoin Kurs fehlt im Tages-Chart die Kraft!!

Die bullische Struktur musste in den letzten vierzehn Tagen einer bärischen weichen. Der Bitcoin Kurs hat es nicht geschafft nach dem Hochpunkt bei ca. 42.000 Dollar weitere Hochs zu setzen. Auch die darauf folgende Unterstützungszone zwischen 33.000 Dollar und 34.000 Dollar wurde bärisch verlassen. Diese zählt nun als Widerstand.

Zunächst gilt es diese Widerstandszone herauszunehmen, um dann das letzte Hoch bei 36.600 Dollar anzugreifen. Diese beiden Preislevel muss der Bitcoin Kurs nachhaltig durchbrechen, damit langfristig höhere Kursziele in Angriff genommen werden können. Bullisch sieht jedoch anders aus. Mögliche tiefere Ziele liegen bei 26.250 Dollar und darunter in der Zone zwischen 22.800 Dollar und 23.850 Dollar.

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Kurzfristige Unterstützung im 4-Stunden-Chart!

Das Keylevel bei ca. 30.775 Dollar bot dem Bitcoin Kurs in den letzten Tagen per Schlusskurs immer wieder Unterstützung. Doch irgendwann sind die Käufer in dieser Region gesättigt. Sind die Bären dann weiterhin am Drücker, kann man das Daily Keylevel bei 26.250 Dollar in Verbindung mit dem 4-Stunden-Keylevel bei 27.600 Dollar als weitere Unterstützungszone in Betracht ziehen.

Wie dem auch sei. Aktuell sieht der Bitcoin Kurs nicht stark aus. Für Langzeitanleger könnten demnach in den nächsten Wochen gute Einstiege in tieferen Regionen eine Option bieten. Wie immer gilt: Habt euer Risiko im Griff! Handelt in diesem hoch volatilen Markt nur mit Geld, das ihr bereit seid im schlimmsten Fall zu verlieren! Sucht gute Einstiege und weiterhin happy Trading!

Bitcoin Kurs

 

Bildquellen: Shutterstock, Tradingview

 

Beitrag von: cryptory


Bitcoin Kurs mit Absturzgefahr! erschien zuerst auf CryptoMonday – Decoding Blockchain

Original source: https://cryptomonday.de/bitcoin-kurs-mit-absturzgefahr/